Eine GV im Zeichen des Wandels

 Die Wolhuser Weidfäger haben mit der 42. Generalversammlung das ereignisreiche Fasnachtsjahr unter dem Motto «LammBärJack» abgeschlossen. Im Mittelpunkt des GV-Abends standen viele Wechsel im Vorstand, sowie zahlreiche Ein- und Austritte.

 

 

 

Die Wolhuser Weidfäger haben mit der 42. Generalversammlung das ereignisreiche Fasnachtsjahr unter dem Motto «LammBärJack» abgeschlossen. Im Mittelpunkt des GV-Abends standen viele Wechsel im Vorstand, sowie zahlreiche Ein- und Austritte.

 

49 Weidfäger versammelten sich am Samstag zur Generalversammlung im Restaurant Rebstock in Wolhusen, nach der corona-bedingten Wartezeit mit umso mehr Freude und Elan.

Dabei durfte der Verein auf ein positives und ereignisreiches Jahr zurückblicken. Sowohl auf musikalischer Ebene, als auch bezüglich des Mottos «LammBärJack» und dem Programm konnte der Vorstand ein positives Fazit ziehen, was die vielen erfreulichen Feedbacks unterstrichen.

 

Die traditionelle Fäger Fägete war auch dieses Jahr der grosse Höhepunkt für die Wolhuser Weidfäger. Der gut besuchte Anlass bot allen Gästen ein spannendes und vielseitiges Fest. Dass der Anlass ohne grössere Zwischenfälle über die Bühne ging, war zum grössten Teil der intensiven und sehr guten Vorbereitung durch das OK rund um den OK-Präsidenten Angelo Zimmermann zu verdanken.

 

Drei neue Mitglieder aufgenommen

 

Unter grossem Applaus wurden die drei Hamburger Josua Bossert, Tim Steffen und Tobias Müller als neue Mitglieder in den Verein aufgenommen. Im Gegenzug galt es an der GV auch fünf hoch verdiente Mitglieder zu verabschieden. Mit Cyrill Marbacher (7-jährige Zugehörigkeit), Silvan Roos (9 Jahre), Andreas Röösli (11 Jahre), Christian Bucher (13 Jahre) und Ueli Zihlmann (17 Jahre) gaben langjährige und mitprägende Fäger den Austritt. Weil gleichzeitig sechs Personen ins Hamburgerjahr starten und zwei Passivmitglieder zurückkehren werden, bestreiten die Weidfäger die Fasnacht 2021 mit 54 aktiven Mitgliedern.

 

Das alljährliche Highlight der Fäger-GV, die Wahl des Leferkönigs, konnte Oliver Röösli, alias «Schnoli 2020», nach einem langwierigen aber äusserst unterhaltsamen Prozedere für sich entscheiden. Dies weil er am Ruggertreff-Sonntag mit diversen unerklärlichen Aktionen für Aufsehen gesorgt hatte, jedoch jederzeit die Schuld von sich wies und stets eine abenteuerliche Ausrede bereithielt. Oliver Röösli wird zusammen mit dem letztjährigen Leferkönig Raphael Wicki, alias «Frodo 2019», eine eigene Nummer am Wolhuser Umzug 2021 gestalten.

 

Grosser Umbruch im Vorstand

 

Aus dem Vorstand sind gleich vier verdiente Mitglieder ausgetreten. Für Silvan Lötscher (3 Jahre Bastelchef), Raphael Wicki (4 Jahre Aktuar), Timon Lötscher (6 Jahre Kassier) und Basil Lötscher (3 Jahre Aktuar, 4 Jahre Tampi und 2 Jahre Vize-Präsident) treten nun mit Joshua Dissler (Bastelchef), Hugo Faria (Aktuar), Fabian Wicki (Kassier) und Lukas Lingg (Tampi) vier junge, treibende Kräfte in den Vorstand ein. Andreas Lingg (Präsident), Angelo Zimmermann (OK-Präsident) und Mario Bucher (Programmchef) wurden in ihren Ämtern bestätigt.

 

Fäger Fägete am 12. Februar 2021

 

Der Ausblick ins 43. Vereinsjahr machte deutlich: Die Vorbereitungen des Fägete-OK’s, des Mottoteams und der musikalischen Leitung sind bereits in vollem Gange. Noch bleiben weitere Details geheim, aber die nächste Fäger Fägete findet voraussichtlich planmässig statt, dies am 12. Februar 2021. [Raphael Wicki] 

 

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Fasnachtstage

Die Fasnacht 2020 ist bereits wieder Geschichte. Nach einer intensiven Woche zusammen mit Freunden darf auf eine ereignisreiche Zeit mit vielen Höhenpunkten zurückgeblickt werden. Die Fasnacht 2020 war ein voller Erfolg.

Viele Stunden basteln, viele Stunden planen und Sitzungen abhalten. Endlich war es an der Zeit, dass sich die übers Jahr geleistete Arbeit auszahlt. Voller Vorfreude trafen sich die Fäger am Schmutzigen Donnerstag wie jedes Jahr im Weidquartier. Der Stimmung konnten auch die morgendlichen, kalten Temperaturen nichts anhaben. Wie es die vor Ort anwesende Neo 1 Reportieren im Radio erklärte half zwischendurch ein Shöttli um sich aufzuwärmen. Um 6 Uhr folgte der Startschuss in die Fasnacht, der Urknall. Wie gewohnt marschierten die Fäger zum Marktplatz, wo danach mit allen anderen Guggenmusigen einen Einzug zum Rössliplatz startete. Auf dem Rössliplatz hielt der Zunftmeister Bruno Krummenacher seine Rede. Im Anschluss haben die Hamburger für ihren Hamburgereinstand einen Brunch im Berghof organisiert. Die Stimmung in der Halle 4 war schon sehr gut, obwohl die grosse Party erst am Tag darauf folgen sollte. Nach dem sich alle Fäger fest wie auch flüssig gestärkt haben ging es zurück ins Dorf zum Ständle. Zuerst bei der Gemeinde Werthenstein, danach bei der Valiant Bank wo Ex-Fäger Wifi wieder einen schmackhaften Imbiss offerierte. Auf dem Rössliplatz wurde das Wolhuser Fasnachtsvolk mit besten Guggenklängen bespielt bevor der Car Richtung Stans abfuhr. An diesem wunderschönen sonnigen Donnerstag nahmen die Weidfäger wieder einmal am Stanser Umzug teil. Das Publikum war zahlreich erschienen. Nach dem langen und ermüdenden Umzug folgten noch drei Auftritte in Stans.

 

Obwohl der Vortag noch etwas zu spüren war fanden sich am Freitagmorgen alle motiviert im Berghof ein um der Fäger Fägete den Feinschliff zu verpassen und am Abend eine unvergessliche Fete durchzuführen. Der Einsatz hatte sich definitiv gelohnt. Viel positives Feedback durfte dankend entgegengenommen werden. Besonders die Vielfalt der verschiedenen Lokalitäten sagte den zahlreichen Besucher zu. Neu war dieses Jahr die Bar „Legenbär“. Viele ungläubige Gesichter wurden hinter der Guggentribüne beobachtet, als diese sahen wie ganze Gruppen aus einem einzelnen ToiToi herauskamen. Nur die aufmerksamen Festbesucher erkannten von Beginn an, dass sich hinter dem ToiToi noch ein Zelt befand und das umgebaute ToiToi lediglich als Eingang diente. Wie schon im letzten Jahr war auch die O’Lefty’s Stammbar, das Wolhuser Zelt, ein voller Erfolg. Das Konzept von Livemusik und liebevoller Dekoration schien zu überzeugen. Die Guggenarena war den ganzen Abend gut gefüllt und die anwesenden Guggemusigen wussten wie man dem Publikum ordentlich einheizt. Die Weidfäger danken allen Sponsoren, Gönner und fleissigen Helfer, welche dieses Fest erst ermöglichen konnten.

 

Bei schönstem Wetter wurde das Berghofareal am Samstag wieder auf Vordermann gebracht. Alle Weidfäger packten tatkräftig  mit an um rechtzeitig wieder im Räbe sitzen zu dürfen bevor das weitere Samstagabend Programm startete. Dieses Jahr spielten die Weidfäger am Fasnachtsgottesdienst in der Kirche. Beim Spielen gab es zum Teil gewisse Schwierigkeiten, was der ungewohnten Akustik oder aber der Fägetemüdigket zugeschrieben werden könnte. Es wurde nicht nur gespielt sondern auch gesungen, wie es in der Kirche halt so üblich ist. Beim Lied „Laudato Si“ wurde der Refrain voller Elan mitgesungen. Nur bei den Strophen zeigten die Fäger dafür weniger Textsicherheit. Mit etwas abgeändertem Text konnte das Lied trotzdem noch die ganze Fasnacht gesungen werden. Nach dem Gottesdienst wartete bereits Jerry mit dem Car, da noch ein Auftritt in Entlebuch am Jubiläum der Chräjemusig anstand. Dort konnte im Gegensatz zum Auftritt in der Kirche noch eine Schippe draufgelegt werden. Für einen Fasnachtssamstag und bereits über 36 Stunden in den Beinen darf von einer sehr gelungenen Performance gesprochen werden. Für gute Stimmung sorgte an diesem Abend auch Friedli & Fränz, welche im grossen Festzelt viele Fäger anlockten. Einige die den Car verpassten erhielten beim in Entlebuch wohnhaften Gandalf Asyl. Für Elmo schien dies keine Option zu sein, womit er den Heimweg zu Fuss antrat.

 

Nach einigen Stunden Schlaf konnte am Sonntag die zweite Hälfte der Fasi in Angriff genommen werden. Noch ein stärkendes Mittagessen im Räbe und etwas Schminke ins Gesicht  bevor es für die Fäger nach Ruswil an den Umzug ging. Im Anschluss folgte die Jubiläumsparty der Rottalschränzer. „50 Jahre Rottalschränzer Rusmu, Gate 50 – Absturz garantiert“. Dieses Motto klang sehr vielversprechend und es wurde sich daran gehalten. Nebst den Aktivitäten an der Bar und im Kafizelt wurde auch an diesem Abend noch  Musik gemacht. Vor vielem Publikum durften die Fäger auf der Aussenbühne ihr Können zeigen. Um Mitternacht konnte dem ersten Geburtstagskind dieser Fasnacht gratuliert werden. Chregu aka Kamuff konnte in würdigem Rahmen zusammen mit seinen Fäger Kollegen anstossen. An diesem Abend waren die Fäger unermüdlich, egal ob sie sich als Festsieger versuchten oder doch lieber mit dem Car nachhause fuhren wo es noch Rösti und ein Bier gab.

 

Am Montagmorgen waren diverse Fäger schon früh im Spitalgebiet  anzutreffen. Viele sind extra früher aus den Federn gekommen um die Sonne bei einem Bier oder Kafischnapps zu geniessen. Tim half freundlicherweise dem Personal beim Laubrechen mit, wahrscheinlich war er immer noch im Fäger Fägete Modus. Zur gleichen Zeit legte Reber Waffi eine souveräne Helikopterlandung auf dem Landeplatz hin, welche bestimmt die Rettungsflugwacht nicht einmal übertreffen kann. Als sich alle Fäger eingefunden haben, wurde ein Ständli gespielt. Dies wurde noch im Kinderheim und bei der Kantonalbank wiederholt bevor ein gemütlicher Nachmittag im Räbe folgte. Die Hauptattraktion des Nachmittags: die Bartabhauete. Ob Pornobalken oder Pablo EtzAdBar, es wurden diverse Gesichter neu erfunden. Benjii, welcher wohl am meisten Zeit in seinen voluminösen Bart steckt, wollte sich jedoch nicht von seiner Gesichtsbehaarung trennen. Dies hätte wohl den Rekord von 5 Gramm Barthaar von Sile Roos locker übertroffen. Beim Schminken wollten einige mehr als nur ihr Gesicht schminken und zogen dafür sogar die Hosen aus. Nur dumm wenn man beim Abmarsch seine Hosen nicht mehr finden kann. Zum Weidkonzert schaffte es Fixu wieder pünktlich und sogar mit seinen Hosen angezogen. Nach dem Weidkonzert gab es eine geschätzte Verpflegung bevor schon wieder der Car in Richtung Doppleschwand fuhr. Fast mit einer Punktlandung fanden sich die Fäger auf dem Festgelände für das Monsterkonzert ein. Bis zum Auftritt waren nochmals über fünf Stunden Zeit, welche auf verschiedene Art und Weise genutzt wurde. Man konnte in die Kafistube, an der Aussenbühne Guggenmusigen hören oder einfach an der Bar sein. Während dieser Zeit kann auch viel getrunken werden, ungefähr eine Kiste Smirnoff.
Der Auftritt in der Kafistube fand vor wenig und eher ruhigem Publikum statt. Nichtsdestotrotz ging es danach zurück ans Fest um den zweitletzten Abend nochmals zu geniessen. Für Geier war die letzte Nacht ohne Schlaf wohl zu viel, so dass er die nächstbeste Gelegenheit nutzte um ein Nickerchen zu machen. In diesem Fall war es auf der Bar.

Am Güdisdienstag wurde noch das letzte Mal geständlet. Zuerst bei der Raiffeisenbank und danach vor dem Gemeindehaus in Wolhusen. Anschliessend  führte der Weg über den Robinsonspielplatz, wo das Gesamtfoto gemacht wurde, ins KKLW im Bergboden. Dort feierte Ueli mit allen Fäger seinen Geburtstag. Neben vielen Informationen zum relativ neuen Raum gab es auch ein schmackhaftes Risotto mit würzigem Feuerteufel. Am Nachmittag ging es nach Hochdorf an den Umzug. Während der Carfahrt wurde feierlich der Pirelli gekürt. Mike Giger gewann nicht nur diesen etwas negativ behafteten Preis sondern auch den Pott mit den Wetteinsätzen, da er seine Gewichtszunahme exakt vorausgesagt hatte. Nach dem Umzug in Hochdorf spielten die Fäger im Saal und auf der Aussenbühne bevor der Car zurück nach Wolhusen fuhr. Die ganze Fasnacht hatte man riesiges Glück mit dem Wetter nun schien aber auch der Himmel zu weinen, dass sich die Fasnacht dem Ende zuneigte. Nach dem der Zunftmeister seine letzte Rede hielt und der Böög feierlich angezündet wurde begannen die Auftritte der Wolhuser Guggenmusigen. Bei strömendem Regen spielten die Fäger einen letzten guten Auftritt für dieses Jahr. Als letztes spielten die Bahnhofgeister ihren aller letzten Auftritt, da sie sich nach dieser Fasnacht auflösen werden. Mit einem riesen Feuerwerk verabschiedeten sie sich. Dies ist wortwörtlichen wie auch im übertragenen Sinn zu verstehen. Denn nach unzähligen Raketen welche den Himmel erleuchteten legten die Bahnhofgeister mit einem musikalischen Feuerwerk nach. Der Marktplatz hatte sich wieder gefüllt und die Menge feierte nochmals zu diesem unvergleichbaren Guggensound. Patschnass feierten die Weidfäger nach dem letzten Konzert ihren eigenen ehrwürdigen Fasnachtsabschluss in der La Cantina Bar. 

 

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Schränzerball, Gönnerbrunch und Ruuggertreffen

Bereits geht die Vorfasnacht dem Ende zu. Das letzte Vorfasi-Weekend haben wir nochmals in vollen Zügen genossen. Am Samstag waren wir am legendären Wolhuser Schränzerball, welcher in unserem Programm natürlich nicht fehlen darf. Am Sontag kamen unsere Gönner und Gönnerinnen aufs Berghofareal für den Gönnerbrunch. Der Abschluss dieses ereignisreichen Wochenendes bildete das Ruuggertreffen in Romoos. 

Am Morgen noch in Arbeitskleidung am Aufstellen für die Fäger Fägete, fanden sich am Nachmittag immer mehr Fäger im gewohnten Fasnachtskleid im Räbe ein. Neben den Fäger kamen, wie schon in den vergangenen Jahren, auch viele interessierte Jungs, welche einmal einen Fasnachtstag aus Sicht eines Fägers erleben wollten. Diese kamen dann auch mit uns Fäger mit an den Schränzerball. Die Schränzer meinten es gut mit uns und wir hatten eine frühe Anspielzeit. Dies spielte wohl auch in ihre Karten, da wir danach umso mehr Zeit an der Bar verbringen konnten. Die Drinks waren wie gewohnt nach Schränzerart gut gemischt jedoch schmeckte das Essen wohl nicht allen. So ging Flönggu auf dem vermeintlichen Heimweg, bei einem kurzen Zwischenhalt Rösti essen. Nach dem Schmaus war aber noch zu früh um tatsächlich nachhause zu gehen und so machte er sich wieder auf den  Weg zurück Richtung Marktplatz um den Schränzerball bis zum Schluss noch zu geniessen.

 

 

Fast so legendär wie der Schränzerball ist auch unser traditioneller Gönnerbrunch am Tag danach. Nach einer verzechten Nacht schafften es einige Fäger nur mit Müh und Not in den Berghof. Nach den wohltuenden Klängen unseres Auftritts machten aber fast alle wieder einen guten Eindruck. Auch die Anwesenden Gönner und Gönnerinnen hatten Freude an der Musik.

 

Mit einem üppigen Frühstück im Magen ging es weiter ans Ruuggertreffen in Romoos. Bei herrlichem, sonnigem Wetter spielten wir am Einzug und anschliessend am Monsterkonzert. Ein kleines Grüppchen Fäger machte sich anschliessend auf den Weg zur Linde in Doppleschwand. Ele hatte es wohl so eilig, dass er nicht auf das Postauto wartete sondern mit dem Trottinett eine neue Bestzeit hinlegte. Als wir unseren Auftritt hatten war die wärmende Sonne bereits untergegangen. Dass der so genannte Barsonntag von vielen zelebriert wurde, sah man auf den ersten Blick. Nichts desto trotz durften wir vor einem munteren Publikum einen Auftritt hinlegen, welcher allen viel Spass bereitete. Auch konnten wir den Schränzer den lang ersehnten Liederwunsch  „Kathy F“ erfüllen, welcher Sie in Anlehnung zur Darts-WM kräftig mit Peter Wright Chören mitsangen. An diesem Abend hatten wir den Luxus, dass gleich drei Cars nach Wolhusen fuhren. Vermutlich war der letzte Car für Fixu immer noch zu früh und er verpasste diesen, wenn auch nur sehr knapp. Ob er tatsächlich so lange an der Bar war oder doch eher nach seiner Jacke gesucht hat bleibt wohl sein Geheimnis. Festsieger darf er sich trotzdem nennen.

 

 

Fotos vom Schränzerball gibt es Hier!

Fotos vom Sonntag gib es Hier!

 

Monster-Virus Bueri

Am letzten Wochenende verliessen die Fäger das erste Mal die Nachbargemeinden und verbrachten einen Tag in Buchrain. Neben dem Umzug und dem Fest am Abend wartete noch ein spezielles Nachmittagsprogramm.

Schon etwas früher als gewohnt fuhr der Car nach dem Mittag nach Buchrain wo der Kinderumzug stattfand. Da es noch etwas Schwierigkeiten gab mit einem geeigneten Platz für den Anhänger zu finden war es eine sehr knappe Angelegenheit. Als die Fäger mit der Nummer 5 los marschierten waren jedoch alle mit ihren Instrumenten bereit. Dies war nicht nur der erste Umzug sondern auch die Premiere des neuen Grindes. Der Grind vervollständigt das LammBärJack Motto.

 

Nach dem Umzug waren wir am angedachten Standort des Anhängers, jedoch befand sich dieser noch am Start des Umzugs in einer Hauseinfahrt, wo das Gefährt freundlicherweise notfallmässig hingestellt werden durfte. Die Befürchtungen, mit dem Anhänger stossend, den gesamten Umzug nochmals zu laufen verstärkten sich. Glücklicherweise fand sich dann aber noch jemand, der sich netterweise dazu bereit erklärte den Anhänger zum eigentlichen Parkplatz in Nähe des Festgeländes zu chauffieren.

 

Für das Programm vom Nachmittag und frühen Abend hatte der Programmchef Mario eine Hütte organisiert. In der etwa 10 Gehminuten entfernten Äbiker-Hütte hatte man das erste Schminken Trinken mit Fondue Plausch, kurz SchmiTriFoPla. Dabei gesellten sich auch noch ein paar Fäxx zu den Fäger. Die gemütlichen Stunden vergingen wie im Fluge und schon bald musste oder durfte der Rückweg zum Fest angetreten werden.

 

Dort gab es um 20 Uhr einen Urknall mit Feuerwerk und die Guggeshowtime starte. Die Fäger durften am Schluss ihr Stück präsentieren und bereits etwas Werbung für den folgenden Auftritt machen. Bis dahin war aber noch genügend Zeit um die verschiedenen Bars unter die Lupe zu nehmen und anderen Musiken zuzuhören.

 

Zur späten Stunde fand noch der Auftritt im Festzelt statt. Trotz der bereits 12-Stündigen Anwesenheit war dies ein gelungener Auftritt. Das Publikum feierte wild mit und das Vergnügen bei den Spielenden war gross.  Nach solchen Tagen steigt die Vorfreude auf die kommenden Fasnachtstage ins Grenzenlose.

 

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30 Jahre Ämmegosler Äbnet

Am letzten Wochenende waren die Weidfäger erneut an einem Jubiläum. Dieses Mal durfte man den Ämmegosler vom Äbnet gratulieren, welche eine ordentliche Geburtstagsfete auf die Beine stellten.

In den letzten Jahren wurden die Fäger immer wieder von den Bahnhofgeister zum Schminken-Trinken in ihrem Lokal eingeladen. Dieses Jahr hat man den Spiess umgedreht und die Bahnhofgeister wurden in den Räbe eingeladen. Der gemütliche und amüsante Nachmittag wurde von allen anwesenden genossen.

Wie schon am letzten Wochenende trennten sich die Wege wieder nach dem Schminken-Trinken. Die Fäger machten sich auf direktem Weg ans Fest der Ämmegosler während die Bahnhofgeister ihren Terminen in Willisau nachgingen.

 

Wie so oft startete der Abend mit einem Monsterkonzert.
Nach dem Monsterkonzert wartete die Guggenverpflegung auf die vielen hungrigen Mäuler. Diese hatte es aber in sich - die Hausgemachte Lasagne schmeckte deliziös und bot eine gute Grundlage für den Abend.  Schon fast als kleine Tradition an den sogenannten Holzschnitzelfesten wurde auch diesmal zum Hosenlupf gegeneinander angetreten. Schnitzel hatte es wirklich reichlich, so dass La Fleur fast komplett unter dem Holzerzeugnis verschwand.

 

Bei zunehmend schlechterem Wetter hatten wir schliesslich noch unseren Auftritt auf der Aussenbühne. Der einsetzende Regen konnte jedoch der Stimmung der frenetischen Zuschauer nichts anhaben. Die positive Energie wurde auch nach dem Auftritt noch mit ins Festzelt genommen und gefeiert bis der Schweiss von der Decke tropfte.

 

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45 Jahre Junggugger Doppleschwand & Toxic Ruswil

Am letzten Wochenende gab es für uns wieder Fasnacht im Doppelpack. Am Freitag waren wir am Fest zum 45-Jahre-Jubiläum der Junggugger Doppleschwand und am Samstag in Ruswil am Toxic. Die Euphorie der Vorfasnacht 2020 konnte somit sein Level halten, wenn nicht sogar steigern.

Freitag 24.01.2020, 45 Jahre Junggugger Doppleschwand

 

Wieder ein Freitagsfest. Da konnten es natürlich einige nicht lassen schon etwas früher Feierabend zu machen um im Räbe einzukehren. Geschminkt wurde ausnahmsweise mal in der Garage und nicht in der Kegelbahn. Einige unwissende sind trotzdem auf direktem Weg zur Kegelbahn und haben etwas verdutzt reingeschaut als ihre Begrüssung nicht mit der gleichen Freude erwidert wurde. Leider waren da keine Fäger am Schminken sondern wurde tatsächlich gekegelt.

 

Die erste Carfahrt des Jahres fiel relativ kurz aus, da war auch kaum Zeit um die Hits der neu gebrannten Car-CD zu hören. Am Fest wurden gleich die anstehenden Jass Partien ausgetragen. Mit dem Ausgang des Spiels waren nicht alle zufrieden so dass plötzlich Jasskarten durch die Kafistube flogen. Um halb zehn stand dann das Highlight des Abends an. Wir hatten ein Guggenbattle mit den Ämmegosler, welches zu einem vollen Erfolg wurde. Beide Guggenmusigen zeigten eine gute Leistung und das Publikum war hell begeistert. Die Zeit während die jeweilig andere Guggenmusig spielte wurde nicht nur genutzt um sich an der Bar zu erfrischen sondern vor allem um den guten Sound so richtig zu feiern.

 

Fotos vom Freitag!

 

 

Samstag 25.01.2020, Toxic Ruswil

 

Nach einem anstrengenden Freitagabend ging es am Samstagnachmittag Schlag auf Schlag weiter mit etwas Neuartigem, nämlich einem gemeinsamen Schminken-Trinken mit allen vier Wolhuser Guggenmusigen. So traf man sich im etwas grösseren Rahmen als gewohnt beim Josefshaus. Petrus ist auch Fasnächtler und hat dafür gesorgt dass wir noch etwas die Sonne geniessen durften. Es war für das Wohl von allen gesorgt. Zu Trinken und Essen gab es reichlich und an Geselligkeit fehlte es auch nicht.

 

Ausser uns Fäger sind alle den Ort des Geschehens vom Vortag angereist. Da wir jedoch schon am Freitag in Doppleschwand waren zog es uns nach Ruswil. Da erwartete uns ein herrlich dekoriertes Fest. Besonders die Shanghai bezogenen Dekorationen sind uns wohl ins Auge gefallen. Die Bielbachfäger waren 2019 in Shanghai und durften das gleiche Abenteuer erleben wie wir vor ein paar Jahren. Auch am Samstag wurde wieder Musik gemacht, zum einen am Monsterkonzert und zum anderen an unserem Auftritt.

 

Das Fest hatte für jeden etwas dabei. Eine Halle mit diversen Bars, eine etwas kleinere Räumlichkeit wo vor allem harte elektronische Musik abgespielt wurde und für diejenigen, welche es lieber etwas gemütlicher nehmen wollte gab es auch eine Kafistube. Um 2:30 fuhr dann unser Car zurück in unsere Heimat, jedoch hatte noch lange nicht jeder Fäger genug und so waren viele von uns in den diversen Vereinslokalen Ruswils anzutreffen.

 

Fotos vom Samstag!

 

Geisterparty 2020

Schlag auf Schlag geht es mit der Wolhuser Vorfasnacht weiter. Am Samstag stand die allseits beliebte Geisterparty an. Ein besonderer Anlass, da es auch die letzte Geisterparty war. Grundgenug für alle Fäger um nochmals alles zu geben.

Auch am Samstag traf man sich wieder im Räbe für das Schminken-Trinken. Um noch die Lauberhornabfahrt im TV zu  verfolgen waren einige schon extra früher im Räbe anzutreffen. Mit dem Schweizer Triumph wurde die Stimmung noch besser. Zusätzlich liess das schöne Wetter zu, dass man sein Bier auch an der Sonne geniessen durfte oder auf dem neuen Baumstamm eine Runde Nageln konnte. Der ganze Nachmittag stellte sich wieder als sehr kurzweilig heraus und es war bald schon wieder Zeit zum Aufbrechen.

 

Um 18:00 Uhr startete die Geisterparty mit dem Monsterkonzert. Neben den Guggenklängen vermochte auch das Ghostbusters-Auto, welches prominent zwischen den beiden Bühnen stand, zu begeistern. Auch sonst war die Dekoration passend zum Motto „Time of Ghost – Ghost forever“. Der Auftritt zur Primetime der Auftrittszeiten fand vor phänomenalem Publikum statt. Die Steigerung zum vorangehenden Wochenende war klar ersichtlich. Mit dieser Steigerungskurve darf es auch in Zukunft gerne weitergehen.  Mit viel Euphorie ging man an der Party nochmals richtig ans Limit und machte die Nacht zum Tag.

 

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Start in die Vorfasnacht 2020

Gleich mit zwei Festen in Wolhusen starteten wir am letzten Wochenende in die diesjährige Vorfasnacht. Am Freitag mit dem FasiPub und der Inthronisation des neuen Zunftmeisters und am Samstag mit dem Jubiläumsball der Chänubotzer, was auch zugleich unsere Mottopremiere war.

 

 Freitag 10.01.2020, FasiPub und Inthronisation

 

 

Am Freitagabend trafen wir uns vor dem Gemeindehaus für den Einzug ans FasiPub. Die Vorfreude war allen ins Gesicht geschrieben. Neben dem herbeiersehnten Start in die Vorfasnacht sorgten auch unsere Verkleidungen für Aufregung. Mit viel Neugierde wurde betrachtet was sich die Kollegen haben einfallen lassen. Denn wie jedes Jahr haben wir unsere Verkleidung für diesen Abend dem Zunftmeister gewidmet. Dieses Jahr unter dem Motto „Finkegipfeli und Brotchäppli“, was natürlich Bruno Krummenacher vom Kreisel Beck galt. Wir durften sehr viele kreative und lustige Verkleidungen präsentieren.

 

Als Nummer eins starteten wir den Einzug. Auf dem Festgelände vom FasiPub hielt der Zunftmeister der letzten beiden Jahre, Bruno Ambauen, noch eine Rede. Anschliessend gab jede Wolhuser Guggenmusik noch ein Stück zum Besten. Gespielt wurde auch später nochmals, als wir unseren Auftritt hatten. Unser erster Auftritt der neuen Vorfasnacht war unseren Ansprüchen leider nicht genügsam. Wir hatten aber sofort die Gelegenheit um es besser zu machen. Denn Im Anschluss begaben wir uns direkt zum Rössli wo wir bei der Inthronisation des neuen Zunftmeisters spielten. 

 

Nach der Inthronisation hatten wir nochmal die Gelegenheit uns beim Rössli mit Speis und Trank zu versorgen  bevor es dann zurück zum Rainheimareal ans FasiPub ging. Der Abend war noch lange nicht gelaufen. Auch im dichten Nebel im Zelt mit den Fäger-DJs, welche nochmal alles an den Turntables und der Nebelmaschine gaben, wurde munter getanzt und gefeiert.

 

 

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Samsag 11.01.2020, Chänubotzerball

 

Am Samstagnachmittag haben wir uns im Rebstock zum ersten Schminken-Trinken getroffen. Die einen schon wieder putzmunter und die anderen noch eher etwas verkatert. Die Stimmung war jedoch hervorragend und man freute sich auf die grosse Mottopremiere am Chänubotzerball.

 

Zum Jubiläum fand der Chänubotzerball dieses Jahr auf dem Berghofareal statt, wo auch jeweils unsere Fäger-Fägete vonstattengeht. Beim Monsterkonzert durften wir das erste Mal als ganze Holzfäller-Truppe zusammen stehen und ein Stück vor den zahlreichen Zuhörern spielen.
Bis zu unserem Auftritt um 22:50 Uhr hatten wir viel Zeit um das Festgelände auszukundschaften und die für sich passende Bar zu finden. Schon früh am Abend konnten einige Fäger mit ihren wirren Tanzmoves  die Blicke auf sich ziehen.


An diesem Abend ist uns auch unser Auftritt besser gelungen als am Vortag. Wir nutzten die Gunst der Gelegenheit und überreichten unser Guggengeschenk an die Chänubotzer zu ihrem Jubiläum. Passend zu einem Bestandteil ihres Mottos „Evergreen“ präsentierten wir ihnen etliche Girlanden mit Zweifelchips. Zu diesem Stichwort haben die Chänubotzer sich auch etwas für eine Shotbar einfallen lassen, welche verZweifelt hiess. Diese Bar brachte gegen Ende des Abends tatsächlich einige schier zum Verzweifeln.


Manche hatten nach dem Auftritt noch nicht genug für dieses Wochenende und haben mit ein paar heissen Rhythmen vor dem Anhänger gejamt. Zudem wurde der LammBärJack-Instinkt das erste Mal so richtig geweckt. Zurück am Fest hiess es dann nochmals den Töff anlassen und feiern was das Zeug hält. Auch als das letzte Lied aus den Boxen gedröhnt ist standen immer noch einige unzerstörbare Fäger im Zelt, welche nicht wollten, dass der Abend zu Ende geht.

 

Wir dürfen auf ein lustiges, ereignisreiches und närrisches Wochenende zurückblicken mit zwei tollen  Festen in unserem Heimatdorf.

 

 

Zu den Fotos vom Samstag geht es Hier!

 

Nächstes Wochenende spielen wir wieder in Wolhusen an der Geisterparty der Bahnhofgeister Wolhusen.
Unsere gesamte Vorfasitour findest du Hier!

Ski- & Silvesterweekend

Wie schon in den vergangenen Jahren gab es wieder ein Ski- und Silvesterweekend. Nach mehreren Jahren auf der Lenzerheide blieben wir heuer etwas in der Nähe.

 

 

Am 30. Dezember trafen sich die ersten fünf Fäger und Gspusis im Sörenberg. Ob nach dem Skifahren oder nach einem kleinen Spaziergang an der Sonne, das Bier in der Apres-Ski-Bar war sehr willkommen. Das war der Start für einen feuchtfröhlichen Abend in unserem Hotel Go-In und seiner Bar.

 

Am 31. Dezember kamen früh am Morgen noch mehr Fäger & Fägerfrauen dazu und so gings ab auf die Piste. Im Verlauf des Tages traf sich auch eine Gruppe zur Wanderung via Schwand und Rossweid zum Tschudi-Hui. Später traf sich die muntere Schar in der Bar zum Apero. Beim reichhaltigen Silvester-Nachtessen kam jeder auf seine Kosten, konnte man sich doch sein Fleisch am Tartarenhut selber grillieren.
Sehr beliebt waren danach die Ananas, wobei auch die Sternfrucht zur guten Stimmung beitrug. Nach dem Dessert feierten wir den Jahreswechsel, unter anderem mit grossen Tischbomben. Anschliessend wurde das neue Jahr in der Bar ausreichend begossen und bis in die Morgenstunden gefeiert.

 

Nach dem Buure-Zmorge am nächsten Tag genossen wir noch die Neujahrs-Sonne auf der Terasse bzw. im Tschudi-Hui, bevor sich dann alle wieder auf den Heimweg machten.

 

 

Wir Fäger wünschen allen «es guets Neus» und bis bald an der Fasnacht

 

Fotos gibts hier!

Fäger Nachwuchs

Letztes Jahr haben wir noch für Nelson ein Täfeli gestellt,  dieses Jahr durfte er bereits sein kleines Schwesterchen begrüssen. Am 16. Dezember durfte Lisha das Licht der Welt erblicken. Wir gratulieren Sile Lötscher und Jenny ganz herzlich und wünschen der jungen Familie alles Gute.

2. Küülevöuki-WM

Am vergangenen Samstag organisierte der  FC Wolhusen zum zweiten Mal die Küülevöuki-WM  im Berghof  Wolhusen.  Die Erwartung waren groß nach dem letztjährigen Coup und die Mission Titelverteidigung konnte starten.

Die Fäger liefen auch dieses Jahr gleich mit zwei Mannschaften auf. Aufgeteilt in die beiden Teams "Fäger Juniors" und "Fäger Seniors". Nicht beide Mannschaften starteten gut ins Turnier. Sportlich verlief der Abend bei den Seniors eher durchzogen und schieden früh aus. Anders bei den Juniors. Sie konnten sich in der Gruppenspielen als klare Nummer 1 durchsetzen. In der KO- Phase kämpften sie sich schlussendlich verdient in den Final. Nur noch ein Sieg gegen die Schränzer trennte die Juniors vor dem erneuten Coup. Leider kam so wie es kommen musste und der Final ging verloren gegen starke Schränzer. Nichtsdestotrotz durfte man sich in den eigenen Reihen Vizeweltmeister nennen und auf einen erfolgreichen Abend zurückblicken. 

 

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Probeweekend in Engelberg

 Am letzten Wochenende wurde nicht nur die Adventszeit eingeläutet sondern es fand auch das legendäre Probeweekend der Weidfäger statt. Wie in den Jahren zuvor wurde das Highlight der Probesaison in Engelberg durchgeführt. Die Vorfreude war riesig, denn schliesslich ist dieses Wochenende bekannt dafür Geschichten zu schreiben.

Am Samstag um 13:00 Uhr – noch bei herrlichem Sonnenschein und beste Aussicht auf die Berge – ging es dann endlich richtig los. Neben der grossen Vorfreude war auch ein gewisser Übermut spürbar, dies erschwerte vor allem unserem Tambi Basil das Leben und sorgte dafür dass nicht ganz so effizient gearbeitet werden konnte wie erhofft. Einen kurzen Unterbruch wurde auch vom Küchenteam für das „Grüessli aus der Küche“ verursacht. Dabei handelte es sich tatsächlich auch nur um eine herzliche mündliche Begrüssung. Für viele Lacher sorgte kurz vor Probeschluss auch noch Ele, als er sich während einem Rhythmus ein T-Shirt überzog welches bedruckt war mit unzähligen Köpfen von Krassnici.

 

Nach dem Proben ist jeweils vor dem Nachtessen. Dieses Jahr haben Phippu, Brögu und Schuum ihr Bestes gegeben und einen sensationellen Viergänger auf den Tisch gezaubert. In einer HungryJones-Essensbewertung hat dieser Schmaus sicherlich 5 Sterne verdient – maximale Punktzahl! Mit mehrmaligem und tosendem Applaus bedankte man sich beim Küchenteam.

 

Hugo und Timi organsierten für den Abend noch ein Spielturnier, bei welchem die Teams in verschiedensten Disziplinen gegen einander antreten mussten. Dabei wurden alle möglichen Fertigkeiten erprobt wie Geschick, Schnelligkeit oder auch etwas Trinkfestigkeit. Diese Spiele sorgten für viel Unterhaltung und grosses Gelächter. Nachdem der Pechvogel vom Tag schon seine Handyhülle unter mysteriösen Umständen verloren hatte, ist nun auch noch ein Stuhl unter ihm zusammen gebrochen beim Versuch einen Ballon zum Zerplatzen zu bringen.

 

Nachdem der Sieger erkoren war kam nochmals so richtig Stimmung auf zu alt bekannten Liedern. Besonders zu An Angel von der Kelly Family – wobei die erste Version von Spotify nicht alle zufrieden stellen konnte, weshalb nochmals zu der „richtigen“ Version lauthals mitgesungen wurde.
Darauf machten sich einige partywillige Fäger noch auf den Weg ins Dorf um das Engelberger Nachtleben aufzumischen. Viele davon trafen sich wieder in der Gletscherspalte. In dieser Bar war spät abends der Boden richtig rutschig geworden. Ob dies das Gletschereis war oder Flöru National einfach den einen Drink zu viel ausgeschüttet hat sei an dieser Stelle so dahingestellt.

 

Nachdem man das Nachtleben genug ausgekostet hatte und den Heimweg angetreten ist, wurde man vor unserer Unterkunft mit Cervelas und Raclette vom Feuer empfangen und es wurden nochmals die erlebten Geschichten ausgetauscht. Für einige gab es in dieser Nacht nur sehr wenig Schlaf, andere wiederum, welche schon am Nachmittag an der Kräuterschnappsfront gekämpft hatten, haben dafür eine gesunde Portion Schlaf gegönnt und liessen sich auch nicht durch die lauteste Musik aufwecken.

Am Sonntagmorgen schafften es nicht alle zum Morgenessen. Auch beim Probebeginn waren leider noch nicht ganz alle wach, jedoch verlief am Sonntag das Proben dann besser als am Vortag.

Insgesamt durften wir am Probeweekend musikalisch viel profitieren. Uns wurde aber auch aufgezeigt, dass es bis zur Fasnacht doch noch einiges zu tun gibt.

 

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Probekönige-Ausflug

 Auch dieses Jahr wurden einige Fäger für das fleissige Proben belohnt mit dem beliebten Probekönig-Ausflug. Am Samstag, 23.11.2019 nach der Probe ging es los, auf einen abenteuerlichen Abend.

 

Der diesjährige Probekönige-Anlass führte die 8 Probekönige und Tampi Basil nach der all-samstäglichen Probe nach Luzern zunächst ins Erdem Kebabhaus, wo die erste und womöglich letzte warme Mahlzeit des Abends genossen wurde.

 

Als der nachfolgende Fussmarsch dann zum Kleintheater führte, sah sich manch einer in seiner voreilig gebildeten Annahme enttäuscht, man besuche das Traktorkestar-Konzert in der Schüür.

Mitnichten, denn der Weg zum Kleintheater war in Wirklichkeit bloss ein verwirrender "Umweg" und man landete schliesslich doch in der Schüür.

 

All good...

 

Das nachfolgende Konzert hat mächtig Spass gemacht und die Jungs vom Traktorkestar haben dem Publikum zusammen mit Stephan Eicher ordentlich eingeheizt. Musikalische Vielfalt gepaart mit einwandfreien Soli - so stellt sich der geübte Hörer ein erfolgreiches Konzert einer Blaskapelle vor, die "jede Bigband an die Wand spielt und jede Dorfmusik zwischen iberischer Halbinsel und Kleinasien zu motivieren vermag."

 

Herzliche Gratulation nochmals an alle Probekönige zum lückenlosen Probebesuch und auf ein Neues in diesem Jahr.

 

 

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Hochzeit Andi & Anja

Dieses Jahr gab es gleich zwei Fäger-Hochzeiten zum Feiern. Unser geschätzter Präsident heiratete am Samstag 28. September seine Anja. Zu diesem Ereignis wünschen wir den beiden alles Gute für die Zukunft.  

 

Die Fäger trafen sich bei der Kapelle Mariazell in Sursee. Beim Spalierstehen wurde das frisch getraute Brautpaar begrüsst. Als musikalische Umrahmung des Apéros spielten wir Andi & Anja wie auch den weiteren Gästen ein Ständli. Bei den letzten Liedern spielte auch Andi mit und Anja dirigierte erfolgreich die ganze Truppe. 

 

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Probestart

Am Freitag war es endlich wieder so weit, die Probesaison für die Fasnacht 2020 ist gestartet. Topmotiviert auf eine lehrreiche, produktive aber auch gesellige und heitere Probesaison traf man sich im Bergboden um gemeinsam zu musizieren.

 

 

Traditionsgemäss starteten wir mit einem Apéro ins neue Vergnügen. Alle hatten sich viel zu erzählen und waren sichtlich begeistert. Es gab diverse Wechsel auf den Registern und wir durften drei neue Hamburger begrüssen. Bei dieser Gelegenheit: „Herzlich Willkommen an Bord Josua, Tobias und Tim.“

 

Die ersten paar Minuten der Probe waren noch eher etwas schwerfällig, was wohl auch durch die leicht aufgedrehte Stimmung zu erklären ist. Nach und nach lief es besser und man darf sagen, dass die Leistung für eine erste Probe schwer in Ordnung war. Trotzdem steht uns noch ein langer Weg bevor bis zur 5. Jahreszeit. 

 

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Hochzeit Sile Roos & Tanja

Am Samstag 31. August gaben sich Sile und Tanja das Ja-Wort. Die Weidfäger gratulieren ganz herzlich und wünschen dem frisch verheirateten Paar mit Tochter Lyah Emma nur das Beste für die Zukunft.

 

 Auch wir durften dabei sein und während dem Apéro ein Ständli spielen. Guten Mutes machte sich unsere Truppe, wenn auch etwas dezimiert, vom Räbe auf in Richtung Schmidrued. Dass nicht gerade viele Ortskundige dabei waren zeigte sich als einige eine Zusatzrunde fahren mussten.

 

Mit einem gelungenen Ständli konnten wir das Hochzeitsfest musikalisch untermalen. Grossen Anteil daran hatte auch der Bräutigam, welcher bei den letzten beiden Stücken gleich selbst mitspielte und mit einem Solo beim Dauerbrenner „Korpus“ brillierte. Auch Tanja kam zum Zug, welche kurzerhand die Aufgabe des Tampis übernahm und das letzte Lied anzählte.

 

Wir bedanken uns recht herzlich für die Einladung und die super Gastfreundschaft.

 

 

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Ink- und Bratfest

Am Donnerstag 15. August fand das jährliche Ink- und Bratfest statt. Dieses Mal wurde es in der Schwinghalle im Berghof durchgeführt

 

 Die anwesenden Fäger und Fäxx, welche mit Familie oder Freundin gekommen sind, erfreuten sich zum Start an einer vorzüglichen Cremeschnitte. Es durften auch neue Gesichter begrüsst werden, welche zum ersten Mal an einem solchen Anlass dabei waren.  Der Nachmittag wurde mit Spiel und Spass verbracht. Beispielsweise bei einer intensiven Runde „Chratze“. Zum Znacht wurde traditionsgemäss zünftig grilliert. Dazu gab es ein reichhaltiges Salatbuffet.

 

 

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Ein Ausflug voller Überraschungen

Zum Abschluss des vergangenen Vereinsjahres zog es die sieben Vorstandsmitglieder wiederum auf Reisen. Raphi und Mario, die Organisatoren des traditionellen Vorstandausfluges, hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

 Die muntere Truppe wurde am Samstagmorgen bei Raphi zum ausgiebigen Brunch empfangen. Gestärkt ging danach die Reise mit dem Zug weiter ins Unbekannte. Ganz erstaunt waren dann die Gesichter, als es in Grenchen hiess: «Aussteigen!». Nichts ahnend wurde die Truppe von den Organisatoren bis zum berühmten Velodrom geführt. Dort wurde es dann dem einen oder anderen klar, dass der Ausflug nicht ganz ohne Bewegung über die Bühne gehen würde. Ausgerüstet mit brandneuen Bikes versuchten sich die Vorstandsmitglieder beim Pumpen. Auf der 8'000 m2 grossen BMX- und Pumptrackanlage (einer der grössten weltweit) wurde die Bikefähigkeit geübt, geschwitzt und sich duelliert.

 

Nach rund drei Stunden ging die Fahrt mit dem Zug weiter nach Bern. Unterwegs wurden die beanspruchten Körper mit einem Apéro versorgt. Nach dem Zimmerbezug in Bern, verköstigte sich die Gruppe zwischen Bären und Poltergruppen mit reichlich flüssiger und auch fester Nahrung, bevor das Nachtleben in Bern genauestens unter die Lupe genommen wurde.

 

Der Sonntag startete gemütlich beim fakultativen Zmorge, bevor die Reise durch die mit Frauen übersäte Innenstadt fortgesetzt wurde. Der eine oder andere war wohl froh, dass am Frauenlauf keine Männer starten durften und so ging es ans Street-Food-Festival bei der Festhalle Bern. Nach einer weiteren Verpflegung erwartete die Meute ein Rätsel in Form eines Adventure-Rooms, bei dem es galt, den Zugang zu einer geheimen Absinth-Bar zu verschaffen. Es stellte sich somit die Frage, wer am Schnellsten das Geheimnis der grünen Fee lüften konnte, bevor die Polizei einem auf die Schliche kam. Nach dem packenden Duell erwartete die Gruppe dann die obligate Degustation von Bernischem Absinth.

Die anschliessende Heimreise endete, passend zum Wochenende, bei einem gemütlichen Bier an der Reuss.

 

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Generalversammlung

Die Wolhuser Weidfäger haben mit der 41. Generalversammlung das ereignisreiche Fasnachtsjahr unter dem Motto „Carnevale di Weidezia“ abgeschlossen. Zwei langjährige Mitglieder mussten verabschiedet werden. Im Mittelpunkt des Abends standen Rück- und Ausblick, Wahlen und insbesondere die Verabschiedung von Fäger-Mami Erika Unternährer. 

 

47 Weidfäger versammelten sich am Samstag zur Generalversammlung im Restaurant Rebstock, letztmals herzlich willkommen geheissen von Erika Unternährer. Im Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr blickte Präsident Andreas Lingg auf die zahlreichen Anlässe zurück. Hervorgehoben wurde im Besonderen die ganz spezielle Jubiläumsreise ins Bündnerland. Erwähnenswert war auch die Tatsache, dass die Fäger in ihren Reihen gleich vier Mal ein Geburtstäfeli für den jüngsten Zuwachs stellen durften. Zu den Highlights für jeden Fäger zählten schliesslich ganz bestimmt die lange Vorfasnacht und eine rüüdig schöne, sonnige Fasnachtswoche.

 

Venezianisches Motto und Kleid gefielen rundum

 

Tambourmajor Basil Lötscher durfte auf ein äusserst erfolgreiches Jahr unter seiner musikalischen Leitung zurückblicken. Er bedankte sich beim Musikteam für die Unterstützung und beim Verein für den geleisteten grossen Einsatz. Gleich acht Personen konnte Basil Lötscher sichtlich erfreut als Probekönige auszeichnen. Es sind dies Joshua Dissler, Mathias Lingg, Basil Lötscher, Silvan Lötscher, Silvan Roos, Raphael Wicki, Samuel Wicki und Ueli Zihlmann.

 

Silvan Lötscher liess als Bastelchef das Motto „Carnevale di Weidezia“ nochmals Revue passieren. Das Motto sei nicht nur bei den Mitgliedern, sondern auch bei der ganzen Bevölkerung auf sehr guten Anklang gestossen, hielt er fest. Viele positive Rückmeldungen gingen vor allem auch zum venezianischen Kleid ein.

 

Programmchef Mario Bucher blickte auf die abwechslungsreichen Anlässe während der langen Vorfasnacht und der Fasnachtswoche zurück. Er zählte die sehr gute Stimmung im Verein sowie das sonnige und warme Wetter zu den Highlights der intensiven Fasnachtstage.

 

Sechs neue Mitglieder aufgenommen

 

Die traditionell am Fasnachts-Freitag stattfindende Fäger Fägete war auch dieses Jahr der grosse Höhepunkt für die Wolhuser Weidfäger. Der gut besuchte Anlass bot allen Gästen ein spannendes und vielseitiges Fest. Nebst den kreativ dekorierten Lokalitäten sorgten auch diverse Guggenmusik-Gruppen für eine ausgelassene Stimmung auf dem Festgelände. Dass der Anlass ohne grössere Zwischenfälle über die Bühne ging, war zum grössten Teil bestimmt auch der intensiven und sehr guten Vorbereitung durch das OK rund um den OK-Präsidenten Angelo Zimmermann zu verdanken.

 

Unter grossem Applaus wurden sechs Hamburger als neue Mitglieder in den Verein aufgenommen. Es sind dies: Simon Lustenberger, Patrick Portmann, Fabrizio Renggli, Benjamin Streit, Silvan Weber und Florian Wicki.

 

Das alljährliche Highlight der Fäger-GV, die Wahl des Leferkönigs, konnte Raphael Wicki, alias „Frodo 2019“, für sich entscheiden. Dies weil er seinen Ehering zwischenzeitlich im Schnitzelboden von Romoos verloren hatte. Er wird zusammen mit dem nächstjährigen Leferkönig eine eigene Nummer am Wolhuser Umzug 2021 gestalten.

 

Der Vorstand der Weidfäger wird das kommende Jahr in unveränderter Zusammensetzung antreten. Alle Vorstands-Mitglieder wurden in ihren Ämtern wiedergewählt. Es sind dies: Andreas Lingg (Präsident), Basil Lötscher (Tambourmajor), Angelo Zimmermann (OK-Chef), Timon Lötscher (Kassier), Mario Bucher (Programmchef), Silvan Lötscher (Bastelchef) und Raphael Wicki (Aktuar).

 

Stets ein offenes Haus und Ohr für alle

 

Der Verein darf nächstes Jahr mit Josua Bossert und Tim Steffen zwei Hamburger begrüssen. Im Gegenzug galt es an der GV auch zwei verdiente Mitglieder zu verabschieden. Mit Marco Weber und Martin «Duro» Unternährer gaben zwei mitprägende Fäger nach vier Jahren (Marco Weber) beziehungsweise zehn Vereinsjahren (Martin Unternährer) den Austritt. Beide wurden mit grossem Applaus verabschiedet. Die Weidfäger werden die Fasnacht 2020 mit 50 aktiven Mitgliedern bestreiten.

 

Mit Erika Unternährer, dem sogenannten Fäger-Mami, mussten sich die Weidfäger von einer zentralen Person in der Geschichte der Guggenmusik verabschieden. Erika hat in ihrer langjährigen Ze it als Wirtin des Rebstocks Wolhusen nicht nur sehr viel Toleranz und Verständnis für die Weidfäger gezeigt. Sie hatte auch stets ein offenes Ohr für jeden und trug einen wichtigen Teil zum geselligen Fägerleben bei. Erika Unternährer zieht sich als Wirtin im Rebstock Wolhusen zurück und darf sich auf einen neuen Lebensabschnitt freuen. Die Weidfäger danken Erika Unternährer für die langjährige Unterstützung und schöne Zeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste.

 

Fäger Fägete am 21. Februar 2020

 

Der Ausblick ins 42. Vereinsjahr machte deutlich: Die Vorbereitungen des Fägete-OK’s, des Mottoteams und der musikalischen Leitung sind bereits in vollem Gange. Noch bleiben weitere Details geheim, aber die nächste Fäger Fägete findet definitiv statt, dies am 21. Februar 2020. (Bericht: Raphael Wicki)

 

Fasnachtstage

Mit einer feurigen Schlussrede von Zunftmeister Bruno Ambauen fand die Fasnacht 2019 ein Ende. Was bleibt sind gute Erinnerungen, einige tolle Schnappschüsse und leichte Nachwehen nach einer insgesamt schönen "rüüdigen" Zeit. Auch für die Weidfäger hiess es am "Güdiszischtig" Abschied nehmen. Einerseits von der geliebten Fasnacht und andererseits von den vielen Kumpanen, mit denen man die letzten paar Tage eine intensive Zeit verbracht hatte. 

Standesgemäss hörte man sich an jenem "Güdisdsischtig" gemeinsam die Wolhuser Guuggen nochmals an und bedankte sich gegenseitig für eine strenge, aber zugleich auch wunderbare Zeit. Was am "Schmudo" seine Anfänge nahm, ging an diesem Dienstag also zu Ende. Nach vielen Stunden in gemütlicher Fäger-Atmosphäre und einem Fest auf dem Berghofareal, welches wiederum zahlreiche Fasnachtsbegeisterte anlockte, war es an der Zeit, sich einfach mal kurz zu drücken und auf Wiedersehen zu sagen. Auch die Fasnacht 2019 sorgte für einige Highlights und dürfte noch lange in den Köpfen der Weidfäger bleiben. 

 

Festivalstimmung im Winter

Wem ist diese Fäger Fägete wohl noch kein Begriff? Auch in diesem Jahr strömte eine grosse Masse an Fasnächtler und Fasnächtlerinnen nach Wolhusen, um einen Abend in purer Ekstase zu feiern. Trotz einer geringeren Besucherzahl als in anderen Jahren, bekamen die Weidfäger viele gute Rückmeldungen begeisterter Anwesenden. Vielleicht war genau jene Tatsache entscheidend für die positiven Reaktionen, dass es für einmal ganz einfach mehr Platz hatte in den einzelnen Lokalitäten im Vergleich zu früheren Jahren. Bezüglich Organisation gab es auch unter dem neuen OK-Chef Angelo Zimmermann kaum etwas zu kritisieren. Das Fest ging dank einer hervorragenden Planung perfekt über die Bühne. Weniger positive Vorfälle waren die Ausnahme. Eines der Highlights der Fägete war ohne Zweifel das Wolhuser Zelt, welches in diesem Jahr unter dem Namen "O Lefty's Irish Pub" mit einer sensationellen Liveband und originellen Dekoration aufwartete. Als weiterer Höhenpunkt dürfte das Dosenzelt mit dem Namen "Dosolieri" in die Geschichte eingehen. Die beiden DJ's Dredge und Dozer heizten dem Publikum mit harten Bässen und feinsten elektronischen Klängen so richtig ein und waren dafür verantwortlich, dass die Hörerschaft mehr als einmal kurz vor dem musikalischen Höhepunkt stand. Natürlich gilt es zu erwähnen, dass auch alle anderen Lokalitäten dutzende Feierwütige bestens unterhalten konnten und für ein gesamthaft friedliches und stimmungsvolles Fest sorgten. Auch die "Guuggen" gaben ihr bestes und hatten einen grossen Anteil daran, dass die grosse Arena stets gut gefüllt war. Am Mikrofon überzeugten dieses Jahr die neu engagierten Speaker Philipp "Phippu" Breit und Urs "Brögu" Brügger. Mit einer grossen Portion Humor und kecken Sprüche, die mit zunehmender Dauer und zusätzlichem Alkohol intus, immer besser wurden, brachten sie das Publikum mehrmals zum Schmunzeln. 

Die Weidfäger möchten sich an dieser Stelle nochmals recht herzlich bedanken bei allen Sponsoren, Gönnern und natürlich jedem einzelnen fleissigen Helfer. Hoffentlich seid alle im kommenden Mai mit dabei am legendären Helferfest.

Einblicke in die Planung und Durchführung der Fäger Fägete gewährt das folgende Video, produziert von Josef Bucher!

 

 

"För eis hets emmer no glängt"

Das Motto von Zunftmeister Bruno Ambauen begleitete auch die Weidfäger die gesamte Fasnacht hindurch. Ob am Schmudo oder Fasnachtssonntag, es hatte immer Platz um "eis z'näh". Der Donnerstag entwickelte sich auch dank dem grandiosen Wetter zu einem wahren Freudentag. Traditionell gestartet im Weidquartier ging es los Richtung Marktplatz, wo sich alle Wolhuser "Guuggen" und Fasnachtsgruppen trafen. Kurzum wurde das Geschehen auf den Rössliplatz verlegt, wo Zunftmeister Bruno Ambauen die Fasnacht 2019 für offiziell eröffnet erklärte. Der anschliessende Hamburger Einstandsbrunch war für die meisten ein wahrer Segen und so präsentierten sich die Fleisch- und Käseplatten schon nach kurzer Zeit vollkommen leer gefressen. Den sechs Hamburgern an dieser Stelle ein grosses Dankeschön und vorweg schon mal ein "herzliches Willkommen" bei den Weidfägern! Die Mägen gefüllt, den Arschlochtisch wieder aufgelöst, kam als nächstes das Spital Wolhusen in den Genuss der wohligen Fäger-Klängen, dies übrigens ganz frisch geschminkt. Als schliesslich der letzte Auftritt am späten Nachmittag auf dem Rössliplatz über die Bühne ging, war die Müdigkeit bei einigen bereits stark bemerkbar. Lag wohl auch an der üppigen Verpflegung, die man beim Ständchen Valliant Bank dank dem ehemaligen Fäger Wifi zu sich nehmen durfte. Was aber auch für diese Müdigkeit verantwortlich gewesen sein konnte, war das flüssige Gold namens "Bier", welches man sich wohl einige Male zu oft gegönnt hatte. Trotz alldem liess man es am Abend in Ruswil an der Explo so richtig krachen, ehe der grosse Tag folgte: Die Fäger Fägete stand vor der Tür! Nachdem das legendäre Fest ein Ende genommen hatte, war Party angesagt im Rebstock. Später wurde das Geschehen nach Dagmersellen verlegt, wo sich einige als wahre Wilderer zeigten. Sei dies als tödlicher Dekorationsjäger oder frecher Mädchen-Charmeur. Ausgeschlafen präsentierte man am nächsten Tag am Wolhuser Umzug das diesjährige Motto. Mit dem Gondoliere voraus erfreuten die Weidfäger die Wolhuser Fasnachtsgesellschaft mit einem originellen Grind und den ausgefallenen Kostümen. Die diesjährige "Lefer-Nommere" sorgte dafür, dass kein Auge trocken blieb und auch die beiden Hauptprotagonisten, die "Leferkönige" der vergangenen zwei Jahren, mussten wahrlich nicht auf dem Trockenen sitzen. Für einen spektakulären Ausklang war dann der "Chänubotzer-Ball" besorgt. Allen voran das Abschluss-Stück "Viva" beim starken Auftritt sorgte für viel Applaus. Nicht gerade in Begeisterungsstürme brach das Publikum am nächsten Abend aus. Dies war aber sicher nicht der Fäger-Leistung geschuldet. Sei's drum, die "Weidfäger-Buebe" amüsierten sich prächtig, nahmen sogleich eine ganze Bar für sich ein und feierten bis in die frühen Morgenstunden. Dies übrigens absolut verdient, hatte man den gesamten Tag mit "Ständle" verbracht. Bedanken möchte man sich ganz besonders beim Kinderheim Weidmatt für den Apéro und beim Weidquartier für die anschliessende teuflisch feurige Verpflegung. Der Dienstag wurde dann noch zum schönen Ausklang mit "Ständle", Umzug in Doppleschwand und dem abschliessenden "Böögverbrönne" auf dem Marktplatz. Wer danach noch immer nicht genug hatte, gab sich in Ebnet den Rest und sorgte so für einen gelungen Abschluss der Fasnacht 2019. 

 

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Schränzerball & Ruuggertreffen

Und schon stand bereits wieder der letzte Akt der Vorfasnacht vor der Tür. Nachdem man bereits am Samstagabend am Schränzerball unterhalten wurde, genossen die Weidfäger und alle Mitfasnächtler am Sonntag bei bestem Wetter die Auftritte der versiertesten Guuggen aus der Region am alljährlichen Ruuggertreffen.

Aufgrund des strengen Aufbausamstags gab es doch das eine oder andere müde Gesicht anzutreffen im Rebstock. Doch nicht nur die verrichteten Tätigkeiten am Fägete-Areal waren alleine Schuld an den vielen dunklen Augenringen, sondern auch der vornächtliche Ausgang in Entlebuch, der einigen sichtlich zusetzte. Ein paar Schlucke vom heiligen Hopfensaft später war die ganze Müdigkeit aber bereits wie weggeblasen und man konnte sich endlich den wichtigen Dingen widmen: «Geil sii ond omlo!» Drei junge Herren, welche ein erstes Mal und wahrscheinlich noch viele weitere Male dieses Motto zu Herzen nahmen, waren die Hamburger-Anwärter. Sozusagen die kleinen Cheese-Burger unter den vielen grossen Big-Macs. Mit Spiel verlagerte man die Tätigkeiten dann in Richtung Marktplatz, wo man von vielen bekannten Gesichter und natürlich einer grossen Ladung Holzschnitzel in Empfang genommen wurde. Kaum waren die letzten Klänge des Klassikers «Viva» verstummt und der Grind von den mit Schweiss durchnässten Haaren entfernt, begann auch schon das Monsterkonzert, an dem man das Publikum kurze Zeit später mit dem zweiten Klassiker der Fäger-Reihe namens «Ritschi» verzückt. Als auch der Auftritt mit anschliessend lautem Beifall ein Ende fand, durften die Fägerlis ihre Stärke vor der Bar unter Beweis stellen. Die vielen verkaterten Gesichter am nächsten Morgen waren schliesslich Beweis genug, dass man auch jene einzigartigen Fähigkeiten am vergangenen Abend der breiten Bevölkerung zeigen konnte.

 

08.30 Uhr Ortszeit, Standort Berghofhalle Wolhusen. Ein leichter Windstoss geht über die grasgrünen Rasenteppiche. Es liegt ein angenehmer Frühjahresduft in der Luft. Während die Vögel ihre morgendliche Hymne trällern, torkeln immer mehr schläfrig wirkende Gestalten ein. Die schön dekorierte Halle füllt sich allmählich, die Milch wird gekocht, das Brot geschnitten. Dutzende Leute strömen an den Gunnerbrunch und lassen es sich am Buffet so richtig gut gehen. Die Stimmung erlangte aber so richtig ihren Siedepunkt, als die Weidfäger einige ihrer Stücke zum Besten gaben. Die folgenden Stunden gingen in Nu durch und man brachte sich mit einigen gelungenen Auftritten in die nötige Fasnachtsstimmung, die ab Donnerstag dann so richtig gefragt sein wird. 

 

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Ruuggerfäscht Romoos

Nach einem zügigen Aufbausamstag ging es ebenso zügig zu den Bahnhofgeistern in ihre geliebte Bar 27. Gemeinsam wurden danach die Feierlichkeiten ins Nachbardorf Romoos verlegt. Die Sause hatte so einiges zu bieten und die Weidfäger trugen ihren Teil bei, damit der Abend noch lange in aller Munde sein wird. 

Am Morgen begrüsste uns der Stv. Fägete-Bauchef Angi zum ersten Tag der Aufbauphase 2019. Die einzelnen Arbeiten wurden rasch verteilt und so befand sich jedermann bereits um 9.00 Uhr im Arbeitsmodus. Als man schlussendlich für das gesamte Material im Berghofareal den gewünschten Platz gefunden hatte, ging es ins verdiente Feierabendbier, nur mit dem kleinen Unterschied, dass es am Nachmittag in die Kehlen hereingeschüttet wurde. Um 14.00 Uhr luden die Bahnhofgeister zum "Schminketrinke" ein. Unter strahlendem Sonnenschein bekamen die Gesichter einen neuen Anstrich und es verging nicht mal eine Stunde, ehe die geschenkte Riesenflasche gefüllt mit regionalem Schnaps nur noch eine kleine Pfütze mit einem Alkohol-Speichel-Gemisch war. Während die Stimmung immer ausgelassener wurde, bat Car-Chauffeur Schmedi die beiden Guuggen, sich Richtung Imbach-Gefährt zu begeben. Dieser Bitte kam man nach und so wechselten Bahnhofgeister und Weidfäger den Standort und verlegten ihre Tätigkeiten nach Romoos, wo das Publikum gespannt auf die einzelnen musikalischen Darbietungen wartete. Bereits beim Monsterkonzert heizte man den Besuchern richtig ein und gab auch beim Guuggenstück mit den anderen Wolhuser Vertreter alles. Als auch der Auftritt zu später Stunde souverän durchgezogen wurde, durfte man von einem gelungenen Abend sprechen.

Die Fasnacht kommt so langsam aber sicher näher. Nächstes Wochenende darf man nochmals ein Heimspiel bei den Schränzern austragen, bevor es dann in die finalen Vorbereitungen für die "rüüdige" Zeit 2019 geht.

Bis dahin gute Erholung und eine gute Woche.

 

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65 Jahr Guggemusig Doppleschwand & Monsterparty Buttisholz

Am Wochenende wurde wieder zwei Mal gefeiert. Am Freitag in Doppleschwand beim 65 Jahre Jubiläum und am Samstag an der Monsterparty in Buttisholz. Es darf von einem gelungenen Wochenende gesprochen werden.

Am Freitag ging die Vorfasnacht in Doppleschwand in eine weitere Runde. Angefangen hat das Ganze mit einer guten Leistung am Monsterkonzert. Danach war genügend Zeit da, um sich zu verpflegen und auch schon etwas Zeit an der Bar zu verbringen, bevor es zum Highlight des Abends kam. Jedoch dürfte vor dem Auftritt bei dem Einen oder Anderen die Skepsis etwas grösser geworden sein, waren doch fast nur Fäger draussen vor der Bühne anzutreffen.

 

Glücklicherweise kamen aber pünktlich zum Start unseres Auftritts zahlreiche Zuhörer. Die gelungene Performance wurde danach den ganzen Abend noch feuchtfröhlich gefeiert.

 

Am Samstagnachmittag traf man sich wieder im Räbe zum Schminken-Trinken. Mit dem Car ging es dann etwas später nach Buttisholz. Dort wurde wiederum ein Monsterkonzert gespielt. Nach den zwei gespielten Stücken gab es in der Halle die Guggenverpflegung. Nach dem Pasta-Plausch konnten wir gestärkt schon um 20:50 Uhr zu unserem letzten Auftritt an diesem Wochenende antreten. Auch diesmal konnte sich die musikalische Leistung sehen und vor allem hören lassen. Da wir unsere Darbietung schon so früh ablegten, konnte dafür umso länger gefeiert werden. In den verschiedenen Baren wurde noch das Tanzbein geschwungen, eine Selfie-Challenge durchgeführt und auch noch zwischendurch ein paar Drinks genossen.

 

Um viertel nach drei wurden die vielen müden Fäger, und rekordverdächtig viele weitere Wolhuser, von Schmedi mit dem Car abgeholt. Diejenigen, welche ihren Partyhunger noch nicht stillen konnten, gingen noch in die Bar 27 der Bahnhofgeister.

 

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Text: Joni Wicki

35. Lysser Fasnacht

Am vergangenen Samstag leisteten wir fasnächtliche Entwicklungshilfe im Kanton Bern. Im Wohnort der lebenden Schwinger-Legende Christian "Chrigu" Stucki ging es für uns nicht etwa ins Sägemehl, sondern direkt auf die Guuggenbühne der 35. Lysser Fasnacht. Unter dem Motto "Ab id Zuekunft" veranstaltete die örtliche Lilienzunft bei unseren "gmögigen" Kantonsnachbarn ein ebenso "gmögiges" Fest. Die wichtigsten Geschehnisse des Abends gibt es hier zum Nachlesen!

Es war alles ein Bisschen anders an diesem Abend. Bereits beim Betreten des Reisecars fiel auf, dass der heutige Fahrer weder Jerry, noch Schmedi hiess, was für ungewohnte Blicke sorgte. Ein Aargauer, der uns an die Fasnacht chauffieren soll? Eigentlich unvorstellbar. Nach einem Halt an der Tankstelle in Willisau, verschwanden aber auch die letzten Zweifel und so wurde die Fahrt ins bernische Lyss zu einer wahrlich pfeffrigen Angelegenheit. 

Angekommen im Grenzbereich zum Seeland, lud Juan in seinem Bistro zum Abendessen ein. Dank den Fleischbällchen (IKEA ist ein Dreck dagegen) ging es gestärkt an den ersten von drei Auftritten. Mit viel Elan spielte man das ganze Repertoire herunter und begeisterte damit Herr und Frau Lysser. Auch in der Folge liess man es sich nicht nehmen, für gute Stimmung zu sorgen und konnte auch in Sachen Stimmgewaltigkeit allen voran bei den Berner "Modis" punkten. 

 

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46 Jahre Jubiläum Jungchräje Entlebuch & 35 Jahre Ribi-Häxä Dallenwil

Nicht an einem, nein, gleich an zwei Jubiläen durften wir am Wochenende teilnehmen. Am Freitag in Entlebuch das Weekend kräftig eingeläutet, ging es am Sonntag "ih d'Ländere" nach Dallenwil. Beide Male zeigten wir uns von unserer besten Seite und mischten uns guter Laune unter das Party-Volk. 

Am Freitagabend wurde in Entlebuch bei den Jungchräjen die nötigen Vorkehrungen getroffen, um optimal ins zweite Doppelwochenende dieser Saison zu starten. Dank den Empfehlungen von Jones ("3 Bier = 1 Mahlzeit") und Flugo (Menu 1 = 1 Mahlzeit inklusive Dessert an der Shotbar) konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen an diesem Abend. Ausser vielleicht, wenn man auf Restenverwertungstour war oder die Abfahrtszeit des Cars in Vergessenheit geriet. Alles in allem darf man aber auf eine gelungene Feier zurückschauen, den eher zurückhaltenden Auftritt mal nicht mit einbezogen. 

Was musikalisch am Freitag noch nicht ganz klappte, wurde am Samstag in Dallenwil bei den Ribi-Häxä besser gemacht. Tampi Basil war sichtlich zufrieden mit dem Gezeigten und gab den Startschuss zu einer legendären Nacht. Und wenn man mir nicht Glauben schenken mag, wie denkwürdig dieser Abend war, dem fehlt schlicht und einfach der Zugang zum Weidfäger Fun - Chat. Die Tatsache, dass sogar am Sonntagmittag einige Weidfäger im Sörenberg-Gebiet gesichtet wurden, in voller Montur und satter Schminke im Gesicht, sagt doch schon einiges aus, was diese Nacht in Dallenwil für einen Ausgang genommen hat. 

 

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Geisterparty Wolhusen

Nachdem sich die Weidfäger nach einer ausgelassenen "Räben-Sause" Richtung Schulhausareal Rainheim begeben, erwartet die motivierten Burschen ein perfekt aufgestelltes Festgelände mit diversen Bars, welches in den kommenden Stunden idealer Ort sein würde, um sich dem Nachtleben voll und ganz hin zu geben. Nach einem Jahr Absenz liefern die Bahnhofgeister Wolhusen bezüglich Geisterparty ein Comeback nach Mass ab. Selten hat es auf dem Schulhausplatz Rainheim eine solch ausgelassene Feier gegeben wie am vergangenen Samstag. Da kann man bloss seinen Hut ziehen vor dieser Parforceleistung!

Nach einem guten Auftritt in den frühen Abendstunden hat man die Basis gelegt für eine feuchtfröhliche Nacht mit zahlreichen freundlichen Begegnungen und vielen "Gügügsrunden" in netter Gesellschaft. Ob ein gemeinsamer Jass in der Kaffeestube oder eine abenteuerliche Balzjagd im Partyzelt, für jeden Fäger gibt es eine passende Tätigkeit, welche den eigenen Ansprüchen entspricht. So verwundert es nicht, dass auch noch am Sonntag zur Mittagszeit einige "Weidezianer" in ihrem edlen Samtumhang in der Region Spital gesichtet worden sind. Auch für diese Leistung verdient höchste Anerkennung.

 

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Fasipub & Guggilari Olten

Ein Doppelweekend mit kräftigem Guuggen-Sound, stimmungsvollen Feierlichkeiten und jeder Menge Bier geht zu Ende. Mit dem am Freitag stattfindenden Fasi-Pub sind die Weidfäger traditionell in Wolhusen in die Vorfasnacht 2019 gestartet. Der Samstag hingegen hat den Fägern einen Besuch einer eher ungewohnten Destination geboten. Dank Programm-Chef Mario alias Lömpi ist es beim zweiten Anlass der "rüüdigen Zeit" zur Guuggizunft nach Olten gegangen.

Bereits am Freitag war die Motivation gross in den Reihen der Fäger, so stand doch der allseits beliebte Start-Event Fasipub auf dem Plan. Unter dem Motto "Am Bauen" würdigte man den alten und auch im neuen Jahr regierenden Zunftmeister Bruno Ambauen III. Die zum Motto passenden Kostüme waren so ausgefallen wie die im Anschluss an den einigermassen gelungenen Auftritt hingelegten Performances an der Bar. Hier einige anschauliche Beispiele kreativer Höhenflüge und verrückten Zelebrierungen: 

Wie bereits angetönt war der Auftritt, welcher ungewohnt früh um 20.30 Uhr über die Bühne ging, grundsätzlich in Ordnung. Allzu stark ins Gewicht fällt die alljährliche Performance am Fasipub sowieso nicht. Die mit viel Spannung erwartete gemeinsame Aufführung des Gesamt-Guuggen-Stücks, welche von den vier Guuggen aus der Region Wolhusen inszeniert wurde, endete mit einer leisen Enttäuschung. Fakt ist, es braucht noch eine deutliche Steigerung, um dem Wolhuser Fasnachtsvolk einen einwandfreien Auftritt zu präsentieren.

Am Samstag Abend ging es auf ungewohntes Oltner Pflaster ans Guuggilari. Im Gegensatz zum Freitag konnte man sich musikalisch noch einmal steigern und begeisterte die Zuschauer mit einem blitzsauberen Auftritt. Bei den anschliessenden Festlichkeiten zeigte man sich ebenfalls engagiert, was bei einigen aber eine Tendenz zu übermotiviertem Verhalten hervorrief. Trotzdem darf man aber alles in allem auf einen gelungenen Abend zurückschauen, mit lustigen Begegnungen, unter anderem mit unseren Freunden aus dem tiefsten Entlebuch, den Biberegagser aus Hasle. Zudem konnte mit den äusserst kreativen und mit viel Aufwand gestalteten Kostümen, allen voran bei den weiblichen Besuchern, gepunktet werden. 

 

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Ski- & Silvesterweekend

Wie jedes Jahr organisierte das Spez-Team das Ski- & Silvesterweekend, damit die Fäger zusammen ins neue Jahr rutschen konnten. Einmal mehr fand der Spass in der Lenzerheide statt. 

Insgesamt etwa 20 Weidfäger und ihre Gspusis fanden vom 30. Dezember bis am 01. Januar den Weg ins Ferienhaus Casa Fadail in der Lenzerheide. Einige mit den Ski oder Snowboard, andere vor allem mit der Absicht, an der Apres-Ski-Bar eine gute Falle zu machen.

Bei super Pistenverhältnissen mit Neuschnee und teilweise auch Sonnenschein genossen wir die drei Tage. Am Abend feierten wir das alte Jahr gebührend, und stiessen gleich auch auf das neue 2019 an.

 

Wir wünschen Allen viel Erfolg und alles Gute im neuen Jahr! 

 

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Der Babyboom nimmt kein Ende!

Unglaublich aber wahr! Innert Kürze dürfen die Weidfäger ein weiteres Mal Nachwuchs in Empfang nehmen. Das vierte Fägerkind der Saison 2018/2019 ist ein kleiner, schlanker Hobbit mit dem klingenden Namen Nelson. Es ist das Söhnchen von Papa Jambo (Silvan Lötscher) und Mama Jenny. Wir wünschen der kleinen Familie nur das Beste und jede Menge "Haha's" in der Zukunft. 

 

1. Küülevölki-WM

Am vergangenen Samstag organisierte der  FC Wolhusen den traditionellen Burgcup, an dem zum ersten Mal die Küülevölki-WM veranstaltet wurde. Natürlich stellten auch die Fäger zwei Mannschaften für den Wettkampf.

Die beiden Mannschaften starteten gut ins Turnier. Beide Teams hatten in den Gruppenspielen je eine Niederlage verkraften, kamen aber trotzdem weiter. So kämpften sich beide durch die KO-Phase, bis die Juni-Ohren den Seni-Ohren im Final gegenüber standen. Dort setzten sich die erfahrene Garde vom Fäger I durch und so können sich die Fäger nun Weltmeister und Vizeweltmeister im Küülevölki nennen.

 

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Probeweekend Engelberg

Wo der Elias S. im Winter den Rasen mäht

und der Elmo sein Schätzeli verschmäht,

wo sich der Nikci als Star-DJ bewährt

und der Lötscher Sile die Autoschlüssel Suche erschwert.

Ja dort, dort geht es für die Fäger jedes Jahr hin,

nach Engelberg ins Probeweekend, um zu finden des Probens Sinn.

Posaunen, Trompeten und all die weiteren Bläser,

dazu die impulsiven Schläger und ein Tampi mit Körperausstattung eines Remo Käsers.

Gefordert wurden die Fäger-Register an beiden Tagen,

förmlich getrimmt hat sie Basil sozusagen. 

Luft nach oben ist aber sicherlich noch vorhanden,

möchte man doch an der Fasi 19 einen musikalischen Volltreffer landen.

Ein Lob gilt den Gourmet-Köchen Pogo, Schuum, Nikles und Breit,

die Weidfäger hoffen, ihr hattet ebenfalls eine gute Zeit.

Nebst all den Proben und dem überraschenden Samichlaus-Besuch,

gab es zahlreiche, nicht ganz jugendfreie Geschichten - klarer Fall für das goldene Chlaus-Buch!

Von jenen Geschichten möchte ich aber nicht allzu viel erzählen,

eines sei aber gesagt: Wer Papa ist, muss sich mit ganz anderem als dem Kindchen zu Haus herumquälen.

So komme ich bereits zum Schluss meiner Erzählerei,

und um nicht herum zu reden um den heissen Brei:

Frohe Weihnachten und ein glückliches, neues Jahr,

mit unglaublich geilem Guggen-Sound und legendären Auftritten an der Bar!

 

Hochachtungsvoll

Euer Johann Benj von Goethe

 

Bilder gibt es hier

 

 

 

Schon wieder Fäger Nachwuchs!

Und wieder durften wir Fäger Nachwuchs auf der Welt begrüssen. Unser Trompeten-Gott Raphi Wicki und seine Sabrina durften voller Stolz am Donnerstag, 08. November, frühmorgens um 00:58 Uhr ihre Tochter Emilia in die Arme schliessen. Natürlich liessen es sich die Fäger nicht nehmen, ein Täfeli zu stellen und zu gratulieren.

Die Weidfäger wünschen der kleinen Familie viel Freude und alles Gute für die Zukunft.

Ohrfeigen - oder ein Satz warmer Ohren

Gemeint ist damit nicht etwa der Auslöser einer wilden Kneipenschlägerei, sondern das Live-Radioprogramm von Radio SRF 1 am vergangenen Mittwoch im Kleintheater Luzern. Nach einem leckeren Burger im Parterre-Restaurant erwartete die alle-Proben-besuchenden Probekönige im Kleintheater bissiges Kabarett, freches Gerede, spöttische Stand-up-Comedy und lustige Menschen aus anderen Ländern.

Gülsha und ihre intimen Details zum "brazilian waxing", Gabriel Vettter und seine Tipps gegen die Flugangst, Nektarios Vlachopoulus mit seiner Vokal-Tragödie und letztlich der Österreicher Gunkl und seine Interpretation

des "Alltäglichen" – allesamt haben sie überzeugt und die Zuschauer hin und wieder in schallendes Gelächter versetzt.

 

Hier gilt es, den Probekönigen nochmals für ihren tadellosen Probeeinsatz zu gratulieren. Man darf gespannt sein, wohin es diese im nächsten Jahr führen wird.

 

Text von Basil Lötscher

Fäger Nachwuchs zum Zweiten!

Am Mittwoch, 24. Oktober gab es bereits die zweite erfreuliche Nachricht innert weniger Tagen. Auf den kleinen Janick folgte nun weiterer Fäger Nachwuchs, dieses Mal ein Mädchen namens Lyah Emma. Die glücklichen Eltern, Neu-Hornist Sile Roos und seine Frau Tanja, durften ihr Töchterchen um 9.05 morgens in Empfang nehmen. Die Weidfäger wünschen auch der neu dreiköpfigen Familie Roos nur das Beste für die Zukunft und viel Freude mit dem kleinen Sonnenschein!

Fäger Nachwuchs!

Am Sonntag, 21. Oktober durfte der kleine Janick das Licht dieser Welt erblicken. Auf das kleine Söhnchen haben sich die Eltern, Sousaphon-Virtuose Duro und seine Frau Mirjam, bereits lange gefreut und werden jeden einzelnen Moment mit ihrem Schatz geniessen. Die Weidfäger wünschen der jungen Familie alles Gute für die Zukunft und viel Freude mit dem kleinen Sonnenschein!

Schneider/-innenabend

Schneiden, schnippeln und nähen; die tapferen Schneiderlein sind ab sofort wieder im Einsatz! Raphi Weber und Timi Lötscher präsentierten das diesjährige Kleid unter Beihilfe von Luzia Lauber am letzten Mittwochabend im Restaurant Rebstock. Wie dieses kleine Kunstwerk aussieht, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten, aber eines kann der begeisterte Verfasser dieses Kurztextes sagen: Es wird bombastisch! Allen Schneider/-innen (ob dieses gendergerechte "Schneider/-innen" an dieser Stelle erwähnt werden muss, ist jetzt mal so dahingestellt) wünschen die Weidfäger ganz viel Spass und Ausdauer bei den Näharbeiten. Voller Vorfreude blickt man bereits voraus auf den einzigartigen Moment, wenn man dieses Unikum von einem Kleid anprobieren darf. 

Bilder gibt es hier!

1. Gesamtprobe

Bis auf den letzten Mann waren alle heiss auf diese erste Gesamtprobe der diesjährigen Fasnacht. Endlich wieder in guter Fäger-Gesellschaft verweilen, endlich wieder mit all den Virtuosen musikalische Wunder vollbringen und endlich wieder eine "Fäger-Räbe-Rösti" geniessen. 18.30 Uhr, Bergboden Wolhusen, Startschuss für die nächste Probe Session!

Kind im Anflug, Hochzeit, zurück von langen Reisen.. Es gab eine Menge zu berichten nach einer langen und intensiven Sommerpause. Doch nun sind alle wieder vereint und topmotiviert, um auch in der kommenden "rüüdigen" Zeit eine starke Performance abzuliefern. Bis dahin gibt es aber noch eine Menge zu tun, dies wurde an dieser ersten Probe ersichtlich. So hat man vor allem im Bereich der Dynamik viel Arbeit vor sich. Tambourmajor Basil "Möndu" Lötscher ist aber zuversichtlich, dass bis zum Vorfasnachtsstart im Januar jeder einzelne Fäger Fortschritte machen wird. Man darf also gespannt sein, was der Fäger-Tambi mit seinen Mannen auf die Beine stellen wird und kann sich auf einige musikalische Leckerbissen freuen. Bis es aber so weit ist, liegen noch zahlreiche Proben vor den 50 aktiven Musikanten. Der Start ist zumindest schon einmal gelungen und wurde zusätzlich mit Bier und Wurst, organisiert vom Spez-Team, abgerundet. 

 

Bilder gibt es hier!

 

Hochzeit Raphi & Sabrina

Am 24. August nahm unser Trompeten Gott Raphi Wicki alias "Fluffy" seine Sabrina zur Frau. Die Weidfäger gratulieren herzlich und wünschen den beiden nur das Beste für die gemeinsame Zukunft und bemerken leicht ironisch, dass das allseits bekannte Credo "You'll never walk alone" ab jetzt noch eine zusätzliche Bedeutung in "Fluffys" Leben bekommen wird!

 

Bilder gibt es hier!

Vorstandsausflug ins malerische Süddeutsche

Vergangenes Wochenende lud der abtretende Präsi Ueli zu seinem letzten, mit Spannung erwarteten Vorstandsausflug. Etwas Grandioses sei es, was uns bevorstehe. So machten wir uns voller Vorfreude auf in den unbekannten Nordosten der Schweiz. Auch wenn der Grabemacherjoggi in der Zwischenzeit auch Letzigrund-Führungen angeboten hätte, liessen wir Zürich ohne Zwischenhalt hinter uns. Angekommen in Romanshorn verschlug es uns schnurstracks auf die Fähre zur grossen Überfahrt nach Friedrichshafen. Angesichts der bereits auf früheren Ausflügen gezeigten Begeisterung unseres Organisators fürs grenznahe Ausland schlussendlich kaum überraschend ;-)

 

Um die Zeit für das eigentliche Highlight des Tages etwas zu verkürzen, wurde in der Zeppelin-Hauptstadt spontan eine Runde Minigolf einberufen. Schnell war der Wetteinsatz definiert: Das Schreiben des Berichts für die Homepage solle ausgeminigölflet werden. Gesagt, getan: In einer spannenden und diskussionswürdigen Partie setzte sich unser Tampi mit einer knappen Länge Vorsprung durch, während sich die Progimaus und der ehemalige OK-Präsi mit der gleichen Anzahl Schläge und trotz der besten Hole-in-One-Leistung nun dem Bericht widmen dürfen. Lesson learned: Das Golfreglement ist praktisch auf eine Stufe wie das ZGB/OR oder das StGB zu setzen und als Anwalt hat man so pro Argument mindestens 3 Gegenargumente parat....

 

Nach einem kleinen Aperöli sollte als nächstes Highlight ein Boot gemietet werden, mit welchem nach Konstanz übersetzt werden sollte – natürlich inkl. gemütlichem Bädele im Bodensee. So gut der Plan, so schnell wurde uns ein Plan B aufgezwängt. Angesichts eines übriggebliebenen Apèro-Bächerlis und einer getrunkenen 0.75-dl-Flasche roten, veredelten Traubensafts wurden wir mit Verdacht auf Alkoholmissbrauch auf das Kursschiff verwiesen. Lesson learned: Auch vorreservieren hilft nichts, wenn der Süsswassermatrose das Boot in der gleichen Zeit zweimal vermieten kann. Die Kühltasche als Ablenkung nur mit Esswaren zu füllen ist zwar eine gute Idee, auf Rucksackkontrollen sollte man dann aber auch vorbereitet sein... 

 

Nun, die etwas üppiger zur Verfügung stehende Zeit in Konstanz wurde in einem der vielen malerischen Biergärten entlang des Rheinufers gerne in Kauf genommen und der Nachmittag genossen. Auch das Baden im Rhein durfte nicht fehlen, war uns das bädele im Bodensee doch vergönnt worden. Mit Mr. Zhangs Appartement schliesslich hatte man eine perfekte Ausgangslage, das konstantinopelische Nachtleben zu erkunden und sich das Eine oder Andere zu gönnen.

 

Am Sonntag durfte noch einmal die Konstanzer Altstadt bestaunt werden und – weil es ja ein geselliges Ausflugs-Wochenende sein soll – ein Bierchen genehmigt werden, während man über die Geschichten des Vorabends philosophierte. Etwas vollmundig war man sich dabei einig, dass die Konstanz vom Vorabend sich doch hatte sehen lassen dürfen. Daneben war auch klar, dass an diesem Wochenende alle – ob Jeanette, Käthi, Bernadette und Igor G., der Tölpel vom Nachbartisch oder des Marios bester Freund Sebastian – total auf ihre Kosten kamen.

 

Lesson learned: Auch ohne grosses Rahmenprogramm durften die Fäger-Vorständler ein lustiges Wochenende im süddeutschen Raum verbringen. Müde, dafür aber psychisch bestens erholt, ging es schliesslich - mit einem kurzen Schlummi-Abstecher im Shamrock - nach Hause.

 

natürlich gibts auch Fotos

 

Text: Andi Lingg & Mario Bucher

Ink- & Bratfest

Am 14. August wurde wieder zum traditionellen Ink- & Bratfest geladen. Wie immer waren auch Fäger-Frauen, -Freundinnen, -Kinder und die Fäxx eingeladen, neu war diesmal der Ort im Oberstaldig.

Man traf sich am frühen Abend bei der Waldhütte zum Apero. Leider war das Wetter nicht mehr so sommerlich wie die letzten Wochen. Nichts desto trotz fanden viele Fäger mit Anhang den Weg ins Oberstaldig. Zum Essen konnte jeder sein Fleisch auf den Grill schmeissen, dazu gabs ein grosses Salatbuffet. Natürlich gabs auch Bier zur Genüge.

Später am Abend zügelten manche vom kühlen Zelt draussen in die Hütte, wo im Cheminée eingeheizt wurde. So konnte gemütlich das Dessert genossen und dazu ein Jass geklopft werden.

 

Ein herzlicher Dank gilt dem Spezteam, das diesen gemütlichen Anlass organisierte, sowie den Hamburgern für ihre Unterstützung.

 

Fotos gibts hier

Jubiläumsausflug

Erster Programmpunkt: Treffpunkt am Freitag um 16:00 Uhr in der Blindei Wolhusen. Mehr konnte und durfte man nicht wissen, denn der Jubiläumsausflug ist ein Anlass, der das Prädikat strenggeheim trägt. So kam es, dass sich die Fäger zum ersten Programmpunkt unter dem Motto "unkaputtbar, treffsicher, artistisch, berauschend und feuchtfröhlich" in der Blindei versammelten. Auf dem Programm stand ein gemütlicher Abend mit Bubble-Soccer, Mario-Kart im Kleinformat und gemütlichem Beisammensein. Für wahre Gaumenfreuden sorgte der eigens organisierte Pizzaofen, der den Pizzen durch die Holzfeuerung einen echt italienischen Geschmack gab. Das OK um die drei Lötscher-Brothers liess sich trotz ideenreichen Rate-Taktiken nicht in die Karten blicken und so blieb für das bevorstehende Weekend als einziger Anhaltspunkt der Treffpunkt am Samstag um 09.00 Uhr im Räbe.

Dort wartete auch bereits schon unser treuer Busfahrer auf uns und verfrachtete die zunehmend, ob der Unwissenheit aufgeregte und heitere Fägerschar in Richtung Luzern. Auf dem Programm stand Bogen-, Armbrust- und Blasrohrschiessen in Kriens. In kleinen Gruppen traten die schiesswütigen Fäger gegeneinander an und duellierten sich um den Gewinn eines Korbes Gold. Manch unentdecktes Talent funkelte durch und der Bogenschiess-Plausch endete in einem Synchron-Bogenschiessen, wie man es nur aus den besten der sagenumwobenen Mittelalter-Filmen kennt. Nach einem genüsslichen Lunch hiess es wiederum: "Einbooten und weiter geht’s."

 

Die Reise führte quer durch die Schweiz. Vorbei an Luzern, vorbei an Zug, über den Hirzel und dann in Richtung Osten. Die Spannung ob des Zielortes stieg, nahm dann aber genau so rasch wieder ab, je näher dieser rückte. Und so war es denn plötzlich soweit und der Car hielt im Herzen von Chur, wo wir die Unterkunft für die Übernachtung beziehen konnten. Doch viel Zeit blieb nicht und weiter ging es, bergaufwärts zur Bärenhütte, welche einen wunderbaren Blick über die Stadt Chur und das Churer Rheintal ermöglichte. Dort angelangt, wurden vornehmlich das gemütliche Beisammensein gefrönt, die Grillstelle in Beschlag genommen und feine Grilladen und Salate von Kämsi verschlungen. Fehlen durften selbstverständlich auch die vielen Jubiläumsgeschenke nicht, welche wir an der vergangenen Fasnacht entgegennehmen durften. Besten Dank an die Sponsoren- ihr habt manch trockene Kehle zum Singen und Lachen gebracht.

 

Von der Bärenhütte aus ging es zum Frischmachen zurück in die Unterkunft, bevor sich die vielen Fäger in der Menge der Besucher des Churer Strassenfestivals "Buskers" verzettelten. Etliche Attraktionen, Künstler und Musikanten warteten auf und boten Gelegenheit zum Verweilen, bevor das Dunkel der Nacht die Überhand gewann und sich das Geschehen in die Bars und Klubs der Stadt verlagerte. Getreu dem Motto "jeder ist sein eigener Herr", konnte jeder so lange zechen, wie es ihm lieb war oder er zu erdulden wusste, bevor in den frühen Morgenstunden auch der letzte Fäger in die Unterkunft zurückkehrte um sich aufs Ohr zu hauen.

 

Süsse Träume und lange schlafen? Nichts dergleichen! Vergleichsweise früh am Morgen ging es bereits wieder los. Los in eine unbekannte Richtung, welche sich als Weg ins Glück und endlich wieder einem Happen feste Nahrung im Magen entpuppte. Auf dem Programm stand vornehmes Brunchen im Hotel Eden in Ilanz. Nachdem die Teller leer, die Bäuche voll und wieder ein paar Kraftreserven vorhanden waren, folgte das grosse Herzschlagfinale des Jubiläumsausflugs. Nicht weniger als fünf Boote, voll mit abenteuerlustigen, in ganz Körper Neopren-Montur steckenden und mit Paddeln bewaffneten Fägern kämpften sich durch das Nass des kalten Vorderrheins. Vorbei an einer wunderschönen Landschaft bahnten sich die Boote den Weg flussabwärts und manche Stromschnelle verursachte eine erhöhte Adrenalinausschüttung. Kampfgeist wurde gezeigt, kleine Rivalitäten ausgetragen und die strahlenden Sieger landeten schliesslich am sicheren Ufer in Reichenau, wo eine letzte kleine Stärkung den Antritt der Heimreise verkündete. Müde Arme, zufriedene Gesichter und viel zum Erzählen – so tuckerte eine zufriedene Fägerschar im Pyjama-Express zurück in Richtung Wolhusen, wo sich manch einer nach dem eigenen Bett zu Hause sehnte. (Bericht: Basil Lötscher)

 

Helferfest

Auch dieses Jahr kamen alle Helferinnen und Helfer sowie Schneiderinnen in den Genuss eines bombastischen Helferfests. Die Grillade mit einem köstlichen Risotto als Beilage und das anschliessende Dessert Buffet waren Grund genug sich auf den Weg Richtung Berghof zu machen. Musikalisch umrahmt wurde der Anlass von der Luzerner A-Cappella-Band "Vocabular", die mit ihren humoristischen Einlagen das Publikum voll und ganz begeistern konnte. 

Bereits früh trudelten die zahlreichen Gäste im Berghof ein, um sich beim gemeinsamen Apero auf den Abend einzustimmen. Als der letzte Klatsch und Tratsch ausgetauscht worden war, hiess Ueli Zihlmann die Besucher herzlich willkommen und eröffnete offiziell die Salat- und Grilladenstation. Das eigentliche Highlight war aber der riesige Kochtopf, randvoll gefüllt mit feinstem Risotto. Satt und glücklich staunte man danach nicht schlecht, als sechs junge Herren mit ihren Stimmen das gesamte Publikum zu verzaubern vermochte. Nach diesem Abend dürfte es sicherlich den einen oder anderen A-Cappalla-Fan mehr geben auf diesem Planeten. "Vocabular" überzeugte mit viel Humor und lockerem Sound und sorgte für eine ausgelassene Stimmung. Aber nicht nur der nicht alltägliche A-Cappella-Sound war der einzige musikalische Leckerbissen an diesem Abend. Mit den altbekannten Klängen zauberten die Fäger mit ihrer Musik den Gästen ein Lächeln auf die Lippen und durften sich über einen grossen Applaus freuen.

Wie jedes Jahr feierten die Gäste nach dem Essen bis tief in die Nacht weiter, unter anderem mit den netten Kollegen "Jägermeister" und "Wodka Redbull". Begleitet von fetzigem Elektro- und Popsound machten die Anwesenden die Nacht zum Tag und zelebrierten das diesjährige Helferfest bis in die frühen Morgenstunden.

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GV

Die Weidfäger aus Wolhusen schlossen mit der 40. Generalversammlung das erfolgreiche Jubiläumsjahr ab. Im Mittelpunkt des GV-Abends standen der Rückblick auf die Fäger Fägete mit der Sperrung der Entlebucherstrasse und auf das Motto «Ziitlos». Es gab Wahlen und einen Ausblick auf das anstehende Jahr. Vier langjährige Mitglieder mussten verabschiedet werden. 

 

Mit einem ausgiebigen Apéro starteten die Weidfäger Wolhusen am 28. April in die Jubiläums-Generalversammlung im Gasthaus Rebstock. Das gab Gelegenheit, auf die ereignisreiche Fasnacht zurückzublicken und über lustige Anekdoten zu berichten. Den offiziellen Jahresrückblick übernahm Präsident Ueli Zihlmann, der durch die Versammlung führte. Zu den Höhepunkten des Jahres gehörten im Besonderen die gemeinsame Schiffstour auf dem Vierwaldstättersee mit den Fäxx (ehemalige Mitglieder der Weidfäger) und dem anschliessenden Besuch des „Uiftakts“ in Sarnen, die Reise zum nördlichen Nachbar an die Ortenauer Narrentage im Deutschen Willstätt oder die Jubiläumsausgabe der „Fäger Fägete“ mit der Sperrung der Entlebucherstrasse.

 

Tambourmajor, Bastel- und Programmchef

 

Basil Lötscher blickte als Tambourmajor auf eine spannende und erfolgreiche Saison unter seiner Leitung zurück. Er verteilte rundum seinen Dank an die Mitglieder für deren Einsatz und Unterstützung. Gleich sechs „Fäger“ zeichnete er aufgrund eines lückenlosen Probebesuches als Probenkönige aus.

 

Durch die ferienbedingte Abwesenheit von Bastelchef Silvan Lötscher lag es an Daniel Zihlmann, das Motto «Ziitlos» nochmals aufzugreifen. Die bis ins kleinste Detail geplante Umsetzung des Themas mit den Grinden, den Plaketten und vielen Goodies fand bei den Fasnachtstreibenden sehr guten Anklang. Der Rückblick auf die vergangenen Vereinsjahre mit dem Motto „Ziitlos“ passte perfekt zum 40-jährigen Bestehen der Weidfäger.

 

Erstmals hatte Mario Bucher als Programmchef geamtet und dies offensichtlich erfolgreich. Denn obschon die Vorfasnacht heuer von kurzer Dauer war, vermochte das Programm mit vielen Höhepunkten zu überzeugen. Mario bedankte sich bei allen für die Mithilfe und Spontanität.

 

Pirmin Birrer neuer Leferkönig

 

Das grosse Highlight des 40-Jahr-Jubiläums war aber unbestritten die Fäger Fägete vom Fasnachts-Freitag. Nur dank einer höchst aufwändigen und akribisch geplanten Vorbereitung und dem Einbezug der Behörden sowie der Anwohner war es dem OK unter der Leitung von Andreas Lingg möglich, das Fest in dieser Form überhaupt durchzuführen. Das Gebiet im Bereich der Entlebucherstrasse zwischen der Brücke über die Kleine Emme und dem Marktplatz verwandelte sich für eine Nacht in eine überschwengliche Festmeile. Andreas Lingg schaltete sich extra für die GV aus Südamerika zu und bedankte sich bei allen Mitwirkenden für die aussergewöhnliche Leistung. Jede helfende Hand war für die erfolgreiche und unfallfreie Durchführung der Jubiläumsausgabe der Fäger Fägete notwendig gewesen.

 

Unter grossem Applaus wurden vier „Hamburger“ als Neu-Mitglieder in den Verein aufgenommen. Es sind dies: Matthias Lingg, Joshua Dissler, Dominik Streit und Ron Fiechter. Als Highlight der Fäger-GV wurde Pirmin Birrer, alias „Picino“, zum legendären „Leferkönig“ gewählt. Er wird zusammen mit dem letztjährigen Leferkönig «Flugo» (Hugo Faria), eine eigene Nummer am Wolhuser Umzug 2019 gestalten.

 

Nach je fünf Jahren als OK-Präsident der Fäger Fägete und als Präsident der Weidfäger trat Ueli Zihlmann von seinen Vorstandspflichten zurück. Er ist ein sehr engagiertes Mitglied und wird dem Verein als aktiver Fasnächtler weiterhin erhalten bleiben. Als neuer Vereinspräsident wurde Andreas Lingg gewählt. Angelo Zimmermann übernahm das OK-Präsidium der Fäger Fägete. Basil Lötscher (Tambourmajor), Mario Bucher (Programmchef), Silvan Lötscher (Bastelchef), Timon Lötscher (Kassier) und Raphael Wicki (Aktuar) wurden in ihre Ämter wiedergewählt.

 

Mit 51 Fägern in die kommende Fasnacht

 

Der Verein darf nächstes Jahr sechs „Hamburger“ begrüssen. Im Weiteren wurden an der GV vier langjährige und verdiente Mitglieder verabschiedet. Mit Pascal «Pogo» Unternährer, Pirmin «Pigu» Stirnimann, Michael «Schum» Duss und Claudio «Clöde» Nikles gehen sagenhafte 53 Jahre Fägererfahrung verloren. Mit Standing-Ovations wurden die vier sehr aktiven und engagierten Fäger verabschiedet. Die Weidfäger werden die Fasnacht 2019 mit 51 Aktivmitgliedern bestreiten.

 

Als Abschluss des Jubiläumsjahres findet anfangs Juni der berühmtberüchtigte Jubiläumsausflug statt. Und obwohl die nächste Fäger Fägete vom 1. März 2019 noch weit weg ist: Die Vorbereitungen laufen schon jetzt auf Hochtouren. 

Fasnachtstage

Ein grosses Feuer, ein letzter blecherner Ton und dann war sie zu Ende. Die Fasnacht 2018 hörte so auf, wie sie begonnen hatte, mit vielen lächerlich geschminkten Gesichtern, tanzenden Gestalten und mittendrin alles ausgelassen jubelnde, gut aussehende, junge Männer, welche sich in der Öffentlichkeit als Weidfäger bezeichnen. Auch die diesjährigen "rüüdigen Tage" boten einiges an Spektakel, unvergessliche Momente und legendäre Geschichten. Ein paar Anekdoten gefällig?

 

Der Hungrige

Betrachtet man das gesamte Spektrum an Festbesuchern lassen sich ein paar Typen herauskristallisieren. Zum einen gäbe es da den immer scharfen Schürzenjäger, der auch nach dem gefühlt zehnten Speichel-Austausch noch immer versucht den alles durchdringenden und scheinbar immer funktionierenden Terminator-Blick anzuwenden. Zum anderen wäre da der berühmt berüchtigte, trinkwütige Barsteher, welcher nach zehn Wodka-Mineral, ohne eine Mine zu verziehen, noch eine Runde toten Hirsch bestellt. Und dann gibt es auch noch ihn, den einmaligen, unvergleichlichen "Hungry Jones". Dort wo sich Essensstand an Essensstand reiht und die himmlischen Düfte von Pizza und Schnitzelbrot miteinander verschmelzen, dort fühlt sich "Jones" pudelwohl. Weiber? Die gibt es bloss als Zugabe. Wenn das Fett der goldbraunen Bratwurst in alle Himmelsrichtungen spritzt und der leuchtend gelbe Senf langsam an den Fingern heruntertropft, dann ist das für unseren nimmersatten "Hungry Jones" ein wahrlicher "Gourmasmus" und lässt ihn, begleitet von hundert jungfräulichen Döner, in den siebten Himmel emporsteigen. Du hast uns einige viele heitere Stunden bereitet, du fresssüchtiger Verrückter du! Ob es nun ein kompetenter Verpflegungstipp per Whatsapp oder dein eigener Song "Ey Juuunge" war, "Jones" du hast die Fasnacht definitiv ein Stück besser gemacht. Dankeschön!

 

"The horny one"

Es gibt viele gute Trainer auf diesem Planeten. Wer schaut beispielsweise nicht gern zu, wenn Jürgen Klopp alias "The normal one" wie von der Tarantel gestochen über den halben Platz rennt, um das Siegtor in der 93. Minute gemeinsam mit seiner Mannschaft zu bejubeln. Oder was wäre diese Welt ohne den trockenen, sarkastischen Sprücheklopfer José Mourinho? Aber nicht nur die Profi-Ligen wissen solche Koryphäen in ihren Reihen. Nein, sogar die in der breiteren Öffentlichkeit eher als "Cervelat-Prominenz" wahrgenommenen Weidfäger haben eine wahre Trainerlegende vorzuweisen. Ehrfürchtig nennen sie ihn alle: "The horny one"! Nicht nur, dass er an der Fägete allen Bagatelle-Gaunern das Handwerk legt oder an der Bar zwei Captain-Cola gleichzeitig runterzustellen vermag, nein, auch als Trainer tritt er stets als Vorbild auf. Der Teamgedanke steht bei ihm immer im Zentrum seines Denkens und Handelns. Auch wenn in der allerletzten Minute die Beine brennen und die höllischen Schmerzen kaum nachlassen wollen, für "The horny one" gibt es nur eine Devise: "Verdammt noch mal, versenk diese Kugel!" Lieber Herr Trainer oder besser, geschätzter "horny", auch dir möchten wir danken, für die vielen Ratschläge während der Fasnacht bezüglich unserer Absch(l)uss-Gefährlichkeit und vieler weiterer Fertigkeiten.  

 

Die Galaktischen

Wenn wir schon beim Fussball sind, kommt man am weissen Ballett nicht vorbei. Sagen euch die Namen Zidane, Beckham und Ronaldo noch etwas? Besser bekannt sind diese Ausnahmekönner unter dem Pseudonym "Die Galaktischen". Auch die Weidfäger machten sich mit ihrer Jubiläumsfete und der damit verbundenen Sperrung der Entlebucherstrasse unsterblich und dürfen sich nun getrost den Namen "die Galaktischen" anmassen. Mit einem Weltklasse-OK und dem unermüdlichen Einsatz jedes Fägers konnte dieser Mega-Event gestemmt werden. Die Schufterei hat sich definitiv gelohnt und man darf stolz auf eine unvergessliche Jubiläumsparty zurückschauen.

 

Helden unserer Zeit

Doch nicht nur die Fäger schrieben während dieser "rüüdigen Zeit" Geschichte. Es sind die Leute ausserhalb des Vereins, welche die Fasnacht zu einer ultimativ hammerharten Zeit machen. Sei dies jetzt eine verrückt komische Begegnung mit dem verschollen geglaubten Schulfreund oder eine herzhafte Einladung zu Wurst und Bier von Ehrenfäger Wifi, diese Momente machen die Fasi so einzigartig und schlussendlich auch unvergesslich. Deshalb möchten wir auch allen "Nicht-Fäger" danken, die uns während der ersten Amtszeit von Zunftmeister Bruno Ambauen begleitet haben. Grosse Anerkennung gebührt dem gesamten Räbe-Team um Erika und Dave, das stets einen einwandfreien Job machte und uns so die "Räbe-Time" definitiv versüssen konnte. Ein weiterer Dank gilt den zahlreichen Helfern, die sich an der Fäger Fägete mächtig ins Zeug legten, damit wir unseren 40. Geburtstag mit dem Hinterländer Party-Volk ausgelassen feiern durften. Natürlich darf auch der stets bestens aufgelegte Chauffeur nicht vergessen werden, der unseren wilden Haufen Mal für Mal sicher an jede "Hundsverlochete" hin und wieder zurück gebracht hat. Jerry, wie immer hast du einen hervorragenden Job verrichtet. Und wie schon gehabt, sind wir Weidfäger jeder Person zu tiefstem Dank verpflichtet, die in irgendeiner Form unser Jubi-Jahr ein Stückchen mitgeprägt hat. Ihr alle seid diejenigen, welche diesen Verein stützen, die Basis sozusagen, damit die Weidfäger weiterhin wie eine gut geölte Maschine funktionieren kann. Um auf den Punkt zu kommen: Ihr seid die Helden unserer Zeit!

 

GZSZ

Wie man also sieht, gab es so einige tolle Momente, Begegnungen und legendäre Feten während den schönsten Tagen im Jahr. Man denke da nur einmal zurück wie es mit dem alljährlichen Urknall losging und danach der Gang in die wohlig warme Stube, um das "Hamburger Z'Morge" zu geniessen. Da werden Erinnerungen wach, wenn man an die vielen Ständchen denkt, die in dieser Zeit über die Bühne gingen. Raiffeisenbank, Gemeindehaus, Valiantbank... Viele Leute kamen in den Genuss von den einzigartigen Fäger-Klängen. So viele wunderbare Augenblicke kommen einem in den Sinn, wenn man an die "rüüdige Zeit" zurückdenkt, dass selbst die negativen Erlebnisse in den Hintergrund rücken. Es war ein unglaublich intensives, aber zugleich sehr erlebnisreiches Jubiläumsjahr. Es gibt eigentlich also nur eines zu tun: Augen zu, Atem anhalten und die vielen Eindrücke auf sich wirken lassen! 

 

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Gönnerbrunch & Ruuggertreffen

Und dann kamen sie aus ihren muffigen Löchern. Die Augenlider schlaff, die Pupillen winzig klein, der Atem nach Abgestandenem müffelnd. Die Bilder vor diesem Gönnerbrunch ähneln einem wahrhaftigen Gruselkabinett und hätte selbst dem allerhärtesten Hund die Sprache verschlagen. Kein Wunder, denn am vergangenen Abend schlug man am legendären Schränzerball seine Zelte auf und versuchte das Motto "Omlo" themengerecht umzusetzen. 

Doch auch wenn die Tagesform bei einigen, sagen wir mal netterweise durchzogen zu sein schien, konnte man den zahlreich erschienenen Gönnern und Schneiderinnen einen gemütlichen sowie ausgesprochen delikaten Brunch präsentieren. Auch musikalisch überzeugte man über weite Strecken und durfte so mit einem guten Gefühl Richtung Hasle ans Ruuggertreffen fahren. Dort angekommen verteilte sich die Fägermeute recht schnell und so verschlug es die einen in die berühmt berüchtigten Entlebucher Beizen oder auch ins kühle, oder in diesem Fall warme Nass eines wohltuenden Whirlpools. Schlussendlich traf man sich zu später Stund, um rasch einen Auftritt hinzulegen, der auch dann bravourös gemeistert wurde.

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Schränzerball Wolhusen

Die Fäger sind los! Und auch an der legendärsten der legendärsten Fasnachtsfete geben sich die Fäger überhaupt keine Blösse und präsentieren sich als potente und zugleich unheimlich charmante Fasnachtsherren. Ob beim gemeinsamen Jassen im Zelt oder beim "Schnablen" an der Bar, Weidfäger sein, das heisst Gas geben bis zum bitteren Ende und darüber hinaus.

Schon beim alljährlichen "Hääshtääg PoteniziellerHambianlass" versucht man sich wie gewohnt in Szene zu setzen. "Guuggenmusiig", "Läbesschuel", "Gmüetlechs Zämesii"! Die Parolen sind eindeutig und sollen auch zukünftig junge, "gmögigi" Typen an Land ziehen, damit auch sie ein Teil unserer charmanten "Boygroup" werden! Der Einzug im Anschluss Richtung Marktplatz (ohne Spiel) ist nur noch Formsache. Bestens aufgelegt präsentiert man als allererste "Guuggemusig" dem harten Kern der Vorfasnacht einige "Schmankerl", bevor es in der wunderbar dekorierten Kaffeestube weitergeht mit Spiel und Spass. Als auch der Hinterletzte sein Bierchen ausgetrunken hat, darf man sich auch endlich musikalisch präsentieren. Mit schrillen, aber durchaus stimmigen Tönen trumpft die Fäger-Crew beim Heimpublikum auf und entlockt sogar dem eloquenten Speaker ein "Bravo Weidfäger Wolhusen". Da die Begeisterung der Zuschauer auf die vielen Fägerlis überschwappen vermag, gibt es danach eigentlich nur noch eine Devise: Nichts wie ab ins Zelt und feiern bis der Morgen graut! 

 

Einige Bilder!

 

Gosler- & Chorbball Menznau

In Menznau erwartete uns wie immer eine fantastisch dekorierte Halle und viele bekannte Gesichter. Der Gosler- & Chorbball hatte es mal wieder in sich und wenn die Leute vom Sicherheitsdienst nicht um drei Uhr morgens die Party beendet hätten, dann wären wohl einige Fäger noch immer wild am Feiern!

Doch alles schön der Reihe nach. Nach einem anstrengenden Aufbau-Morgen durfte man nur wenig später das erste kühle Bier im "Räbe" zu sich nehmen. Das Schmink-Team lief zu Höchstform auf und verwandelte so manch hässliches Entlein in einen wundervollen und majestätischen Schwan. Zeigerumdrehungen später musste man der geliebten "Räbe-Enourage" bereits wieder Lebewohl sagen und brach Richtung Bar 27 auf, um einer Einladung der ehrenwerten Bahnhofgeister zu folgen. Die Geister überraschten uns mit Fleisch und Bier, was dem Herrn Fäger natürlich ausgesprochen wohl bekam! Gemeinsam ging es dann nach Menznau, wo der legendäre Abend so langsam aber sicher Formen annahm. Nach dem viel bestaunten Einzug, wo der Fäger-Grind bei den zahlreich erschienenen Besuchern einen nachhaltigen Eindruck machte, verteilte sich die Fäger-Truppe, um sich dann später wieder im "Sääli" oben in der Turnhalle zu treffen, wo bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde.

 

Bilder gibt es hier!

 

Ortenauer Narrentage Willstätt DE

Willstätt: Ein malerisches Örtchen, heisse, knackige Würste und das kühle Bier wahrlich ein Gedicht...

Narrentage in Willstätt

Am Samstag geht die grosse Reise los in den Süden Deutschlands,

auf ins Land des Bieres, des Fussballs und des nervtötenden Flaschenpfands!

Bereits im Car ist die Stimmung auf dem Höhepunkt,

man quatscht und feiert bis "Captain Jerry" in sein Mikrophon funkt:

"Nächster Halt, Deutsche Staatsgrenze,

setzt euch hin und unterbrecht eure flotten Tänze!

Und die zwei Herren, viertletzte Reihe, so weit ich das sehen kann,

zieht doch endlich bitte wieder eure Hosen an!"

Kurzer Boxenstopp, die vollen Blasen werden entleert,

anschliessend noch einige Glimmstängel verzehrt,

bevor es endlich weitergehen kann nach Sand,

einem kleinen Kaff im überdimensionalen Deutschland!

Eine Massenunterkunft wartet auf die Mannen,

dazu gibt es "Tannenzäpfle" und junges Gemüse mit schnittigen Kannen!

Mit dem Transport des richtigen Gepäcks haben es wirklich nicht so alle,

das lyrische Ich beispielsweise brockt sich so eine schlafsacklose Nacht ein in dieser Turnhalle!

Jetzt wird dieses Örtchen "Willstätt" aber richtig aufgemischt,

so lange bis auch die letzte Strassenlampe erlischt!

Ein unfassbar langer Nachtumzug soll den Fägern einen ersten Einblick bescheren,

zwar ist dieser hundsmiserabel, einer legendären Nacht soll aber nichts mehr im Wege stehen.

Erstmal das geile Partyzelt so richtig rocken und die süssen "Fäger-Schnausis" schlucken,

berühmtes Fäger-Crowdsurfing sowie den deutschen Mädels unter das Röckchen kucken.

Einziger Negativpunkt an diesem Abend, der folgt circa um ein Uhr,

seitens der Sicherheitsleute wird sie abrupt beendet, die nächtliche Sauftour.

Schade, auch die restlichen Schuppen haben ihre Pforten geschlossen,

aus und vorbei, so hat man also diesen Abend bereits fertig begossen.

Da hilft nur eines, Sternsingen kann doch jeder Volldepp,

und so verleiht man dem verschnarchten Dorf mehr Pepp!

Geöffnet wurde natürlich keine Tür,

also geht man zurück nach Sand, um sich vorzubereiten für die letzte Kür.

In der Turnhalle, da finden die meisten eine geruhsame Nacht,

bis auf ein Grüppchen von Fägern, welche ziehen in die entscheidende Schlacht.

Man hat es zu tun mit dem Antlitz eines knallharten Kriegers,

einem Türsteher mit dem Körper eines Atlas und dem Verstand eines Tieffliegers.

Schlussendlich einigt man sich auf eine faire Punkteteilung,

denn das Bettchen gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Am nächsten Morgen, als die Schminke wieder strahlt, so rein und klar,

und der Boden endlich "fiecht" aufgenommen war,

biegt man langsam aber sicher auf die Zielgerade ein,

dass es vergangene Nacht durchgeregnet hat, interessiert kein Schwein.

Die Sonne zeigt endlich ihr wunderschönes Lächeln,

und erheitert auch den erlauchten Präsidenten, der ist nämlich ziemlich am Schwächeln!

Man wartet nun gespannt auf den grossen Umzug,

und füllt mal um mal seinen Ulmer Bierkrug.

Dann endlich geht es los, mit "Viva" heizt man den Leuten richtig ein,

und kann schlussendlich mit dem Gezeigtem zufrieden sein.

Im SWR wird die Fäger'sche Mucke live übertragen,

hoffentlich stellt man zu Hause keine unangenehmen Fragen.

Bei der Heimfahrt feiert man noch bis zur letzten Stund,

und schüttet sich die letzten Tropfen "Tannenzäpfle" in den Mund.

Geschätzte Fäger, das waren zwei spassige Tage,

der nächste Event in Menznau wird sicherlich auch so toll, keine Frage!

 

Bilder gibt es hier!

Uiftakt Rätschbäsä Sarnen OW

40 Jahre Weidfäger - das muss gebührend gefeiert werden! Und wie dieses Jubiläum gefeiert wurde! Vergangenen Samstag hiess es "Schiff ahoi liebe Fäger". Ein Überraschungsausflug führte die Fägercrew und die ehemalige Garde namens "Fäxx" an den Vierwaldstädtersee, wo bereits ein grosser Dampfer auf die Meute wartete. Am Abend zog man schliesslich weiter nach Sarnen OW zum "Uiftakt der Rätschbäsä".

Wild tanzend und lautstark jolend bestieg man die "MS Fägerus" für die Jungfernfahrt rund um den wunderschönen Vierwaldstädtersee. Die gigantische Kulisse mit den schneebedeckten Bergen und der Luzerner Altstadt bot ein einmaliges Spektakel, das natürlich einen regelrechten Selfie-Sturm auslöste. Das Bier kam natürlich nicht zu knapp und auch die verschiedenen "Chräbele-" und Jassfraktionen sorgten für eine feuchtfröhliche Stimmung. 

Am Abend in Sarnen angekommen, brauchte es eigentlich nur noch eines, was diesen stimmungsvollen Tag perfekt machen würde: Es musste ein hammerharter Auftritt her! Und die Fäger enttäuschten ihren mitgereisten Anhang nicht! "Siidefiin" blies man dem Publikum das Repetoire um die Ohren, so dass es auch Stunden danach noch schien, als ob die Klänge vom "Viva" im Kopf herumschwirren würden. Zufrieden liess man den Abend an der Bar ausklingen und zeigte auch im eher ungewohnten Techno-Zelt die eine oder andere "Stampfeinlage".

Bereits kommenden Samstag folgt das nächste Highlight! Für die Fäger geht es ab nach Deutschland, genauer nach Willstädt. Dort finden die alljährlichen Ortenauer Narrentage statt. Wir sind gespannt, was für Abenteuer uns erwarten werden und hoffen auf zahlreiche tolle Momente! 

Die besten Bilder gibt es hier!

Fasi Pub

Alljährlich und immer wieder gut. Fasi Pub, du hast dich uns wieder mal von deiner besten Seite gezeigt! Nicht umsonst bist du auch bekannt als der "Warm-Up-Event" schlechthin. Kühle Drinks, guter Sound und geile Weiber! Was will das Fäger-Herz eigentlich noch mehr? Unter dem Motto "Möuchbubi", welches wir zu Ehren des neuen Zunftmeisters Bruno Ambauen umsetzten, zogen wir unsere Kreise und brachten das fasnächtliche Volk mit unserer unbeschwerten Art zum Schwärmen.  

Sogar Essensstände waren haufenweise vorhanden und bekochten das Festvolk mit kulinarischen Leckerbissen. So kam auch "Hungry-Jönu" auf seine Kosten und musste sich dieses mal nicht darüber beklagen, dass es, und ich zitiere, "nor ****, aber kei Ässe" gab. Zur Erleichterung aller Fägerlis kam um 01.17 Uhr folgende Nachricht rein:

Doch nicht nur "Hungry-Jönu" sorgte an diesem Abend für Gesprächsstoff. Auch der "Obdachlose 18" (*Name der Redaktion bekannt), welcher, so hört man es munkeln, seinen Wohnunsschlüssel zu gut versteckte und deshalb "outside the house" nächtigen musste. Wer genaueres wissen will zu dieser Geschichte, der fragt doch am besten den guten "Schuum". Er erzählte mir, dass er diesen "Obdachlosen 18" sehr gut kennt.

Wie ihr alle seht, war es also ein geschichtsträchtiger Abend, den so schnell niemand vergessen wird. Es sei denn, er hatte den einen Shot zu viel an der Bar!

Ach ja, Musik wurde natürlich auch noch gemacht! Schliesslich sollen die zahlreichen Proben ja nicht umsonst gewesen sein! Wie der Auftritt war, möchte man jetzt natürlich gerne wissen. Hammer? Bombastisch? Legendär? Die Antwort lautet: Ich weiss es nicht so recht! Auch meine Wenigkeit genoss das "sebe Stotz" teure Premium-Depot-Bier wohl das berühmte eine Mal zu viel und kann deshalb keine seriöse Aussage über unseren Auftritt machen. Falls man jetzt aber vor lauter Neugierde zu platzen droht, wäre es sinnvoll unseren Tampi Basilikum zu kontaktieren. Wie man ihn so kennt, schätzt er die Diskussionen rund um unsere musikalische Performance.

 

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Chöblete Neuenkirch

Auf los geht's los! Mit der Chöblete in Neuenkirch starteten wir am 6. Januar in die Fasi 2018. Natürlich war die Motivation bei allen riesig, denn endlich durfte man mit seinen Kumpels wieder mal richtig "ih d'Möscht"!

Bereits beim legendären "Bier auf ex", wo die einzelnen Auftritte zugelost wurden, holte unser Tampi Ueli eine für uns wohlgesinnte Auftrittszeit um 22.00 Uhr auf der Aussenbühne heraus. Für dass es die erste fäger'sche Darbietung in diesem noch so jungen Jahr war, können wir getrost von einer erfolgreichen Vorstellung sprechen! Die Stücke scheinen so langsam aber sicher zu sitzen und wir dürfen zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben blicken! 

Nach getaner Arbeit genoss man die einzigartige Neuenkircher-Location mit ihren vielen weiblichen Besucherinnen und konnte, sofern einer der diversen Essensstände gefunden wurde, mit gutem Gewissen wieder nach Hause düsen! 

 

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Ski- & Silvesterweekend

Auch dieses Jahr fand unser Ski- und Silvesterweekend in der Lenzerheide statt. Bei traumhaftem Wetter genoss eine grosse Fägerschar ein paar wunderbare Tage in einer einzigartigen Location. 

Egal ob Wanderer, Skifahrer, Schlittler oder auch Aprésskibarsesselhocker, es waren alle willkommen, das bombastische Wetter zu geniessen. Die Fäxx, Fäger und ihre Gspusis feierten das alte Jahr nochmals tüchtig, um auch sogleich das neue 2018 einzuläuten. Und das verspricht, ein erfolgreiches zu werden, so geht es doch in rund einer Woche bereits los mit der geliebten fünften Jahreszeit. Bis dahin wünschen die Fäger allen Fans und Groupies einen sagenhaften Start ins neue Jahr. 

 

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Probeweekend

Im diesjährigen Probeweekend machten wir wieder einmal Engelberg unsicher. Harte musikalische Proben und jede Menge witziger Situationen waren vorprogrammiert! Engelberg, du hast uns wieder mal ein tolles Wochenende beschert!

Fröhliche Gesichter und gute Laune - am Samstag trafen wir uns beim Ferienlagerhaus "juhui". Kurzum eine für Kleinwüchsige perfekte Schneebar gebaut, ging es los mit der ersten Probesession. Tampi Basil verlangte den Registern so einiges ab und alle waren froh, als man endlich das obligate Registerapéro geniessen durfte. Nachdem auch die zweite Gesamtprobe sich dem Ende zuneigte, begaben wir uns Richtung Speisesaal, wo das Küchenteam mit einem köstlichen Menü aufwartete. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an die drei Spitzenköche Breitli, Fotzo und Brögu. Nach diesem "3 Michelin Stern würdigen Mahl" massen sich verschiedene Fägerteams in diversen Spielen, bevor sich die meisten ins Engelberger Nachtleben stürzten. Tags darauf quälten man sich durch die letzte Probesession, bis es wieder hiess: "Adieu Engelberg! Bis nächstes Jahr!"

 

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Probekönig Anlass

Alle diejenigen, die während der Probesaison keine einzige Probe fehlen, treffen sich als kleine Wertschätzung traditionellerweise zum sogenannten Probekönige-Anlass.

Eben dieser Anlass stand am letzten Mittwoch auf dem Programm und nicht weniger als 12 Probekönige plus Tampi Basil trafen sich vor dem eigentlichen Programm-Highlight im Jeff’s Burger in Luzern. Dort angekommen, wurde der Abend mit Beer & Burger eingeläutet und ob des bevorstehenden Programms gewerweisst, war dieses doch zu diesem Zeitpunkt noch geheim.

 

Die Katze war dann allerdings schnell einmal aus dem Sack und die Gruppe begab sich in Richtung KKL Luzern, wo als musikalisches Highlight der Besuch des World Band Festivals bevorstand. Unter der Prämisse „brass with class“ gaben die 5 Musikanten der Kanadischen Band „Canadian Brass“ ihr Können zum Besten und vermochten mit bläserischer Feinkost vollends zu überzeugen. Diverse Soli an der Grenze des musikalisch Möglichen brachten die Leute regelmässig in Ekstase und auch für einen Abstecher ins Publikum waren sich die Kanadier nicht zu schade.

 

An dieser Stelle gilt es den 14 Probekönigen Roman, Pföpfi, Maik L., Mike G., Pigu, Schuum, Fäbe Wi., Clöde, Andi R., Sämi, Nici, Kile, Alain und Bär für die lückenlose Teilnahme an allen Proben noch einmal zu gratulieren.

Schneiderinnenabend

Gespannt warteten die zahlreich erschienen Schneiderinnen und Weidfäger am Mittwochabend auf die Enthüllung des neuen Kleides. Und die Besucher wurden nicht enttäuscht, mit Begeisterung betrachtete man das kleine Meisterwerk. Nach der Bekanntmachung kommunizierten Kleiderchef  Schuum und Luzia Lauber einige Informationen über die Nähanleitung, bevor man sich mit Stift und Schere bewaffnet an die Schablonen machte.

Die Weidfäger bedanken sich jetzt schon für die kommenden Arbeiten rund um das Kleid und wünschen viel Spass beim Nähen!

 

Impressionen

Hochzeit Duro & Mirjam

Am Samstag, 26. August nahm unser Sousi Meister Duro seine Partnerin Mirjam zur Frau. Die wunderschöne Feier fand in der Wallfahrtskirche Heiligkreuz statt. Eine grosse Fäger Delegation war anwesend und begeisterte die Zuhörerschaft mit Stücken wie Ritschi oder Korpus. 

Die Weidfäger wünschen dem Brautpaar alles Gute für die Zukunft und nur das Beste auf ihrem gemeinsamen Lebensweg.

 

Fotos

Ink- und Bratfest

Am vergangenen Samstag trafen sich Weidfäger und Ex-Weidfäger mit Anhang in der Blindei zum alljährlichen Ink- und Bratfest. Bei sommerlichen Temperaturen genoss man einen gemütlichen Grillabend und konnte wieder mal die grossartige Fäger Atmosphäre geniessen.

Was braucht man mehr als eine leckere Wurst, ein kühles Bier und eine gesellige Runde mit dem verrücktesten Haufen der Welt? Auch dieses Jahr hielt das Ink- und Bratfest, was es versprach. Neben einer traditionell guten Grillade konnte man sich am vielfältigen Salatbuffet den Magen vollschlagen. Zudem stand der Kühlschrank für alle offen. Ob Bier oder Wein, jeder konnte irgendwie seinen Durst löschen. Für diejenigen, deren Kehlen immer noch trocken waren, stand ein Bier Pong Tisch bereit, wo man sich die ganze Nacht durch duellieren konnte. Des Weiteren vergnügten sich einige bei einer Partie "Brändi Dog" oder bei einer netten Unterhaltung mit den Tischnachbarn.

Ein Dankeschön gilt dem Spezteam für die Organisation dieses tollen Abends und den Hamburgern für die grossartige Unterstützung.

 

Fotos gibt es hier

Helferfest

Letzten Samstag fand im Berghof das Helferfest statt. Nach einem gelungenen Apéro konnte man den Besuchern mit diversen Salaten, einem reichhaltigen Angebot an Würsten und Steaks, sowie dem anschliessenden Dessertbuffet, einige kulinarische Leckerbissen bieten . Für die musikalische Umrahmung war in diesem Jahr neben den Fägern das Trio Vollgas zuständig. In einer gemütlichen Atmosphäre kam jeder auf seine Kosten und konnte, falls erwünscht, den Abend an der "Trompeten Bar" ausklingen lassen.

Die Weidfäger bedanken sich nochmals für den tollen Einsatz aller Helferinnen und Helfer an der Fägete und für die aufwendigen Näharbeiten der Schneiderinnen am Fägerkleid.

 

Bilder gibt es hier (Fotos: Lukas Lingg)

Unihockey Turnier Wolhusen

Triumphaler Sieg! Die Weidfäger schlagen beim Unihockey Turnier Wolhusen  im Final konsternierte Schränzer und gewinnen so die heissbegehrte Trophäe! Herzliche Gratulation!

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Hugo, Döme, Sile, Geri, Pasci, Melge, Schumi

Vordere Reihe (v.l.n.r.): Joshi, Maikli

GV 2017

 Die Weidfäger aus Wolhusen haben mit der 39. Generalversammlung ein ereignisreiches Fasnachtsjahr erfolgreich abgeschlossen. Der Abend war vom Rückblick auf die Shanghai-Reise und auf das Motto „Pachamama“, sowie den Wahlen und dem Ausblick auf das anstehende Jahr geprägt. Es wurden zwei langjährige Mitgliederverabschiedet.

Bei strahlendem Sonnenschein und einem ausgiebigen Apéro durften die Weidfäger ihre Generalversammlung im Gasthaus Rebstock in Wolhusen starten. Dies sollte nicht das einzige Highlight des Abends bleiben.

 

Vereinspräsident Ueli Zihlmann eröffnete die Versammlung und blickte auf die zahlreichen Anlässe zurück. Dabei vermochte ein Ereignis ganz klar hervorzustechen: die Reise nach Shanghai im vergangenen September. Damals reisten 60 aktive und ehemalige Mitglieder der Guggenmusik in die chinesische Metropole, um am riesigen Tourismus-Festival die Schweiz musikalisch vertreten zu dürfen. Die Reise war geprägt von vielen Eindrücken und spannenden Geschichten, welche jedem einzelnen noch lange in bester Erinnerung bleiben werden.

 

Rundum gelungene Fasnacht

 

Tambourmajor Basil Lötscher durfte auf ein interessantes und erfolgreiches erstes Jahr unter seiner musikalischen Leitung zurückblicken. Er bedankte sich beim Musikteam für die Unterstützung und beim Verein für den grossen Einsatz, welche im vergangenen Jahr geleistet wurden. Dass Basil Lötscher an der Generalversammlung gleich 14 „Fäger“ als Probekönige auszeichnen durfte, freute ihn natürlich ausserordentlich.

 

Pirmin Birrer liess als Bastelchef das Motto „Pachamama“ nochmals Revue passieren. Er konnte festhalten, dass das Thema nicht nur bei den Mitgliedern, sondern auch bei der ganzen Bevölkerung sehr guten Anklang gefunden hatte. Sichtlich erfreut und stolz zeigte er sich über die vielen positiven Rückmeldungen zum aufwändig produzierten Grind.

 

Als Programmchef blickte Samuel Wicki auf die Anlässe während der Vorfasnacht und der Fasnachtswoche zurück. Für ihn waren die sehr gute Stimmung im Verein sowie das sonnige und warme Wetter die Highlights der intensiven Fasnachtstage.

 

Vielbesuchte Tempellandschaft auf dem Berghofareal

 

Auch die traditionell am Fasnachts-Freitag stattfindende Fäger Fägete war gesegnet vom Wetterglück. Dies trug dazu bei, dass die für eine Nacht erstellte Tempelstadt gut besucht war. Nebst den ausgefallen dekorierten Lokalitäten sorgten auch die diversen Guggenmusik-Gruppen

für eine ausgelassene Stimmung auf dem Festgelände. Dass das Highlight eines jeden Fägers auch ohne grössere Zwischenfälle über die Bühne ging, ist zum grössten Teil auch der intensiven Vorbereitung durch das OK rund um den OK-Präsidenten Andreas Lingg zu verdanken.

 

Wahlen - Bestätigungen

 

Unter grossem Applaus wurden neun Hamburger als Mitglieder in den Verein aufgenommen. Es sind dies: Elmar Achermann, Mauro Furrer, Manuel Krummenacher, Dominik Portmann, Elias Schürmann, Fabian Stöckli, Jonas Wicki, Nicolas Zemp und Patrick Zurkirchen. Das traditionelle Highlight der Fäger-GV, die Wahl des Leferkönigs, konnte Hugo Faria, alias „Flugo“, für sich entscheiden. Er wird zusammen mit dem nächstjährigen Leferkönig eine eigene Nummer am Wolhuser Umzug 2019 gestalten.

Die neun aufgenommenen Hamburger: (v.l.n.r.) obere Reihe: Manuel "Geri" Krummenacher, Fabian Stöckli, Elmar Achermann, Patrick "Zugi" Zurkirchen, Mauro Furrer, Jonas Wicki (v.l.n.r.) untere Reihe: Dominik Portmann, Elias Schürmann, Nicolas Zemp

 

Aus dem Vorstand sind zwei verdiente Mitglieder ausgetreten. Anstelle von Samuel Wicki (5 Jahre Programmchef und 3 Jahre Vize-Präsident) und Pirmin Birrer (4 Jahre Bastelchef) wurden Mario Bucher (Programmchef) und Silvan Lötscher (Bastelchef) in den Vorstand gewählt. Ueli Zihlmann (Präsident), Basil Lötscher (Tambourmajor), Andreas Lingg (OK-Chef), Timon Lötscher (Kassier) und Raphael Wicki (Aktuar) wurden in ihren Ämtern bestätigt.

 

Ein-/Austritte

 

Der Verein darf nächstes Jahr vier Hamburger begrüssen. Jedoch galt es an der GV auch zwei verdiente, langjährige Mitglieder zu verabschieden. Mit Beat „Kuck“ Koch und Urs „Brögu“ Brügger gehen satte 34 Jahre Fäger Erfahrung und zwei Kreativköpfe verloren, welche den Verein mitgeprägt haben. Beide wurden am Samstag mit Standing-Ovations verabschiedet. Die Weidfäger werden die Fasnacht 2018 mit 50 Mitgliedern bestreiten.

Alter und neuer Vorstand mit abtretenden Mitgliedern: (v.l.n.r.) obere Reihe: Samuel Wicki (abtretender Programmchef), Basil Lötscher (Tambourmajor), Ueli Zihlmann (Präsident), Pirmin Birrer (abtretender Bastelchef), Timon Lötscher (Kassier), Raphael Wicki (Aktuar) und Andreas Lingg (OK-Präsident Fägete) (v.l.n.r.) untere Reihe: Mario Bucher (neuer Programmchef), Urs «Brögu» Brügger (abtretendes Mitglied), Beat «Kuck» Koch (abtretendes Mitglied), Silvan Lötscher (neuer Bastelchef)

 

Ausblick

 

Im neuen Vereinsjahr feiert die Guggenmusik Weidfäger ihr 40-Jahr-Jubiläum. Die Vorbereitungen des Fägete-OK, des Motto- und Musikteams sind bereits im vollen Gange, noch sei allerdings an dieser Stelle nichts Genaueres verraten. Auf jeden Fall freuen sich die Wolhuser Weidfäger schon jetzt auf das bevorstehende Jahr und vor allem auf die Jubiläumsausgabe der Fäger Fägete vom 9. Februar 2018. Das wurde an der Generalversammlung immer wieder festgehalten. (Text: Raphi Wicki)

 

Bilder gibt es hier

 

 

 

Fasnachtstage

Die Fasnacht 2017 ist offiziell beendet! Nachfolgend ein kleiner Rückblick über die rüüdigen Tage..

In der Weid, da standen sie. Sie, die so lange darauf gewartet hatten. Sie, die unzählige Stunden mit Basteln, Musizieren und Vorbereiten verbrachten. Sie, die den Glauben an "Pachamama" wieder auferstehen liessen. Sie, die Weidfäger, sie waren bereit.

Ein heftiger Knall, lautes Gebrüll, dann die ersten Fasnachts-Klänge. Voraus ein Umzugswagen, darauf eine riesige "Pachamama"-Skulptur, im Schlepptau trötende und paukende Fäger-Menschen mit einem goldblauen Grind auf dem Kopf. Es lag etwas Spezielles in der Luft an diesem kühlen Donnerstag Morgen. War es tatsächlich wieder so weit? Konnte das wirklich möglich sein, dass die geliebte, rüüdige 5. Jahreszeit wieder begonnen hatte? Mit einer feurigen Rede, dabei die Arme wild herumfuchtelnd, beantwortete ein kleiner, glatzköpfiger Mann jene Fragen mit einem einfachen "Ja". Heinz I. erklärte die Fasnacht 2017 unter tosendem Applaus für eröffnet. Dies erfreute nicht nur die Wolhuser Guuggen, sondern auch die zahlreich erschienen Weidf.., ääh, Zünftler.

Eine erste fasnächtliche Mahlzeit durften die Fäger im Berghof zu sich nehmen. Von Fleisch, über Käse, bis zu einer erfrischenden "Büxe"; die Hambis durften zweifelsohne einen gelungenen Einstand feiern (auch wenn nicht ganz alle von ihnen aus ihrem Dornröschenschlaf aufgewacht waren). Dafür gab ein anderer ein Lebenszeichen von sich. Schlafmütze Ueli, ein Mitglied des legendären "Team Elite", hatte sich schliesslich doch noch dazu entschlossen, sein wohlig warmes Bettchen zu verlassen, um mit den motivierten Fägern die Fasnacht einzuläuten.

Kaum hatte man das letzte Stückchen Schinken aufgegessen, das Bier heruntergegossen und mit einem kräftigen Zug den mickrigen Zigarettenstummel zum Erlöschen gebracht, ging es weiter mit einer ersten musikalischen Darbietung. Zuerst kamen beim "Narrezmörgele" im Andreasheim die vielen Kinder und ihre Eltern in den Genuss von Fäger Klängen und nur kurze Zeit später bereitete man vielen Leuten mit einem Spital-Ständchen eine grosse Freude.

Gute Laune verspürte auch ein ehemaliger Fäger beim Auftritt vor der Valiant-Bank. So liess es sich "Hörnli Gott" Wifi nicht nehmen, seine herausragenden Fähigkeiten am Horn den staunenden Fägern zu zeigen und entschloss sich kurzum, ein Stück lang mitzutröten. Zu Wurst und Bier konnte man danach mit Wifi in der Vergangenheit schwelgen, bevor es losging mit dem bunten "Fasnachtstreiben" auf dem Rössliplatz. Bei frühlingshaften Temperaturen liess man es sich nicht nehmen, die Wolhuser Fasnachtsgemeinschaft in "rüüdige" Extase zu versetzen. Ob jung oder alt, alle fanden Gefallen an den liebenswerten und witzigen "Pachamama-Anbetern". Bis auf einige Mitglieder des "Team Elite" machten alle Fäger einen putzmunteren Eindruck und stiegen mit viel Motivation in den Car Richtung Ruswil ein.

 

 

Im Nachbarsdorf angekommen, inspizierte man sofort das grosse Festgelände, welches mit einigen Überraschungen aufwartete. Bereits um 20.35 Uhr brachte man das Ruswiler Volk in Partylaune. Bewusst verzichtete man auf die Fanfaren und vertraute auf die eigenen Stärken; ein guter Entscheid. Mit einem grossen Spektakel verabschiedete man sich vom bestens aufgelegten Fasnachtsvolk.

 

Freitag ist nicht nur Fajita Tag, sondern auch Fägete-Tag. Mit grossem Einsatz und viel Ausdauer konnte man den vielen Besuchern auch dieses Jahr ein grandioses Fest bieten. Vom Rock-Zelt, bis hin zur legendären Schlagerstube, es hatte für jeden die passende Lokalität. Die Weidfäger danken nochmals allen Sponsoren, Gönnern und Helfern für die tolle Unterstützung. Des Weiteren möchte man sich bei allen Festbesuchern bedanken, welche die Fägete mit ihren kreativen Kostümen Jahr für Jahr zu einem kunterbunten und speziellen Anlass machen.

 

Finished, finito, aus und vorbei! Das Fest komplett aufgeräumt, die Spuren beseitigt. Nun konnte die Fäger-Party endlich losgehen! Schminken-Trinken im Räbe, welch ein Genuss. Ein erster Schluck vom gekühlten Bier, ein wahrer Segen. Dazu ein würziges Güügügs Schnäppschen oder ein feines Flämmli, was für eine Genugtuung! "Omlo" hiess das Motto für diesen Samstag Abend. Mit viel Elan und ebenso grossem Durst war man bereit den Rasslerball in Immensee zu entern. "Shot Höhle", Radio Emmenknie Wunschkonzert und ein naja, zumindest lauter Auftritt in der Kaffeestube gaben dem Abend den nötigen Pfiff. Ein Highlight war sicherlich das Bühnendebut der neu formierten Band "Plastic Blues", bestehend aus dem Posaunenregister, ausgerüstet mit aufblasbaren Instrumenten. Mit einer Mischung aus lässigem Blues und eingängigen Indie-Pop Melodien brachten sie die weibliche Fangemeinde zum Kreischen und verwandelten die Halle in ein Tollhaus!

 

 

Einen grossen Auftritt hatte auch Hambi Ele, der sich im Schlussgang des eidgenössischen Fasnachtsfest Immensee mit einem Brienzer gegen seinen Tampi-Gegner durchzusetzen vermochte. Nach diesem grandiosen Sieg war der Tank aber sowas von leer, dass er sich kurzerhand dazu entschloss, ein Nickerchen im Weidfäger Anhänger zu halten.

 

"Ich habe immer an den Sieg geglaubt!" (Ele bei den letzten Vorbereitungen für den Schlussgang)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Heimfahrt nach Wolhusen wurde eher zu einer "Schnarch Fahrt". So liess es sich die Redaktion nicht nehmen und machte sich auf zu einer Fotosafari der besonderen Art..

 

 

Der Fasisonntag zeigte sich dieses Jahr von seiner besten Seite. Strahlender Sonnenschein und ein Umzug durch Wolhusen mit mehreren tausend Besuchern sorgten für einen genialen Tag. Mit der Nummer 38 gingen die Fäger ins Rennen. Mit den knallbunten Gewändern, dem kreativen, goldenen Grind und dem pompösen Umzugswagen heimste man zahlreiche positive Rückmeldungen ein. Zudem kam das Verteilen von leckerem Popcorn vor allem bei den Jüngsten sehr gut an.

 

 

Am Abend begeisterte man die Zuschauer mit einem "sidefiinen" Auftritt (und dies ganz ohne Stroh). Danach rockten einige die Tanzfläche, andere hingegen nahmen an Brögu's Shot Seminar teil . Festsieger, so munkelt man, wurde wie schon letztes Jahr ein kleines Grüppchen von Fäger. Als Preis für dieses Husarenstück gab es einen exklusiven "Chänubotzer-Aufräumkurs".

 

Dann war man auch schon beim Güdismontag angekommen, oder in Fachkreisen besser bekannt als "Ständlimäntig". Die zahlreichen Darbietungen gingen auch dieses Jahr an die Substanz. Vom Kinderheim Weid, weiter zum Gemeindehaus Wolhusen, dann von der Raiffeisenbank zum Gemeindehaus Werthenstein, und schliesslich zurück zum Rebstock. Es war ein strenges Programm, das von jedem Register alles abverlangte. Als Belohnung für die harte Arbeit veranstaltete Sämi unter Mithilfe von Schuum ein Lotto - Nachmittag. Speaker Chregu alias Kamuff sorgte für einige Schenkelklopfer und liess sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als er merkte, dass sein Säckchen doppelt so viele Zahlen beinhaltete wie sonst üblich.

 

 

Als auch der letzte Preis einen glücklichen Sieger fand, war es an der Zeit, der Rebstock-Crew ein Dankeschön auszusprechen. Mit einem Ständchen bedankten sich die Weidfäger für die Gastfreundschaft, welche ihnen immer wieder entgegengebracht wird. Der Rebstock ist für die Fäger nicht nur ein Stammlokal, sondern auch eine Art zweite Heimat!

A Propos Heimat: Der anschliessende Besuch in der Weid, dem Herkunftsort der Weidfäger, war wie jedes Jahr ein voller Erfolg. Der herzliche Empfang mit Wurst und Bier veranlasste die Fäger zu einem letzten Ständchen an diesem Güdismontag, bevor man den freien Abend ganz nach seinem Gusto gestalten konnte. Die Shotkarte in Doppleschwand durchmachen, in der Stadt Luzern nach Prominenten suchen, oder sich einfach wieder mal eine Mütze Schlaf gönnen; jeder fand für sich eine mehr oder weniger sinnvolle Tätigkeit.

 

Der Güdisdienstag war dann wieder ein Tag der letzten Male. Ein letztes Mal die Räbe Atmosphäre geniessen. Ein letztes Mal die kalte, feuchte Schminke auf dem Gesicht spüren. Ein letztes Mal eine Gügügs Runde ausgeben und sich ein letztes Mal in den engen Grind reinquetschen. Die Fasnacht neigte sich dem Ende zu.

Am Morgen noch zwei kurze Abstecher zur UBS und Kantonalbank, dann ein kurzes Schminken Trinken im Räbe, bevor es weiterging nach Doppleschwand, um dort den berühmten 50 Meter Umzug zu laufen. Der glückliche Gewinner des Pirelli Preises hiess dieses Jahr Schuum, oder wie er auch genannt wird "Der, der mit dem Schnitzel tanzt". Unglaubliche 5,5 Kg an Mehrgewicht brachte er im Vergleich zum Fasnachtsanfang auf die Waage. Die Redaktion zieht den Hut vor dieser Leistung!

Die "Uslumpete" war dann wieder ein toller Abschluss einer grandiosen Fasnacht. Dem lodernden "Pöög" zuschauend und den einzelnen Guuggen zuhörend, genoss man die letzten rüüdigen Stunden und liess später den Abend in der Cava Bar beim zweiten gelungenen Hambi Einstand ausklingen.

 

Wir von den Weidfägern bedanken uns bei allen, die zu dieser sensationellen Fasnacht etwas beigetragen haben. Ganz besonders danken, wollen wir der Rebstock Crew, insbesondere Erika und Dave, für den tollen Service die gesamte Fasnacht hindurch. Ein grosses Dankeschön gilt auch unserem Vorstand und dem Schminkteam, ihr habt tolle Arbeit geleistet!

 

Bis die Tage und bitte immer daran denken: Es lebe Pachamama!

 

Fasnachtsbilder gibt es hier

Gönnerbrunch & Ruuggertreffen

Auch dieses Jahr durften die Weidfäger am Sonntagmorgen zahlreiche Gönnerinnen und Gönner zum traditionellen Gönnerbrunch begrüssen. Danach liess man wie jedes Jahr den Tag am Ruuggertreffen ausklingen, welches dieses Jahr in Doppleschwand stattfand.

Bei strahlendem Sonnenschein fand ein Fäger nach dem anderen den Weg in den Berghof. Jeder einzelne mit einem breiten Lachen auf dem verschlafenen, teils mit Schminkresten behafteten Gesicht. Der Einmarsch der jungen Burschen glich eher einer Horrorshow als einem enthusiastischen Gang zur pflichtigen Arbeit. Nichtsdestotrotz war man bereit, als die hungrige, zahlreich erschienene «Gönner-Meute» eintrudelte. Mit einem wunderbar angerichteten Buffet erfreute man so manchen Gaumen und die hauseigene Service-Crew begeisterte mit einem stets freundlichen Auftreten. Als auch noch der musikalische Auftritt, ein Fäger-Ständchen, einigermassen glückte, durfte man getrost von einem erfolgreichen Anlass sprechen.

 

Danach nahm man bereits wieder Abschied von Familie und Freunden und begab sich mit dem vollgestopften Car nach Doppleschwand. Ein kurzer Zwischenhalt im Räbe, damit auch die «Grinde» verstaut waren, und schon war man nach einer kurzen Fahrt in der 746 Seelengemeinde angekommen. Aufgrund des schönen Wetters war auch der «50 Meter»-Umzug ein wahrer Genuss, auch wenn nicht alle mit ihrem «Grind» ganz zu Recht kamen. Die Redaktion lässt grüssen! Ebenfalls Vergnügen bereitete die restliche Zeit bis zum Auftritt. Einigen Berichten zu Folge gefiel vor allem die altehrwürdige Beiz «Linden». Das Cordonbleu ein Schmaus, die Bedienung ausgesprochen zufriedenstellend und der Coupe Dänemark ein wahres Highlight!

 

Um 20.30 Uhr hatte das lange Warten ein Ende. Vor einem grossen und bestens gelaunten Publikum lieferten die Weidfäger eine klasse Leistung ab. Natürlich waren einige schräge Töne dabei, was aber verständlich war nach so einem anstrengenden Wochenende. Doch was begeisterte, war mit welcher Energie und mit welcher Freude die Fäger ihre Performance ablieferten. Die Tatsache, dass dieser verrückte Haufen mit vollem Einsatz und grosser Hingabe ihr Repetoire herunterspielten, erfreute selbst Tampi Basil. Deshalb war es nicht weiter verwunderlich, dass die meisten noch lange in der Bar feierten und sich erst mit dem letzten Car auf den Weg nach Hause machten.

 

Die Vorfasnacht ist hiermit beendet. Wir von den Weidfägern freuen uns riesig, dass wir nun endlich in die Fasnachtswoche starten dürfen. Auf grandiose Auftritte, viele schöne Räbe-Stunden und etliche wunderbare gemeinsame Momente! Lasset uns feiern!

 

Bilder gibt es hier!

 

 

Schränzerball Wolhusen

50 Jahre  Schränzer! Am Samstag durften wir unseren Guuggenkollegen zu ihrem runden Geburtstag gratulieren. In der Blindei erwartete uns ein Fest mit viel Spass und Trunk.

Nachmittags im Räbe. Zahlreiche PachaWeidaner lassen die einzig wahre Göttin hochleben. Zelebrieren, niederknien, anbeten. All dies aus einem Grund: PACHAMAMA! Ihre strahlende Schönheit lässt die fäger'schen Gläubiger in einem wunderbar warmen Licht erstrahlen und sorgt dafür, dass sie all ihre kleinen Sorgen vergessen. Es ist Feiern angesagt!

Mit knall bunten Gesichter und farbenfrohen Gewänder machen sich die Fäger auf, um die heilige Botschaft von "Pachamama" zu verkünden. Dieses Mal mit an Bord, mehrere Jünglinge, auch "potenzielle Hamburger" genannt, welche so bald wie möglich in die Fäger-Glaubensgemeinschaft eintreten möchten.

Richtung Blindei geht es, wo die Schränzer ihr 50 jähriges Jubliläum feiern. Dort angekommen, erwartet die Gläubiger viele bekannte Gesichter, eine grosse Menge Holzschnitzel und eine vielfältige Shotkarte.

Einem sensationellen Abend dürfte nichts mehr im Weg stehen!

Lieber Leserinnen, lieber Leser. Wie der Abend wohl ausgegangen ist, überlasse ich gerne eurer Fantasie. Wenn ihr heute Abend aber etwas besseres vorhabt, als euch auszumalen, wie eine 48-köpfige Guuggenmusik ein grossartiges Jubiläum ihrer Kollegen feiert, dann schaut euch doch die Bilder an!

 

 

Zweimal Fägernachwuchs!

 

Die Weidfäger dürfen Paukengott Kuck und Sousi-Superstar Pigu zu ihren beiden Söhnchen gratulieren. Am 1.2.2017 durfte Papa Kuck und Mama Chanti ihr kleines Wunder Elio in die Arme nehmen. Pigu und Steffi waren am 8.2.2017 überglücklich, als ihr Sohn Nevio das Licht der Welt erblickte. Wir von den Weidfägern wünschen euch alles Glück dieser Welt und viele schöne, gemeinsame Momente!

Dossäbängälerball Kägiswil OW

Bei den Dossäbängäler in Kägiswil, da ging es letzten Samstag mächtig zur Sache! Die Fäger brachen auf zu einer weiten Reise, die sie bis ins tiefste obwäldische Land bringen sollte.

Bereits um 12.00 Uhr Mittagszeit trafen sich einige Fäger im Räbe. Natürlich wollten viele die Weltmeisterschaftsabfahrt der Herren schauen und "Kugelblitz" Feuz die Daumen drücken. Leider wurde es nichts aus dem Skirennen. Trotzdem ging es später stimmungsvoll Richtung Bahnhofgeisterbar zum "Schminken Trinken". Herzlich wurde man mit Fleischplatte und kühlem Bier empfangen. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an euch Geister! Bei warmen Temperaturen tauschten sich die beiden Guuggen gegenseitig aus und genossen dazu einige erfrischende Getränke. Dann der grosse Moment. Die Weidfäger gratulierten den Bahnhofgeister offiziell zu ihrem Jubiläum und überreichten ein grosses Präsent. In Anlehnung an das Beer Pong-Turnier, welches letztens von den Geister organisiert wurde, schenkte man einen originalen Beer Pong - Tisch mit passendem Equipment. Natürlich liess man die Gelegenheit nicht aus, und weihte den Tisch sofort mit einer Partie ein. Schliesslich war es dann an der Zeit voneinander Abschied zu nehmen und in den Car nach Kägiswil einzusteigen.

Topmotiviert kam man im idyllischen Dorf zwischen schneebedeckten Bergen an und machte sich sofort mit dem weiblichen Volk vertraut. Ein paar Drinks später stand schon der Auftritt in der Halle bevor, welcher ein ganz spezieller werden würde. Zum ersten Mal in der Geschichte der Weidfäger, durfte man ein Guuggen - Battle bestreiten. Funktionieren tat dies so: Zwei Guuggen auf gegenüberliegenden Bühnen, spielen abwechslungsweise ein Lied. Gewinner ist jene Guugge, welche den grösseren Applaus erntet. Mit viel Elan gingen die Fäger ans Werk, schliesslich wollte man sich vor dem Publikum nicht lumpen lassen. Wer denn nun am Schluss wirklich gewonnen hat, ist dem Redaktor nach wie vor ein Rätsel. Spass gemacht, hat es trotzdem allemal!

 

Es war dies bereits eine der letzten Stationen vor der Hauptfasnacht. Nun geht es Schlag auf Schlag. Die Weidfäger sind schon heiss auf die kommenden Feste, vor allem auf das 50 Jahre Jubiläum der Schränzer. Man sieht sich in Wolhusen!

 

Viele, viele Bilder

 

Monster Party Buttisholz

Jede Menge Spass und viele bekannte Gesichter. Die Monster Party in Buttisholz bot auch in diesem Jahr alles, was das Fäger-Herz begehrt!

Da standen's nun, die vielen Fägerlein,

nach stundenlanger Aufbauarbeit, wollte man endlich in den Räbe rein.

Nun strahlen sie, Madame Erika und Monsieur Dave,

der grosse Umsatz, dieser ist nun "save".

"Hier, dein wohlverdientes Bier!"

Sagt Sarah, als Servierdüse "es riese Tier".

Der Räbe, er füllt sich immer mehr und mehr,

den vielen Fägern zuzusehen, das tut gut und zwar sehr.

Gelächter, Gequatsche, und dies die ganze Zeit,

man geniesst die feuchtfröhliche Heiterkeit.

Auch Göttin "Pachamama" scheint's zu gefallen,

gut zu hören durch ihr helles und leises Lallen.

Die Stimmung, beinahe nicht mehr zu toppen,

da fragt man sich: "Sind die Fäger heute noch zu stoppen?"

Die Frage ist zu beantworten mit einem einfachen "Ja",

denn es wird lautstark verkündet, der Car sei nun da.

Ach Räbe, du bist des Fäger's trautes Heim,

dich zu umschreiben, da braucht's mehr als nur einen einfachen Reim.

Dich zu beehren ist ein ganz grosser Segen,

es ist zu hoffen, dass du die Fäger-Ära noch eine lange Zeit wirst prägen!

Nun aber fertig mit dem sentimentalen Gerede,

zurück zum Samstag, zurück zur grossen Buttisholzer Fete.

Da stand nun der Car vor dem räb'schen Hause,

"Chauffeur, nun bring uns endlich zu dieser geilen Sause!"

Die letzten Anweisungen kommen von Sämi, der Progimaus,

bevor man lässt die topmotivierten Fäger raus.

Schon wieder könne man wählen zwischen zwei Rückfahrzeiten,

und man solle überall gute Stimmung verbreiten.

Ach übrigens, es gab noch etwas Grosses zu feiern,

Andi Lingg's Geburtstag, Zeit, das obligate "Happy Böörsdei" runterzuleiern.

Schliesslich in Buttisholz angekommen,

sich jeder in der "Beiz" oder an der Bar ein Bierchen genommen,

startete man zum grossen Monsterkonzert,

bei windigen Verhältnissen wohlgemerkt.

Danach die Guuggeverpflegung, ein Bisschen Boden muss schon sein,

oder halt direkt an oder hinter die Shotbar zu den jungen, hüppschen Weiblein.

Es war eine lange Zeit, die es galt zu überbrücken,

ein paar Stunden, dann wird man versuchen, das Buttisholzer Publikum zu entzücken.

Was soll man nun machen, das ist die Frage,

Bier, Weiber und meine besten Kollegen... ok, gar keine schlechte Lage!

Auftrittszeit ca. um Mitternacht, nun hat's geschlagen,

"Weidfäger aus Wolhusen", hört man jemand aus dem Mikrofon sagen.

"Wätterprognose", "Viva" und noch ein paar andere Stücke werden zum Besten gegeben,

und lässt das Publikum auf Wolke sieben schweben.

Natürlich war der letzte Satz ein wenig übertrieben,

es war nicht der beste Auftritt, trotzdem ist das Publikum fröhlich geblieben.

Das geht beim nächsten Mal besser, das weiss ich ganz genau,

bereits nächstes Wochenende, da werden die Fäger bieten eine grosse Schau!

Nach dem Auftritt spulte man trotzdem sein Feierprogramm herunter,

schliesslich war man ja noch ganz munter.

Als dann schliesslich auch der hinterletzte Fäger sich auf den Weg nach Hause machte,

und ihn womöglich ein Taxi heimbrachte,

fängt der feierwütige Fäger bereits wieder an das nächste Weekend zu denken:

"Ach Gott, wird das schwierig meinen Alkoholpegel zu senken!"

 

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55 Jahre Jubiläum Biberegagser & MEGA Zell

Freitag UND Samstag. Fasi-Doppelwochenende. Was gibt es Schöneres?

Am Freitag dem  27.1. trafen sie sich. Die vielen Anhänger des fäger'schen Glaubens fanden sich in ihrer heiligen Stätte St. Räbus ein, um in den kommenden zwei Nächten gemeinsam die Mutter aller Mütter "Pachamama" zu feiern. Der Trunk floss in Strömen und die weitbekannte Kochkunst von König Dave I. verwöhnte die Gaumen. Zum lauten Gejohle gesellte sich das rhythmische "Güügügs-Klopfen", sowie ein leises Klirren der geprosteten Biergläsern.  Kurzum, die Stimmung war grandios. Selbst die stets höchst andächtig wirkende Göttin "Pachamama" konnte sich ein Lachen nicht verkneifen und ob ihr heiliges Höschen bei dieser feuchtfröhlichen Atmosphäre trocken blieb, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben.

Zu den Geschehnissen: Da die Biberegagser aus Hasle dieses Jahr ihr 55 jähriges Bestehen feiern, liessen es sich die Weidfäger nicht nehmen, ihnen zu diesem Meilenstein zu gratulieren. Zu diesem Zweck reiste man am Freitag mitsamt Pauken und Trompeten ins "Äntlibuechische". Vor Ort spezialisierte man sich vorwiegend auf die eigenen Stärken. So reichte die Bandbreite der Tätigkeiten von "Ich gib mir die Kante" bis "Und dein Name ist...".

Dann endlich der grosse Auftritt. Unter tosendem Applaus gab man einige Stücke zum Besten und um den Gagsern auch noch persönlich zu gratulieren übergab Präsident Ueli eine grosse Flasche mit irgend einem leckeren Gesöff. Natürlich nutzte Ueli sogleich die Gelegenheit, um eine seiner berühmten, feurigen Reden auszupacken. Die Biberegagser waren erfreut, das Publikum entzückt und sogar Kamuff bekräftigte mit einem inbrünstigen Röhren seine Begeisterung.

Die ausgelassene Stimmung wurde auch noch bis in die frühen Morgenstunden konserviert und fand erst ein Ende, als man sich endlich in sein warmes Bettchen begeben durfte.

 

Fotos vom 55 Jahre Jubiläum Biberegagser

 

Auch am Samstag durfte man sich wieder auf ein sackstarkes Fest freuen. Die MEGA Fasnachtsparty in Zell bot auch in diesem Jahr wieder eine grosse Anzahl an verschiedenen Lokalitäten und musikalischen Leckerbissen. Zu erwähnen sei auch der würzige "Höischnaps", der so mancher Kehle Freude bereitete.

 

Kaum waren die Fäger mit dem Car abgefahren, begann man damit, die Ereignisse der letzten Nacht aufzurollen. Im Brennpunkt stand dabei die Geschichte einer dreisten Elster, welche das gesamte Hab und Gut von Fäbe geklaute haben soll. Weitere Abklärungen zu diesem Vorfall sind im immer noch im Gange. Auch mit von der Partie war Womanizer Fritz Fäger.  Der Charmeur vom Dienst gab auch in Zell alles, darum war es auch nicht weiter verwunderlich, dass er am nächsten Tag eine völlig konfuse Nachricht schickte, in welcher er verlauten liess, dass er von irgend einem scharfen Weib entführt wurde. Ach dieser Fritz, immer wieder dieser Fritz. Hoffentlich kannst du schon bald wieder mit den Fägern an einem Tisch sitzen...

Der Rest des Abends ist dann eigentlich wieder schnell erzählt. Man konnte wiederum einen "siidefiinen" Auftritt hinlegen und so das Publikum unterhalten. Ebenfalls feierten die meisten bis die letzte Runde im Time-Out ausgeschenkt wurde und es allmählich draussen anfing zu dämmern.

 

Fotos von der MEGA Fasnachtsparty Zell

 

Die Fäger danken für ein tolles Wochenende und sind motiviert für die kommenden Auftritte!

 

35 Jahre Bahnhofgeister Wolhusen

Am vergangenen Weekend hatten wir wieder ein Heimspiel. Die Bahnhofgeister Wolhusen feierten am Freitag und am Samstag ihr 35-jähriges Bestehen, und wir feierten an beiden Tagen mit.

Am Freitag konnten wir das erste Mal unser neues Motto mit dem neuen Kleid präsentieren, und das erst noch in Wolhusen. Zu einer supertollen Auftrittszeit um 22:00 Uhr durften wir uns dem Publikum präsentieren. Jeder einzelne Fäger war hoch motiviert, das spiegelte sich auch an unseren Klängen wider. Nach dem Auftritt durften wir noch lange am Fest verweilen. Ob in der Kafistube, in der Bar oder vor den Guggenbühnen, jeder fand einen passenden Platz für sich.

 

Am Samstag trafen wir uns schon bald wieder im Räbe zum Schminken. Voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg zur Stewo. Dort begann der Einzug zum Festgelände. Bei diesem durften wir das erste Mal auch unsere Grinden präsentieren. Um 21:10 Uhr traten wir dann wieder auf die Bühne, um das Wolhuser Publikum zu begeistern, was uns mit einem guten Auftritt auch gelang.

Danach feierten wir mit den Bahnhofgeistern ihren Geburtstag. Dazu spielten sie selbst mit den ehemaligen Geister sogar auch noch. Das Fest ging lange lange in die Nacht hinein, für den einen oder andern auch bis zum Morgen.

Vielen Dank liebe Bahnhofgeister für die tolle Party und nochmals alles Gute!

 

(Bericht: Lukas Lingg)

 

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Freitag

Samstag

FasiPUMP

Am Freitag war es wieder so weit. Die Wolhuser Fasnacht wurde mit Pauken und Trompeten eröffnet. Wie jedes Jahr begannen wir die Saison mit dem traditionellen FasiPub von der Jubla.

Schon am Mittag trafen sich manche im Räbe, um sich einzustimmen auf das Fest am Abend. Nach und nach kamen Fäger, Schränzer, Zünftler und viele mehr zum Rebstock, wo dann der Einzug startete. Dieser führte in den Berghof, wo das FasiPub dieses Jahr stattfand. Dort angekommen, eröffnete unser Zunftmeister Heinz I. offiziell die Fasnacht 2017 und die Zunft offerierte nach dem Monsterkonzert allen Fasnächtlern einen Tee.

Passend zum Motto vom FasiPUMP und unserem Zunftmeister waren wir Fäger alle als Heinz Federer unterwegs. Das Motto wurde voll ausgelebt, beispielsweise mit einem Tennismatch, das in der einen Bar gespielt wurde.

Gespielt haben wir natürlich auch mit unseren Instrumenten. Der erste Auftritt in diesem Jahr war nicht schlecht, aber wir können uns noch etwas steigern. Kommet, sehet und höret uns wieder, am kommenden Wochenende, wieder in Wolhusen, am Jubifest von den Bahnhofgeistern. Wir freuen uns!

(Bericht: Lukas Lingg)

 

 

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Ski- & Silvesterweekend

Wie jedes Jahr fand auch 2016 unser Ski- und Silvesterweekend statt. Von Freitag bis Sonntag feierten wir den Jahreswechsel, wie schon ein Jahr früher,  in der Lenzerheide.

Egal ob Wanderer, Skifahrer, Schlittler oder auch Aprésskibarsesselhocker, es waren alle willkommen, das bombastische Wetter zu geniessen. Die Fäxx, Fäger und ihre Gspusis feierten das alte Jahr nochmals tüchtig, um auch sogleich das neue 2017 einzuläuten. Und das verspricht, ein erfolgreiches zu werden. Wir freuen uns auf die Fasnacht, die schon in gut einer Woche mit dem Fasipub in Wolhusen startet.

 

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Probeweekend

♫  Oh Engelberg, oh Engelberg,

wie geil sind Probeweekends.

Natürlich nie zur Sommerzeit,

na klar im Winter, wenn es schneit.

Oh  Engelberg, oh Engelberg,

wie geil sind Probeweekends!

 

 

Nachdem die Fäger letztes Jahr im aargauischen Vordemwald "Entwicklungshilfe leisteten" (Quelle: Fägermail Probeweekend), durfte man dieses Jahr wieder das geliebte Ferienhaus "Judihui" beehren. Im Vordergrund dieses Wochenendes stand das gemeinsame Musizieren, mit Fokus auf zwei neue Stücke, an welchen schon seit längerem gearbeitet worden war. Selbstverständlich, und dies kann man bereits jetzt schon vorwegnehmen, kam aber auch das feuchtfröhliche Beisammensein nicht zu kurz.

Samstag Morgen. Strahlender Sonnenschein, gute Laune und die spürbare Motivation wieder mal Geschichte zu schreiben - ein legendäres Wochenende mit Ansage!

Mit Sack und Pack ging es Richtung Engelberg, wo man sich zur frühen Nachmittagszeit einfand. Kurz das Zimmer bezogen, ging es auch schon los. Hoffentlich schlugen sich die Fägerbubis am Mittag ihre Bäuche richtig voll, denn jetzt begann ein regelrechter Probemarathon, der sein Ende erst am Abend finden würde. Glücklicherweise hatte sich jedes Register mit reichlich Apéro eingedeckt, um diese strenge Zeit einigermassen zu überstehen.

 

Knurrende Mägen, hungrige Mäuler? Kein Problem für das extra für uns angereiste Gourmetkochduo Bobbi und Tschäppali! Zwar tischten sie uns am Abend nicht das angekündigte Fondue Chinoise auf, aber der Hackbraten nach "Grossmutter Roggenmoser's" -Art verdiente mindestens drei Michelin-Sterne.

 

Eine weitere Weltklasseleistung an diesem Abend zeigten auch das Posaunenregister. Bereits zum fünften Mal in Serie durften sie sich als Königsregister feiern lassen. Mit grossem Kampfgeist, technischem Geschick und taktischer Cleverness brachten die sympathischen und gutaussehenden "Posüünler" das Glück auf ihre Seite und durften sich zum fünften Mal in Serie als Königsregister feiern lassen. (Falls man beim Lesen der letzten Zeilen den Eindruck bekommen haben sollte, dass es sich beim Verfasser dieses Textes um einen Posaunist handelt, liegt man damit goldrichtig!) Disziplinen wie "Looping Louie" oder "Fägerspangen-Tabu" sorgten für manchen Schenkelklopfer und sogar das angeheiterte Hornregister kam auf ihre Kosten. Ihnen wird nämlich die Ehre zuteil, nächstes Jahr den Registerwettkampf zu organisieren. Dazu gibt es nur eines zu sagen: Das ist für uns der Anfang vom Ende!

 

Wo es die Fäger dann zu später Stunde noch hinzog, ist schwer zu sagen. Wenn man aber den Gerüchten der Engelberger Klosterfrauen Glauben schenken darf, tranken und tanzten sich die Fägerlis durch Engelberg's Nachtleben.

 

Ausgelaugt und mit jeder Menge toller Geschichten startete man in den Probesonntag. Jeder mobilisierte seine letzten Kräfte, um der grossen Erwartungshaltung unseres Tampi's gerecht zu werden. Die bläulichen Lippen und wunden Hände am Ende des Tages zeigten eindrücklich, was am gesamten Wochenende geleistet wurde.

 

Mit dem Probeweekend konnte man aus Fäger Sicht einen weiteren Schritt nach vorne machen. Die Fasnacht rückt immer näher und näher. Bis es soweit ist, wird man in den letzten Proben noch am Feinschliff arbeiten. Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen: Wir freuen uns bereits jetzt auf die kommende Fasnacht, wünschen allen eine besinnliche Weihnachtszeit und ein frohes neues Jahr!

 

PS: Neben dem Fasnachtsvirus hat sich dieses Jahr auch das Norovirus unter den Fägern ausgebreitet. Laut Gesundheitsschutzbehörde musste beinahe die ganze Fägerschar die darauffolgenden Tage unter Quarantäne gestellt werden. Für weitere Auskünfte steht der angehende Tierarzt E.A. zur Verfügung.

 

 

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1. Gesamtprobe

Die Pandas sind zurück! Unsere pelzigen Helden haben ihre Mission China erfolgreich abgeschlossen und widmen sich nun einer neuen Herausforderung. Letzten Samstag traf man sich zur ersten Gesamtprobe für die Fasnacht 2017. Man darf gespannt sein, wie sich die Fäger unter ihrem neuen Tampi Basil "Möndu" Lötscher schlagen werden. Wir von der Redaktion freuen uns bereits jetzt auf die skandalösesten Geschichten und sensationellsten Ereignisse!

 

 

 

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Vorstandsausflug

Vergangenes Wochenende verschlug es den Vorstand der Weidenfä(n)ger ins schöne Berner Seeland, wo sich der alljährliche Vorstandsausflug zu einem nicht zu überbietenden Spektakel für alle Dabeigewesenen entwickelte.

 

 

Doch der Reihe nach: Nach einem ausgiebigen Samstagmorgen-Bruch bei unserem Schreiberling Raphi (ja, eine Sitzung gab es da auch irgendwie noch...) machten wir uns auf, neue Gefilde kennen zu lernen.

 

Trotz mehrmaligem «störme» bei den Reiseleitern Ivica Bobic und Schmusi, wo es denn hingehe, schienen sich die tapferen Ungeduldigen schlussendlich mit dem unbekannten Reiseziel je länger je mehr anzufreunden.

 

Das «Störme» hielt dann auch auf dem Schiff ab Biel an, allerdings nicht von unseren geschätzten Reisegspändli sondern infolge Petrus‘ eigenwilligen Wetterkapriolen. Unserer guten Laune tat selbstverständlich auch dieses keine Intermezzo keinen Abbruch. Trotzdem dürfte wohl der Eine oder Andere froh gewesen sein, als die Vinothek Viniterra in Twann einen wunderbaren Weinkeller im «Schermen» zu bieten hatte. Wir degustierten uns durch fünf edelste Tropfen vom nördlichen Bielerseeufer. Gestärkt durch ein Fleisch- und Chäsplättli führte uns unser «Schuelreisli» anschliessend zurück nach Biel.

 

Auf das Einchecken im Lago Lodge am malerischen Seeufer folgte ganz nach dem Motto "Bier auf Wein ist auch fein" eine Brauereiführung in der hauseigenen Braui. Besonders das bière des abeilles hat es den Vorständlern angetan (emu jenen, die gerne mal etwas von dem isotonischen Getreidesaft zu sich nehmen).

 

Nach einer leckeren Verköstigung im Cordonbleu-House in Biels Altstadt zeigten und präsentierten wir uns in bester Ausgangsstimmung, woraufhin sich die Meute ins nächtliche Getümmel der Uhrenstadt am Jurasüdfuss stürzte und das Nachtleben ausgiebig erkundete. Manche gingen dabei etwas blauäugiger zu Werke, manche weniger, genossen wurde der Abend auf alle Fälle. Letztenendes zeigte selbst Jonas Hiller wahre Freude angesichts der Luzerner Vertretung in der Bar 48. 

 

Am nächsten Morgen (erstaunlich früh und in guter Verfassung) durften wir uns ein letztes Mal kulinarisch verwöhnen lassen (mit rekordverdächtigen Pizzas), bevor es retour ins Luzernische ging.

 

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Abenteuer China

Wir melden uns dann mal ab. China, wir kommen!

Um euch auf dem Laufenden zu halten, haben wir eine Webseite eingerichtet. Beiträge, Fotos und Informationen rund um unsere Reise findet man unter folgendem Link:

 

http://www.weidfaeger-shanghai.ch/

 

Bis dann! Zhídào nà shí! 直到那时!

 

 

Ink-und Bratfest

Vergangenen Samstag fand das alljährliche Ink-und Bratfest wie bereits im Vorjahr im Quartier Wermelingen statt. Trotz schlechtem Wetter blicken die Weidfäger und ihr Anhang auf einen gemütlichen Abend zurück. 

Kaum waren die letzten Töne in der "Shanghai-Probe" verstummt, fand man sich sitzend an einer Tischgarnitur wieder. Feine Würste und saftige Steaks füllten die leeren Mägen. Ein reichhaltiges Salatbuffet sorgte dafür, dass man ein köstliches Mahl geniessen durfte.

 

Im Verlauf des Abends kamen die "Spielsüchtigen" auf ihre Kosten. Sei es beim "Chräbele" oder bei einer guten Partie "Dog", jeder konnte seine Qualitäten unter Beweis stellen. Somit gab es für jeden irgendetwas, womit er den Abend verbringen konnte.

 

Ein Dankeschön gilt dem Spezteam und den Hamburgern für die Organisation dieses tollen Abends. Man freut sich bereits jetzt auf das nächste Jahr.

 

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Helferfest

Am Samstag, dem 21.05.2016, luden die Weidfäger zum alljährlichen Helferfest ein. Anders als in den letzten Jahren durften sich zahlreiche Fäger Fägete - Helfer und Schneiderinnen im Gymnastikraum der Dreifachturnhalle mit kulinarischen und musikalischen Leckerbissen verwöhnen lassen.  

Bei strahlendem Sonnenschein startete der beliebte Event mit einem Apero. Während die Leute in Diskussionen vertieft waren, ergriff Präsident Ueli Zihlmann das Wort und bedankte sich für die Arbeit, welche von den vielen Helfern und Schneiderinnen rund um das Fägergeschehen geleistet wurde. Danach tischte man den Besuchern eine grosse Auswahl an Salaten auf und liess den Fleischliebhabern mit diversen Würsten und Steaks die Herzen höher schlagen. Für die musikalische Unterhaltung sorgten dieses Jahr nur die Weidfäger selbst. Das Ständchen im Freien war der Startschuss für ein reichhaltiges Dessertbuffet, bevor man schlussendlich den Abend an der Bar ausklingen liess.

 

 

 

 

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Cyber-Krieger im World Weid Web

Mit der Generalversammlung vom 30. April 2016 haben die Weidfäger die Fasnacht 2016 erfolgreich abgeschlossen, zugleich aber 6 langjährige Mitglieder verabschieden müssen. Der Rückblick auf das Motto „World Weid Web @Attack“, Wahlen und der Ausblick aufs kommende Jahr, haben den Abend geprägt.

Präsident Ueli Zihlmann eröffnete den Rückblick des Vorstandes. Viele spezielle Anlässe haben das Vereinsjahr geprägt, was insbesondere dem Hafen der Ehe regen Schiffsverkehr beschert hat. Nebst diversen weiteren Anlässen unter dem Jahr, haben auch die Narrentage einige Highlights geboten.

 

Daniel „Bobali“ Rogenmoser durfte auf sein zweites Jahr als Tampi zurückblicken. Musikalisch konnte dank der Arbeit vieler nochmals ein Zacken zugelegt werden. Am Schluss konnte Bobali vier Probekönige ausrufen: Pirmin Birrer, Maik Limacher, Raphi Wicki und Ueli Schumacher.

 

Bastelchef Pirmin Birrer liess uns - dem Motto „World Weid Web @Attack“ getreu - noch einmal in die Weiten des Netzes eintauchen. Er stellte fest, dass insbesondere die Plaketten mit den USB-Sticks der absolute Renner waren und die Grende eine super Wirkung erzielt haben.

 

Zuletzt durfte Progimaus Samuel Wicki auf eine kurze Vorfasnacht zurückblicken, die so schnell vorüber war, wie sie herangezogen kam. Während der intensiven Fasnachtstage haben wir einen hochansteckenden Virus verbreitet, welcher die gesamte Bevölkerung angesteckt hat und bis zur nächsten 5. Jahreszeit im Innern unserer Körper schlummern wird.

 

Ansteckende Fäger-Fägete

 

Auf dem Festareal wurde fleissig geschuftet und dieses in eine virenverseuchte Konfettilandschaft verwandelt. So war es für die Besucher denn auch unmöglich, sich dem Virus zu verwehren, was zahlreiche verkleidete und bestens gelaunte Fasnächtler auf den Plan rief. Die mottogetreu und ausgefallen dekorierten Lokalitäten und super Guggensound führten zu einer fantastischen Stimmung auf dem ganzen Areal.

 

Wahlen - Bestätigungen

 

Marco Weber wurde unter Applaus als Mitglied aufgenommen. Bei der hochbrisanten Wahl des Leferkönigs setzte sich Andi Röösli als „Chänu-Chotzer 2016“ durch und darf mit Mario Bucher („Lömpi 2015“) die Fasnächtler am Wolhuser Umzug als eigene Nummer erheitern.

 

Mutationen im Vorstand: Für Daniel Rogenmoser (2 Jahre Tampi) rückt Basil Lötscher nach. Dieser übergibt sein Amt als Aktuar nach 3 Jahren an Raphael Wicki. Ueli Zihlmann (Präsident), Samuel Wicki (Progimaus), Andreas Lingg (OK-Chef), Pirmin Birrer (Bastelchef) und Timon Lötscher (Kassier) wurden wiedergewählt.

 

Ein-/Austritte

 

Der Verein darf nächstes Jahr neun Hamburger begrüssen. Leider gibt es aber auch sechs Austritte: Adrian „Chömi“ Müller, Fabian „Fäbe“ Koch, Mathias „Mäthi“ Grüter, Thomas „Fotzo“ Wyss, Philipp „Phippu“ Breit und Daniel „Bobali“ Rogenmoser verlassen die Fäger-Familie. Mit ihnen gehen 71 Fäger-Jahre (wovon auf Bobali 21 Jahre entfallen) in Rente, was eine Verabschiedung mit standing Ovations nach sich gezogen hat. Vielen Dank für das, was ihr für den Verein geleistet habt! Die Weidfäger werden die Fasnacht 2017 mit 48 Mitgliedern bestreiten.

 

 

Ausblick

 

Bereits im Juli werden die Weidfäger mit Proben beginnen und sich für das Tourismus-Festival in Shanghai vorbereiten, an welches der Verein als Schweizer Vertretung eingeladen wurde. Was die heimischen Fasnachtstage anbelangt, so wird die Fäger-Fägete am 24. Februar 2017 stattfinden.

 

Geschrieben von Basil Lötscher


Der Vorstand, oben (von links): Andreas Lingg (bisher), Basil Lötscher (bisher), Ueli Zihlmann (bisher), Timon Lötscher (bisher), Raphael Wicki (neu), Samuel Wicki (bisher), Pirmin Birrer (bisher).

Die abtretenden Mitglieder, unten (von links): Daniel Rogenmoser, Philipp Breit, Thomas Wyss, Fabian Koch, Mathias Grüter. Es fehlt: Adrian Müller

Bericht Fasnachtstage

Liebe Fägerfreunde, oder wie es die Schränzer zu sagen pflegen: Liebe Freunde der Wohlfühlmusik

 

Es ist wieder Ruhe eingekehrt in Wolhusen und Umgebung. Keine blechernen Töne, keine dumpfen Bässe und kein lautes Gejohle mehr. Die letzten Konfettireste wurden entfernt, kleinste Schminküberbleibsel weggewaschen und die Kostüme im Schrank verstaut. Das Schlafdefizit ist ausgeglichen, die gescholtene Leber fertig kuriert.

Die Fasnacht 2016 ist definitiv zu Ende! Ihre Spuren wurden beseitigt, was bleibt sind nur noch die vielen tollen Eindrücke und Emotionen dieser rüüdigen Tage. Die gemütlichen Räbenstunden, die elektrisierenden Auftritte, die wunderbare Zeit in fägiger Gesellschaft. Hammerhart, verrückt und absolut geil!

Dank modernster Technologien konnten sich die Weidfäger durch das unendlich scheinende WORLDWEIDWEB hacken. Mit dem giftgrünen Schutzpanzer auf dem Rücken und der geheimnisvollen Maske im Gesicht verbreiteten sie rasend schnell das Fasnachtsvirus unter der Bevölkerung. Einen Einblick, wie diese Masseninfizierung von statten ging, möchte ich durch folgende Zeilen gewähren.

 

Schmudo

 

Mit grosser Vorfreude und fast keiner Verspätung traf sich die Fägercrew früh morgens traditionell im Weidquartier. Einzig die Vaterlandsbediensteten und Faultierchen Schuum zwangen spezielle Tatsachen zu einer Abwesenheit an diesem Morgen des "ersten Feiertages". Nichtsdestotrotz starteten die Fäger überzeugt ihren Einlauf mit Spiel Richtung Fasnachtszentrum Schulhaus Rainheim. Kaum waren die letzten Töne des Fägerklassikers "VIVA" verstummt, eröffnete Zunftmeister Heinz I. mit einer Rede die lang ersehnten Fasnachtstage. 

Danach durften sich die Fäger vom einzigen Hambi mit einem feinen Brunch verwöhnen lassen. Gratulation Marco! Sicherlich war es nicht dein Herzenswunsch der einzige Hamburger zu sein, doch bestimmt hat dir dein erstes Jahr trotz allem unglaublich viel Spass bereitet.

Die Bäuche dem Platzen nahe und mit geöffnetem Hosenknopf trieb es die kugelrunden Fäger anschliessend Richtung Spitalgebiet. Dort angekommen, gönnten sich einige in tropischer Wärme ein erfrischendes orientalisches Gesöff namens Bier. Was, Tropische Wärme im Winter ? Ja, richtig gehört! Unser kleines malerisches Dörfchen Wolhusen bietet dank dem Tropenhaus auch im Winter ein einzigartiges Sommerfeeling. (*Achtung Schleichwerbung!)

Doch Ziel im Spitalgebiet war es nicht, irgendwelche Badeurlaubsgefühle zu wecken, sondern dem Volk mit musikalischen Klängen eine positive fasnächtliche Stimmung zu übermitteln. Das Spital Wolhusen kam als erstes in den Genuss eines fägigen Auftritts. Wir von den Weidfägern hoffen, den Leuten, welche leider über die Fasnachtstage im Krankenhaus stationiert waren, eine kleine Freude bereitet zu haben. Zudem wünschen wir eine rasche Genesung und alles erdenklich Gute.

Entschlossenen Schrittes ging es weiter Richtung Valiant Bank, auch als Wifis Spielwiese bekannt. Kleine Information für aussenstehende Nichtfäger: Wifi, ein Fäger mit Leib und Seele, verliess uns zum Bedauern aller im letzten Jahr. Zum Glück aber scheint bei ihm die Liebe zur Fasnacht noch nicht erloschen zu sein. Der blonde Geldhai ist nach wie vor "on Tour" und immer noch einer der Letzten, der die "fasnächtlichen Sauftheken" verlässt. Wifi glänzt aber nicht nur als partywütige Rampensau, sondern auch als spendabler Gastgeber. Für deine Verköstigung danken wir dir und dem Valiant Bank Team recht herzlich! Ob diese handfesten Argumente aber für ein zweites Hamburgerjahr bei den Weidfägern reichen, lieber Wifi, steht noch in den Sternen geschrieben!

Die nächste Station hiess: Schulhaus Rainheim. Beim alljährlichen Fasnachtstreiben durfte sich das Publikum auf einige Stücke aus unserem Repetoire freuen. Zudem gab es für Geburtstagskind Andi alias Schmuusi eine dicke fette Torte (vom Bäcker und nicht vom Freudenhaus bestellt) und den schönsten Happy Birthday - Sound aus dutzenden Fäger - Kehlen.

Als sich der Tag schliesslich dem Ende zuneigte und die Nacht hereinbrach, packten die Fäger - Cyberkrieger ihr Hackerstuff, machten ihre Kriegsflotte startklar und verabschiedeten sich Richtung Ruswil. Erbarmungslos wurde auch die Nachbarsgemeinde mit dem Fasnachtsvirus infiziert. Zurück blieben nur grinsende Mutanten, welche sich rhythmisch zu den berauschenden Klängen der Weidfäger bewegten. Auftrag erfüllt! Somit begaben sich die Häckerlis wieder in ihre sicheren Verstecke, um ihre Akkus wieder aufzuladen.

 

Bilder gibt es hier  

 

 

 

 

 

Fäger Fägete

 

Ein bärtiger, weis(s)er Mann vom Pilatus sagte einmal zu mir: "Das geilste Gefühl ist es, wenn man am Samstag Nachmittag nach der Fägete im Räben Platz nimmt und bemerkt, egal welchem Weidfäger man in die Augen schaut, man weiss, dass dieser für dich alles gegeben hat!"

Auch dieses Jahr war die Fäger Fägete wieder mit grossem Aufwand verbunden. Das Aufbauen des Geländes streng, die Koordination von Partyablauf und anschliessendem Abbau schwierig, der Wettbewerb gegen die Müdigkeit kaum zu gewinnen. Doch am Ende verspürte man trotz allen Strapazen nur eines und zwar Freude und Stolz. Jeder Fäger und zwar absolut jeder durfte sich die Schulter wundklopfen. Zusammen schaffte man es wieder ein unglaublich ausgelassenes Fest auf die Beine zu stellen, welches wieder eine riesige partywütige Menschenmenge anzog.

Die Weidfäger danken allen Helfern, Gönnern und Sponsoren für ihre Unterstützung. Zudem ein Dankeschön an alle, welche den Weg in den Berghof gefunden haben. Ihr wart unglaublich!

 

Legendär, oder etwa nicht?

 

 

 

 

 

Fasisamstag

 

To do Liste eines Fägers am Fasisamstag nach Abbau Fäger Fägete:

 

- Versuchen der Erste im Räbe zu sein

 

- Nicht vergessen die Augen offen zu halten

 

- Das erste Bier  

 

- Abfeiern als gäbe es kein Morgen mehr

 

- Jeden Fäger mindestens einmal abschmuusen

 

- Es wird dort geschlafen, wo man umkippt

 

Nach einem tollen Konzert in der Kirche Wolhusen (wusste gar nicht, dass man im Gotteshaus eine Polonaise bilden darf) ging es weiter nach "Black Mountain". Trotz der Tatsache, dass der einzige Bankautomat defekt war, stieg die Stimmung mit jeder Minute. Die Fägertruppe feierte ausgelassen sich selbst und setzte die letzten Kraftreserven für die Baraktivitäten ein. Für einige endete der Abend aufgrund Übermüdung relativ früh. Andere zeigten keine Schwäche und vergnügten sich bis in die frühen Stunden.

 

Einige Bilder gefällig? Dann drück doch einfach auf die Bilder!

 

 

 

 

 

Fasisonntag

 

Oder auch der Tag der ersten Tränen. Altishofen hiess die erste Station im Tagesplan. Unter der Leitung von Papst Gandalf durften die Weidfäger einen verregneten, aber gelungenen Sonntag Nachmittag geniessen. Natürlich vermochte der Padre seinen Status als "Programmgott" zu nützen und so verkündete er die heilige Botschaft:

 

"Spiritus Fägerus Sancti" 

Da der Umzug in Altishofen eher der Kategorie "klein aber fein" angehörte, musste man sich glücklicherweise keinen sportlichen Aktivitäten hingeben und konnte sich voll und ganz auf die sackstark dekorierte Bar konzentrieren. So verstrich die Zeit im Eiltempo und nach einem kurzen Konzert ging es auch schon wieder zurück nach Wolhusen. Der alljährige Chänubotzerball fand heuer ganz im Zeichen des Films "Cool Runnings" statt. Das jamaikanische Lebensgefühl steckte auch die Weidfäger sofort an, das Fest war also so richtig lanciert. Doch nicht alle hatten das Glück, jenen Abend ausgelassen zu feiern. Für Fäbe W. hiess es wieder: "You`re in the army". Die ersten Tränen des Abends waren Tatsache!

Nachdem sich jeder mit teils mehr als freundschaftlichen Gesten vom Blondschöpfchen verabschiedet hatte, besammelte man sich bereits für den Auftritt. Die Motivation war sehr hoch, war es doch das letzte Chänubotzerkonzert für Tampi Bobi. Zu den Klängen des dezimierten Schlagregisters marschierten die Fäger mitsamt jamaikanischen Bob ein. Jeder zeigte seine gesamte musikalische Power und versuchte einen grandiosen Auftritt hinzulegen. Das Publikum war begeistert, die Fäger waren begeistert und auch Bobi war ausser sich, was ihn zu Tränen rührte.

Aufgrund des tollen Auftritts war es danach nicht verwunderlich, dass man bis in den Morgen hineinfeierte.

 

Bilder gibt es hier

 

 

 

 

 

Güdismontag

 

Ständlitour am frühen Morgen? Ob man es mag oder nicht, das "Ständle" ist eine alte Tradition und gehört nicht erst seit heute zum Pflichtprogram. Mit Start in der Migros ging es vom Marktplatz Richtung Räbe. Zum guten Glück gab es dort zuerst eine Stärkung in Form einer leckeren Mahlzeit. Herzlichen Dank an das Rebstock Team. Eure Geduld mit uns, die ihr immer wieder an den Tag legt, ist sagenhaft! Als kleines Dankeschön gaben die Weidfäger einen exklusiven Auftritt nur für das Räbe-Gespann. 

Danach beehrte man den Ort, wo alles anfing, und zwar das Weidquartier. Die Bewohner dieses historischen Ortes kamen ebenfalls in den Genuss einer musikalischen Darbietung. Anschliessend gab es Kaffee und Kuchen, was eine grosse Chance für alle Pirellifans darstellte. Auch für diese Verköstigung möchten sich die Weidfäger recht herzlich bedanken!

Dann als auch der letzte Fäger satt war, ging es weiter nach Doppleschwand. Das Fest, bekannt unter dem Namen "Wahnsinns Mäntig", erfüllte jedes Klischee einer bombastischen "Hundsverlochete": Die Party findet abgelegen in einem "Chrachen" oben statt; garantiert mit einer tollen Aussicht. Das Areal ist klein und überschaubar. Die Bar ist immer gut zugänglich, was den Alkoholnachschub zu jeder Zeit gewährleistet. Dieser Abend war also der ideale Zeitpunkt, um so richtig auf den Putz zu hauen. Dies nahmen sich die Fäger zu Herzen und fegten wie ein Orkan über das Festgelände. Beim späteren Konzert bekam man selbst aber auch ein rauhes Lüftchen zu spüren. Die starken Windböen machten einen sauberen Auftritt unmöglich, vor allem die Sousis hatten so ihre Probleme mit den äusseren Verhältnissen.

Für die Heimreise war dann zum guten Glück ein Shuttlebus mit einigen wenigen Sitzplätzen bereitgestellt worden. (Schon wieder ein Klischee erfüllt)

 

Biiiiilder

 

 

 

 

 

Güdisdienstag

 

Der letzte Fasnachtstag begann mit einem Ständli bei der UBS. Danach ging es weiter mit musizieren auf der Treppe der Luzerner Kantonalbank. Am Nachmittag waren die Weidfäger zu Gast in Sursee. Es wartete auf sie ein viel besuchter Umzug durch das Städtli. Doch bevor man sich mit gleichzeitigem Laufen und Spielen auseinandersetzten musste, gab es noch einige wichtige Durchsagen im Car. Einerseits wurden die letzten "Gügügs" versteigert, andererseits durfte Raphi W. den Pirellipreis (höchste Gewichtszunahme während der Fasi) entgegennehmen.

Am Abend dann war man bereits am letzten Fasnachtsevent angekommen. Das "Pöögverbrennen" mit anschliessendem Abschiedsauftritt, die letzten gemeinsamen Stunden, die Bye Bye - Party in der Krone.. der letzte Abend zeigte sich wieder von seiner emotionalen Seite. Man konnte sich voneinander verabschieden und bereits auf das nächste Jahr schauen, wenn es heisst: "Die Fasnacht 2017 ist offiziell eröffnet!"

 

Die letzten Bilder der Fasnacht 2016! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gosler- und Chorbball

Letztens in Menznau trafen sich verschiedenste Guggenmusiken aus der Region und sonstige partywütige Fasnächtler zu einem Fest mit Tanz und Trunk.

 

Der Gosler- und Chorbball zeigte sich auch heuer von seiner besten Seite. Die Dekoration grosse Klasse, die Stimmung fantastisch.

Auch die Weidfäger waren bei diesem Spektakel mit an Bord und machten sich klar zum Entern. Nach dem ersten "richtigen" Aufbausamstag war die Motivation sehr gross. Mit Umweg über den Räbe ging es mit Kapitän Jerry Richtung Menznau. Dort angekommen präsentierten unsere "Giele" den diesjährigen Fasnachtsgrind.

Danach gab es eine lange und intensive Wartezeit, bis es zu unchristlicher Zeit (00.30 Uhr um genau zu sein) zu einem Ständchen im Kaffeezelt kam. Trotz all diesen Umständen gaben nicht nur die Fäger alles, sondern auch das Publikum vermochte sich zu begeistern (oder zumindest die bekannten Gesichter, welche zu dieser späten Stunde noch ihre Augen öffnen konnten).

Nach dem Auftritt spulten viele ihr Pflichtprogramm "Lass die Sau raus" ab. Dabei vergnügten sich manche in der Kaffeestube, andere gaben in der grossen Halle richtig Gas oder feierten in der kleinen Bar oberhalb der Turnhalle (ging wieder mal ab dort). Unterwegs warf man auch immer wieder die Angelrute nach geeigneten Fägerjünglingen aus. Ob einer angebissen hat, steht aber noch in den Sternen.

Das war schon das dritte Fasiwochenende. Die Vorfreude steigt - das vierte Weekend ruft. Bis zum nächsten Mal und Petri Hack!

 

Viele, viele Bilder

 

 

PS: Wir gratulieren Angi zur Verwirklichung seines lange gehegten Traums: Start am olympischen Bobrennen 2018 in Pyeongchang!

Näburuugger`s Monster

Die Redaktion war zwar am letzten Wochenende nicht im "Fasnachtseinsatz", trotzdem hat man in dichterischer Form versucht, den letzten Samstag bzw. Sonntag zu interpretieren. Viel Spass!

 

Des Fäger`s Feste

 

Am Samstag dem 16. Januar,

trifft sich früh morgens die Fägerschar.

Im Bergboden versammelt sich die Meute,

Werbung für die Fägete steht auf dem Plan heute.

Die Jungens geben natürlich gewaltig Gas,

Fäger like, das macht grossen Spass.

Am Mittag fertig und ganz schön ausgelaugt,

im Räben wird für ein feines z`Mittag geschaut.

Nach getaner Arbeit ist es endlich Zeit,

man lehnt sich zurück und schafft an seiner Heiterkeit.

Ein paar Bierchen da, ein Gügügs dort,

jetzt noch schnell schminken und dann fort.

Das Kamuff schon halb besoffen,

die Sprüche von Clöde allesamt ins Schwarze getroffen,

der geliebte VBP spitz auf die vielen Weiblein

und Bobi schlug gefühlte zehn Mal auf die Glocke ein.

Das Bier in den Becher, dann hopp in den Car,

seinen Carkumpel an die Hand, so bildet man ein Paar.

Die Fägermusik dröhnt, es wird wild diskutiert,

während Sämi noch die mühsamen Fägerlis instruiert.

Geschafft, nun raus aus dem Car, man ist am Ziel

und bemerkt, das Bier hat sich angestaut und zwar viel.

Jetzt schnell zum Büschlein, die Hose runter,

kurz Wasser lassen und man ist wieder ganz munter.

Nun wie weiter, was hat Sämi gesagt,

ah natürlich, mein musikalischer Einsatz ist gefragt.

Rasch das Instrument beim Anhänger holen,

dann das Monster, Konzentration wird wärmstens empfohlen.

Das Gespielte war nicht grundschlecht,

für den Auftritt wäre aber eine Steigerung ganz recht.

Böööns und Bändeli sind nun heiss begehrt,

Platz da, muss feiern, sonst bin ich als Partysau entehrt.

Zuerst der Weg in die Kaffeestube, da sei es ganz nett,

dort gibt’s lecka Teechen und ein feines Raclette.

Ein Weilchen noch gemütlich sitzen bleiben,

Shotbar ausprobieren und sofort zum Anhänger treiben.

Der Countdown läuft, die Aufregung steigt,

Bumm, Doing , Tuut, Fertig, wir haben`s allen gezeigt.

Jetzt brechen alle Dämme, die Meute ist nicht zu bremsen,

alle ins Partyzelt, wir sind wild wie eine Schar junge Gemsen.

Für einige die Jagd hat begonnen, nun ein Balztanz zum Paaren,

es hat süsse Kätzchen, scharfe Miezen und heisse Leoparden.

Andere lassen es sonst so richtig krachen,

saufen, quatschen, oder irgend einen Blödsinn machen.

Es geht so weiter bis zur späten, ääh frühen Stund,

bekanntlich hat ja Morgenstund ganz viel Gold im Mund.

Nun aber Schluss mit der Dichterei,

ich freue mich auf das nächste Abenteuer (nur so nebenbei).

 

Die Bilder

Chloschtergeischter

Die Masseninfizierung hat begonnen. Letzten Samstag wurden in der Blindei Wolhusen die Fäger-Hacker losgelassen. Sie kannten keine Gnade und so wurden alle Leute, von jung bis alt, mit dem Fasnachtsvirus infiziert. Deshalb war es nicht weiter verwunderlich, dass manch einer noch im Dorf herumgeisterte, als es allmählich hell wurde. Grossartige Unterstützung bei ihrem Vorhaben leisteten die Bahnhofgeister, bei welchen die Fäger ein Apero zur Stärkung geniessen durften. Herzlichen Dank nochmals! 

Die nächste Angriffswelle rollt bereits! Mosen ahoi!

 

Bilder, Biiildeer, Biiiildeeeeer..

 

FasiPub

Tatort Gemeindehaus Wolhusen, Ortszeit 18.15 Uhr.

"Wo esch mis Guuggi?" "Hesch mer no es Bier?" "Geili Verchleidig!"

Wo man nur hinschaut fröhliche und erwartungsvolle Gesichter. Gelächter hier, ein Witzchen da. Die Bierflasche in der Hand, die Schminke im Gesicht und die warme Wollmütze auf dem Kopf. Oh du liebe Fasnacht, wir haben dich vermisst! Schön sind wir endlich wieder zu zweit!

 

Es war ein wohlwollendes Gefühl die schrägen Vögel der Wolhuser Fasnachtsmeute beisammen in einer friedlichen Atmosphäre zu sehen. Der Fasnachtseinzug, mit Start beim Gemeindehaus, bot auch dieses Jahr einen schönen Willkommensevent, bei welchem sich die Gelegenheit ergibt, die 5. Jahreszeit aus dem "Sommerschlaf" zu holen und ihr zu huldigen. Traditionell wurde jener Einzug von einer epischen Rede des Zunftmeisters begleitet und durch musikalische Darbietungen der Wolhuser Guggenmusigen unterstrichen. Auf die Fasnachtseröffnungsrede durch den abdankenden König "Walti", durften wir ein erstes Mal unsere musikalische Power zeigen. Mit dem Stück "Olivia" (You`re the one that I want - John Travolta ft. Olivia Newton-John) wollten wir Walter Röösli für seine geleistete Arbeit als Zunftmeister danken und zeitgleich dem neuen Zunftmeister Heinz Bieri alles Gute für sein zünftiges Amt wünschen. Um den neuen König standesgemäss zu begrüssen, verkleideten sich unsere Boys unter dem Motto "Treuhänder, ledig, sucht..". Die Blickschlagzeile liess natürlich nicht lange auf sich warten.    

 

 

Zunftmeister Heinz sucht..

 

 

"..eine Frau für viele schöne Stunden auf dem Tennisplatz"

Alter: Jung geblieben 

 

Wohnort: Wolhusen

 

Beruf: Treuhänder

 

Diesem Star folge ich auf Instagram: DJ BOBO

 

Meine Lieblingsguggenmusik: Weidfäger

                                     Mein bester Anmachspruch: "Besch du ned ou ih de SCHNÄGGEzonft?"  

 

Ehrlicherweise hätte unser Motto aber "Treuhänder, ledig, hat gefunden.." heissen sollen. Demnach war die Informationsbeschaffung des Blicks ziemlich schludrig. Unsere Quellen besagen nämlich, dass Heinzli in den sicheren Hafen der Ehe eingelaufen sei. Vegas lässt grüssen! 

 

Jetzt aber genug von Zunftmeistern, von Mottos und vom Blick. Widmen wir uns dem FasiPub. Zu Beginn ist es angebracht ein grosses Lob an Jungwacht und Blauring auszusprechen. Für so einen jungen Haufen habt ihr das prima hinbekommen. Danke für den tollen Abend. Ich denke viele von uns haben sich als Dank mit leeren Geldbörsen von eurem Fest verabschiedet. Mario, Luigi, Bowser und wie die Viecher alle heissen weckten in manch einem Fäger Kindheitserinnerungen. Dementsprechend verhielten sich die Fägerbubis und tobten sich den ganzen Abend so richtig aus. Leider kann man die Szenen, welche sich im Rainheimareal abspielten, nicht mit Worten ausdrücken. Deshalb verweist die Redaktion gerne auf die Bildergalerie..

 

Silvesterweekend

Über Silvester konnte man im Skigebiet Lenzerheide nicht nur Weltklasseleistungen von Cologna und Co. bestaunen, sondern auch deren von zahlreichen Weidfäger. Vor grossem Publikum inklusive extra angereistem Fanclub "Gspusi" sorgten die Fägerlis für dutzende Glanzlichter und konnten so das neue Jahr erfolgreich einläuten.

 

 

Hier geht`s zu den spektakulären Fotos

Probeweekend

Am vergangenen Samstag fand das mit Vorfreude erwartete Probeweekend statt. Anders als in den letzten Jahren zog es uns dieses Jahr nicht nach Engelberg, sondern ins ungewohnte Aargauerland nach Vordemwald. Anstatt Spindle, kühlen Drinks und knackigen Weiber, hiess es Lagerhaus Adonia, Bier und heisse Fäger so weit das Auge reicht. 

Natürlich tönt jener Beschrieb nicht nach einer legendären Nacht, von welcher man noch seinen Enkeln erzählen wird. Jedoch war die diesjährige Variante in Form eines waschechten Männerabends eine nette Abwechslung zu vergangenen Jahren. Es wurde diskutiert, gelacht, gespielt, gesungen und getrunken. Alles in allem ein gemütliches Beisammensein unter guten Kumpels.

Erstaunlicherweise blieb die Quote der Alkoholleichen ziemlich tief. Einzig das Küchenteam um Wifi, Tschineichle und Mäsi machte einen ichhabwohlgesternzutiefinsGlasgeschaut Eindruck. An dieser Stelle ein Lob an die drei Spitzenköche, das Menü war köstlich!

Mögliche Gründe für diese überraschend tiefe Quote sind eindeutig: Die Fäger scheinen sich zu vernünftigen, erwachsenen und seriösen Herren entwickelt zu haben, was folgende Bilder eindrücklich beweisen!

Aus dem Kampf der Register gingen auch dieses Jahr wieder klar die Posaunenvirtuosen hervor. Bereits zum vierten Mal in Serie bliesen sie der Konkurrenz einen Strich durch die Rechnung. Im grossen Finale "Voice of Fäger" bezwang Goldkelchen Benj Hobbysänger Schuum eindeutig nach Punkten.

Ach ja, Musik wurde natürlich auch noch praktiziert. Die Register- und Gesamtproben waren streng und verlangten höchste Konzentration. Das Resultat jener Proben lässt sich sehen! Die Phase des Feinschliffs hat begonnen und so konzentrierten sich die einzelnen Register auf Details in Rhythmik, Dynamik und Tempo. Zur Freude aller konnten Fortschritte erzielt werden, was uns erlaubt, gelassen auf den Vorfasnachtsstart am 8. Januar zu schauen. 

 

Hier die wunderbaren Bilder

Probesaison

Ist es bereits schon aufgefallen? Haben Herr und Frau Wolhusen die ersten Töne der Weidfäger während dem Befahren der gottseidank staufreien Bahnhofstrasse wahrgenommen? Natürlich sollten jene Fragen mit einem knappen "Ja" beantwortet werden. Die Probesaison ist nämlich wieder in vollem Gange!

Schön war es allemal. Endlich wieder das Guugi aus der staubigen Ecke zu nehmen und sich auf den Weg zu machen, um mit einem Ensemble, welches den Namen "Die Unerziehbaren" redlich verdient hätte, Musik zu machen.

Nach nunmehr sechs Proben ist man geneigt ein erstes Fazit zu ziehen. Die Maschinerie unter der Leitung von Graf Bobi kommt langsam aber sicher in Bewegung. Es ist gut zu sehen,  dass die Arbeit vom letzten Jahr beginnt Früchte zu tragen. Derweil stellen uns die neuen Lieder vor eine Herausforderung. Mit grossem Einsatz und Willen sind aber auch diese Aufgaben gut zu bewältigen. Sicherlich braucht es noch einige Zeit, um die einzelnen Stimmen miteinander in Einklang zu bringen, doch die Überzeugung ist gross, dass bis Fasnachtsbeginn jedes einzelne Stück sitzen wird.

 

Unter die Rubrik "Erwähnenswertes" gehören sicherlich einige Dankesworte. Ein Lob gilt dem Spezteam für die Organisation des Probestarts. Weitere Lobeshymnen gebühren dem Musikteam rund um Tampi Bobi, welches mit seinem musikalischen Einsatz die rohen Fägerdiamanten stetig schleift.

 

Hier geht's nicht zu den Fotos..

 

 

 

 

 

 

 

 

..sondern zu einem exklusiven Gratistraining für jedes rostige Vorstellungsvermögen!

 

Man stelle sich vor: Eine bunte Truppe voller anmutiger und trinkfester Mannsbilder, aufgestellt in Reih und Glied, welche ein schier unerschöpfliches Arsenal an Klängen produzieren.

Hinten: Eine Armee rotköpfiger Burschen, die Lippen blau angelaufen, aus ihrem blechernen Freund die unterschiedlichsten Töne hinausschleudernd. Vorne: Mehrere stattliche Kolosse, mit aller Gewalt auf ihre Trommeln und Pauken einprügelnd. In der Mitte: Ein protziger Anführer mit unvollendeter Haarpracht, seine Arme rhythmisch durch die Luft schwingend und fuchtelnd.

 

Welch herzerwärmende Momentaufnahme dieses fägigen Heeres! Es ist zu hoffen, dass jenes Bild uns die ganze Probesaison hindurch begleiten wird. In diesem Sinn wünsche ich jedem viel Spass und möglichst wenige schiefe Töne!

Schneiderinnenabend

Mittwoch 16. September 2015: Schneiden, schnippeln und nähen; die tapferen Schneiderlein`s sind ab sofort wieder im Einsatz! Unter der Leitung von Kleiderchef Schuum und Luzia wurde das diesjährige Kleid vorgestellt. Um auch dieses Jahr "potzt ond gstrählt" durch die Fasnacht zu stolzieren, werden unsere Schneiderinnen wieder einmal ihre ganze Klasse zeigen. Wir danken jetzt schon für euer grosses Engagement und wünschen euch viel Freude bei den Arbeiten am Kleid.

Hochzeit Mäthi & Bea

Nachdem sich in der Nacht auf Samstag die beiden Schweizer Tennishelden Stan Wawrinka und Roger Federer in New York auf höchstem Niveau duellierten, gab es an besagtem Samstag weiteres Spitzentennis auf dem Rooter - Berg im Michaelskreuz Stadium zu bestaunen. Der Tennisclub Weidfäger folgte dem hochzeitlichen Einladungsturnier von Björn Grüter, besser bekannt als der Äti des Tennis.

Wer war nochmals dieser Björn Grüter? Ein kleines Update für Unwissende, welche den Sport mit dem gelben Filzball nicht in ihrem Vokabular aufgeführt haben: Björn Grüter, seines Zeichens fünffacher Champion im "All Fäger Club" und mehrfacher Sieger auf der roten Asche des Weid Open, gilt als einer der grössten Tennislegenden in der Fäger Geschichte. Schon früh seiner Passion, dem Tennis, den Rücken gekehrt, widmet er sich heute lieber einem Leben in Saus und Braus. Begleitet von seinen "Fägerkumpels" hat er schon so manch ausgelassenes Fest unsicher gemacht und so seinen plötzlichen Rücktritt geschickt in den Hintergrund gedrängt.


Die erstaunliche Wandlung in Bildern:

Doch nun genug der Tennisfloskeln; widmen wir uns dem tatsächlichen Geschehen zu. Am Samstag dem 12. September stand die Hochzeit von Mäthi Grüter und seiner Herzensdame Bea vor der Tür. Nach einer kurzweiligen Fahrt, mit einem strategisch fantastischen Boxenstop -durchgeführt von unserem "Vollblutssprinter" Pöögu- nach welchem jeder einzelne Tank gefüllt war, kamen wir auf dem Rooter - Berg an. Auch an der für dieses Jahr wahrscheinlich letzten fägigen Hochzeit (sofern sich keines unserer attraktiven und begehrenswerten Mitglieder kurzfristig entschliesst in den Bund der Ehe einzutreten), war die Gastfreundschaft gross. Unter dem Motto Björn Grüter - Tennisclub Wolhusen konnten wir der Hochzeitsgesellschaft musikalisch mächtig einheizen und so dem Ehepaar unsere Glückwünsche übermitteln.

Liebe Bea, lieber Mäthi, wir von den Weidfägern freuen uns über diesen wichtigen Schritt, den ihr gemeinsam gemacht habt. In dem Sinn "Game, Set and Match"; für eure Zukunft wünschen wir euch alles erdenklich Gute.

 

Die Fotos seht ihr hier


 

Hochzeit Brögu & Sandi

Neulich im Schlössli bei Willisau nahm unser ehrenwertes Mitglied und Hornostar Brögu seine Geliebte Sandi zur Frau.

Ein strahlendes Brautpaar, eine schmackhafte Verköstigung, sowie einen Auftritt unsererseits, welcher, und ich zitiere Graf Bobi: "super mega affengeil" war. Kurz und knapp: Der vergangene Freitag war ein gelungener Tag bei frühherbstlichem Sonnenschein. Einzig die Abwesenheit von Fatima, dem Strahlemädchen, welches vor einigen Jahren das Licht der Welt erblickte (März 2011, Red. berichtete), lässt nach wie vor Raum für Spekulationen. Für eine Stellungnahme konnte man die beiden stolzen Eltern noch nicht erreichen. 

 

Natürlich waren die sozialen Netzwerke nach einem solch sensationswürdigen Ereignis regelrecht am Explodieren.

 

 

Liebel Blögel, liebe Sandra, wir von den Weidfägern wünschen euch viel Freude, Glück und Segen auf eurem weiteren gemeinsamen Lebensweg.


Hier geht's zu den Fotos


 

Vorstandsausflug 2015

22. August 2015, 08.15 Uhr morgens bei eitlem Sonnenschein. Die Fäger-Vorständler treffen sich vorfreudig am Bahnhof Wolhusen. Endlich Ausflugstag!


Angesichts unseres rekonvaleszenten Musikus (B)Oby (rehabilitiert seinen hartnäckigen Bandscheibenvorfall) erwartete uns ein erholsames Wochenende. Mittels Fakeprogramm wurden die Unwissenden mit der Bahn an die Perle des Rheins gelockt. In Basel stand eine kurzweilige Schnitzeljagd in der schönen Altstadt auf dem Programm. Am Ende des Foxtrails enthüllten die Organisatoren den nächsten Hinweis. Stadtwechsel war angesagt! Manch einer war froh, dass sich die eigentlich vorhergesehene weitere Stadtführung, die Nächtigung in Basel und vor allem die ausgiebige morgendliche Stadionbesichtigung des Basler Heimtempels als reine Verarsche entpuppte – und somit blöderweise ins Wasser fiel. Stattdessen führte uns die Reise weiter über die Landesgrenze ins schmucke Freiburg im Breisgau. Jetzt hatte auch Ueli Freude!

 

 

Nach einer kurzen Erfrischung in der Hotelbar wurde Freiburg in Augenschein genommen. Nach dem Augenschmaus wurden unserem Beuteschema entsprechende Restaurants und Baren feinsäuberlich selektioniert und geplündert. Es resultierte eine ausgiebige Partynacht. Geschichten über die jeweilige Heimreise existierten am nächsten Morgen sechs verschiedene. Bei einem reichlichen Mittagessen wurden die Einzelheiten des Vorabends genauestens rekonstruiert. Gestärkt traten wir daraufhin die Heimreise an. Leider hatte keiner mehr Lust auf eine Stadionbesichtigung. Auch Ueli nicht.

 

 

Beinahe ging unter, dass das erholsame Wochenende in vielerlei Hinsicht fruchtete. Ganz nebenbei erzielte Oby unbemerkt positive Rehaergebnisse. Er bewegte sich ästhetischer fort als anfangs Ausflug – Mission geglückt!

 


Einige Impressionen



Text: Basil & Ferdi

 

Ink- und Bratfest

Wie jedes Jahr erwartete uns am Ink- und Bratfest ein feuchtfröhlicher und feuriger Abend.

Eine grosse Gruppe Fäger und Ex- Fäger inklusive weiblichem Anhang, liebevoll "Gspusis" genannt, traf sich am Samstag 15.8. im Quartier Wermelingen. Auf den gut gelaunten Tross warteten eine ausladende Grillade, ein reichhaltiges Angebot an Durstlöschern und eine grosse Portion Spiel und Spass. Also alles was man(n) begehrt, natürlich die bereits erwähnten "Gspusis" miteinbezogen.

 

Nachdem im letzten Jahr Nikles Clöde beim legendären Wettkampf den Pokal in die Höhe stemmen durfte, machte dieses Jahr Mäthis Begleitung Bea das Rennen. Der Sieg der sympathischen jungen Frau kam indes nicht überraschend, tauchte sie doch an jenem Abend, strotzend vor Selbstvertrauen, als frischgebackene Gemahlin Grüter`s auf. Die Redaktion gratuliert recht herzlich. In den Disziplinen Fägerquiz, Ballzielwurf und Schätzen setzte sie sich klar durch und konnte sich so am Ende als strahlende Siegerin feiern lassen.

 

Ein grosses Dankeschön gilt dem Spezteam für die Organisation, sowie Sämi Zumbühl und Familie Studer für die zur Verfügung gestellte Infrastruktur.

Hier geht's zu den Fotos

Hochzeit Pigu & Steffi

Am 4. Juli läuteten wieder die Hochzeitsglocken. In der Mariazell-Kapelle in Sursee gaben sich Pigu und seine Steffi das Ja-Wort.

Wir Weidfäger waren natürlich auch dabei und standen für die beiden Spalier. Danach waren wir zum Apèro eingeladen. Während diesem spielten wir 4 Lieder. Unter anderem natürlich das passende "4th of July" von Amy Macdonald.

Wir wünschen Pigu und Steffi für die Zukunft viel Freude, Gesundheit und alles Gute.

 

Hier gibts die Fotos

Helferfest

Bereits sind wieder einige Monate vergangen seit der Fasnacht. Das heisst, die Helfer und Helferinnen der Fägerfägete sowie die Schneiderinnen unserer Fasnachtsgwändli waren wieder an unser Helferfest eingeladen. Dieses fand wiederum im Josefshaus statt, diesmal aber mit einem heimischen Musiker. Natürlich war auch in diesem Jahr der Kühlschrank hinter der Bar reichlich gefüllt.

Um ca 18.00 Uhr fanden sich die Helfer nach und nach beim Josefshaus ein. Dank dem schönen Wetter an diesem Samstagabend konnten wir das Apero draussen geniessen. Danach wurde aber schon bald im Saal der Salat serviert. Das erste Highlight war dann der Hauptgang, nämlich Pastetli. Sobald alle satt waren, packten wir wieder einmal unsere Guggis aus. Unter der Leitung unseres Vize-Tampis Basil durften wir 5 Lieder zum Besten geben. Diese wurden dann vom Publikum mit einem grossen Applaus belohnt.

 

Grosse Freude bereitete auch das Dessertbuffet, das nach unserem Auftritt aufgebaut wurde. Die unzähligen Cremen, Torten und Kuchen waren ein weiteres Highlight des Abends. Die Klänge vom einheimischen Sänger Hansi Thalmann versüssten das Dessert noch zusätzlich.

Bald schon wurde auch die Bar eröffnet, wo man gemütlich einen Schlummerbecher trinken konnte, oder aber man das Tanzbein schwingen konnte. So fand der Abend einen gelungenes Ende.


Natürlich gibt’s auch noch viele Bilder!

37. Generalversammlung Weidfäger Wolhusen

Ein Unglück? Eine dunkle Stunde in der Geschichte des Wolhuser Bergbaus? Kaum jemand konnte sich an die im Extrablatt zum Wolhuser Tagblatt erwähnte Kupfermine erinnern, die im Jahre 1978 angeblich einstürzte. Dass nun auch noch ein Zelt über der Einsturzstelle aufgebaut war, heizte die Diskussionen zusätzlich an. Eine Geschichte jagte die andere und wilde Gerüchte machten die Runde. Als das ganze Mysterium dann just zum Fasnachtsbeginn aufgelöst wurde, musste sich manch einer mit einem Schmunzeln auf den Lippen eingestehen, dass auch er den tollkühnsten Vorstellungen erlegen war und sich seinen Teil der Geschichte dazugedacht hat.


Nachdem die 48 Kumpels ihre Bergung während mehrerer Monate gebührend feiern konnten, trafen sie sich schliesslich am 25. April 2015 zur ordentlichen Generalversammlung.

Basil Lötscher. Präsident Ueli Zihlmann begrüsste die Anwesenden und liess mit ihnen noch einmal die Höhepunkte des vergangenen Vereinsjahres Revue passieren. Nebst dem obligaten Helferfest und einem sehr gelungenen WM-Stöbli des Horn-Registers, durften die Kumpels auch an den Hochzeiten von Phippu und Karina, sowie Kuck und Chantal mitwirken und deren schönsten Tag mit einem musikalischen Ständchen untermauern. Selbstverständlich war auch die Fasnacht ein voller Erfolg und man kann zufrieden auf eine weitere ausgefallene Fäger Fägete zurück blicken.


Neo-Tambourmajor Daniel Rogenmoser bedankte sich für die grossartige Unterstützung, die er in seinem ersten Jahr als Tambourmajor erfahren durfte und konnte zugleich 8 Kumpels als Probekönige ausrufen, welche an keiner Probe gefehlt haben. Es sind dies: Roman Bienz, Beat Koch, Phippu Breit, Samuel Wicki, Silvan Lötscher, Daniel Zihlmann, Ueli Schuhmacher und Daniel Rogenmoser. Herzliche Gratulation! Bastelchef Pirmin Birrer wiederum stufte das gesamte Motto als sehr gelungen ein und lobte insbesondere auch das Mottounterstützungs-Team, welches dieses Jahr einen absolut genialen Umzugswagen gebaut hat. Samuel Wicki als Progimaus bilanzierte schlussendlich, dass diese Fasnacht wiederum einige hochkarätige Feste auf dem Programm gestanden haben und wir uns mit dem tollen Grind auch an den vielen Umzügen sehr positiv präsentieren konnten.


Fäger Fägete und Wahlen/ Bestätigungen


Mottogetreu dekoriert lockte die Fäger Fägete auch dieses Jahr wieder über 5000 Besucher auf das Festareal und bot in der „Cheesgruebe“, im „Ghött“, im „Löftigsschacht“, etc. echtes Minenarbeiter-Feeling. Daneben sorgten 13 Guggenmusigen von Nah und Fern für musikalische Unterhaltung und heizten den Besuchern mächtig ein. An dieser Stelle sei den etlichen externen Helferinnen und Helfern gedankt, ohne die eine Fägete in diesem Umfang unmöglich durchgeführt werden könnte.


Die letztjährigen Hamburger (Benjamin Steffen, Felix Kopp und Simon Imbach) wurden nach den jeweiligen Statements ihrer Göttis als neue Mitglieder aufgenommen. Gefolgt wurde die Aufnahme der Hamburger von der sagenumwobenen Wahl des Leferkönigs. Wiederum gab es unzählige Storys, was zu einem beachtlichen Feld an Kandidaten führte, die sich vor einer allfälligen Wahl zu verteidigen hatten. Am Schluss setzte sich Mario Bucher haarscharf durch und darf als „Lömpi 15“ am Umzug 2017 in Wolhusen eine eigene Nummer präsentieren. Wer ihn dabei begleiten wird, wird sich an der nächsten Generalversammlung zeigen.


Der Vorstand stellte sich derweil komplett zur Wiederwahl. Ueli Zihlmann als Präsident, Samuel Wicki als Progimaus, Andreas Lingg als OK- Chef, Pirmin Birrer als Bastelchef, Timon Lötscher als Kassier, Daniel Rogenmoser als Tambourmajor, sowie Basil Lötscher als Aktuar wurden mit Applaus für ein weiteres Jahr bestätigt.


Eintritte / Austritte


Die Weidfäger dürfen nächstes Jahr aktuell einen Hamburger in ihren Reihen begrüssen. Leider gibt es aber auch drei Austritte zu vermelden. Adrian „Meisali“ Meyer, Patrick „Bärti“ Niederberger und Stefan „Wifi“ Wicki als langjährige Mitglieder verlassen die Fäger-Familie und wurden mit stehenden Ovationen verabschiedet. Vielen Dank für alles, was ihr für den Verein geleistet habt! Die Weidfäger werden die Fasnacht 2016 mit 45 Aktivmitgliedern bestreiten.


Ausblick


Selbstverständlich wollen wir die Katze noch nicht aus dem Sack lassen. Auch wenn das Motto für das kommende Vereinsjahr bereits bekannt ist, verraten wird es an dieser Stelle nicht. Was aber bereits an dieser Stelle erwähnt werden darf, ist das Datum der Fäger Fägete, welche im kommenden Jahr am Fasnachtsfreitag, 05. Februar 2016 stattfinden wird.

 


Der Alte und Neue Vorstand:

von links: Timon Lötscher, Pirmin Birrer, Basil Lötscher, Daniel Rogenmoser, Samuel Wicki, Ueli Zihlmann, Andreas Lingg

Die drei Ex-Fäger:

von links: Stefan Wifi Wicki, Patrick Bärti Niederberger, Adrian Meisali Meyer

Die drei Hamburger wurden aufgenommen. Von links: Simon Imbach, Felix Kopp

es fehlt Benjamin Steffen

Königliches Festmahl für die Probekönige

Am vergangenen Samstag trafen sich die Probekönige Alain, Mike, Sile, Hugo, Fäbe und Sämi im Kapello in Wolhusen. Während der Probesaison 2013/2014 verzeichneten sie Sage und Schreibe null Absenzen. Ultraknapp vor dem Ende des laufenden Vereinsjahres und gerade noch rechtzeitig lösten sie ihre Belohnung vom Verein in Form eines königlichen Festmahls ein. Ein besonderer Dank gilt Fippu Breit für die weitsichtige Organisation ;-)

Gut gelaunt traf Mann sich um 17.00 Uhr im vielversprechenden Kapello in der Hackenrüti. Nach einem feinen Apéro genossen die Könige (leider konnte Sile in Stuttgart nur noch zwei männliche Kronen ergattern :-)) und ihre Königinnen das Beste aus Kapello’s Küche, welche die hohen Erwartungen locker übertraf. Zu später Stund fand der schöne Abend im Virus nach einigen durchkämpften Dart- und Töggalipartien ein versöhnliches Ende.

Bericht Fasnachtstage

So, nun habe ichs geschafft. Ich habe mich nach der Fasnacht erfolgreich wieder ins Alltagsleben eingegliedert. Gar nicht mal so einfach, nachdem man eine Woche lang mit 47 Kumpels tagtäglich unterwegs war; zusammen gegessen und getrunken, getanzt und gefeiert hat, und eigentlich die Welt hätte untergehen können, ohne dass wir etwas mitgekriegt hätten.

Hier ein kleiner Rückblick von vergangenen Tagen und Momenten, die viele tolle Erinnerungen hinterlassen haben.


SchmuDo: Urknall & Umzug Stans

 Traditionellerweise erwarteten wir den Urknall im Weidquartier, wo wir mit Spiel eine Runde um die Weid drehten, und danach via Marktplatz zum Rainheim marschierten. Dort eröffnete unser Zunftmeister Walter Röösli mit seiner Rede offiziell die Fasnacht.

Danach verschoben wir in den Berghof, wo unsere Hamburger ein tolles Zmorge bereitgemacht hatten. Nochmals herzlichen Dank an Beni, Felix und Simi.

Danach gingen wir zum Spital, wo wir Daniela und Lena, aber auch allen anderen Patienten ein Ständli brachten. Nach einem weiteren Ständli bei der Valiant-Bank gingen wir wieder auf den Schulhausplatz, wo wir ein kleines Konzert gaben. Danach machten wir uns rasch auf den Weg nach Stans. Bei schönstem Wetter liefen wir dort beim Umzug mit. Am Nachmittag und am Abend standen noch insgesamt drei Auftritte auf dem Programm. Für die Zeit dazwischen boten sich unzählige Baren und Restaurants an. Als der letzte Auftritt etwa um Mitternacht vorbei war, machten sich die meisten auf zum Car, um am Freitag voller Energie aufstehen zu können.

 

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Fasifreitag: Fäger Fägete

Der gewohnte Freitag: eine riesige Büez für das grosse Fest. Die Party und das ganze Volk auf dem Areal liessen aber die Strapazen vergessen. Stolz dürfen wir auf ein super Fest zurückblicken. Herzlichen Dank euch allen für die tolle Fägete 2015!

 

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Fasisamstag: Jubiläum Rottalschränzer Ruswil

Nach der langen Nacht traf man viele müde Gesichter im Räbe. Sobald aber das Schminkteam gewirkt hat, sah man in diesen Gesichtern kaum noch Müdigkeit, sondern vor allem Stolz und Freude über die gelungene Fägete.

So machten wir uns auf nach Ruswil. Dort gab es viel zu entdecken in der schmucken Westernstadt, so zum Beispiel die Whiskey-Bar. Mit unserem Auftritt um 21.15 Uhr begeisterten wir die Leute. Ebenso die Schränzer, bei denen kurz vor Mitternacht auch viele Fäger im Publikum standen. Später trafen wir einige Schränzer wieder im Car nach Wolhusen, in dem dafür kaum Fäger sassen.

 

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Kafisonntig: Umzug Wolhusen & Chänubotzer

Kafisonntig mit dem Umzug, dieses Jahr wieder in Wolhusen. Das heisst, unsere letzten beiden Leferkönige Bobby und Chömi (vertreten durch Meisali) durften eine eigene Nummer haben. Sie erfreuten das Publikum mit ihrem Stroh und vielen Konfetti. Wir restlichen Fäger erfreuten die Leute auch, aber mit schönstem Spiel bei schönstem Wetter. Erwähnt sei auch unser Umzugswagen, der unseren Mineneingang zeigte.

Nach einem kleinen Ständli beim Gemeindehaus gings gleich weiter ans Monsterkonzert am Chänubotzerball. Gestärkt durch die Guggenverpflegung konnten wir das Fest geniessen. Eines der Highlights war natürlich der Auftritt der Ex-Chänubotzer zusammen mit den Chänubotzern. Herzliche Gratulation!

 

Um 22.30 stiegen wir dann auf die Bühne, natürlich begleitet von viel Rauch. Bei unserem Auftritt konnten wir auch den Chänubotzern zurückgeben, was sie bei uns an der Fägete angerichtet haben. Anstatt mit Konfetti wie sie, bliesen wir Stroh aus unseren Laubbläsern. Hat uns gefreut. ;-)

 

Danach liessen wir den Abend an der Bar ausklingen. Wie gewöhnlich gings für die einen etwas weniger lang, für andere dafür ziemlich lang.

 

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Gügügsmontag: Ständlitour, Weidkonzert & Räbegaudi

Am Montag waren wir auf Ständlitour im Dorf Wolhusen anzutreffen. Angefangen beim Gemeindehaus Wolhusen, via Raiffeisenbank und Migros zum Gemeindehaus Werthenstein. Von dort ging es wieder "nach Hause" in die Kupfermine Räbe, natürlich mit Spiel.

Am Nachmittag durften wir dem Räbe-Team ein Ständli bringen, bevor wir uns in die Weid aufmachten. Dort wurden wir herzlichst empfangen. Immer wieder gerne kehren wir für ein kleines Konzert zurück zu unserem Ursprung. Herzlichen Dank nochmals für die offerierte Wurst und die Getränke.

Danach gings wieder in den Räbe, wo wir eine kleine "Homeparty" steigen liessen. Dieses Jahr mit einem kleinen SingStar-Contest, bei dem so manches Gesangstalent zum Vorschein kam.

 

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Güdisdienstag: Umzug Doppleschwand & Uslompete

Der letzte Fasnachtstag begann wieder mit zwei Ständli, nämlich bei der UBS Wolhusen und bei der Luzerner Kantonalbank. Danach gingen wir zurück in den Räbe, wo wir mit einem Würfel entscheiden konnten, wie wir geschminkt werden sollten. So gingen wir dann nach Doppleschwand an den Umzug. Bei Sonnenschein konnten wir uns nochmals grossem Publikum zeigen. So auch später nochmals beim Auftritt auf der Bühne.

Am Abend hatten wir nochmals einen Einzug vom Rössliplatz zum Marktplatz. Dort wurde dann gemeinsam der Böög verbrannt. Jede der Wolhuser Guggenmusigen durfte noch ein letztes Konzert spielen, bevor sich die Fasi 2015 langsam zu Ende neigte.

Beim Apéro in der Cava-Bar konnten wir zusammen nochmals anstossen auf die tolle Zeit. Später dann fanden viele noch den Weg an die Bar vom TV Wolhusen, wo wir die Fasnacht 2015 ausklingen lassen konnten.


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Fundgrube Fägerfägete 2015

Es sind immer noch ein paar Dinge (v.a. Kleidungsstücke), die an der Fägete liegen geblieben sind, bei uns in der Fundgrube. Hier sind die Fotos.

Falls dir etwas davon gehört, kannst du dich bei Andi Röösli melden.

 

Andi Röösli

079 633 41 44

a.roeoesli@gmx.ch

Fäger-Nachwuchs zum Zweiten!

Eine Woche nach unserem Tambi Bobby wurde auch unser Super-Sousi-Bläser Bärti Vater.

Am frühen Morgen am 18. Februar 2015 erblickte der kleine Luca das Licht der Welt. Er ist der Sohn von Patrick Bärti Niederberger und seiner Frau Nadia.

Luca war bei der Geburt 50cm gross und 3235g schwer. Wir Weidfäger wünschen alle der kleinen Familie viel Freude und alles Gute für die Zukunft!


Fäger-Nachwuchs!

Heute, Mittwoch der 11. Februar, am frühen Morgen, kam die kleine Lena Christine zur Welt. Sie ist das Töchterchen von unserem Trompeten-Gott und aktuellen Tampi Dani Bobbali Rogenmoser und seiner Frau Daniela.

Lena war bei der Geburt 48cm gross und 3350g schwer. Wir Weidfäger wünschen der jungen Familie alles Gute für die Zukunft und viel Freude mit dem kleinen Sonnenschein!

Seeguslerball Alpnach

Am letzten Samstag vor der Fasnacht wollten wir es nochmals wissen und liessen uns vom Car von Valentin Imbach AG nach Alpnach bringen, wo der Ball der Seegusler stattfand.

Nach dem Monster verteilten wir uns rasch auf dem ganzen Festareal. Es war nicht einfach, jemanden zu finden, denn es hatte unzählige Bars und Zelte. Das trägt aber natürlich zu einem gelungenen Fest bei. Wir hatten natürlich viel Spass.


Als wir dann für unseren Auftritt auf der Bühne standen, kam auch ein grosses Publikum zusammen. Die Akustik war ausgezeichnet, was wir natürlich auszunutzen wussten und so einen tollen Sound hervorbrachten.


Nach dem Auftritt konnten wir uns noch lange in den Zelten vergnügen und das Tanzbein schwingen, bis uns dann der Car sicher nach Hause brachte.


Hier geht's zu den Fotos

Gönnerbrunch und Ruggertreffen

Traditionell am Sonntag vor der Fasnacht fand am Morgen der Gönnerbrunch statt, und von dort aus gingen wir ans Ruggertreffen. Dieses fand dieses Jahr in Romoos bei den Napfruuggern statt.

Nach der Vorbereitung am frühen Sonntagmorgen trafen bald schon die ersten Gönner im Berghof ein. Nach und nach wurden es immer mehr in der Halle, die bereits für die Fäger Fägete dekoriert war. Alle genossen den Brunch vom grossen Buffet. Dann durften wir noch ein kleines Konzert spielen, das vom Publikum mit grossem Applaus gedankt wurde. Vielen Dank nochmals allen Gönnern für die grosse Unterstützung!

Nach dem Gönnerbrunch gings mit dem Car nach Romoos. Dort fand der Einzug und das Monsterkonzert vom Ruuggertreffen statt. Danach fanden einige einen Platz im Kafizelt, andere gingen in ein Restaurant und wieder andere verschlug es in die Bar. Überall wurde gegessen, getrunken, gefeiert und überall wars sehr unterhaltsam. Dann kam zur Überraschung aller sogar noch das schöne Wetter nach Romoos. Spät am Abend hatten wir dann unseren Auftritt. Bei diesem hatten wir ein erstaunlich grosses Publikum. Das freute uns natürlich, und so machten wir allen Anwesenden eine Freude mit unserem Spiel.

Irgendwann brachte uns dann der Car nach Hause, schliesslich mussten wir am Montag wieder fit sein.


Hier gibt's die Fotos.

 

 

 

 

 

 

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