Kultur und Kulinarik vom feinsten: Vorstandsausflug nach Porto

Die Vorstände der vergangenen beiden Vereinsjahre begaben sich auf die verdiente Reise und machten für einmal nicht die Schweiz, sondern gar ausländisches Territorium unsicher. Hier geht’s zum Reisebericht.

 

Früh am Freitagmorgen trafen sich die 7 Gefährten am Euroairport und nahmen den kurzen Flug nach Porto unter die Flügel. Nachdem wir uns mit einem köstlichen Fisch und dem erfrischenden vinho verde gestärkt hatten, machten wir uns mit einem Mietwagen auf den Weg zum Meer. “Scheisse ist das kalt!” Abends liessen wir uns dann in der berühmten Cozinha do Ave St. Tirso mit typischem Leitao und reichlich vinho verde sowie dem ein oder anderen Superbock verwöhnen. Die ersten unter uns sprachen bereits fliessend Portugiesisch. Falls jemand Interesse an den wichtigsten portugiesischen Ausdrücken hat, stehen die Vorstandsmitglieder gerne zur Verfügung.

 

Am Samstag unternahmen wir einen erneuten Ausflug ans Meer, genossen königliche Speisen von Spiessen und kehrten dann zurück in die Stadt Porto. Ein Blick auf die Gebäude entlang des Duero genügt, um zu verstehen, dass Portwein und Porto untrennbar verbunden sind. Nach der Verkostung von sechs verschiedenen Portweinen wird auch deutlich, warum das so ist. Dieser mit Schnaps und Zucker verfeinerte Wein ist durchaus bereichernd...  Ob Sporting gegen Benfica, schauend in einer Bar oder verlierend beim Bieli Werfen, der Abend nahm seinen Lauf und endete spät an der heimischen Hostelbar.

 

Das Wetter spielte am Sonntag mit, und nach einer kleinen Sightseeing-Tour folgte der nächste kulinarische Höhepunkt: Francesinha. Ein portugiesisches Sandwich aus Toast, Schinken, Rindfleisch und Käse begeisterte die ganze Reisegruppe. Alle möchten es, niemand war in der Lage, den Teller leer zu essen. Nach einem Einkaufsbummel oder einem Glas Portweintonic folgte das letzte Highlight unseres sensationellen Ausflugs: das Fussballspiel zwischen dem FC Porto und Guimarães. Letztere entschieden sich für das Spiel für sich und freuten sich etwas doll. Es schien, als sei die Tatsache, dass sie noch nie einen Titel gewonnen haben und Porto immerhin fünfmal in Serie portugiesischer Meister wurde, kurzfristig vergessen. Diese Tatsache sei hier nochmals rezitiert, schien sie doch den Porto-Anhängern ziemlich wichtig.

 

Die Rückreise am Montag verlief dann entspannt und ruhig. Erholt und bereit für die restliche Woche trafen wir am Montagnachmittag wieder zu Hause ein.

 

Lieber Hugi, vielen Dank für die hervorragend organisierte Reise und die spannenden Einblicke in die portugiesische Kultur und Kulinarik.

 

Hier geht's zu den Fotos.

Fasnachtstage

Aus, aus und vorbei. Die Mottoshirts riechen wieder nach Rosenblüten, das Schattenjäger-Kleid ist eingemottet, und die letzten drei Konfettis hinter der Eingangstür sind endlich eingesaugt. Langsam wird klar: Die Fasnacht 2024 ist Geschichte. Gegen den alljährlichen Fasnachts-Blues haben wir für die nächsten paar Minuten das geeignete Gegenmittel. Nein, dies beinhaltet keine 3 Grüeneminerale auf ex und du musst auch kein Gügügs mit uns trinken. Setz dich hin und lass uns gemeinsam etwas in Erinnerungen schwelgen.

 

Schmudo

Bis in die Haarspitzen motiviert wurden wir am Donnerstag früh von unseren beiden 10-Jahres-Jubilaren mit einem Kühlenblonden empfangen, um anschliessend wie üblich den Gewaltsmarsch von der Weid in den Marktplatz auf uns zu nehmen. Nach dem Einzug auf den Rössliplatz, einem Platzkonzert und der offiziellen Fasnachtseröffnung durch Zunftmeister Adi verabschiedeten wir uns in den Berghof, um uns von unseren Hamburgern mit einem feinen Zmorgen verwöhnen zu lassen. Wie Adi völlig richtig festgehalten hat, dauert eine Fasnacht auch in Schaltjahren genau 6 Tage. Schade…

 

Gestärkt, bereits nicht mehr durstig und geschminkt (beste Fasnachts-Kombination) durften wir dem Club der jungen Eltern, der Valiant und der LUKB ein Ständchen zum Besten bringen. Durstig (leider schon wieder) von den vielen Auftritten wurde anschliessend fleissig der Barwagen der Zunft aufgesucht und gefunden. Pünktlich um Vier, gab es Bier? Ja, und unser 46. Mitglied Schmedu fuhr uns auf direktem Weg in die Schweine-Hochburg nach Ruswil. Nicht wegen den niedlichen, rosafarbenen Vierbeinern, sondern wegen dem FFP schlechthin, die EXPLO. Was FFP bedeutet? "First-Fasi-Party" denk! 😉 Auch während der Fasi bleiben die Abläufe gleich. Hänger parken, speditives ausräumen, plakatieren, die ersten zwei Kaltgetränke bodigen und sich einstimmen auf das bevorstehende Monster. Da neben uns Fägern auch die Chänubotzer und die Schränzer anwesend waren, wurden die Partyzelte schnell zu Wolhuser Exklaven erklärt. Zur Primetime und auf der 2. Impopoposantesten (aber steilsten) Guggenbühne, die ich kenne, wurde ein seidenfeiner Auftritt abgehalten. Spätestens um 00:00 Uhr traten die Letzten ihre Heimreise an (widerwillig) und erwischten doch noch 7 Stunden Schlaf vor unserem Jahreshighlight …

 

 

Fäger Fägete

Wer hätte gedacht, dass ein Virus, benannt nach einem Bier, uns Weidfäger (Institution seit 1978) vier Jahre davon abhält, den Berghof in eine Partyhölle zu verwandeln. In den vergangenen vier Jahren ist so einiges passiert und viel Wasser lief (meistens) die kleine Emme hinunter. Umso schöner war es, wieder eine Guggenarena auf dem roten Platz zu errichten, die Bravo Hits Bar zwischen Trakt A und B zu stellen und die Stromkabel ja genug hoch zu spannen, damit auch der Lastwagenkran unten durchfahren kann.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern, Lieferanten, Helfenden, Petrus und dem Fägete OK für die hervorragende Organisation. Wir Weidfäger blicken stolz auf eine erfolgreiche und schöne Fägete zurück. Wir freuen uns auch im nächsten Jahr wieder auf deinen Support oder deinen Besuch zählen zu dürfen.

 

 

Ihlauf Schwarzeberg

Du bist seit über 30 Stunden wach, deine Beine sind schwer. Nein, du willst jetzt wirklich keine Zeit mehr mit Fabian W. verbringen. Du hast einen Tennisarm vom Wischen und einen Bandscheibenvorfall vom Tragen von zu vielen Schaltafeln und Paletten. Aber die Hochsprungmatte muss noch an ihren ursprünglichen Standort zurück. Du bist am Ende und willst nur noch eines.

Korrekt! Den Allerwertesten in das Schattenjäger-Höschen schwingen und ab ins Bad! Ein Bierli da, ein Bierli dort und auf nach Schwarzenberg. Das Festareal war grossartig. Die Party war wild. Der Auftritt dann eher mühsam. Da unsere Stücke einfach zu laut sind, wurden einige Fäger in ihrem Schönheitsschlaf gestört. Ärgerlich! Anschliessend kann ich nicht mehr viel berichten. Die Augen waren wohl nur noch abwechslungsweise geöffnet. Ein anderer altbekannter Monsieur (kleiner Hinweis: Linksverteidiger) hatte viel bessere Einfälle und füllte sich den Bauch mit einem wach machenden Energy-Drink und nahm den Slogan, "verleiht Flügel", wohl zu ernst. Deshalb die neue Faustregel: "Stagediving ab einem Bartisch kannst du wagen. Stellst du einen zweiten darauf, riskierst du Kopf und Kragen."

 

 

Umzug und sensationeller Chänubotzerball in Wolhusen

Dieser Sonntag wurde schon seit Wochen als Königstag der Fasnachtswoche gehandelt. Seit 5 Jahren fand zum ersten Mal wieder der Fasnachtsumzug in Wolhusen statt. Konsequenz? Nebst Gugge und Umzugswagen durften wir eine Lefernommere mit sage und schreibe 5 Leferkönigen dem Publikum präsentieren. Liebe Leferkönige, wir hoffen, ihr konntet es nicht allzu sehr geniessen. Unter den zahlreichen Zuschauern war auch wieder dieser eine altbekannte Monsieur (genau, der Red-Bull-Typ) vom Vorabend vertreten. Gelernt hat er gar nichts. Komplett lernresistent der Typ. Aber im Gegensatz zum Vorabend, blieb er standhaft. Zum Laufen übrigens, war der Umzug ganz Wolhusen-Style. Eher so Stop and Go nämlich. Bitte dringend eine Umfahrungsvariante mit Tiefenbahnübergang (Bahnunterführung? Strassenüberführung? Hilfe!) höhe Rebstock ausarbeiten. Auf Höhe Viadukt, gab es eine kurze Flüssigfütterung mit 52 Kräutern, gesponsert von unseren Ed Schirenn’s. Besten Dank für diesen Energyboost. Danke auch, dass ihr kein Konzert gespielt habt, obwohl euer “Hecht” von Ed Sheeran, wäre sicherlich ein echter Kracher gewesen. Nach einem kurzen Ständli beim Gemeindehaus machten wir uns eiligst auf den Weg ins Rainheim. Endlich wieder Heimspiel. Der Chänubotzer Ball - die Party mit dem sympathischsten Barpersonal der Welt - nahm ihren Lauf. Zur Primetime durften wir trotz langem Tag einen sauberen Auftritt aufs heimische Parkett zaubern und uns anschliessend  schleunigst wieder den Baren widmen. Danke für die geile Party, liebe Chänubotzer. Wir hatten sichtlich Spass, haben hoffentlich rentiert und hoffen, die Teppiche waren sauber ;-).

 

 

Gügügsmäntig

Eröffnet haben wir den Montag mit Ständli in den beiden Gemeindehäusern. Die Weidfäger sahen etwas angeknackst aus, der Vorabend lässt grüssen. Ab ins Bad, Farbe, Bier und Spaghetti machen müde Männer wieder munter oder mindestens heiter. Mit einem Ständli bedankten wir uns beim Bad-Team und das Bad-Team wiederum bedankte sich mit einem "Grüenmineralen". Schön. Noch schöner? Es hatte ein paar zu viele.

 

Bald schon machten wir uns auf die Reise ins Spital zum zweitletzten Ständli des Tages. Oben angekommen war die Überraschung und Freude sehr gross. Ein wunderschöner REGA-Helikopter stand zur näheren Inspektion und für ein erstes inoffizielles Gruppenfoto zur Verfügung. Nach circa 15 Laola-Wellen und etlichen "Ooouuuu-Ahhhhhhhh-tcha-cha-cha’s" durfte der Heli dann wieder starten. Liebe REGA, eure Rechnungsanschrift, für unser Mitwirken im neuesten Imagevideo, dürft ihr gerne der Redaktion bekannt geben. Spital-Windloch-Weid-Express, die gute alte Abkürzung tut es noch immer. Es folgte das traditionelle Weidständli. Nach guter Musik, guten Ansprachen (weiss noch jemand, weshalb ich mir "die männlichen Weiber" notiert habe?), feinen Bratwürsten und kühlen Bieren verabschiedeten wir uns einmal mehr nach Wolhusen mit Sonne. Richtig, nach Doppleschwand zu den Junguugern an den Wahnsinnsmäntig. Dieses Jahr durften wir sogar einen Auftritt zum besten geben. Der war dann fast schon Heimspiel-mässig gut. Wir gaben unser Bestes, dass sich auch die Schränzer und Chänubotzer wohl fühlten in der Enklave. Zwei Dinge sind mir in Doppleschwand besonders positiv aufgefallen: Mehrwegbecher-Konzept ohne Depot. Chapeau! Kleines Barzelt exklusiv für Wolhuserinnen und Wolhuser. Top!

 

 

Güdiszischtig

Raiffeisen Ständli und dann direkt ins Bad. Denn früh mussten wir wieder los nach Hochdorf. Bei strahlendem Sonnenschein durften wir das Publikum im Seetal mit unserer Show unterhalten (1 500 High Fives mit strahlenden Kindern inklusive). Nach dem Umzug konnte man chillen oder man hatte Pech und landete im Vier-Club und musste in der Braui-Bar kurz, aber intensiv an die Arbeit. Vor Abfahrt stärkte ein feines Äntebüsi die Fäger für die 45-Minütige Flachwitze Challenge. Mir ist übrigens noch einer in den Sinn gekommen: "Was verstehst du unter einem Triebwerk? - - - - - Nichts. Viel zu laut!" Wenig später brannte bereits der Böögg und Zunftmeister Adi der 1. erklärte die Fasnacht als beendet. Nach den Abschlussauftritten aller Guggen genossen wir Weidfäger noch ein paar gemeinsame Stunden im Bad und die nimmersatten noch eine Kiste Smirnoff im Äbnet.

 

 

Usher Mittwoch

Das übliche: Grinde verräumen, Bad ent-Weifägern, im Berghof die letzten Spuren beseitigen, Anhänger decken (gute Arbeit Team!), Tränen abwischen, Fest-Sieg vom Äbnet verhandeln. Das Highlight: himmlischer Käse aus einer regionalen Käserei (Äbnet). Danke dem umtriebigen Organisator. 

 

Wir sagen Dankeschön!

 

Herzlichen Dank, Chänubotzer und Schränzer für die lustige gemeinsame Zeit, das angenehme Miteinander und den gegenseitigen Support.

 

Herzlichen Dank, Bad-Team für die freundliche Bewirtschaftung und die kulinarische Verköstigung.

 

Herzlichen Dank der Gemeinde und Bevölkerung für das Ertragen oder gar aktive Mitwirken an der fabelhaften 5. Jahreszeit.

 

Herzlichen Dank an unser Schminkteam unter der Leitung von Chef Mäthi. Ihr übernehmt ein aufwändiges Zusatzämtli und habt dieses Jahr "einheitlich" und eindrucksvoll geschminkt. Vielen Dank für euren Einsatz.

 

Herzlichen Dank den vier hübschen und intelligenten Jungs vom Bierclub. Ohne euren Charme, eure wundervollen Gesichtszüge, Traumkörper und intellektuell anregenden Sprüche, wären die Weidfäger schlicht unvollständig. Ihr seid das Alleinstellungsmerkmal und Aushängeschild schlechthin. BC forever!

 

Herzlichen Dank den fleissigen Fotografen und Journalisten vom PR-Team. Für die grandiosen Fotos und die umfangreiche und pünktliche Berichterstattung.

 

Herzlichen Dank, liebe Weidfäger. Herzlichen Dank jedem einzelnen von euch, mit all euren vielseitigen Ämtlis, verschiedenen persönlichen Hintergründen und privaten sowie beruflichen Verpflichtungen. Schön, wie sich jeder von euch Zeit nimmt und sich für das kulturelle Erbe unserer Gemeinde einsetzt. Es war eine wundervolle und geniale Fasnacht mit unsäglich vielen Highlights und "Möments". Vielen Dank, erholt euch gut und übt vielleicht ein wenig Fränkleren. Bald geht's wieder los. 🙂

 

Und zuletzt danken wir natürlich Ihnen, geschätzte Leserinnen unseres Blogs. Klar, wir machen vorerst eine kleine Pause, aber bereits im April wird wieder von uns zu lesen sein. Der Vorstand gönnt sich nämlich ein paar wohlverdiente Tage im warmen Ausland.

 

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Schränzerball & Ruggertreffen

Endlich ist er da, der legendärrrre Schränzerball. Das lange Warten hat ein Ende und die Vorfreude hat ihren Höhepunkt erreicht. Alle Jahre wieder auf dem Märtplatz, ist er gleichzeitig auch Schauplatz unseres ersten Auftritts in heimatlichen Gefilden. Doch was kommt bekanntlich vor dem Vergnügen? Genau, die Arbeit. Also, einmal das Ganze al Forno.

 

Am Samstag traf man sich, anders als man es erwarten würde, (noch) nicht im Bad zum Schminke-Trinke. Vielmehr konnten die Wolhuser/innen schon früh am Morgen beobachten, wie im Berghof die Zelte aus dem Boden schossen. Die Fäger Fägete stellt sich schliesslich nicht von alleine auf. Der Aufbau ging schnell voran, einerseits weil ein Weidfäger von Natur aus ein fleissiger Bursche ist. Andererseits, weil einige Flexofäger bereits am Freitagabend Überstunden schoben und sich danach am Fäscht im Chräjenäscht in Entlebuch austoben durften.

 

Weil wir das Privileg, an den Schränzerball zu ziehen, niemandem vorenthalten wollten, durften diesmal potentielle Neumitglieder mit Glieder ihre Gesichter in Farbe tunken lassen. Auch die Fäxx waren mit von der Partie. Nachdem alle Mägen gefüllt, Gügüs verteilt, Darts geschossen, Nägel genagelt und Bowlingkugeln gekugelt waren, folgten wir der Emme und den Klängen der Lautsprechern in Richtung Märtplatz.

 

Die Schränzer meinten es gut mit uns, wir hatten einen top Anhängerplatz und frühe Auftrittszeiten. Wohl auch, dass wir schneller die Drinks nach Schränzer Art verköstigten konnten. Dank grandiosem Monster und Auftritt konnten wir uns gelassen den Weg durch die Schnitzel an die Bar bahnen und den Schränzerball in vollen Zügen geniessen. Bei allfälliger Erinnerungslücke empfehlen wir, einen kurzen Blick in die Fotos zu werfen, dies kann helfen!

 

 

Fast so legendär wie der Schränzerball ist auch unser Gönnerbrunch am Morgen danach. Gut, dass  die Turnhalle schon tags zuvor eingerichtet worden war. So konnte der eine oder andere gleich vor Ort übernachten, auch wenn die Wahl des Kissens sich nicht für jeden als die beste herausstellte. J.B. aus W. musste dies auf die harte Tour erfahren.

Das Buffet kam bei den lieben Gönnern bestens an, die Bananenjoghurts kamen jedenfalls an den Mann wie warme Weggli. Da sich unser Präsident dieses Jahr gesund und munter fühlte, konnte er sich anschliessend persönlich an die Besucher wenden und wir legten fix ein Ständli hin.

 

Damit aber noch nicht genug von diesem Wochenende, schliesslich rief das Ruggertreffen, welches dieses Jahr in Hasle gastierte. Den Car parkiert, den Anhänger platziert und die Instrumente gefasst, gab es kurz Verwirrung, wo denn jetzt der Einzug losgeht. Da wir trotzdem ein wenig zu früh vor Ort ankamen, war noch Zeit um kurz Kräfte zu sammeln. Den einen war die Wiese jedoch zu hart und sie legten sich lieber auf die Strasse. Kaum zu glauben, deshalb wurden kurzerhand einige Beweisfotos geschossen.

 

Ein gelungener Einzug und Monsterkonzert später, fand man sich schliesslich bereits an der Bar auf dem Festgelände. Da sich viele Besucher lieber einen überteuerten Burger genehmigen wollten, hatten die wahren Feinschmecker anderswo freie Bahn beim Gulasch und der Gerstensuppe. Nach einem erfolgreichen Wochenende machte sich das Wolhuser Guggen-Trio mit zwei gemeinsamen Shuttle-Bussen auf nach Wolhusen. Alle waren sich einig:

Lasst sie kommen die Fasnacht, wir sind bereit!

 

 

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Dossäbängelerball Kägiswil

Ähnlich dem amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf möchten auch wir Weidfäger nicht nur in unserer Heimatgemeinde, sondern in der ganzen Welt die Gunst unserer Zuhörer:innen gewinnen. Deshalb reisen wir seit Wochen in die entlegensten Täler von Kontinentaleuropa, um selbst die letzten Verweigernden von bösen Träumen zu befreien. Nach Seetal, Schwarzwald und Hinterland begaben wir uns am vergangenen Samstag auf eine abenteuerliche Reise in die famosen Länderen – direkt nach Kägiswil, den Geburts- und Herstellungsort des berühmten Kägi-Fretts.

 

Teil 1 der Reportage handelt nicht etwa vom SchmiTri oder Aufbauarbeiten für die Fägete am frühen Samstag, sondern von einem entspannten und geruhsamen Freitagabend. Leider ist es Progi Flugo an diesem Freitag nicht gelungen, uns mit einer Sause das Leben zu versüssen. Schade. Somit blieb uns Fägern nichts anderes übrig, als uns mit Alltagsaufgaben wie Wäsche waschen, Lernen oder anderen eher langweiligen Post-Aschermittwochs-Aktivitäten zu beschäftigen.

Soviel dazu und weiter mit Teil 2: Pünktlich, ausgeruht, wieder vollständig eingekleidet und überaus motiviert, besammelten wir uns zur üblichen Zeit am üblichen Ort. 1. Traktandum: Vollständiger und überaus detaillierter Austausch sämtlicher Geschichten vom vergangenen Samstag aus Zell. Dazu sei an dieser Stelle klargestellt: Alles erfunden, erlogen und allzu blumig ausgeschmückt. Einigkeit fanden wir in einem einzigen Punkt: Es war eine geile Party.

Es folgten die üblichen und aus vorhergehenden Berichten bestens bekannten Traktanden: Schminken, verpflegen und stärken, demolieren am Töggelikasten, diskutieren, lamentieren, laminieren, Stimmung aufschaukeln und dann zum Finale: Einsteigen in den Car.

Teil 3: Mit Hilfe diverser Assistenzsysteme, wie zum Beispiel unserer Car CD und moralisch überladenen Schnitzelbänken unserer Ältesten, manövrierte uns Schmedu (kaum zu glauben, aber wir haben ihn noch lieber als er uns) gekonnt ins Land der Tschifeler. Rückblickend nicht ganz nachvollziehbar, weshalb wir die Reise mit dem Mercedes und nicht mit dem Airbus hinter uns gebracht haben, es gäbe ja einen Flugplatz in Kägiswil.

Am Ziel angekommen gingen wir dann auch direkt zu Teil 4. Wir verschoben direkt in die Bar. (Zum Glück für die Kägiswiler, denn es wartete noch ein haufen Arbeit auf uns. Als dann die letzten Bar-Elemente und die Shotbarhäuschen am richtigen Platz waren, konnte das Fest dann auch so richtig losgehen. Nicht ein mal mehr umfallende und ausleerende Kühlschränke (siehe hier) konnten unsere Stimmung vereiteln.

Um 6 ging es dann auch schon los mit dem ebenfalls wichtigen, musikalischen Teil des Abends.
Beim Monsterkonzert durfen wir die Urschweizer zum ersten Mal mit unseren Klängen bereichern.
Die Guggenverpflegung nach dem Monster war 5/10 (Penne mit Tomatensauce), hat aber trotzdem gemundet und seinen Zweck erfüllt. Viel Zeit blieb uns nicht bis zum Auftritt, bei welchem wir in der Halle so richtig Stimmung gemacht haben. Nach dem Auftritt haben wir dann noch richtig gefästet.

Ein weiteres Mal mussten wir mit dem nachhause, obwohl wir gerne noch lange geblieben wären. Aber wir konnten Schmedu nicht im Stich lassen.

Der Dossäbängäler war bereits der letzte richtige Vorfasnachtsanlass für uns Weidfäger. Doch für Wehmut bleibt keine Zeit. Uns steht eine intensive Zeit bevor. Freitag und Samstag schlüpfen wir in Überhosen und Arbeitsschuhe - Ich meine es ernst Kollegen, lasst die weissen Sneakers zu Hause! - Am Samstag steht dann die legendärste Fasnachtsparty von ganz Europa und der Schweiz an: legendärer (und gefährlicher) Wolhuser Schränzerboys-Ball. Grüsse in die Krone - Wir freuen uns galaktisch.

 

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MEGA Fasnachtsparty Zell

MEGA Party, MEGA Zell, MEGA geil!
 
Noch Fragen? Denke nicht… Mit diesen wenigen Worten ist der Abend kurz und prägnant zusammengefasst. Aber unser Service public wäre nicht weit über die Ortsgrenzen bekannt wenn auch dieses Vorfasi-Highlight nicht genauer beleuchtet wird.

 

Mehr oder weniger pünktlich wurde um Uhr 13:00 an bekannten Treffpunkt im Bad zum Schmitri abgemacht. Wie schon letzte Woche war der Alpine Skisport eines der Themen, doch anders als noch vor 7 Tagen, gelang es unserem derzeitigen Nationalhelden nicht zu reüssieren. Naja, guter Zweiter oder auch erster Verlierer, passt. Letzteres doch ein wenig harsch ausgedrückt.


Als dann deutlich später die letzten eingetroffen sind, wurde fleissig das vergange vom Vorabend rekapituliert. Einige entschieden sich für die «meiner Meinung nach» ungünstigste Wahl und verliessen Vorzeitig das 70-Jahre Jubi. Andere nützten die Dienste des auch später fahrenden Shöttli-Buses und wurden quasi zur Türschwelle begleitet. Und ein Waghalsiger entschied sich, sich mit einem auf dem Nachhauseweg liegendem Metallgeländer eins zu werden. Interessante Wahl meiner Meinung nach…..
 
Weiter im Text. Die Zeit raste vorüber im Bad und auch die letzten Gesichter kriegten Ihr Spritzerchen Farbe ab. Zu guter Letzt wurde eine Shotrunde vom Chef spendiert. Danke Flavio!


Kleiner redaktioneller Einwand. Das Duo vom PR-Team schien wie schon am Vorabend mächtig in Form zu sein und kanterte alle Kontrahenten (vorallem D.P. aus W.) unter den Tisch beim Töggelen.
Alle Schäle, Jacken und Goodies gepackt und ab ging es zum Car.

Mit Schmedu durfte wieder einmal ein alter Weggefährte der letzten Jahre begrüsst werden. Schmedu, du alter Charmeur, du hast uns mit deinem Wortwitz gefehlt.

 

Nach angenehmer Fahrt ins Luzerner Hinterland, wurden von Eiseskälte umgarnt, was wir uns als diesjährige Schattenkrieger jedoch gewohnt sind. Diese Eiseskälte hat sogar was Gutes, nämlich einen Grund mehr ein «Dünnes» zu genehmigen. Kurz die Finger und die Flöten im Techno aufgewärmt, wurde souverän das 2-Lied Monster angestimmt. Nach getaner Pflicht, ging es quasi im Plenum Richtung Halle zur Guggenverpflegung. Vor imposanter LED-Wand und einer toll dekorierten Partylocation wurden Tomatenpenne verschlungen.

 

Interessant wäre wieder mal eine Food-Kritik des allseits beliebten Hungry Jones. Wo bist du geblieben Junge?
Nach halbwegs gefülltem Magen wurde das gesamte Festareal mit all seiner Diversität unter die Lupe genommen.

Natürlich durfte auch der obligate Abend-Auftritt nicht fehlen. Um 21.20 Uhr, Prime-Time!

Leider hat, trotz unseren hammer Sound, niemand der Crowd gesagt, dass sie auch mitfeiern dürfen. Dennnoch ging es nach getaner 'Arbeit' mit viel Elan an die Bar. Um nicht weiter erläutern zu müssen, empfehlen wir, in den Fotos des Abends zu stöbern.

 

Frohes gelingen!

 

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70 Jahre Jubiläum Guggemusig Doppleschwand

Die Woche der jüngeren Fäger sah wohl etwa so aus: Sonntag: Wellness; Montag: Montag; Dienstag: “Wann ist endlich wieder Freitag?”, Mittwoch: “Schade keine Probe.”; Donnerstag: “Was bist du für ein Tag?/Apéro”; Freitag: “Juuuhhbell”. Bei den älteren Fägern (ü30) sah die Woche wohl so aus: Montag bis Freitag um 16:00 Uhr. Egal, am Freitag endlich Juhubiläum der Guggenmusig Doppleschwand und ü30 geniesst Gratiseintritt. Schön.

 

Nach zwei und vor zwei Samstagen in Weitweg, heute also das zweite Heimspiel nach dem Fasipup. Jah kommt, Doppleschwand ist eigentlich auch nur Wolhusen mit Sonne.

Aufgrund des kurzen SchmiTri-Fensters war die allgemeine Hoffnung auf schwarze Balken, Striche, Herzen, Gitter und Zacken riiiesig. Doch Lathias kommandierte einmal mehr eine speditive und einheitliche Massenabfertigung. Von wegen Generation Z und Individualismus. Es lebe die fordsche Fliessbandfertigung und die Uniformität. Und dann? Stromausfall. Fliessband aus. Bald feiert wohl Manufaktur im Kerzenlicht Konjunktur.

Item und übrigens: Wer hübsch und intelligent ist, sitzt bei den Weidfägern im Car weit vorne. Apropos weit vorne im Car, herzlichen Dank für die bisherigen und kommenden Fahrten Martin. Mit dir vergeht die Zeit im Car wie im (Langstrecken-)Flug.

Und noch ein kleiner Exkurs: Erfahrene Fasnächtler wissen Freitagsfeste sind besser als Samstagsfeste. Warum? 1. Es kommt nur die absolute Partylöwenelite (die anderen bleiben zuhause oder gehen vor 22:00 Uhr wieder). 2. Das Barpersonal ist noch frisch, motiviert und ehrgeizig, dir auch den absolut letzten Fünfliber aus dem Strumpf zu ziehen. 3. Genügend Platz um lässig an der Bar zu stehen.

Unser Auftritt um Freitags-Primetime 20:30 Uhr dann gut. Gut mit Potential. Und das Publikum? Kritisch. Macht nichts, wir warten ja nicht lange auf die nächste Chance.

Die Zeit danach wurde emsig genutzt, um all den “old stars” zum Jubi zu gratulieren. All den Felder, Wicki, Portmanns und so weiter, die 1954 schon nichts besseres zu tun hatten,  als gemeinsam quasi die Fasnacht in der Region zu erfinden. An dieser Stelle noch einmal herzliche Gratulation nach Doppleschwand. Ihr wart das Highlight meines Geschichtsunterrichts und es hat uns gefreut, mit euch zu feiern.

Die Fäger taten, was sie tun mussten. Feiern und nach Hause gehen. Wie übrigens?  Die einen wählten Imbach, die anderen gingen vorher, noch andere wählten klug und wurden später vom Shuttle fast bis ins Bett gebracht.

Der Fotograf des Tages, unser Heimweh Rekrut, war leider noch im Dienst. Ob es trotzdem Fotos gegeben hat?

Das Beste übrigens an Zell (LU)? Poulet für die Gainz. Spässchen natürlich die Mega Fasnachtsparty mit Auftritt der Weidenfängern um 21:20 Uhr.

 

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Guggeinferno Todtnau DE

Geschätzte Leserinnen, besten Dank für die aufmerksame Verfolgung unseres Fasnachtsblogs. Nach zwei Partys in Switzerland wurde uns der Trubel zu viel und wir sahen uns gezwungen, das Weite zu suchen.

 

Zu sehr wollten wir den ESC-Stars wie DJ Bobo oder Celine Dion nacheifern, um die folgenden Silben hören zu bekommen: From Germany, twelve points to..... SWITZERLAND!
Aus diesem Grund folgten wir der Einladung der in Todtnau ansässigen "Los Chrachos".

Zum Start, wie gewohnt Schmitri im Bad und es durfte einmal mehr ein Husarenritt des charmanten Odermatts bekundet werden. Heute schoss er erfolgreich den Hunds-chopf.

Wieder einheitlich (und wunderschön) geschminkt und gestärkt machten wir uns auf den Weg Richtung Norden. Irgendwo im nirgendwo haben wir noch unseren Flixxu eingesammelt. Wo er wohl war und was er getan hat?  Zum Glück hatten wir etwas Stau, denn das Fest eröffnete, just in dem Moment, als wir eintrafen.

Wie gewohnt wurden wir bei unserer Ankunft im Partygelände frenetisch umjubelt und sogar mit einem Teller Cüpli begrüsst. Waren wir die gewünschten Abnehmer? Naja. Aber geschmeckt hat der „Chlöpfmoscht“ auf jeden Fall. Das Inspizieren des Festgeländes ist kurz erzählt, da sich der Trubel auf eine grosszügige Mehrzweckhalle begrenzt hat. Die Party fing allmählich ins Rollen zu kommen, als wir uns bereits zu unserem Auftritt bereit machten. Die Messlatte wurde hoch gesetzt und wir waren motiviert, Gutes zu leisten.

Nach einem gelungenen Samba-Aufstellen waren wir nach wenigen Augenblicken schon voll im Auftritt. Die Lieder trällerten sich souverän herunter und als dann die Sousi-Boyz ihre Show zum allseits geliebten „Viva“ abzogen, war der Mist geführt. Die Stimmung der tobenden Menge wurde von jedem Einzelnen auf der deutschen Bühne aufgesogen.

Nach einem tollen Auftritt wartete bereits die nächste Challenge auf uns. An der Shot-Challenge konnten wir zur Kür ansetzen wie Stephane Lambiel oder Denise Spielmann zu Ihren besten Zeiten. Mit einer Leichtigkeit und Eleganz wurden gefüllte Tablare gekonnt durch die Menge manövriert, bevor das Kräuter oder Minzwasser unsere Kehlen herunter gleiten konnte.
Die „Chaibeloch Lärtschi“ lieferten uns einen bitterlichen Kampf, doch schlussendlich wurden die deutschen um 39 Shots distanziert. An der überraschend grossen Rangverkündiung konnten wir alle zusammen den Pot in die Höhe stemmen, der dem Henkelpott sicher nicht hinterherhinkt (Bilder des beleuchteten Pott findest du hier….) Tolle Leistung Jungs!

Trotz dieses Kraftaktes war keiner Bar-müde und es wurde weiter Pirouetten gedreht, gedived (mehr oder weniger unglücklich) und gelacht, bevor pünktlich um 03:00 Uhr der Car heimfuhr. Die Rückfahrt, dann wie immer, die Geschichte vom Sandmann. Fotos würden helfen beim verstehen und Hände sind da um “Sali” zu sagen, oder so ähnlich.

Besten Dank an die Los Chrachos für die saubere Hallenfete und man sieht sich am 09.02.2024!
Es bleibt uns nicht viel Zeit für die Erholung, bereits am Freitag geht es für uns weiter am Jubi der Guggenmusig Doppleschwand.

 

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Fasipub

Fasnachtseröffnung in Wolhusen mit dem obligaten und auch ziemlich legendären Fasipup der Jubla Wolhusen.

 

Pünktlich als erstes trafen wir Weidfäger, einheitlich (un)geschminkt, im Gemeindehaus ein. Böse Zungen behaupten, die Picassos vom Schminkteam haben sich einmal mehr übertroffen. Nach Einzug, Platzkonzert und sehr sauberer Ansprache durch Fasnachts-Direktor Adi, wurde leider das Monsterkonzert abgesagt. Zum Glück mussten die gespannten Zuhörerinnen nicht lange warten, da wir bereits um 20:30 Uhr unsere Stücke zum Besten geben konnten. Dank früher Zeit, gerichteten Zügen und sensationellem Publikum lieferten wir einen sehr feinen Auftritt ab.

After Aufritt ist voll in Party. Wir inspizierten die tollen Bars vom Fasipup Pub so intensiv wie nötig. Die geschmiedeten Neujahrsvorsätze wurden mit viel Viduz eingehalten.

Der vorjahres Zweite konnte heuer nicht um den Festsieg kämpfen. Umso schöner, konnte sich doch ein anderer Fäger diesen Titel sichern. Sollte jemand etwas anderes behaupten, wäre das schlicht falsch.

Danke Jubla. Tolles Fasipup.

Dank Nachtmodus und viel Einsatz der Fotografen findet ihr tolle Snaps hier.

 

 

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Burgschränzerball Honeri

Ein spezieller Moment, wenn nach +/- 14 Proben das Instrument nicht mehr mit nach Hause genommen werden muss, sondern im fein säuberlich beschrifteten Fächli im Anhänger verstaut werden darf. Am letzten Mittwoch war es soweit, wir waren bereit für unseren ersten Auftritt am Burgschränzer Ball Honeri. Doch der Reihe nach.

 

Der Tag startete für uns Weidfäger bereits um 09:00 Uhr. Unter der Regie unseres OKs erledigten wir wichtige Vorbereitungsarbeiten für die kommende Fägete. Motiviert machten wir uns an die Arbeit und erledigten, was zu erledigen war. An den vier Dorfeingängen von Wolhusen und an prominenter Stelle in der Bahnhofsunterführung schmücken nun bis zur Fägete Eingangs- resp. eine grosse Werbetafel.
Um den Aufbau unseres Festes hautnah mitzuverfolgen, gelangst du hier zu den Bildern und erhältst die wichtigsten Informationen rund um die Fäger Fägete 2024.

Kurz unter der Dusche (zwei haben nicht geduscht) und ab ins neue Fasnachtskleid lautete anschliessend die Devise, denn ab 13:00 Uhr wurde im Bad geschminkt. Am ersten Fasnachtsfest will keiner der Letzte sein, entsprechend früh waren wir komplett und entsprechend früh war die Stimmung sehr gut. Die ersten liessen sich bereits von unseren Picassos verschönern, während andere noch den Husarenritt des Marco Odermatts am Chuenisbärgli gespannt verfolgten.
J.W. aus L., unser stolzer Vorjahres-Pirelli (grösste Gewichtszunahme während der Fasnacht), hatte noch das zweifelhafte Vergnügen, 45 quasi-nackte Weidfäger zu wiegen. Schön - Wette, daran hast du nicht gedacht, als du letztes Jahr Hamburger um Hamburger verschlungen hast? Nach den zum Teil gekonnten Striptease-Einlagen verflog die Zeit im nu. Es wurde getöggelt, genagelt, gedartet und vor allem die gute Zeit genossen. Schmi-Tri-Zeit, beste Zeit!

Geschminkt, verpflegt, reisten wir mit neuem Chauffeur und Last-Minute Car-CD (Debakel gerade noch abgewendet) an den Burgschränzer Ball in Honeri. In Honeri angekommen, wurde das Festgelände in rasanter Manier ausgekundschaftet und eine schmackhafte Portion Pasta-Pesto wurde uns Guggenmusikanten kredenzt. Am Monster durfte unser Lunik seine Premiere erleben, und dies ganz OK für einen Erstauftritt.
Um 23:30 gab es einen souveränen Auftritt in der Bierhalle und die Stimmung bei uns Weidfägern war blendend.

Es folgte, was folgen musste: wir stürzten uns ins Getümmel und jeder tat das, was er am besten konnte. Fazit: Die ersten Geschichten sind geschrieben und wir Weifäger wieder voll im Fahrwasser. Der Festsieg wurde von einem Namensvetter-Gespann unter sich ausgemacht und die Tanzschuhe sind mittlerweile wieder eingelaufen.
Zum besseren Verständnis ist das Konsultieren der Fotos herzlichst empfohlen.

Herzlichen Dank, Burgschränzer für das Ausrichten der tollen Party. Wir hatten Spass bei euch!

Für uns geht es bereits am Freitag mit einem Heimspiel am jährlichen Fasi-Pub weiter. Am Samstag verbringen wir ein paar gemütliche Stunden im nahen Ausland.
Stay tuned und haltet die Ohren steif.


Eure Weidfäger!

 

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Ski- & Silvesterweekend

Wie schon in den vergangenen Jahren gab es wieder ein Ski- und Silvesterweekend.

Nach einigen Jahren in anderen Regionen kehrten wir heuer wieder in die Lenzerheide zurück.

 

Die ersten drei Fäger reisten am 30. Dezember frühmorgens ins Bündnerland. Pünktlich um 8:30 betraten wir das Gondeli zum Rothorn. Mit der Verbindungsbahn ging es dann auch direkt nach Arosa, wo wir die Morgensonne genossen haben. Danach trafen wir uns dann, wieder zurück auf der Lenzerheider Seite, mit weiteren Fäger zum Zmittag. Schnell zog es uns dann auch zum Après-Ski in die Goldgräberbar.

Beim Abendessen in unserer Unterkunft stiessen dann auch die letzten Fäger mi ihrem Anhang zu uns. Nach einigen gemütlichen Stunden machten wir uns dann auf den Weg in den Cinema Club im Kurhaus. Für detailliertere Auskunft zu diesem Abend könnt ihr gerne bei Diego nachfragen….

 

Am Morgen des 31. gingen wir dann gestaffelt auf die Ski. Da allerdings das Wetter nicht sonderlich gut war, mussten wir schnell in die Beiz verschieben. Den Nachmittag verbrachten wir deshalb im Restaurant. Pünktlich zum Abendessen kehrten wir zurück ins Hotel. Zum feierlichen Silvesterznacht gab es Fondue Chinoise.

Um diese vielen Kalorien zu verbrennen haben wir danach eine intensive Tischtennis-Session veranstaltet. 

 

Den Jahreswechsel verbrachten wir im gemütlichen Rahmen im Hotel. 

Danach ging es für einige noch weiter in eine nahegelegene Bar.

 

Am 1. Januar verliessen uns die ersten Fäger schon am Vormittag, während einige nochmals auf die Ski gingen und einen Tag länger blieben.

 

 

Wir Fäger wünschen allen «es guets Neus» und bis bald an der Fasnacht

 

Fotos des Weekends gibt es hier.

 

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Probeweekend

Ob es das jährliche Lauberhorn-Rennen ist oder der Barsonntag am Ruuggertreffen, genauso gehört das Probeweekend zu den «Obligatorischen» dazu und man weiss, die Weidfäger reisen in das Winterparadies Engelberg.

 

Dieses präsentierte sich bereits anfangs Dezember in seiner schönsten Winterpracht und entzückte mit gezuckerten Gipfeln unser aller. Doch die Reise ans Ziel war schwieriger als geplant. Durch das rege Schneetreiben waren Schneeketten ein Muss. Deshalb wurde kurzerhand ein nahegelegener Baumarkt (der mit dem blauen Elefanten) von seinen Schneeketten erleichtert. Nur dumm, wenn das Auto tiefergelegt ist und diese nicht passen 😉

 

Als schlussendlich auch der Getränke-Hänger professionell an seinen Stellplatz manövriert wurde, konnte das Probeweekend so richtig starten. Während des ersten Probetags bekamen die neuen und etwas weniger-neuen Stücke Ihren Feinschliff Register-intern verpasst. Zur Stärkung wurde von den Registern kein Aufwand gescheut und es wurde mit famosen Apéros-Plättlis aufgetrumpft.
In der zweiten Hälfte wurde das Geübte zusammengesetzt und im Plenum einstudiert.
Pünktlich zum Probeende wurden die Flöten und Perkussionsinstrumente niedergelegt und wir durften uns zu Tisch setzen. Der kredenzte Dreigänger war ein wahrer Gaumenschmaus.
An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an unsere fünf Star-Gastronomen: Döösli, Schmusi, Möndu, Alvin & Schumi und hoffentlich bis zum nächsten Jahr, an gleicher Stelle 😉


Nachdem sich die Weidfäger die Bäuche vollschlugen, wurde eine fast schon vergessen gegangene Probeweekendbeschäftigung hervorgenommen: die Registerspiele.
In fünf Disziplinen mussten die Register ihr Geschick und Können unter Beweis stellen. In einem Hitchcock Finale setzte sich der Seriensieger der letzten Jahre (Posunete) im Stechen gegen die Susis/Hörnlis & Schläger durch. Gratulation, wir gönnen es euch von Herzen 😉


Nach Beendigung der Spiele wurden flott die Winterschuhe geschnürt und ein grosser Teil der Weidfäger stapfte durch die nächtliche Winterlandschaft in Richtung Engelberger Nachtleben. Nach dem einen oder anderen gegönnten Sportgetränk inkl. Isoshot waren die Fussgelenke definitiv wieder warm und der Dancefloor wurde unsicher gemacht. Bei der Rückkehr gab es für Immer-Durstige einen letzten Schlummi an der Schneebar, bevor es ins Bett ging.


Bereits zu früher Stunde nahm ein Grossteil am z’Morge teil, bevor es pünktlich um 09:00 Uhr wieder ans Proben ging. Wenn auch noch das eine oder andere Auge äusserst klein war, konnte der zweite Probetag voll und ausgiebig genutzt werden. Das anschliessende Putzen und Aufräumen ging bei einer fast schon kitschigen Winterkulisse speditiv über die Bühne.
Besten Dank an das Spez-Team und hoffentlich bis in einem Jahr! Ade Merci.

 

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Rocket Night

Am vierten November fand die erste Ausgabe der Rocket Night von den Wolhuser Ragetli statt. Wir waren mit zwei Teams dabei. Unsere Leistung im Turnier sowie der dritten Halbzeit war überzeugend.


Nach unserer Nachmittagsprobe gingen wir direkt an die Rockt Night. Wir haben mit zwei Teams mitgespielt. Beide Teams starteten gut in die Gruppenphase.
Unser Team „Weidfäger Wolhusen“ hat es trotz guten Leistingen knapp nicht ins Halbfinal geschafft.
„Fäger next Generation“ qualifizierte sich mit vier hart umkämpften Siegen aus vier Gruppenspielen für die Halbfinals.
Im Halbfinal spielten wir Volleyball gegen die Schädubrommer. Leider haben wir den Finaleinzug nicht geschafft.
Im Spiel um Platz drei duellierten wir uns mit der Jungwacht Wolhusen. Gegen die Volleytalente der Jungwacht war für uns leider auch nichts zu holen.

Nach dem Tunier liessen wir es uns in der Bar gut gehen.

Wir danken den Ragetlis für die Organisation und hoffen, das Turnier nächstes Jahr wieder besuchen zu können.

 

Bilder dieses Abends gibt es hier.

 

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Schneider:Innen-Abend

Enthüllung Fasnachtskleid 2024

 

Es ist kaum zu glauben, aber ganze vier Jahre sind seit dem letzten Schneider:Innenabend der Weidfäger Wolhusen vergangen. Die Aufregung war förmlich spürbar, als Döme 'Miami' Portmann endlich unser neues Fasnachtskleid präsentierte. Gemeinsam mit Lead-Schneiderin Conny haben die Kleiderprinzen einen fantastischen Prototypen kreiert. Ein riesiges Dankeschön für die geleistete Arbeit und die fachkundige Präsentation!

 

Wir möchten noch nicht zu viel über unser neues Kleid verraten. Natürlich werden wir bezaubernd aussehen. Zudem sind die Jacken wieder gefüttert, es dürfte also ruhig auch einmal schneien.

 

Nun sind Schnittmuster, Stoff und Anleitung verteilt. Wir wünschen allen Schneider:Innen viel Spass beim Nähen und freuen uns schon jetzt darauf, unser neues Kleid zu tragen.

 

Die Bilder dazu gibt es hier.

 

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Probestart

Endlich war es wieder so wei, die Probesaison für die Fasnacht 2024 wurde gestartet. Voller Freude, wieder wöchentlich die Fägerfreunde zu treffen und gemeinsam zu musizieren.

 

 

Wie jedes Jahr startet die Probesaison mit einem nahrhaften Apéro, bei welchem natürlich wieder rege berichtet wird untereinander.

Natürlich war der eine oder andere etwas aufgeregt, wieder zu Proben, hat es doch einige Veränderungen in den Registern gegeben.

 

Dennoch wurde die erste Probe mit bravur absolviert und ein solider Grundstein gelegt für die kommende Probesaison und die anschliessende 5. Jahreszeit im Jahre 2024.

 

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Fäger Nachwuchs

Weidfäger Mike und seine Frau Steffi durften am 09. September 2023 ihren Sohn Noé Jayden in die Arme schliessen. Um dies zu feiern, durften die Weidfäger am 15. September den neuen Eltern ein Täfeli stellen. Wir wünschen der jungen Familie in der Zukunft alles Gute.

 

Bilder dazu gibt es hier.

 

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Jubiläumsausflug

Treffpunkt am Samstag in der Früh um 08:00 Uhr im Rebstock Wolhusen. Mehr konnte und durfte man nicht wissen, denn der Jubiläumsausflug ist ein Anlass, der das Prädikat strenggeheim trägt. So kam es, dass den Fägern bis auf weiteres nichts anderes übrig blieb, ein feines Zmorge im Rebstock zu geniessen. 


Während sich alle verpflegten wurde natürlich gerätselt, wohin die Reise wohl führen würde. Doch trotz ideenreicher Ratetaktik lies sich das OK nicht in die Karten blicken. Somit durften sich die Fäger frisch verköstigt und gwundrig zum Car begeben, wo schon unser treuer Busfahrer wartete.

 

Die Reise führte quer durch die Schweiz Richtung Norden an die Grenze. In Rheinfelden wurde dann der erste Stopp klar: Die Feldschlösschen-Brauerei, welche hier ihren Ursprung hat. Die Fäger wurden durch das «Bierschloss» geführt, wobei der Brauprozess aufgezeigt wurde. Nach einer spannenden Tour konnte man gleich selber eine Qualitätskontrolle des Endprodukts durchführen. Aus 25 Biersorten fand schliesslich jeder seinen Favoriten.

 

 

Zum Mittagessen sammelte man sich im benachbarten Restaurant, bevor es anschliessend auf der anderen Seite des Rheins weiterging. Am deutschen Flussufer fand das Rheingaudi Festival statt. Für die Liebhaber von Ballermannhits natürlich das ideale Programm. Aber auch die anderen wussten sich zu vergnügen, den die falsche Musik hat die Fäger noch nie aufgehalten. So konnte jeder einzelne den Nachmittag und den Abend zusammen geniessen und auf das 45. Jahr Jubiläum anstossen, bevor man kurz nach Mitternacht die Heimreise antrat. 

 

 

Die Fotos dazu gibt es hier!

 

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Helferfest

Wie nach jeder Fägete kamen alle Helferinnen und Helfer sowie Schneiderinnen in den Genuss eines bombastischen Helferfests. Die Grillade mit einem Salatbuffet als Beilage und das anschliessende Dessertbuffet waren Grund genug, sich auf den Weg Richtung Berghof zu machen. Für die Unterhaltung sorgte ein Privatständli von Fägern und Neufäxx sowie ein Quiz, bei dem alle ihr Wissen über die Weidfäger zum Besten geben konnten.


Bereits früh trudelten die zahlreichen Gäste im Berghof ein, um sich beim gemeinsamen Apero auf den Abend einzustimmen. Als der letzte Klatsch und Tratsch ausgetauscht worden war, hiess Raphael Weber die Besucher herzlich Willkommen und eröffnete offiziell die Salat- und Grilladenstation. Als alle satt und glücklich waren, trat anschliessend Hugo Faria auf die Bühne und forderte die Gäste auf, mit ihren Smartphone an einem Quiz mitzumachen. Dabei spielte jeder Tisch gegeneinander und nach 23 spannenden Fragen rund um die Fägete, die Geschichte der Guuge und die Mitglieder ging als Sieger schliesslich das Team «Max Verstappen» hervor. Anscheinend dominiert Verstappen nicht nur die Formel 1. Das Quiz war jedoch nicht die einzige Unterhaltung an diesem Abend. Mit den altbekannten Klängen zauberten die Fäger mit ihrer Musik den Gästen ein Lächeln auf die Lippen und durften sich anschliessend mit ihnen am Dessertbuffet belohnen.

 

 

Wie jedes Jahr feierten die Gäste nach dem Essen bis tief in die Nacht weiter, unter anderem mit den netten Kollegen "Flying Hirsch" und "Wodka Bull". Jeder, der mutig genug war konnte sich beim Karaoke-Singen versuchen. Begleitet von fetzigem Elektro- und Popsound machten die Anwesenden die Nacht zum Tag und zelebrierten das diesjährige Helferfest bis in die frühen Morgenstunden.

 

 

Bilder dazu sind hier zu finden!

 

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Generalversammlung

Die Wolhuser Weidfäger haben mit der 45. Generalversammlung das ereignisreiche Fasnachtsjahr unter dem Motto «Janitscharen» abgeschlossen. Im Mittelpunkt des Abends standen Rück- und Ausblick, Wahlen und insbesondere die Verabschiedung vieler langjähriger Mitglieder. 


50 Weidfäger versammelten sich am Samstag zur Generalversammlung erstmals im Bad Wolhusen. Im Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr blickte Präsident Angelo Zimmermann auf die zahlreichen Anlässe zurück. Hervorgehoben wurde im Besonderen die Hochzeit von Pasci und Yolanda Bucher. Erwähnenswert war auch die Tatsache, dass die Fäger in ihren Reihen ein weiteres Geburtstäfeli für den jüngsten Zuwachs stellen durften, Niilo, der Sohn von Alain und Selina Stirnimann. Zu den Highlights für jeden Fäger zählten schliesslich ganz bestimmt die lange Vorfasnacht und eine rüüdig schöne, sonnige Fasnachtswoche.

 

 

Janitscharen-Motto und -Kleid gefielen rundum

 

Tambourmajor Lukas Lingg durfte auf ein äusserst erfolgreiches Jahr unter seiner musikalischen Leitung zurückblicken. Er bedankte sich beim Musikteam für die Unterstützung und beim Verein für den geleisteten grossen Einsatz. Fünf Personen konnte Lukas Lingg sichtlich erfreut als Probekönige auszeichnen. Es sind dies Benjamin Streit, Mathias Lingg, Ron Fiechter, Fabian Schiesser und Fabrizio Renggli.

 

Joshua Dissler liess als Bastelchef das Motto „Janitscharen“ nochmals Revue passieren. Das Motto sei nicht nur bei den Mitgliedern, sondern auch bei der ganzen Bevölkerung auf guten Anklang gestossen, hielt er fest. Viele positive Rückmeldungen gingen insbesondere auch zum Janitscharen-Kleid ein.

 

Programmchef Hugo Faria blickte auf die abwechslungsreichen Anlässe während der langen Vorfasnacht und der Fasnachtswoche zurück. Er zählte die gute Stimmung im Verein sowie das sonnige und warme Wetter zu den Highlights der intensiven Fasnachtstage.

 

 

Sechs neue Mitglieder aufgenommen

 

Die traditionell am Fasnachts-Freitag stattfindende Fäger Fägete war auch dieses Jahr der grosse Höhepunkt für die Wolhuser Weidfäger. Die 45 Jahre-Jubiläumsausgabe des Anlasses bot allen Gästen ein spannendes und vielseitiges Fest. Nebst den kreativ dekorierten Lokalitäten sorgten auch diverse Guggenmusik-Gruppen für eine ausgelassene Stimmung auf dem Festgelände, welches sich anlässlich des Jubiläums auf dem Bergbodenareal befand. Dass der Anlass ohne grössere Zwischenfälle über die Bühne ging, war zum grössten Teil der intensiven und sehr guten Vorbereitung durch das OK rund um den OK-Präsidenten Raphael Weber zu verdanken.

 

Unter grossem Applaus wurden vier Hamburger als neue Mitglieder in den Verein aufgenommen. Es sind dies: Gian Steffen, Nico Steffen, Diego Bossert und Jonas Brügger.

 

Das alljährliche Highlight der Fäger-GV, die Wahl des Leferkönigs, konnte Florian Wicki, alias „Hirn-Off 2023“, für sich entscheiden. Dies weil er nach einem Smirnoff zu viel das Ruugertreffen in Doppleschwand unsicher machte. Der frisch gebackene Leferkönig durfte nach seiner Wahl der Generalversammlung eine Runde spendieren.

Umbruch im Verein

Der Vorstand der Weidfäger wird das kommende Jahr in leicht geänderter Zusammensetzung antreten. Folgende Vorstands-Mitglieder wurden in ihren Ämtern wiedergewählt: Angelo Zimmermann (Präsident), Lukas Lingg (Tambourmajor), Hugo Faria (Programmchef), Joshua Dissler (Bastelchef) und Nicolas Zemp (Aktuar). Neuer OK-Präsident ist Felix Kopp (ehem. Raphael Weber), neuer Kassier ist Fabian Stöckli (ehem. Fabian Wicki).

 

Der Verein darf nächstes Jahr mit Adrian Weber und Simon Bucher zwei Hamburger begrüssen. Im Gegenzug galt es an der GV auch 14 Mitglieder zu verabschieden, welche nach der ersten richtigen Fasnacht nach der Pandemie ihren Austritt bekannt geben. Es sind dies: Oliver «Döösli» Röösli, Ueli «Schumi» Schumacher, Daniel «Gandalf» Zihlmann, Silvan «Jambo» Lötscher, Alain «Alvin» Stirnimann, Samuel «Ferdi» Wicki, Roman «Romänu» Bienz, Andreas «Schmuusi» Lingg, Basil «Bäsu» Lötscher, Pasci Bucher, Tim Steffen, Noah Vogel, Elias Roos und Jorma Meyer. Alle wurden sie mit grossem Applaus verabschiedet. Die Weidfäger werden die Fasnacht 2024 mit 45 aktiven Mitgliedern bestreiten.

 

 

Fäger Fägete am 9. Februar 2024

 

 

Der Ausblick ins 46. Vereinsjahr machte deutlich: Die Vorbereitungen des Fägete-OK’s, des Mottoteams und der musikalischen Leitung sind bereits in vollem Gange. Noch bleiben weitere Details geheim, aber die nächste Fäger Fägete findet definitiv statt, dies am 9. Februar 2024.

 

Bericht: Ueli Portmann

 

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Fasnachtstage

Kaum hat sie angefangen ist sie bereits wieder zu Ende. Mit der Schlussrede von Zunftmeister Adrian Bieri war die Fasnacht 2023 fertig. Nach zwei Jahren Pause war dies wieder ein perfekter Start in die Normalität.

Schweren Herzens musste man sich von den Gspändli verabschieden, welche man eine Woche lang rund um die Uhr gesehen hat.

 


Endlich war es wieder soweit! Mit Aussicht auf eine lang ersehnte, komplette Fasnachtswoche traf man sich am Schmudo in der Frühe in der Weid. Traditionsmässig starteten wir im Weidquartier und verschoben mit Spiel in den Märtplatz, wo sich sämtliche Wolhuser Guggen und Fasnachtsgruppen trafen. Nach der Ansprache von Zunftmeiser Adi Bieri im Rössli begab man sich aufs Bergbodenareal. Mit hervorragenden Fleisch- und Käseplatten durften unsere Hamburger ihren Einstand feiern. Hier ein herzliches Dankeschön an unsere Hamburger für das feine Z'morge.

Anschliessend ging es bei Herrlichem Frühlingswetter auf Ständlitour. Ob Spital Wolhusen, Valiant Bank oder Rössliplatz, nichts blieb von unserem Fäger-Klang verschont. Bald ging es dann weiter in Richtung Ruswil, wo uns die Explo erwartete. Ein gefährliches Fest, wo der eine oder andere Fäger sich nicht daran erinnerte, dass am Freitag unsere eigene Fiesta stattfindet. Dennoch ein wahrlich gelungener Abend mit Hammer Auftritt.

Nun ist es soweit, unser grosse Tag ist hier. Fäger Fägete! Nach dem letztjährigen kleinen Fägerball stand nun gleich ein grosses Jubiläumsfest an. Nachdem der ganze Tag noch die letzten Vorbereitungen getroffen wurden, war es bereits soweit und die ersten Guggen und Gäste trafen ein. Nicht lange ging es, und schon war das Fest in vollem Gange. Ohne grössere Zwischenfälle ging das riesige Fest, ja schon bald Festival über die Bühne, und die Rückmeldungen der Heimkehrer sprachen für sich selbst.

Es waren noch nicht mal alle Gäste gegangen, wurde bereits mit dem Aufräumen begonnen. Mann konnte kaum 'Lieblingsfägermitglied' sagen, und schon war fertig aufgeräumt und man traf sich bereits, zwar müde, aber topmotiviert im Bad. Heute ist wiederum ein Heimspiel. Nach dem Fasnachtsgottesdienst in Wolhusen ging es weiter an den Chänubotzerball im Rainheim! Auftritt um 22.00 Uhr. Prime Time! Die heimische Menschenmenge staunte nicht schlecht, als die übermüdete Truppe eine Hammer Show hinlegte. Der eine oder andere liess sich von der Müdigkeit gar nichts anmerken und feierte die Überstandene Fäger Fägete bis in die frühen Morgenstunden.

Bereits war es Sonntag, was für uns hiess, ab nach Grosswangen an den Umzug. Mit unserem originellen Kleid und dem ausgefallenen Grind konnten wir uns von unserer Besten Seite präsentieren. Anschliessend an den Umzug ging es weiter nach Oberkirch, um das 'Guuggair' unsicher zu machen. Da die Barfläche nicht ganz der Fäger-Norm entsprach, wurde kurzerhand die Bühne in eine Bar umfunktioniert. Nach erster Skepsis seitens Organisator und Security, konnten diese schnell von unserer friedlichen Absicht überzeugt werden. Ausgelassen wurde gefeiert, und plötzlich hiess es: Auftritt! Manch einer im Publikum hat nicht schlecht gestaunt, als wir noch um 01.00 Uhr in der Früh einen genialen Auftritt spielten.

Schon bald war es wieder Montag und somit stand ein gemütlicher Tag an. In der Weidmatt starteten wir mit einem Ständli für das Kinderheim. Weiter ging es mit mehreren Ständli, bis wir dann den Nachmittag im Bad bei gemütlichem Beisammensein verbringen durften. Am späteren Nachmittag stand das traditionelle Weidkonzert an. Dies bereitet uns jedes mal wieder Freude, dass wir nach wie vor so willkommen sind in unserem Herkunfts-Quartier. Der nächste Programmpunkt war ein freiwilliger. Im Programm war nichts vorgesehen, weshalb sich einige Fäger entschieden, für alle einen Ausflug nach Doppleschwand, ohne Auftritt, zu organisieren. 

Nun war bereits wieder Güdis Zistig, der letzte Fasnachtstag. Nachdem der Vormittag mit Ständle verbracht wurde, ging es schon wieder nach Doppleschwand. Dieses Mal für den Umzug, welcher, kaum angefangen, schon wieder zu Ende war. Dennoch war dies wiederum ein gelungener Auftritt unserer Truppe. Anschliessend ging es bereits wieder zurück nach Wolhusen, wo wie (fast) jedes Jahr das 'Böögverbrönnne' stattfand. Noch ein letztes Abschlusskonzert und dann hiess es bereits, danke und tschüss sagen. Man bedankt sich jeweils gegenseitig für die vergangene Fasnacht und die gemeinsam verbrachte Zeit. Die ganz harten unter uns, welche noch immer nicht genug hatten, gingen nach Ebnet um noch für einen Knalligen Abschluss der Fasnacht 2023 zu sorgen.

 

Bilder dazu gibt es hier!

 

 

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Gosler & Chorbball Menznau

Nach einem weiteren Samstag Nachmittag im Bad durften wir ins nahe Menznau and der Gosler- & Chorbball.

Einmal wieder traf man sich am Samstag Nachmittag in unserem geliebten Bad auf ein gemütliches Schminken-Trinken. Um 16.00 Uhr fuhr der Car pünktlich los und die Stimmung war einmal wieder genial.

In Menznau angekommen wurden sogleich die Grende ausgeladen und bereits für den bevorstehenden Einzug eingestanden.

Anschliessend an den stabilen Einzug ging es gleich mit dem Monsterkonzert weiter. Danach durften wir die feine Guggenverpflegung geniessen.

 

Kaum fertig gegessen, streute es die Fäger über das ganze Festgelände. Ob in der grossen Halle, der Kaffeestube oder bei der Guggenbühne, überall konnte man den einen oder anderen Fäger sehen. Jedoch nicht lange, denn bereits um 21.30 Uhr besammelten wir uns beim Anhänger für unseren Auftritt um 21.55 Uhr. Wieder einmal ein genialer Auftritt, die Menge tobte und wir feierten uns natürlich selber auch. 

Nun war die 'Arbeit' bereits erledigt, man konnte sich voll und ganz auf die Bar konzentrieren. Mit den vielen Lokalitäten wurde bestimmt niemandem langweilig und der Abend ging schnell vorbei, denn plötlich 02.45 Uhr und der Car wartete an der Strasse. Kurz den Anhänger anhängen, die Grende einladen, und schon waren wir (jedenfalls diejenigen, die müde waren) auf dem Heimweg.

 

 

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Toxic Ruswil

Nun geht es bereits in die vierte Runde der Vorfasnachts Feste. Diesmal mit dem Toxic der Bielbachfäger im nahegelegenen Ruswil.

Langsam kam Routine ins Schminken-Trinken im Hotel Bad. Die Fäger fühlten sich mittlerweile ziemlich wohl hier. Das lag vor allem am großartigen Ambiente: An den Wänden hängen Guugengrinde vergangener Mottos, zwei riesige Flachbildschirme zeigten allerlei Skisport. Besondere Attraktionen waren der Greifautomat, wo sich jeder am meisten Gewinne fischen wollte, aber auch der Totzen zum Nageln. Dabei ging Fäbe Wicki als unangefochtener König hervor. Nachdem jeder seinen Hunger und Durst gestillt hatte, wartete bereits der Car am anderen Ufer der kleinen Emme.

 

 

Kaum vor Ort, ging es los mit dem Monsterkonzert. Wenn auch beim einen oder anderen aufgrund der Kälte zuerst das Instrument eingefroren war, lieferten wir ein souveränes Monster. Der Auftritt verlief dann nicht minder reibungslos. Einzig und allein die Security war nicht erfreut von uns, scheinbar fanden viele den Guugeneingang zum Fest nicht und verstopften somit den Haupteingang beim Holen und Bringen der Instrumente zum Anhänger.

 

 

Das Fest hatte für jeden etwas dabei. Eine Halle mit diversen Bars, eine etwas kleinere Räumlichkeit wo vor allem harte elektronische Musik abgespielt wurde und für diejenigen, welche es lieber etwas gemütlicher nehmen wollten, gab es auch eine Kafistube. Um 02:00 fuhr uns dann der Car zurück in die Heimat, jedoch hatte noch lange nicht jeder Fäger genug und so waren viele von uns allerorts noch lange anzutreffen.

 

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Fasipub und Chärnser Fasnachts Ereffnig

Am zweiten Vorfasnachtswochenende ging es gleich mit diversen Anlässen weiter. Am Freitag mit dem FasiPub und der Inthronisation des neuen Zunftmeisters und am Samstag mit dem Jubiläumsausflug und dem ChäFEr der Arvi-Hyler Kerns.

 

 

Freitag, 13.01.2023, FasiPub und Inthronisation

 

Am Freitagabend trafen wir uns vor dem Gemeindehaus für den Einzug ans FasiPub. Die Vorfreude auf das erste Doppelwochenende war allen ins Gesicht geschrieben und die Verkleidungen sorgten für Aufregung. Mit viel Neugierde wurde betrachtet, was sich die Kollegen haben einfallen lassen. Denn wie jedes Jahr haben wir unsere Verkleidung für diesen Abend dem Zunftmeister gewidmet. Dieses Jahr unter dem Motto «Villa Kunterbunt by (T)raumdesign», was natürlich Adrian Bieri von raumunddesign galt. Wir durften sehr viele kreative und lustige Verkleidungen präsentieren.

 

Als Nummer 4 starteten wir in den Einzug. Auf dem Festgelände vom Fasipub hielt der Zunftmeister der letzten Jahre, Bruno Krummenacher, noch eine Rede. Anschliessend gab jede Wolhuser Guggenmusik noch ein Stück zum Besten. Gespielt wurde auch später nochmals, als wir unseren Auftritt hatten. Der Auftritt gelang uns recht gut. Im Anschluss begaben wir uns direkt zum Rössli, wo wir bei der Inthronisation des neuen Zunftmeisters spielten.

 

Nach der Inthronisation hatten wir nochmal die Gelegenheit, uns beim Rössli mit Speis und Trank zu versorgen, bevor es dann zurück zum Rainheimareal ans FasiPub ging. Der Abend war noch lange nicht gelaufen. Auch im dichten Nebel im Zelt mit den DJs, welche nochmals alles an den Turntables gaben, wurde munter getanzt und gefeiert. Zum Schluss reichte es für den Vize-Festsieg, Gratulation an die Wolhuser Schränzer.

 

 

Samstag, 14.01.2023, Jubiläumsausflug und ChäFEr (Chärnser Fasnachts-Ereffnig)

 

Es ist, als gäbe Didier Cuche sein Comeback, als gäbe Roger Federer seinen Rücktritt vom Rücktritt. JA! Als würde Jesus Christus himself das zweite Mal auferstehen. HungryJones und seine gnadenlose, ehrliche und knallharte Festbewertungen sind zurück.

 

Kurz vor 11 Uhr haben wir uns im Bad eingetroffen, um etwas Farbe ins verkaterte Gesicht zu kriegen. Nach dem das optische, wie beim Schönheitschirurg geregelt wurde, gab es die erste Ernüchterung. Der Fernseher im Bad war nicht funktionstüchtig. An jedem anderen Tag okay, aber heute am Lauberhorn Abfahrtssamstag ist eine Liveübertragung doch einfach Pflicht!!

 

Sportlich reichte es heute für die Schweizer nur für den zweiten Platz. R.W. aus Wolhusen kann davon nur ein Lied singen. Wurde er doch am Vortag Vizefestsieger am FasiPub.

 

Viele Fäxx haben sich auch eingetroffen, mit zwei Cars und einem ehemaligen Fäger als Chauffeur ging es zur Mörlialp. Noch nie habe ich Aperoplatten in so einer Geschwindigkeit leergefressen gesehen.

 

Später in Kerns angekommen gab es ein künstliches "gjoffu" jedoch reichte die Zeit vor dem Einzug locker noch für einen Döner. Das Fazit: besonders teuer dafür auch etwas dünner und kleiner.

 

Zweimal wurde das Dorf beim Einzug umkreist, bis wir uns wieder dem leiblichen wohl widmen durften. Das, Guggenverpflegungs-Chilli war sehr gut, jedoch hat nach meinem Geschmack nach etwas Fleisch gefehlt. In der Bar musste dann noch kurz erklärt werden, dass ein "Grüene Mineral" mit Mineral und nicht mit Citro ist. Ist ja nicht so, dass der Name schon das Rezept beinhaltet.

 

Der erste Auftritt war top, das Leberkäsesemmel vor dem zweiten Auftritt auch. Fast wie in Österreich.

 

Der zweite Auftritt gehörte nur uns, und wir Fäger feierten uns gehörig.

Auf den 01:00 Car ging ich nicht, dazu kann ich also nicht viel sagen, ausser dass etliche halb getrunkene Biere noch im Car standen. Danke dafür, Flönggu und ich mussten uns das letzte Bier im 03:00 Car teilen. Dafür gab es davor noch eine legendäre Käseschnitte. Kulinarisch war dieser Ausflug ein voller Erfolg, auch musikalisch gibt es nichts zu motzen. Ein Dank bleibt allen Fäxx, es ist immer eine besondere Freude, vor euch zu spielen.

- Bericht Jonas 'Hungry Jones' Wicki

 

 

Bilder vom Fasipub gibt es hier.

Impressionen der ChäFEr sind hier anzusehen.

 

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Geischterfäscht - 40 Jahre Jubi

Nach der Probe am Mittwoch galt es am Samstag ernst: Die Geisterparty der Chloschtergeischter Wärtischtei stand an. Das erste Vorfasnachtsfest für uns war zugleich das 40 Jahre Jubiläum der Chloschtergeischter. Grund genug für alle Fäger, gleich beim ersten Mal alles zu geben.

 

Zum ersten Mal überhaupt traf man sich im Bad Wolhusen für das Schminken-Trinken. Auch wenn das Bad noch nicht geöffnet hatte, liess man uns im Untergeschoss verweilen. Schon von weitem sah man die aufgehängten Weidfäger-Banner entlang der Brücke über die Emme, ein herzliches Willkommen. Der ganze Nachmittag stellte sich als sehr kurzweilig heraus und es war schon bald wieder Zeit zum Aufbrechen.

 

 

Um 18:00 startete die Geisterparty mit dem Monsterkonzert. Neben den Guugenklängen vermochte auch der ausgeschmückte Bierstand, welcher prominent in der Mitte des Hauptplatzes stand, zu begeistern. Auch sonst war die Dekoration passend zum Motto «ElefanTastisch» gestaltet. Der Auftritt im Partyzelt fand vor phänomenalem Publikum statt. Die musikalische Leistung der Fäger war angesichts der späten Auftrittszeit lobenswert. So darf es in Zukunft gerne weitergehen. Mit viel Euphorie ging man an der Party nochmals richtig ans Limit und machte die Nacht zum Tag.

 

 

 

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Probeweekend

Endlich war es wieder soweit, die Weidfäger machten Engelberg unsicher. Wie jedes Jahr waren harte Proben und unvergessliche Momente zu erwarten. Diese Erwartungen haben sich einmal wieder bestätigt.

Mit super Stimmung traf man sich am Samstag pünktlich um 13.00 Uhr im alt begehrten Ferienhaus 'Juhui'. Gleich ging es auch los mit dem ersten Probeteil. Aufgrund von gesundheitlicher Abwesenheit unseres Tampis Luki übernahm kurzerhand musilkalischer Leiter und Ex-Tampi Basil die Probe. Auch er verlangte uns einiges ab, jedoch gab es zwischenzeitlich ein wohlverdientes Registerapéro.

 

Nach der Anschliessenden Gesamtprobe begab man sich in den Speisesaal, wo ein wahrlicher Gaumenschmaus vorbereitet war.

Manch ein Sternekoch wäre neidisch auf das aufgetischte Menu mit Salat, Suppe, Cordon-Bleu gefolgt von einem Dessert.

An dieser Stelle: Danke Küchenteam!

 

Natürlich war der Abend noch lange nicht fertig, jeder hat da seine eigenen Traditionen. Manch einer hat den Abend im Haus ausklingen lassen, einige hatten es sich draussen am Feuer gemütlich gemacht und eine beachtliche Truppe übernahm kurzerhand die berühmt-berüchtigte Gletscherspalte. Jedenfalls hat bestimmt jeder genug bekommen (einige vielleicht noch mehr).

 

Am Sonntag trafen sich dann wieder alle pünktlich zur Probe um neun Uhr in der Früh. Einige etwas motivierter und ausgeschlafener als andere, jedoch all samt motiviert für die Probe. Nach einem langen Tag des Probens stand nur noch das Putzen da, welches auch schnell und effizient in Angriff genommen wurde. Danach hiess es bereits wieder: Danke Engelberg, tschüss bis nächstes Jahr.

 

 

Bilder gibt es hier.

 

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Probestart

 

Endlich ging es am Samstag, 29. September 2022 wieder los mit der Probesaison.


Es ist endlich wieder Zeit, die Probesaison ist hier.

Trotz einiger verklemmten Ventilen und wohl dem einen oder anderen Konfetti, das aus dem Guggi kam, war die Fägertruppe motiviert, wieder musizieren zu dürfen. 

Voller Tatendrang ging man nach einem halben Jahr Pause ans Musizieren.

Der Eine oder Andere musste erkennen, dass es bis zur Fasnacht doch noch die eine oder andere Probe braucht.

Dennoch war es eine gelungener Auftakt in die neue Probezeit.

 

 

Die Fotos vom Probestart sind hier zu finden.

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Ink- und Bratfest

Am Samstag, 20. August fand das jährliche Ink- und Bratfest statt. Dieses Jahr waren wir im KKLW Zihlenfeldlöchli zu Gast.

 

Nebst den zahlreich eingetroffenen Fägern waren auch ehemalige Fäger, die Fäxx eingeladen. Einige von ihnen liessen sich mit Anhang oder der ganzen Familie blicken. Ausserdem waren auch die neuen Hamburger eingeladen, welche sich die Gelegenheit nicht nehmen liessen, einige Fäger schon vor der Probesaison kennen zu lernen.

Natürlich mussten wir auch nicht verhungern oder verdursten. Feinste Grilladen und gekühlte Getränke luden zum verweilen ein. So nahm der Abend seinen lauf, bis schlussendlich auch die aller letzten genug hatten und sich auf den Heimweg begeben haben.

 

 

Bilder dazu gibt es hier.

 

 

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Vorstand auf Tour de Suisse

Am vergangenen Wochenende ging der traditionelle Vorstandsausflug der Weidfäger über das Schweizer Schienennetz. So traf man sich pünktlich zum Bier um vier am Bahnhof Wolhusen. Voller Vorfreude begab sich der Vorstand unter der Leitung von Präsi Angelo und Bastelprinz Dino auf den Weg ins Unbekannte.

 

In exakt etwas mehr als zwei Bierlängen erreichte unser Grüppchen die Bundeshauptstadt, fand Kante M nach etwa zwei Bahnhofsdurchquerungen und wenig später die Unterkunft am Fusse des Berner Hausberges. Weiter ging es mit dem Tram und, da für die direkte Anreise ins kultige Berner Tramdepot die falsche der 21 Berner Brücken auserkoren wurde, zu Fuss zum Nachtessen. Im Garten des Tramdepots machte der Blick auf den Bärengraben Lust auf mehr, so wurde auf langes Verweilen und Geniessen des Sonnenunterganges einstimmig verzichtet und die Bärengrotte persönlich inspiziert. Abgerundet wurde das Programm am Freitag mit Sportwetten in der Turnhalle (Tampi Luki soll den Klimmzug geschafft haben) und Schlummerbecher am romantischen Feuer in der Hostelbar.

Nach ausgiebigem Frühstück vom reichhaltigen Buffet und einem würdigen „Rundlauf“ führten die Organisatoren zurück an den HB. Eingedeckt mit reichlich Proviant, reiste das Buebezögli mit dem Zug weiter in den Süden. Schnell wurde den nach wie vor ratlosen Reiseteilnehmern klar, das OASG würde man höchstens noch mit dem Helikopter erreichen. Statt dorthin, wo es immer regnet, dorthin, wo es niemals regnet. Nach Sion an die Alaia Bay statt in den Schlamm im Sittertobel. Im ersten Surfbecken in Kontinentaleuropa machten die Weidfägervorstände 1A Figuren. Zum Glück hat man bei der Frage nach dem Niveau auf Understatement verzichtet und ungeniert verlang: „You can take out the big waves now!“, sonst wäre es wohl zu einfach gewesen. Coole Drinks an der Bay und eine etwas zu gechillte Bedienung verleiteten uns in die Sümpfe des Sittener-Nachtlebens. Dart, leckere Shots und Beats in der Jukebox bescherten uns beste Unterhaltung. Die Ersten werden die Letzten sein. Zumindest, wenn auf ein Taxi verzichtet wird und mangelnde Ortskenntnisse auf Umwege führen.

Froh darüber, wieder komplett zu sein, startete der Sonntag mit obligatem Frühstück, je nach Vorliebe im Ibis oder für die Feinschmeckerfraktion im MC Donalds. Ob ein Zug um 12:24 Uhr oder um 12:34 Uhr fährt, wird spätestens um 12:30 Uhr relevant. Doch irgendwann lud ein freundlicher Walliser Busfahrer uns „Üsserschwiizer“ doch noch im Thermalbad Brig ab. Gemäss Wellness-Preisliste kann man sich in exakt 3 Stunden von sämtlichen Strapazen erholen, ob das wirklich stimmt und wie die anschliessende Heimfahrt verlaufen ist, wird sich bei den meisten wohl erst am Montag zeigen.

 

Herzlichen Dank den Organisatoren Angi und Dino für die gelungene und lustige Tour de Suisse!

 

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Fäger Nachwuchs

Am 11. Mai 2022 durften Alain und Selina ihren Sohn Niilo auf der Welt begrüssen. Zur Feier des neuen Familienglücks durften die Weidfäger am 25. Mai den frischgebackenen Eltern mit einem Täfeli Gratulieren. Die Weidfäger wünschen der jungen Familie alles Gute.

 

Bilder dazu gibt es hier.

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Hochzeit von Pasci und Yoli

Bei bestem Wetter durfte das langjährige Mitglied Pasci seiner Frau Yoli das Ja-Wort geben. Diesem speziellen Anlass durften die Weidfäger beim Spalierstehen und mit einem Ständli am Apero beiwohnen.

 Pasci und Yoli heirateten in der Egg-Kapelle in Entlebuch. Anschliessend machte sich die gesamte Hochzeitsgesellschaft auf zur Borhplattform Finsterwald. Dort gab es deliziöses Apero, viele Gratulationen dem Brautpaar und sogar einen Flashmob.

Die ganzen Festlichkeiten durften die Weidfäger mit einem Ständli musikalisch abrunden. Der Bräutigam spielte zwei Stücke davon gleich selber mit auf der Trompete. Das letzte Stück wurde traditionsgemäss von der Braut dirigiert, welche einen grandiosen Job machte.

 

Die Weidfäger wünschen dem Brautpaar und der Familie alles Gute für die Zukunft.

 

 

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Tot gesagte Fasnacht ausgiebig gefeiert!

Die Weidfäger Wolhusen haben mit der 44. Generalversammlung das Vereinsjahr mit einer spontanen Fasnacht im kleinen Rahmen abgeschlossen. Im Mittelpunkt des Abends standen Rückblick auf den aussergewöhnlichen Fäger Ball und Ausblick auf das kommende Jubiläumsjahr. Vier langjährige Mitglieder mussten verabschiedet werden.

 

52 Weidfäger versammelten sich am Samstag zur Generalversammlung im Restaurant Rebstock, herzlich willkommen geheissen von Marcel Amann. Im Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr blickte Präsident Angelo Zimmermann auf die ereignisreichen Anlässe zurück. Hervorgehoben wurde im Besonderen die wenigen aber um so mehr «wild» gefeierten Fasi- Feste. «Wild» war auch die Bekleidung, denn die Fäger waren das erste Mal in ihrer Vereinsgeschichte in verschiedenen Kostümen der vergangenen Jahre unterwegs. Klar ist, die Rückkehr der Fasnacht nach einem Jahr Abstinenz war ein Highlight für jeden Fäger.

 

Alles für die Fasnacht! 

 

Tambourmajor Lukas Lingg durfte auf ein herausforderndes Jahr unter seiner musikalischen Leitung zurückblicken. Nach dem Einstellen des Probebetriebes durfte man sich plötzlich wieder auf Auftritte freuen. Um das Repertoire aufzufrischen waren jedoch noch musikalische Überstunden im Proben erforderlich. Fünf Personen konnte Lukas Lingg sichtlich erfreut als Probekönige auszeichnen. Es sind dies Andreas Lingg, Lukas Lingg, Mathias Lingg, Fabian Wicki und Fabian Schiesser.

 

Programmchef Hugo Faria blickte auf die gelungenen Anlässe während der Fasnacht «Light» zurück. Innert drei Wochen Vorlaufszeit konnte er den Fägern ein ansprechendes Programm, gespickt mit zahlreichen Auftritten, organisieren.

 

Auch dem OK der Fäger Fägete ist es in wenigen Wochen gelungen, eine unterhaltsame Party aus dem Hut zu zaubern. Die traditionell am Fasnachts-Freitag stattfindende Fäger Fägete wurde heuer durch ihren kleinen Bruder, den Fäger Ball vertreten. Der für seine Grösse sehr gut besuchte Anlass bot allen Gästen die Party, auf die sie sich zwei Jahre lang gefreut haben. Nebst den wummernden Bässen in den kreativ dekorierten Lokalitäten sorgten auch diverse Guggen für eine fantastische Stimmung auf dem Festgelände auf dem Rainheim Wolhusen. Dank akribischer Planung, einer grossen Portion Glück und dem hervorragenden Einsatz aller Helferinnen, Helfer und Weidfäger, dürfen wir auf ein rundum gelungenes Gastspiel auf dem Rainheim zurückblicken. Besten Dank an Alle die zum Gelingen beigetragen haben.

 

Sechs neue Mitglieder aufgenommen

 

Nach zwei Jahren «Probezeit» wurden sechs Hamburger als neue Mitglieder in den Verein aufgenommen. Es sind dies: Livio Bossert, Ueli Portmann, Marvin Dissler, Simon Roos, Fabian Schiesser und Raphael Zemp. Der Verein darf nächstes Jahr gleich sieben neue Hamburger begrüssen. Leider gab es auch vier Austritte. Unter grossem Applaus wurden Raphael Wicki, Benjamin Steffen, Pirmin Birrer und Kilian Steinmann verabschiedet. Die Weidfäger werden die Fasnacht 2022 mit 57 aktiven Mitgliedern bestreiten.

 

Das alljährliche Highlight der Fäger-GV, die Wahl des Leferkönigs, konnte Timon Lötscher, alias «Moneyboy 22», für sich entscheiden. Der Mitarbeiter einer namhaften Schweizer Grossbank konnte die letzte Taxifahrt der Fasnacht nicht mehr berappen. Nach langer Erklärungsnot, stellte sich heraus, dass die Zahlung auf seinem Handy nicht getätigt werden konnte, da die mobilen Daten ausgeschaltet waren.

 

Der Vorstand der Weidfäger wird das kommende Jahr in unveränderter Zusammensetzung antreten. Alle Vorstands-Mitglieder wurden in ihren Ämtern wiedergewählt. Es sind dies: Angelo Zimmermann (Präsident), Lukas Lingg (Tambourmajor), Raphael Weber (OK- Präsident), Fabian Wicki (Kassier), Hugo Faria (Programmchef), Joshua Dissler (Bastelchef) und Nicolas Zemp (Aktuar).

 

45 Jahre Jubiläum

 

Der Ausblick ins 45. Vereinsjahr machte deutlich: Die Vorbereitungen des Fägete-OK’s, des Mottoteams und der musikalischen Leitung sind bereits in vollem Gange. Noch bleiben weitere Details geheim, aber die nächste Fäger Fägete findet definitiv statt, nämlich am 17. Februar 2022. [Nicolas Zemp, Jonas Wicki] 

 

Hier sind die Fotos von der GV

Fasnachtswoche 2022

Die Weidfäger durften eine ereignis- und erfolgreiche Fasnacht 2022 erleben. Obwohl vieles in einem etwas kleineren Rahmen stattfand, hat es nicht weniger Spass gemacht. Durch das Musizieren, Feiern und Beisammensein wurde die 5. Jahreszeit einmal mehr ausgelebt.

 

SchmuDo

Eine Stunde vor dem Urknall trafen sich schon viele Fäger im Weidring zum Frühschoppen, organsiert durch die 10-Jahre-Jubilare Chläberli, Möuk und Flugo. Quasi der Morgenchlapf vor dem Urknall. Laufend kamen mehr Mitglieder dazu bis um 05:45 Uhr die Truppe beisammen war. Pünktlich um 6 Uhr erschallte ein lauter Knall über Wolhusen. Die Weidfäger machten sich auf zur traditionellen Runde durch den Weidring und danach in Richtung Dorf. Zwar für einmal ohne Grind, aber trotzdem mit den besten Guggenmusik-Klängen. Dieses Jahr wurde der Extra-Weg zum Markt und zurück auf den Rössliplatz ausgespart und direkt der Rössliplatz eingenommen. Dort gaben die drei Wolhuser Guggenmusiken ein kleines Platzkonzert, bevor es anschliessend im Rössli eine Mehlsuppe und Flüssignahrung gab.

Nachdem sich alle verpflegt hatten, stand schon bald der nächste Termin an. Das Ständli vor dem Spital. Viele Fäger nahmen dazu aus Gründen der Bequemlichkeit den Bus, wo die weiteren Passagiere mit einer spontanen und improvisierten Darbietung vom Seelesüder beglückt wurden. Dass dieses Lied schon länger nicht mehr im Repertoire der Weidfäger ist, war jedoch an den etwas schiefen Tönen einfach herauszufinden.

Nach dem Ständli im Spital ging es weiter zum Kinderheim und anschliessend zurück auf den Rössliplatz, wo buntes Fasnachtstreiben herrschte. Im Anschluss zum Ständli auf dem Rössliplatz ging es fürs Mittagessen und Schminken in den Rebstock. Frisch geschminkt und wieder mit etwas Festem im Magen ging es nochmals durchs ganze Dorf bis zum Bad. Nicht alle konnten sich für diesen Fussmarsch begeistern. So kam es, dass plötzlich ein Lastwagen auf dem Bad-Parkplatz anhielt. Ein Fäger stieg aus, ein zweiter hinten nach und am Schluss reichte der LKW-Chauffeur noch einen 10 Kg Sack Konfetti nach. Eine Riesensauerei war vorprogrammiert. Nach dem sich alle Weidfäger schon mal mit Getränken eingedeckt hatten, kamen schon bald die ersten Schränzer und Chänubotzer ins Bad. Am Morgen noch im Dorfkern waren jetzt wieder alle Guggenmusiken im Bad vereint.

Die Weidfäger mussten das Treiben als erstes Verlassen, da noch ein Auftritt am Borggeischer Monsterkonzärt bevorstand. Wie schon vor einigen Jahren in Kägiswil hatte man dieses Jahr wieder ein Guggenbattle gegen die GUGUBA aus Ballwil. Wobei «gegen» vielleicht nicht das richtige Wort ist dafür. Beide Guggenmusiken feierten sich gegenseitig und machten die Darbietung so zu einem grossartigen Erlebnis. Nach dem Auftritt trennten sich die Wege. Einige machten sich schon auf dem Heimweg um am nächsten Tag fit für den Fägerball zu sein, einige besuchten weitere Veranstaltungen und ein paar blieben noch bis zur Carfahrt um halb Eins in Rothenburg.

 

Die Bilder dazu findet ihr hier!

 

 

Fäger-Ball-Freitag

Es ist schon etwas ungewohnt, dass es nicht der Fägete-Freitag ist, doch mit dem kleinen Bruder der FägerFägete lässt es sich sicher auch ganz gut festen. Um dieses Festen den Besuchern möglich zu machen, trafen sich die Weidfäger Punkt 9 Uhr auf dem Schulhausplatz Rainheim, damit dem Festareal der letzte Schliff verpasst werden konnte. Die Dekorationen in den Zelten musste noch fertiggestellt werden, die Sicherheitsgitter korrekt platziert und eingefasst werden und die Kühlschränke aufgefüllt werden. Spontan wurde das Festareal noch mit einem Pferd in Lebensgrössem dekoriert. Gesponsert wurde das gute Stück vom Zunftmeister Bruno Krummenacher. Somit erwies sich der Baukran, welcher das Festgelände verkleinerte, doch noch als nützlich.

Bereits eine Stunde vor Türöffnung hatten sich ein paar Fasnächtler vor dem Eingang eingefunden. Die letzten Vorbereitungen konnten rechtzeitig abgeschlossen werden und somit startete das Fest pünktlich um 18 Uhr. Viele Festbesuchende hörten draussen den Guggenmusiken zu, welche erstklassig von den ehemaligen Fägern Brögu und Phippu anmoderiert wurden. Auch in den Barzelten und im Schlagerstoboto war mächtig was los und es wurde ausgelassen gefeiert. Die Turbo-Mate (Mate-Tee mit Vodka oder Gin) gingen weg wie warme Weggli an einem Sonntagmorgen und die "Grüene-Mineral" flossen die zahlreichen gierigen Gurgeln herunter. Als Highlight des Abends wurde noch das Pferd versteigert. Für rund 1'000 Schweizer Franken ging das gute Stück an die Seewooggosler aus dem Nachbardorf Menznau. Die lebensgrosse Nachbaute des Huftieres wurde dann auch vom Bauchef höchstpersönlich vom Kran abgeseilt und im grossen Barzelt dem Gewinner der Auktion übergeben. Falls man sich an dieser Stelle nun ernsthafte Sorgen um das Tierwohl machen sollte, bitten wir inständig, sich mit den Seewooggoslern in Verbindung zu setzen. Gemäss internen Fäger-Recherchen scheint es dem edlen Tier jedoch gut zu gehen.

Insgesamt dürfen die Weidfäger auf einen erfolgreichen Fäger-Ball ohne Zwischenfälle zurückschauen. Der kleine Bruder der Fäger Fägete, genannt Fäger Ball, darf als kompletter Erfolg verbucht werden. Scharen von fasnachtsverrückten Besucherinnen und Besuchern wurden verzückt und Wolhusen wurde wieder einmal seinem Ruf als Fasnachtshochburg gerecht. Die Weidfäger freuen sich bereits jetzt auf die nächste Ausgabe am 17. Februar 2023! Ob es dann wieder eine Fägete im grösseren Rahmen gibt, oder ob man die kleinere Version beibehält, wird zu gegebener Zeit kommuniziert werden.

 

Fotos vom Fägerball sind hier zu finden!

 

 

Fasisamstag

Das Fest im Rainheim war schneller aufgeräumt als man sich es gewohnt ist von der Fete im Berghof. Deshalb durften die beliebten Sandwiches, welche fürs Mittagessen gedacht waren, mit nachhause genommen oder direkt nach dem Aufräumen verspeist werden. Während genüsslich an den leckeren Sandwiches herumgekaut wurde, tauschten sich die Fäger noch über die Ereignisse der vergangenen Nacht aus. Als Hauptprotagonisten des Abends kristallisierte sich ein junger Herr heraus, der in der Hitze des Gefechts seine Jacke vergessen hatte. Der scheinbar mit Testosteron vollgepumpte Weiberheld ging diesen Abend wohl mit viel Optimismus an, was anhand der übertrieben grossen Menge an Latexgummi eindeutig belegt werden kann. Die Geschichte des jungen Casanova heiterte die ganze Fägertruppe nochmals auf und nach der wohl frühesten Beendigung der Aufräumarbeiten aller Zeiten, konnte das Mittagessen bereits im Räbe beim SchminkenTrinken eingenommen werden. 

Nachmittags um halb vier Uhr holte der Car die Weidfäger ab und brachte sie nach Willisau. Bevor es mit Musizieren losging, war noch etwas Zeit um die Lokale im Städtli zu besuchen. Ein Hamburger konnte dabei seine Fähigkeiten im Biertrinken, "Variante Tornado", unter Beweis stellen und hatte so seinen Fäger-Spitznamen auf sicher. In Willisau gab es gleich zwei Auftritte auf der Aussenbühne. Der erste Auftritt war bereits um 17:30 Uhr. Grundsätzlich ein solider Auftritt, jedoch ging der Versuch zwei verschiedene Stücke gleichzeitig zu spielen nicht ganz auf. Beim zweiten Auftritt war es dann der Wind, welcher es nicht so gut meinte und eiskalt durchs Städtli zog. Anschliessend wurde noch gefeiert, getanzt und Stagediving betrieben. Um 24 Uhr machte das Partyzelt seine Blachen dicht und die feierwütigen Fäger verschoben sich in eine andere Bar zur Afterhour. Die Müdigkeit machte sich endgültig breit und die meisten Weidfäger waren vermutlich nicht unglücklich als der Car um 1 Uhr morgens bereit stand um die Heimfahrt anzutreten. Natürlich gab es noch die Hartgesottenen, welche sich im Räbe einen Schlumi gönnten.

 

Bilder vom Fasisamschtig sind hier einzusehen.

 

 

Fasisonntag

Bereits um 10.00 Uhr fanden sich die ersten Fäger im Räbe ein, der eine oder andere noch nicht ganz so frisch, doch keiner wollte den letzten offiziellen Anlass dieser Fasnacht verschlafen. Fertig geschminkt, durften wir ein herrliches Mittagessen, gesponsert vom Räbe, geniessen. Nach einiger gemütlicher Räbe-Zeit versammelten wir uns vor dem Restaurant und durften dem Rebstock zum Dank ein Ständli spielen. Dieser Dank ist nicht nur für das feine Mittagessen, sondern für die ganze Fasnacht, Probezeit, Bastelabende und andere Anlässe, wo wir ständig willkommen sind im Räbe. Danke Mäsi & Team!

Anschliessend durften wir in den wartenden Car einsteigen und schon ging die längste Carfahrt dieser Fasnacht los. Gespickt mit Schnitzelbänken, blöden Sprüchen und einer emotionalen Ansprache von Tagespräsi Gandi ging die Fahrt schnell vorbei. Auf dem Areal der Galliker Transporte angekommen, trennten sich die Wege vorerst. Einige genossen die Sonne auf dem Umzugs-Areal, andere gingen bereits in Richtung Festgelände.

In der Halle angekommen, bestaunte der eine oder andere die aufwändige Deko, welche in Form der Ampel, auch schnell die Dance Moves der Fägertruppe beeinflusste. Nicht zu stoppen waren wir jedoch am Auftritt. Zur Prime-Time um 22.15 Uhr durften wir ein letztes Mal diese Fasnacht auftreten. Die vollgepackte Kaffestube feierte uns, doch man könnte sagen, wir feierten uns noch viel mehr. Nach dem gelungenen Auftritt wurde wohl auch die eine oder andere Freudeträne vergossen, als man sich untereinander für die Fasnacht bedankte.

Voller Elan machte sich ein Grossteil auf den Weg zurück an die Bar. Bis in die frühen Morgenstunden wurde fleissig gefeiert, bis um 03.00 Uhr dann wieder der Car fuhr. Einmal mehr brachte uns Jerry sicher nach Hause.

 

Hier sind die Fotos vom Fasisonntag.

Schränzerball & Ruggertreffen

Ein bisschen surreal fühlt es sich an. Schon fast musste die zweite Fasnacht in Folge dem Coronavirus weichen und doch sitzen bereits einige Fäger im Räbe, reden über vergangene Tage aber auch was auf sie zu kommen wird in den nächsten Tagen. Es ist Samstag, nein nicht irgendein Samstag. Es ist Schränzerball-Samstag!

Musik dringt aus der Kegelbahn im Untergeschoss. Folgt man der Musik riecht man auch die Schminkfarbe und es wird warm ums Herz. Mit der ersten Farbe im Gesicht kommt auch die freudige Fasnacht Stimmung auf. Immer mehr trudeln sie ein. Nicht wie gewohnt im Einheitsgewand, sondern bunt durchmischt, quasi eine Collage der letzten Jahre. Erinnerungen werden wach und eins ist sicher, ab jetzt werden auch wieder neue Geschichten geschrieben. Auch einige interessierte zukünftige Hamburger haben sich in der Heimstätte der Weidfäger eingefunden und dürfen das Schminken-Trinken miterleben.

 

Am frühen Abend macht sich der bunte, wilde Tross auf in Richtung Markt. Die ersten Guggenmusikklänge ertönen schon. Und dann ist er da, der erste Fasnachtsauftritt der Weidfäger seit einer gefühlten Ewigkeit. Mit viel Freude und Power wird am Monsterkonzert ein kleiner Vorgeschmack gegeben auf das was noch folgen wird.

 

Um zehn nach zehn Uhr dann der Auftritt. Primetime. Der Puls steigt. Die Menge tobt. Ekstase. Der Weg ist geebnet für eine lange Partynacht. Ob in der Kafistobe, im Partyzelt wie auch an der Aussenbühne, überall sind die wilden Fäger am Feiern. Noch denkt niemand an morgen. Doch auch die längste Partynacht nimmt immer ein Ende.

 

Am Sonntagmorgen das Schminken-Trinken Nummer zwei. Die einen etwas blass die anderen noch ziemlich viel Farbe vom Vorabend im Gesicht. Egal, das Schminkteam leistet beste Arbeit, so dass jeder Fäger wieder eine Falle macht. Nur bei Flönggu muss noch etwas mehr Farbe her als gewohnt. Danach tropft nicht nur das Gesicht, sondern auch die Sonnenbrille sieht so aus, als wäre er in einen Schneesturm gekommen.

 

 

Pünktlich steht der verlässliche Carfahrer Jerry wie eh und je vor dem Räbe. Auf nach Entlebuch ans Ruggertreffen! Nur das mit der Car-CD scheint dieses Jahr nicht so zu klappen. Jäno, dafür läuft die Spotify Playlist jeweils im Räbe (da-da-da-da-daaa-da, da-da-da-da-daaa-da).

 

In Entlebuch scheint der Wind niemanden zu stören. Vor zahlreichen Fasnächtler wird mit dem Monsterkonzert der Nachmittag eingeläutet. Bis zum abendlichen Auftritt dreht sich der lange Zeiger an der Uhr noch ein paar Mal im Kreise und die Fäger haben Zeit in der Kafistobe zu spielen, sich am Grill mit Entlebucher Spezialitäten zu Verpflegen oder einfach dem Barsonntag alle Ehre zu machen. Einige verschlägt es auch in die umliegenden Beizen. Kesche, der umtriebige Goalie vom heimischen FC Entlebuch begrüsst gleich alle Bahnhöfli-Gäste mit dem Megafon und wünscht allerseits einen schönen Sonntag. Schön ist er tatsächlich, dieser Sonntag, an dem man wieder die Zeit mit Freunden geniessen kann.

 

Immer mehr von der Guggenmusik aus dem Weidquartier treffen wieder auf dem Festareal in Entlebuch ein. Bereits jetzt wurden wieder etliche Geschichten geschrieben. Vor immer noch sehr viel Publikum wird dann auch der letzte Auftritt des ereignisreichen Wochenendes gespielt. Für einige ist dies auch schon der Abschluss für heute und sie machen sich auf den Heimweg, andere wollen die Möglichkeit, um nochmals so richtig Party zu machen nicht verpassen. Irgendwann geht es dann aber auch für die letzten nachhause. Es bleibt zu hoffen, dass dank dem Whatsapp-Status vom Fäger-Kassier auch der Anhänger sachgerecht für die kommenden Fasnachtstage abgestellt wurde.

 

 

Es bleibt Danke zu sagen. Danke Schränzer für eine weitere Ausgabe des legendären Schränzerballs. Danke Chräjemusig für ein wunderbares Ruggertreffen. 

 

Hier geht es zu den Fotos vom Schränzerball und vom Ruggertreffen

Fasnacht 2022

„Heute ist ein guter Tag!“, liess der Bundesrat am 2. Februar 2022 verlauten und stellte weitreichende Lockerungen mindestens in Aussicht. Die Situation rund um die Pandemie scheint sich zu beruhigen. Grund genug für uns Weidfäger unsere Optionen noch einmal gründlich zu prüfen.

 

Manchmal braucht es Beharrlichkeit, manchmal aber auch Flexibilität und den Mut, die Richtung zu ändern und sei es um mindestens 180 Grad. Fazit dieses inneren Dialoges: Wir nehmen die die Fasnacht 2022 nun doch in Angriff.

Man wird uns Weidfäger an der Fasnacht also sehen und hören können. Nein, nicht mit neuem Motto oder im neuem Gwändli und auch nicht bewaffnet mit einem endlosen Repertoire an neuen Hits, sondern im klassischen Look und den bekannten Ohrwürmern. Sei es drum. Für uns zählt, dass wir unsere geliebte 5. Jahreszeit nicht im gewohnten Ausmass, aber dennoch in einem ordentlichen Rahmen feiern können.

 

Wo soll uns das besser gelingen als an den folgenden Veranstaltungen?

 

Programm Weidfäger 2022

19. Februar 2022     Legendärer Wolhuser Schränzerball

20. Februar 2022     Ruggertreffen in Entlebuch

24. Februar 2022     Tagwach und Fasnachtstreiben in Wolhusen

25. Februar 2022    Weidfäger-Ball in Wolhusen

26. Februar 2022     Überraschung

27. Februar 2022     Überraschung

 

Weitere Infos folgen so bald wie möglich.

Bis Bald!

 

Du möchtest mit deiner Guggenmusig am Weidfäger-Ball auftreten? Melde dich jetzt bei unserem Programmchef: progimaus@weidfaeger.ch!

Fäger Nachwuchs zum Zweiten

Am 12. Oktober 2021 durften Pasci und Yoli ihre Tochter Leona Marie in die Arme nehmen. Die Weidfäger gratulieren herzlichst und wünschen der Familie alles Gute für die Zukunft.

Fäger Nachwuchs

Ex-Präsi Andi und seine Frau Anja wurden am 23. September 2021 stolze Eltern ihrer Tochter Maelle. Die Weidfäger waren deshalb am letzten Samstag nach der Probe in Sursee um das Täfeli aufzustellen. Die Weidfäger gratulieren ganz herzlich zum neuen Familienglück.

Probestart

Endlich ist es wieder so weit, 

begonnen hat die wunderbare Probezeit.

Mit Speis und Trank verpflegt,

wird nun die Musik ausgelebt.

 

 

Heute das verstaubte Guggi hervorgenommen,

hat das eine oder andere Ventil noch etwas geklommen.

Viel zu lange herrschte Stille, 

 

ein Februar ganz ohne Promille.

 

Mit vollem Tatendrang wird vorangeschritten,

begeistern wollen wir wieder mit tollen Auftritten.

Wir freuen uns schon auf das Wiedersehen,

zusammen an der Fasnacht durchdrehen.

 

 

Hier findest du die Fotos vom Probestart!

Hochzeit Pitsch und Eve

Am Freitag dem 27. August gaben sich Pitsch und Eve bei schönstem Wetter in Willisau das Ja-Wort. Die Weidfäger durften diesem bedeutendem Ereignis mit einem Ständli beiwohnen. Die Weidfäger wünschen dem frisch verheirateten Brautpaar alles Gute für die Zukunft.

 

Hier geht es zu den Fotos!

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Umbruch bei den Weidfägern nach abgesagter Fasnacht

 Mit der 43. Generalversammlung haben die Weidfäger Wolhusen das sehr kurze Fasnachtsjahr, welches infolge der weltweiten Pandemie abgesagt wurde, abgeschlossen. Im Mittelpunkt des Abends standen die Neuwahl des Präsidenten und die möglichen Szenarien, wie die kommende Fasnacht 2022 in Angriff genommen werden kann.

 

47 Weidfäger versammelten sich am Samstag, 3. Juli, zur Generalversammlung im Restaurant Rebstock. Nach langer Corona-bedingter Auszeit war den zahlreich erschienenen Mitgliedern die Freude über das Wiedersehen gross ins Gesicht geschrieben. Dementsprechend wurden beim Einstiegsapéro Geschichten und Anekdoten des vergangenen Jahres ausgetauscht. Es zeigte sich, dass auch ein Jahr Pandemie dem Zusammenhalt innerhalb des Vereins nichts anhaben konnte.

 

Abgesagte Fasnacht

 

Andreas Lingg eröffnete pünktlich die 43. Generalversammlung und betonte dabei die allgemeine Erleichterung, dass man es trotz aller Schwierigkeiten doch noch geschafft hatte, sich allesamt im Rebstock einzufinden. Unter den gängigen Schutzvorkehrungen und den wachsamen Augen des engagierten Rebstock-Teams blickte der Präsident auf das ereignisarme letzte Jahr zurück. Die Weidfäger trafen sich…. Täfelistelle? Ink-und Bratfest? Zwei Proben? Des Weiteren schlug der Vorstand vor, dass die sechs Hamburger aufgrund der besonderen Umstände ihr Hamburgerjahr in der kommenden Fasnachtsperiode in Angriff nehmen werden. Der Verein segnete den Vorschlag des Vorstands einstimmig ab. Mit diesem Entscheid soll den Hamburgern ermöglicht werden, dass sie sich voll und ganz in den Verein integrieren und dabei die Kultur der Weidfäger verinnerlichen können.

 

Zimmermann ersetzt Lingg – Umbruch im Vorstand

 

Was nach einer gewohnten Aussage von Sascha Ruefer tönt, entpuppt sich in Wirklichkeit als zukunftsgerichteter Wechsel im Vorstand der Weidfäger. Nach acht Jahren Vorstand (fünf als OK-Präsident und drei als Vereinspräsident) hinterlässt Andreas Lingg einen gesunden und funktionierenden Verein. Mit seiner umsichtigen Art vertrat er die Weidfäger Wolhusen mehrere Jahre gegen aussen und es gelang ihm, den Verein in vielerlei Hinsichten weiterzuentwickeln. Als neuer Präsident wurde Angelo Zimmermann gewählt, der bislang als OK-Chef tätig war. Unter tosendem Applaus übergab Andreas seinem Nachfolger sein Amt. Die vakante Position als OK-Chef wurde von Raphael Weber besetzt. Zusätzlich aus dem Vorstand ausgetreten, ist Mario Bucher. Er darf auf drei ereignisreiche Jahre als Programmchef zurückblicken. Zudem bekleidete er ein Jahr lang das Amt des Vizepräsidenten. In Erinnerung bleiben wird Mario wegen seinen legendären Ansprachen im Car und den einwandfrei organisierten Festauftritten sowie sonstigen Ausflügen, Nachfolger von den beiden Ämter wurde Hugo Faria gewählt. Neu ins Amt als Aktuar wurde Nicolas Zemp gewählt. Der Vorstand der Weidfäger wird damit das kommende Jahr in folgender Zusammensetzung antreten: Angelo Zimmermann (Präsident), Lukas Lingg (Tambourmajor), Raphael Weber (OK-Chef), Fabian Wicki (Kassier), Hugo Faria (Programmchef), Joshua Dissler (Bastelchef) und Nicolas Zemp (Aktuar).

 

Leferkönig auch während der Covid-Zeit erkoren

 

Obwohl im Vereinsjahr nur wenige Anlässe durchgeführt werden konnten, wurde vom Verein ein neuer Leferkönig erkoren. In einer spannenden Wahl setzte sich Döme Portmann hauchdünn vor seinen Kontrahenten durch. Dank seiner mit Fehltritten behafteten Geschichte verewigte er sich als «Mööjäämi» auf der glorreichen Leferkönig-Tafel. Als amtierender Titelhalter wird er zusammen mit den letzten zwei Leferkönige eine eigene Nummer am kommenden Wolhuser Umzug 2021 gestalten dürfen.

 

Ausblick Fasnacht 2022

 

Reglich wurden die drei auferlegten Szenarien zur kommenden Fasnacht besprochen, wie sieht es aus wenn wieder keine oder nur im erlaubtem Rahmen Fasnacht gelebt werden darf. Die vom Vorstand ausgearbeiteten Szenarien kamen bei allen Mitgliedern sehr gut an, man sah dass die Fäger heiss auf die Fasnacht 2022 sind. Unverändert im Mitgliederbestand starten die Weidfäger mit 54 Mitglieder in das kommende Vereinsjahr.

 

Fäger Fägete am 25. Februar 2022

 

Der Ausblick ins 44. Vereinsjahr macht deutlich: Trotz unsicherer Zukunft, sind die Vorbereitungen des Fägete-OK’s, des Mottoteams und der musikalischen Leitung bereits in vollem Gange. Dank dem tatkräftigen Einsatz der Fäger-Teams und den vielen innovativen Ideen der Mitglieder darf sich das Fasnachtspublikum auf einige fasnächtlichen Höhepunkte freuen. Noch bleiben weitere Details geheim, aber die nächste Fäger Fägete findet voraussichtlich im Jahr 2022 statt. Wie genau die Festlichkeiten über die Bühne gehen werden, wird zu gegebener Zeit kommuniziert. [Beni Steffen / Hugo Faria] 

 

Zu den Fotos.

Präsentation Fäger Motto

In den vergangenen Jahren wurde am 11.11. traditionsgemäss das Motto der Fäger präsentiert. In diesem Jahr wird das Motto aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie nicht präsentiert. Die Fasnacht wird nicht wie gewohnt vonstattengehen. Anstatt Schminke im Gesicht tragen wir Masken. Trotzdem sind wir jetzt schon für die nächste Fasnacht motiviert und können es kaum erwarten.

Probestart

Nach einer eher trostlosen Sommerpause nimmt das Fägerleben endlich wieder Fahrt auf. Auch wenn man auf ein spezielles und ungewisses Jahr zusteuert, freuen sich alle auf das gemeinsame Musizieren und Beisammensein.

Am letzten Samstag starteten die Weidfäger wieder mit einem Apéro in die neue Probesaison. Eine gute Möglichkeit um sich mit den Fäger auszutauschen, welche man über den Sommer nicht so oft getroffen hat. Natürlich ist dies auch die beste Gelegenheit die neuen Hamburger kennen zu lernen. Gleich sechs neue, motivierte Jungs dürfen die Fäger dieses Jahr begrüssen.

Bevor die zum Teil schon fast etwas verstaubten Instrumente hervorgeholt wurden, gab es noch diverse Informationen zum beginnenden Fasnachtsjahr. Da dieses Jahr alles etwas anders sein wird, fiel dieser Teil länger aus als in vorhergehenden Jahren. Leider gehörte da auch dazu, dass die Fäger Fägete 2021 abgesagt wurde. Ein wohl unvermeidbarer Schritt, welcher trotzdem viel Enttäuschung mit sich bringt.

 

 

Nach den vielen Informationen wurde dann endlich noch musiziert. Verschiedene Personen starteten in die neue Saison mit einem anderen Instrument. Gewechselt hat aber auch der Tambi. Neu wird Luki Lingg alles geben um das Beste aus dieser Truppe heraus zu holen. Bereits in der ersten Probe konnte man sehen, dass dies sehr gut gelingen kann.

 

Fotos findet Ihr hier.

Absage Fäger Fägete 2021

 

Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Covid-19-Virus werden wir Weidfäger die Fäger Fägete kommende Fasnacht 2021 leider nicht durchführen können. Beiliegend befindet sich das offizielle Statement von unserem Präsidenten Andi Lingg.

 

Nicht davon tangiert sind unsere Fasnachtsvorbereitungen, die wir trotzdem wie geplant aufnehmen können. 

 

Hochzeit Gandalf und Nicole

Am Samstag, 12. September nahm unser Paukenspieler Daniel Zihlmann, besser bekannt als Gandalf,  seine Partnerin Nicole zur Frau. Die Hochzeit fand in der Bruderklausen-Kapelle im Rotmoos statt. Wir durften die ganzen Feierlichkeiten musikalisch untermalen. Da auch Nicole eine begeisterte Fasnächtlerin ist, war auch die Chräjemusig Entlebuch für ein Ständli vor Ort.

Die Weidfäger wünschen dem Brautpaar alles Gute für die Zukunft und nur das Beste auf ihrem gemeinsamen Lebensweg.

 

 

 

 

Eine GV im Zeichen des Wandels

 Die Wolhuser Weidfäger haben mit der 42. Generalversammlung das ereignisreiche Fasnachtsjahr unter dem Motto «LammBärJack» abgeschlossen. Im Mittelpunkt des GV-Abends standen viele Wechsel im Vorstand, sowie zahlreiche Ein- und Austritte.

 

 

 

Die Wolhuser Weidfäger haben mit der 42. Generalversammlung das ereignisreiche Fasnachtsjahr unter dem Motto «LammBärJack» abgeschlossen. Im Mittelpunkt des GV-Abends standen viele Wechsel im Vorstand, sowie zahlreiche Ein- und Austritte.

 

49 Weidfäger versammelten sich am Samstag zur Generalversammlung im Restaurant Rebstock in Wolhusen, nach der corona-bedingten Wartezeit mit umso mehr Freude und Elan.

Dabei durfte der Verein auf ein positives und ereignisreiches Jahr zurückblicken. Sowohl auf musikalischer Ebene, als auch bezüglich des Mottos «LammBärJack» und dem Programm konnte der Vorstand ein positives Fazit ziehen, was die vielen erfreulichen Feedbacks unterstrichen.

 

Die traditionelle Fäger Fägete war auch dieses Jahr der grosse Höhepunkt für die Wolhuser Weidfäger. Der gut besuchte Anlass bot allen Gästen ein spannendes und vielseitiges Fest. Dass der Anlass ohne grössere Zwischenfälle über die Bühne ging, war zum grössten Teil der intensiven und sehr guten Vorbereitung durch das OK rund um den OK-Präsidenten Angelo Zimmermann zu verdanken.

 

Drei neue Mitglieder aufgenommen

 

Unter grossem Applaus wurden die drei Hamburger Josua Bossert, Tim Steffen und Tobias Müller als neue Mitglieder in den Verein aufgenommen. Im Gegenzug galt es an der GV auch fünf hoch verdiente Mitglieder zu verabschieden. Mit Cyrill Marbacher (7-jährige Zugehörigkeit), Silvan Roos (9 Jahre), Andreas Röösli (11 Jahre), Christian Bucher (13 Jahre) und Ueli Zihlmann (17 Jahre) gaben langjährige und mitprägende Fäger den Austritt. Weil gleichzeitig sechs Personen ins Hamburgerjahr starten und zwei Passivmitglieder zurückkehren werden, bestreiten die Weidfäger die Fasnacht 2021 mit 54 aktiven Mitgliedern.

 

Das alljährliche Highlight der Fäger-GV, die Wahl des Leferkönigs, konnte Oliver Röösli, alias «Schnoli 2020», nach einem langwierigen aber äusserst unterhaltsamen Prozedere für sich entscheiden. Dies weil er am Ruggertreff-Sonntag mit diversen unerklärlichen Aktionen für Aufsehen gesorgt hatte, jedoch jederzeit die Schuld von sich wies und stets eine abenteuerliche Ausrede bereithielt. Oliver Röösli wird zusammen mit dem letztjährigen Leferkönig Raphael Wicki, alias «Frodo 2019», eine eigene Nummer am Wolhuser Umzug 2021 gestalten.

 

Grosser Umbruch im Vorstand

 

Aus dem Vorstand sind gleich vier verdiente Mitglieder ausgetreten. Für Silvan Lötscher (3 Jahre Bastelchef), Raphael Wicki (4 Jahre Aktuar), Timon Lötscher (6 Jahre Kassier) und Basil Lötscher (3 Jahre Aktuar, 4 Jahre Tampi und 2 Jahre Vize-Präsident) treten nun mit Joshua Dissler (Bastelchef), Hugo Faria (Aktuar), Fabian Wicki (Kassier) und Lukas Lingg (Tampi) vier junge, treibende Kräfte in den Vorstand ein. Andreas Lingg (Präsident), Angelo Zimmermann (OK-Präsident) und Mario Bucher (Programmchef) wurden in ihren Ämtern bestätigt.

 

Fäger Fägete am 12. Februar 2021

 

Der Ausblick ins 43. Vereinsjahr machte deutlich: Die Vorbereitungen des Fägete-OK’s, des Mottoteams und der musikalischen Leitung sind bereits in vollem Gange. Noch bleiben weitere Details geheim, aber die nächste Fäger Fägete findet voraussichtlich planmässig statt, dies am 12. Februar 2021. [Raphael Wicki] 

 

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Fasnachtstage

Die Fasnacht 2020 ist bereits wieder Geschichte. Nach einer intensiven Woche zusammen mit Freunden darf auf eine ereignisreiche Zeit mit vielen Höhenpunkten zurückgeblickt werden. Die Fasnacht 2020 war ein voller Erfolg.

Viele Stunden basteln, viele Stunden planen und Sitzungen abhalten. Endlich war es an der Zeit, dass sich die übers Jahr geleistete Arbeit auszahlt. Voller Vorfreude trafen sich die Fäger am Schmutzigen Donnerstag wie jedes Jahr im Weidquartier. Der Stimmung konnten auch die morgendlichen, kalten Temperaturen nichts anhaben. Wie es die vor Ort anwesende Neo 1 Reportieren im Radio erklärte half zwischendurch ein Shöttli um sich aufzuwärmen. Um 6 Uhr folgte der Startschuss in die Fasnacht, der Urknall. Wie gewohnt marschierten die Fäger zum Marktplatz, wo danach mit allen anderen Guggenmusigen einen Einzug zum Rössliplatz startete. Auf dem Rössliplatz hielt der Zunftmeister Bruno Krummenacher seine Rede. Im Anschluss haben die Hamburger für ihren Hamburgereinstand einen Brunch im Berghof organisiert. Die Stimmung in der Halle 4 war schon sehr gut, obwohl die grosse Party erst am Tag darauf folgen sollte. Nach dem sich alle Fäger fest wie auch flüssig gestärkt haben ging es zurück ins Dorf zum Ständle. Zuerst bei der Gemeinde Werthenstein, danach bei der Valiant Bank wo Ex-Fäger Wifi wieder einen schmackhaften Imbiss offerierte. Auf dem Rössliplatz wurde das Wolhuser Fasnachtsvolk mit besten Guggenklängen bespielt bevor der Car Richtung Stans abfuhr. An diesem wunderschönen sonnigen Donnerstag nahmen die Weidfäger wieder einmal am Stanser Umzug teil. Das Publikum war zahlreich erschienen. Nach dem langen und ermüdenden Umzug folgten noch drei Auftritte in Stans.

 

Obwohl der Vortag noch etwas zu spüren war fanden sich am Freitagmorgen alle motiviert im Berghof ein um der Fäger Fägete den Feinschliff zu verpassen und am Abend eine unvergessliche Fete durchzuführen. Der Einsatz hatte sich definitiv gelohnt. Viel positives Feedback durfte dankend entgegengenommen werden. Besonders die Vielfalt der verschiedenen Lokalitäten sagte den zahlreichen Besucher zu. Neu war dieses Jahr die Bar „Legenbär“. Viele ungläubige Gesichter wurden hinter der Guggentribüne beobachtet, als diese sahen wie ganze Gruppen aus einem einzelnen ToiToi herauskamen. Nur die aufmerksamen Festbesucher erkannten von Beginn an, dass sich hinter dem ToiToi noch ein Zelt befand und das umgebaute ToiToi lediglich als Eingang diente. Wie schon im letzten Jahr war auch die O’Lefty’s Stammbar, das Wolhuser Zelt, ein voller Erfolg. Das Konzept von Livemusik und liebevoller Dekoration schien zu überzeugen. Die Guggenarena war den ganzen Abend gut gefüllt und die anwesenden Guggemusigen wussten wie man dem Publikum ordentlich einheizt. Die Weidfäger danken allen Sponsoren, Gönner und fleissigen Helfer, welche dieses Fest erst ermöglichen konnten.

 

Bei schönstem Wetter wurde das Berghofareal am Samstag wieder auf Vordermann gebracht. Alle Weidfäger packten tatkräftig  mit an um rechtzeitig wieder im Räbe sitzen zu dürfen bevor das weitere Samstagabend Programm startete. Dieses Jahr spielten die Weidfäger am Fasnachtsgottesdienst in der Kirche. Beim Spielen gab es zum Teil gewisse Schwierigkeiten, was der ungewohnten Akustik oder aber der Fägetemüdigket zugeschrieben werden könnte. Es wurde nicht nur gespielt sondern auch gesungen, wie es in der Kirche halt so üblich ist. Beim Lied „Laudato Si“ wurde der Refrain voller Elan mitgesungen. Nur bei den Strophen zeigten die Fäger dafür weniger Textsicherheit. Mit etwas abgeändertem Text konnte das Lied trotzdem noch die ganze Fasnacht gesungen werden. Nach dem Gottesdienst wartete bereits Jerry mit dem Car, da noch ein Auftritt in Entlebuch am Jubiläum der Chräjemusig anstand. Dort konnte im Gegensatz zum Auftritt in der Kirche noch eine Schippe draufgelegt werden. Für einen Fasnachtssamstag und bereits über 36 Stunden in den Beinen darf von einer sehr gelungenen Performance gesprochen werden. Für gute Stimmung sorgte an diesem Abend auch Friedli & Fränz, welche im grossen Festzelt viele Fäger anlockten. Einige die den Car verpassten erhielten beim in Entlebuch wohnhaften Gandalf Asyl. Für Elmo schien dies keine Option zu sein, womit er den Heimweg zu Fuss antrat.

 

Nach einigen Stunden Schlaf konnte am Sonntag die zweite Hälfte der Fasi in Angriff genommen werden. Noch ein stärkendes Mittagessen im Räbe und etwas Schminke ins Gesicht  bevor es für die Fäger nach Ruswil an den Umzug ging. Im Anschluss folgte die Jubiläumsparty der Rottalschränzer. „50 Jahre Rottalschränzer Rusmu, Gate 50 – Absturz garantiert“. Dieses Motto klang sehr vielversprechend und es wurde sich daran gehalten. Nebst den Aktivitäten an der Bar und im Kafizelt wurde auch an diesem Abend noch  Musik gemacht. Vor vielem Publikum durften die Fäger auf der Aussenbühne ihr Können zeigen. Um Mitternacht konnte dem ersten Geburtstagskind dieser Fasnacht gratuliert werden. Chregu aka Kamuff konnte in würdigem Rahmen zusammen mit seinen Fäger Kollegen anstossen. An diesem Abend waren die Fäger unermüdlich, egal ob sie sich als Festsieger versuchten oder doch lieber mit dem Car nachhause fuhren wo es noch Rösti und ein Bier gab.

 

Am Montagmorgen waren diverse Fäger schon früh im Spitalgebiet  anzutreffen. Viele sind extra früher aus den Federn gekommen um die Sonne bei einem Bier oder Kafischnapps zu geniessen. Tim half freundlicherweise dem Personal beim Laubrechen mit, wahrscheinlich war er immer noch im Fäger Fägete Modus. Zur gleichen Zeit legte Reber Waffi eine souveräne Helikopterlandung auf dem Landeplatz hin, welche bestimmt die Rettungsflugwacht nicht einmal übertreffen kann. Als sich alle Fäger eingefunden haben, wurde ein Ständli gespielt. Dies wurde noch im Kinderheim und bei der Kantonalbank wiederholt bevor ein gemütlicher Nachmittag im Räbe folgte. Die Hauptattraktion des Nachmittags: die Bartabhauete. Ob Pornobalken oder Pablo EtzAdBar, es wurden diverse Gesichter neu erfunden. Benjii, welcher wohl am meisten Zeit in seinen voluminösen Bart steckt, wollte sich jedoch nicht von seiner Gesichtsbehaarung trennen. Dies hätte wohl den Rekord von 5 Gramm Barthaar von Sile Roos locker übertroffen. Beim Schminken wollten einige mehr als nur ihr Gesicht schminken und zogen dafür sogar die Hosen aus. Nur dumm wenn man beim Abmarsch seine Hosen nicht mehr finden kann. Zum Weidkonzert schaffte es Fixu wieder pünktlich und sogar mit seinen Hosen angezogen. Nach dem Weidkonzert gab es eine geschätzte Verpflegung bevor schon wieder der Car in Richtung Doppleschwand fuhr. Fast mit einer Punktlandung fanden sich die Fäger auf dem Festgelände für das Monsterkonzert ein. Bis zum Auftritt waren nochmals über fünf Stunden Zeit, welche auf verschiedene Art und Weise genutzt wurde. Man konnte in die Kafistube, an der Aussenbühne Guggenmusigen hören oder einfach an der Bar sein. Während dieser Zeit kann auch viel getrunken werden, ungefähr eine Kiste Smirnoff.
Der Auftritt in der Kafistube fand vor wenig und eher ruhigem Publikum statt. Nichtsdestotrotz ging es danach zurück ans Fest um den zweitletzten Abend nochmals zu geniessen. Für Geier war die letzte Nacht ohne Schlaf wohl zu viel, so dass er die nächstbeste Gelegenheit nutzte um ein Nickerchen zu machen. In diesem Fall war es auf der Bar.

Am Güdisdienstag wurde noch das letzte Mal geständlet. Zuerst bei der Raiffeisenbank und danach vor dem Gemeindehaus in Wolhusen. Anschliessend  führte der Weg über den Robinsonspielplatz, wo das Gesamtfoto gemacht wurde, ins KKLW im Bergboden. Dort feierte Ueli mit allen Fäger seinen Geburtstag. Neben vielen Informationen zum relativ neuen Raum gab es auch ein schmackhaftes Risotto mit würzigem Feuerteufel. Am Nachmittag ging es nach Hochdorf an den Umzug. Während der Carfahrt wurde feierlich der Pirelli gekürt. Mike Giger gewann nicht nur diesen etwas negativ behafteten Preis sondern auch den Pott mit den Wetteinsätzen, da er seine Gewichtszunahme exakt vorausgesagt hatte. Nach dem Umzug in Hochdorf spielten die Fäger im Saal und auf der Aussenbühne bevor der Car zurück nach Wolhusen fuhr. Die ganze Fasnacht hatte man riesiges Glück mit dem Wetter nun schien aber auch der Himmel zu weinen, dass sich die Fasnacht dem Ende zuneigte. Nach dem der Zunftmeister seine letzte Rede hielt und der Böög feierlich angezündet wurde begannen die Auftritte der Wolhuser Guggenmusigen. Bei strömendem Regen spielten die Fäger einen letzten guten Auftritt für dieses Jahr. Als letztes spielten die Bahnhofgeister ihren aller letzten Auftritt, da sie sich nach dieser Fasnacht auflösen werden. Mit einem riesen Feuerwerk verabschiedeten sie sich. Dies ist wortwörtlichen wie auch im übertragenen Sinn zu verstehen. Denn nach unzähligen Raketen welche den Himmel erleuchteten legten die Bahnhofgeister mit einem musikalischen Feuerwerk nach. Der Marktplatz hatte sich wieder gefüllt und die Menge feierte nochmals zu diesem unvergleichbaren Guggensound. Patschnass feierten die Weidfäger nach dem letzten Konzert ihren eigenen ehrwürdigen Fasnachtsabschluss in der La Cantina Bar. 

 

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Schränzerball, Gönnerbrunch und Ruuggertreffen

Bereits geht die Vorfasnacht dem Ende zu. Das letzte Vorfasi-Weekend haben wir nochmals in vollen Zügen genossen. Am Samstag waren wir am legendären Wolhuser Schränzerball, welcher in unserem Programm natürlich nicht fehlen darf. Am Sontag kamen unsere Gönner und Gönnerinnen aufs Berghofareal für den Gönnerbrunch. Der Abschluss dieses ereignisreichen Wochenendes bildete das Ruuggertreffen in Romoos. 

Am Morgen noch in Arbeitskleidung am Aufstellen für die Fäger Fägete, fanden sich am Nachmittag immer mehr Fäger im gewohnten Fasnachtskleid im Räbe ein. Neben den Fäger kamen, wie schon in den vergangenen Jahren, auch viele interessierte Jungs, welche einmal einen Fasnachtstag aus Sicht eines Fägers erleben wollten. Diese kamen dann auch mit uns Fäger mit an den Schränzerball. Die Schränzer meinten es gut mit uns und wir hatten eine frühe Anspielzeit. Dies spielte wohl auch in ihre Karten, da wir danach umso mehr Zeit an der Bar verbringen konnten. Die Drinks waren wie gewohnt nach Schränzerart gut gemischt jedoch schmeckte das Essen wohl nicht allen. So ging Flönggu auf dem vermeintlichen Heimweg, bei einem kurzen Zwischenhalt Rösti essen. Nach dem Schmaus war aber noch zu früh um tatsächlich nachhause zu gehen und so machte er sich wieder auf den  Weg zurück Richtung Marktplatz um den Schränzerball bis zum Schluss noch zu geniessen.

 

 

Fast so legendär wie der Schränzerball ist auch unser traditioneller Gönnerbrunch am Tag danach. Nach einer verzechten Nacht schafften es einige Fäger nur mit Müh und Not in den Berghof. Nach den wohltuenden Klängen unseres Auftritts machten aber fast alle wieder einen guten Eindruck. Auch die Anwesenden Gönner und Gönnerinnen hatten Freude an der Musik.

 

Mit einem üppigen Frühstück im Magen ging es weiter ans Ruuggertreffen in Romoos. Bei herrlichem, sonnigem Wetter spielten wir am Einzug und anschliessend am Monsterkonzert. Ein kleines Grüppchen Fäger machte sich anschliessend auf den Weg zur Linde in Doppleschwand. Ele hatte es wohl so eilig, dass er nicht auf das Postauto wartete sondern mit dem Trottinett eine neue Bestzeit hinlegte. Als wir unseren Auftritt hatten war die wärmende Sonne bereits untergegangen. Dass der so genannte Barsonntag von vielen zelebriert wurde, sah man auf den ersten Blick. Nichts desto trotz durften wir vor einem munteren Publikum einen Auftritt hinlegen, welcher allen viel Spass bereitete. Auch konnten wir den Schränzer den lang ersehnten Liederwunsch  „Kathy F“ erfüllen, welcher Sie in Anlehnung zur Darts-WM kräftig mit Peter Wright Chören mitsangen. An diesem Abend hatten wir den Luxus, dass gleich drei Cars nach Wolhusen fuhren. Vermutlich war der letzte Car für Fixu immer noch zu früh und er verpasste diesen, wenn auch nur sehr knapp. Ob er tatsächlich so lange an der Bar war oder doch eher nach seiner Jacke gesucht hat bleibt wohl sein Geheimnis. Festsieger darf er sich trotzdem nennen.

 

 

Fotos vom Schränzerball gibt es Hier!

Fotos vom Sonntag gib es Hier!

 

Monster-Virus Bueri

Am letzten Wochenende verliessen die Fäger das erste Mal die Nachbargemeinden und verbrachten einen Tag in Buchrain. Neben dem Umzug und dem Fest am Abend wartete noch ein spezielles Nachmittagsprogramm.

Schon etwas früher als gewohnt fuhr der Car nach dem Mittag nach Buchrain wo der Kinderumzug stattfand. Da es noch etwas Schwierigkeiten gab mit einem geeigneten Platz für den Anhänger zu finden war es eine sehr knappe Angelegenheit. Als die Fäger mit der Nummer 5 los marschierten waren jedoch alle mit ihren Instrumenten bereit. Dies war nicht nur der erste Umzug sondern auch die Premiere des neuen Grindes. Der Grind vervollständigt das LammBärJack Motto.

 

Nach dem Umzug waren wir am angedachten Standort des Anhängers, jedoch befand sich dieser noch am Start des Umzugs in einer Hauseinfahrt, wo das Gefährt freundlicherweise notfallmässig hingestellt werden durfte. Die Befürchtungen, mit dem Anhänger stossend, den gesamten Umzug nochmals zu laufen verstärkten sich. Glücklicherweise fand sich dann aber noch jemand, der sich netterweise dazu bereit erklärte den Anhänger zum eigentlichen Parkplatz in Nähe des Festgeländes zu chauffieren.

 

Für das Programm vom Nachmittag und frühen Abend hatte der Programmchef Mario eine Hütte organisiert. In der etwa 10 Gehminuten entfernten Äbiker-Hütte hatte man das erste Schminken Trinken mit Fondue Plausch, kurz SchmiTriFoPla. Dabei gesellten sich auch noch ein paar Fäxx zu den Fäger. Die gemütlichen Stunden vergingen wie im Fluge und schon bald musste oder durfte der Rückweg zum Fest angetreten werden.

 

Dort gab es um 20 Uhr einen Urknall mit Feuerwerk und die Guggeshowtime starte. Die Fäger durften am Schluss ihr Stück präsentieren und bereits etwas Werbung für den folgenden Auftritt machen. Bis dahin war aber noch genügend Zeit um die verschiedenen Bars unter die Lupe zu nehmen und anderen Musiken zuzuhören.

 

Zur späten Stunde fand noch der Auftritt im Festzelt statt. Trotz der bereits 12-Stündigen Anwesenheit war dies ein gelungener Auftritt. Das Publikum feierte wild mit und das Vergnügen bei den Spielenden war gross.  Nach solchen Tagen steigt die Vorfreude auf die kommenden Fasnachtstage ins Grenzenlose.

 

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30 Jahre Ämmegosler Äbnet

Am letzten Wochenende waren die Weidfäger erneut an einem Jubiläum. Dieses Mal durfte man den Ämmegosler vom Äbnet gratulieren, welche eine ordentliche Geburtstagsfete auf die Beine stellten.

In den letzten Jahren wurden die Fäger immer wieder von den Bahnhofgeister zum Schminken-Trinken in ihrem Lokal eingeladen. Dieses Jahr hat man den Spiess umgedreht und die Bahnhofgeister wurden in den Räbe eingeladen. Der gemütliche und amüsante Nachmittag wurde von allen anwesenden genossen.

Wie schon am letzten Wochenende trennten sich die Wege wieder nach dem Schminken-Trinken. Die Fäger machten sich auf direktem Weg ans Fest der Ämmegosler während die Bahnhofgeister ihren Terminen in Willisau nachgingen.

 

Wie so oft startete der Abend mit einem Monsterkonzert.
Nach dem Monsterkonzert wartete die Guggenverpflegung auf die vielen hungrigen Mäuler. Diese hatte es aber in sich - die Hausgemachte Lasagne schmeckte deliziös und bot eine gute Grundlage für den Abend.  Schon fast als kleine Tradition an den sogenannten Holzschnitzelfesten wurde auch diesmal zum Hosenlupf gegeneinander angetreten. Schnitzel hatte es wirklich reichlich, so dass La Fleur fast komplett unter dem Holzerzeugnis verschwand.

 

Bei zunehmend schlechterem Wetter hatten wir schliesslich noch unseren Auftritt auf der Aussenbühne. Der einsetzende Regen konnte jedoch der Stimmung der frenetischen Zuschauer nichts anhaben. Die positive Energie wurde auch nach dem Auftritt noch mit ins Festzelt genommen und gefeiert bis der Schweiss von der Decke tropfte.

 

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45 Jahre Junggugger Doppleschwand & Toxic Ruswil

Am letzten Wochenende gab es für uns wieder Fasnacht im Doppelpack. Am Freitag waren wir am Fest zum 45-Jahre-Jubiläum der Junggugger Doppleschwand und am Samstag in Ruswil am Toxic. Die Euphorie der Vorfasnacht 2020 konnte somit sein Level halten, wenn nicht sogar steigern.

Freitag 24.01.2020, 45 Jahre Junggugger Doppleschwand

 

Wieder ein Freitagsfest. Da konnten es natürlich einige nicht lassen schon etwas früher Feierabend zu machen um im Räbe einzukehren. Geschminkt wurde ausnahmsweise mal in der Garage und nicht in der Kegelbahn. Einige unwissende sind trotzdem auf direktem Weg zur Kegelbahn und haben etwas verdutzt reingeschaut als ihre Begrüssung nicht mit der gleichen Freude erwidert wurde. Leider waren da keine Fäger am Schminken sondern wurde tatsächlich gekegelt.

 

Die erste Carfahrt des Jahres fiel relativ kurz aus, da war auch kaum Zeit um die Hits der neu gebrannten Car-CD zu hören. Am Fest wurden gleich die anstehenden Jass Partien ausgetragen. Mit dem Ausgang des Spiels waren nicht alle zufrieden so dass plötzlich Jasskarten durch die Kafistube flogen. Um halb zehn stand dann das Highlight des Abends an. Wir hatten ein Guggenbattle mit den Ämmegosler, welches zu einem vollen Erfolg wurde. Beide Guggenmusigen zeigten eine gute Leistung und das Publikum war hell begeistert. Die Zeit während die jeweilig andere Guggenmusig spielte wurde nicht nur genutzt um sich an der Bar zu erfrischen sondern vor allem um den guten Sound so richtig zu feiern.

 

Fotos vom Freitag!

 

 

Samstag 25.01.2020, Toxic Ruswil

 

Nach einem anstrengenden Freitagabend ging es am Samstagnachmittag Schlag auf Schlag weiter mit etwas Neuartigem, nämlich einem gemeinsamen Schminken-Trinken mit allen vier Wolhuser Guggenmusigen. So traf man sich im etwas grösseren Rahmen als gewohnt beim Josefshaus. Petrus ist auch Fasnächtler und hat dafür gesorgt dass wir noch etwas die Sonne geniessen durften. Es war für das Wohl von allen gesorgt. Zu Trinken und Essen gab es reichlich und an Geselligkeit fehlte es auch nicht.

 

Ausser uns Fäger sind alle den Ort des Geschehens vom Vortag angereist. Da wir jedoch schon am Freitag in Doppleschwand waren zog es uns nach Ruswil. Da erwartete uns ein herrlich dekoriertes Fest. Besonders die Shanghai bezogenen Dekorationen sind uns wohl ins Auge gefallen. Die Bielbachfäger waren 2019 in Shanghai und durften das gleiche Abenteuer erleben wie wir vor ein paar Jahren. Auch am Samstag wurde wieder Musik gemacht, zum einen am Monsterkonzert und zum anderen an unserem Auftritt.

 

Das Fest hatte für jeden etwas dabei. Eine Halle mit diversen Bars, eine etwas kleinere Räumlichkeit wo vor allem harte elektronische Musik abgespielt wurde und für diejenigen, welche es lieber etwas gemütlicher nehmen wollte gab es auch eine Kafistube. Um 2:30 fuhr dann unser Car zurück in unsere Heimat, jedoch hatte noch lange nicht jeder Fäger genug und so waren viele von uns in den diversen Vereinslokalen Ruswils anzutreffen.

 

Fotos vom Samstag!

 

Geisterparty 2020

Schlag auf Schlag geht es mit der Wolhuser Vorfasnacht weiter. Am Samstag stand die allseits beliebte Geisterparty an. Ein besonderer Anlass, da es auch die letzte Geisterparty war. Grundgenug für alle Fäger um nochmals alles zu geben.

Auch am Samstag traf man sich wieder im Räbe für das Schminken-Trinken. Um noch die Lauberhornabfahrt im TV zu  verfolgen waren einige schon extra früher im Räbe anzutreffen. Mit dem Schweizer Triumph wurde die Stimmung noch besser. Zusätzlich liess das schöne Wetter zu, dass man sein Bier auch an der Sonne geniessen durfte oder auf dem neuen Baumstamm eine Runde Nageln konnte. Der ganze Nachmittag stellte sich wieder als sehr kurzweilig heraus und es war bald schon wieder Zeit zum Aufbrechen.

 

Um 18:00 Uhr startete die Geisterparty mit dem Monsterkonzert. Neben den Guggenklängen vermochte auch das Ghostbusters-Auto, welches prominent zwischen den beiden Bühnen stand, zu begeistern. Auch sonst war die Dekoration passend zum Motto „Time of Ghost – Ghost forever“. Der Auftritt zur Primetime der Auftrittszeiten fand vor phänomenalem Publikum statt. Die Steigerung zum vorangehenden Wochenende war klar ersichtlich. Mit dieser Steigerungskurve darf es auch in Zukunft gerne weitergehen.  Mit viel Euphorie ging man an der Party nochmals richtig ans Limit und machte die Nacht zum Tag.

 

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Start in die Vorfasnacht 2020

Gleich mit zwei Festen in Wolhusen starteten wir am letzten Wochenende in die diesjährige Vorfasnacht. Am Freitag mit dem FasiPub und der Inthronisation des neuen Zunftmeisters und am Samstag mit dem Jubiläumsball der Chänubotzer, was auch zugleich unsere Mottopremiere war.

 

 Freitag 10.01.2020, FasiPub und Inthronisation

 

 

Am Freitagabend trafen wir uns vor dem Gemeindehaus für den Einzug ans FasiPub. Die Vorfreude war allen ins Gesicht geschrieben. Neben dem herbeiersehnten Start in die Vorfasnacht sorgten auch unsere Verkleidungen für Aufregung. Mit viel Neugierde wurde betrachtet was sich die Kollegen haben einfallen lassen. Denn wie jedes Jahr haben wir unsere Verkleidung für diesen Abend dem Zunftmeister gewidmet. Dieses Jahr unter dem Motto „Finkegipfeli und Brotchäppli“, was natürlich Bruno Krummenacher vom Kreisel Beck galt. Wir durften sehr viele kreative und lustige Verkleidungen präsentieren.

 

Als Nummer eins starteten wir den Einzug. Auf dem Festgelände vom FasiPub hielt der Zunftmeister der letzten beiden Jahre, Bruno Ambauen, noch eine Rede. Anschliessend gab jede Wolhuser Guggenmusik noch ein Stück zum Besten. Gespielt wurde auch später nochmals, als wir unseren Auftritt hatten. Unser erster Auftritt der neuen Vorfasnacht war unseren Ansprüchen leider nicht genügsam. Wir hatten aber sofort die Gelegenheit um es besser zu machen. Denn Im Anschluss begaben wir uns direkt zum Rössli wo wir bei der Inthronisation des neuen Zunftmeisters spielten. 

 

Nach der Inthronisation hatten wir nochmal die Gelegenheit uns beim Rössli mit Speis und Trank zu versorgen  bevor es dann zurück zum Rainheimareal ans FasiPub ging. Der Abend war noch lange nicht gelaufen. Auch im dichten Nebel im Zelt mit den Fäger-DJs, welche nochmal alles an den Turntables und der Nebelmaschine gaben, wurde munter getanzt und gefeiert.

 

 

Hier geht es zu den Fotos vom Freitag!

 

 

Samsag 11.01.2020, Chänubotzerball

 

Am Samstagnachmittag haben wir uns im Rebstock zum ersten Schminken-Trinken getroffen. Die einen schon wieder putzmunter und die anderen noch eher etwas verkatert. Die Stimmung war jedoch hervorragend und man freute sich auf die grosse Mottopremiere am Chänubotzerball.

 

Zum Jubiläum fand der Chänubotzerball dieses Jahr auf dem Berghofareal statt, wo auch jeweils unsere Fäger-Fägete vonstattengeht. Beim Monsterkonzert durften wir das erste Mal als ganze Holzfäller-Truppe zusammen stehen und ein Stück vor den zahlreichen Zuhörern spielen.
Bis zu unserem Auftritt um 22:50 Uhr hatten wir viel Zeit um das Festgelände auszukundschaften und die für sich passende Bar zu finden. Schon früh am Abend konnten einige Fäger mit ihren wirren Tanzmoves  die Blicke auf sich ziehen.


An diesem Abend ist uns auch unser Auftritt besser gelungen als am Vortag. Wir nutzten die Gunst der Gelegenheit und überreichten unser Guggengeschenk an die Chänubotzer zu ihrem Jubiläum. Passend zu einem Bestandteil ihres Mottos „Evergreen“ präsentierten wir ihnen etliche Girlanden mit Zweifelchips. Zu diesem Stichwort haben die Chänubotzer sich auch etwas für eine Shotbar einfallen lassen, welche verZweifelt hiess. Diese Bar brachte gegen Ende des Abends tatsächlich einige schier zum Verzweifeln.


Manche hatten nach dem Auftritt noch nicht genug für dieses Wochenende und haben mit ein paar heissen Rhythmen vor dem Anhänger gejamt. Zudem wurde der LammBärJack-Instinkt das erste Mal so richtig geweckt. Zurück am Fest hiess es dann nochmals den Töff anlassen und feiern was das Zeug hält. Auch als das letzte Lied aus den Boxen gedröhnt ist standen immer noch einige unzerstörbare Fäger im Zelt, welche nicht wollten, dass der Abend zu Ende geht.

 

Wir dürfen auf ein lustiges, ereignisreiches und närrisches Wochenende zurückblicken mit zwei tollen  Festen in unserem Heimatdorf.

 

 

Zu den Fotos vom Samstag geht es Hier!

 

Nächstes Wochenende spielen wir wieder in Wolhusen an der Geisterparty der Bahnhofgeister Wolhusen.
Unsere gesamte Vorfasitour findest du Hier!

Ski- & Silvesterweekend

Wie schon in den vergangenen Jahren gab es wieder ein Ski- und Silvesterweekend. Nach mehreren Jahren auf der Lenzerheide blieben wir heuer etwas in der Nähe.

 

 

Am 30. Dezember trafen sich die ersten fünf Fäger und Gspusis im Sörenberg. Ob nach dem Skifahren oder nach einem kleinen Spaziergang an der Sonne, das Bier in der Apres-Ski-Bar war sehr willkommen. Das war der Start für einen feuchtfröhlichen Abend in unserem Hotel Go-In und seiner Bar.

 

Am 31. Dezember kamen früh am Morgen noch mehr Fäger & Fägerfrauen dazu und so gings ab auf die Piste. Im Verlauf des Tages traf sich auch eine Gruppe zur Wanderung via Schwand und Rossweid zum Tschudi-Hui. Später traf sich die muntere Schar in der Bar zum Apero. Beim reichhaltigen Silvester-Nachtessen kam jeder auf seine Kosten, konnte man sich doch sein Fleisch am Tartarenhut selber grillieren.
Sehr beliebt waren danach die Ananas, wobei auch die Sternfrucht zur guten Stimmung beitrug. Nach dem Dessert feierten wir den Jahreswechsel, unter anderem mit grossen Tischbomben. Anschliessend wurde das neue Jahr in der Bar ausreichend begossen und bis in die Morgenstunden gefeiert.

 

Nach dem Buure-Zmorge am nächsten Tag genossen wir noch die Neujahrs-Sonne auf der Terasse bzw. im Tschudi-Hui, bevor sich dann alle wieder auf den Heimweg machten.

 

 

Wir Fäger wünschen allen «es guets Neus» und bis bald an der Fasnacht

 

Fotos gibts hier!

Fäger Nachwuchs

Letztes Jahr haben wir noch für Nelson ein Täfeli gestellt,  dieses Jahr durfte er bereits sein kleines Schwesterchen begrüssen. Am 16. Dezember durfte Lisha das Licht der Welt erblicken. Wir gratulieren Sile Lötscher und Jenny ganz herzlich und wünschen der jungen Familie alles Gute.

2. Küülevöuki-WM

Am vergangenen Samstag organisierte der  FC Wolhusen zum zweiten Mal die Küülevöuki-WM  im Berghof  Wolhusen.  Die Erwartung waren groß nach dem letztjährigen Coup und die Mission Titelverteidigung konnte starten.

Die Fäger liefen auch dieses Jahr gleich mit zwei Mannschaften auf. Aufgeteilt in die beiden Teams "Fäger Juniors" und "Fäger Seniors". Nicht beide Mannschaften starteten gut ins Turnier. Sportlich verlief der Abend bei den Seniors eher durchzogen und schieden früh aus. Anders bei den Juniors. Sie konnten sich in der Gruppenspielen als klare Nummer 1 durchsetzen. In der KO- Phase kämpften sie sich schlussendlich verdient in den Final. Nur noch ein Sieg gegen die Schränzer trennte die Juniors vor dem erneuten Coup. Leider kam so wie es kommen musste und der Final ging verloren gegen starke Schränzer. Nichtsdestotrotz durfte man sich in den eigenen Reihen Vizeweltmeister nennen und auf einen erfolgreichen Abend zurückblicken. 

 

Fotos gibts hier!

Probeweekend in Engelberg

 Am letzten Wochenende wurde nicht nur die Adventszeit eingeläutet sondern es fand auch das legendäre Probeweekend der Weidfäger statt. Wie in den Jahren zuvor wurde das Highlight der Probesaison in Engelberg durchgeführt. Die Vorfreude war riesig, denn schliesslich ist dieses Wochenende bekannt dafür Geschichten zu schreiben.

Am Samstag um 13:00 Uhr – noch bei herrlichem Sonnenschein und beste Aussicht auf die Berge – ging es dann endlich richtig los. Neben der grossen Vorfreude war auch ein gewisser Übermut spürbar, dies erschwerte vor allem unserem Tambi Basil das Leben und sorgte dafür dass nicht ganz so effizient gearbeitet werden konnte wie erhofft. Einen kurzen Unterbruch wurde auch vom Küchenteam für das „Grüessli aus der Küche“ verursacht. Dabei handelte es sich tatsächlich auch nur um eine herzliche mündliche Begrüssung. Für viele Lacher sorgte kurz vor Probeschluss auch noch Ele, als er sich während einem Rhythmus ein T-Shirt überzog welches bedruckt war mit unzähligen Köpfen von Krassnici.

 

Nach dem Proben ist jeweils vor dem Nachtessen. Dieses Jahr haben Phippu, Brögu und Schuum ihr Bestes gegeben und einen sensationellen Viergänger auf den Tisch gezaubert. In einer HungryJones-Essensbewertung hat dieser Schmaus sicherlich 5 Sterne verdient – maximale Punktzahl! Mit mehrmaligem und tosendem Applaus bedankte man sich beim Küchenteam.

 

Hugo und Timi organsierten für den Abend noch ein Spielturnier, bei welchem die Teams in verschiedensten Disziplinen gegen einander antreten mussten. Dabei wurden alle möglichen Fertigkeiten erprobt wie Geschick, Schnelligkeit oder auch etwas Trinkfestigkeit. Diese Spiele sorgten für viel Unterhaltung und grosses Gelächter. Nachdem der Pechvogel vom Tag schon seine Handyhülle unter mysteriösen Umständen verloren hatte, ist nun auch noch ein Stuhl unter ihm zusammen gebrochen beim Versuch einen Ballon zum Zerplatzen zu bringen.

 

Nachdem der Sieger erkoren war kam nochmals so richtig Stimmung auf zu alt bekannten Liedern. Besonders zu An Angel von der Kelly Family – wobei die erste Version von Spotify nicht alle zufrieden stellen konnte, weshalb nochmals zu der „richtigen“ Version lauthals mitgesungen wurde.
Darauf machten sich einige partywillige Fäger noch auf den Weg ins Dorf um das Engelberger Nachtleben aufzumischen. Viele davon trafen sich wieder in der Gletscherspalte. In dieser Bar war spät abends der Boden richtig rutschig geworden. Ob dies das Gletschereis war oder Flöru National einfach den einen Drink zu viel ausgeschüttet hat sei an dieser Stelle so dahingestellt.

 

Nachdem man das Nachtleben genug ausgekostet hatte und den Heimweg angetreten ist, wurde man vor unserer Unterkunft mit Cervelas und Raclette vom Feuer empfangen und es wurden nochmals die erlebten Geschichten ausgetauscht. Für einige gab es in dieser Nacht nur sehr wenig Schlaf, andere wiederum, welche schon am Nachmittag an der Kräuterschnappsfront gekämpft hatten, haben dafür eine gesunde Portion Schlaf gegönnt und liessen sich auch nicht durch die lauteste Musik aufwecken.

Am Sonntagmorgen schafften es nicht alle zum Morgenessen. Auch beim Probebeginn waren leider noch nicht ganz alle wach, jedoch verlief am Sonntag das Proben dann besser als am Vortag.

Insgesamt durften wir am Probeweekend musikalisch viel profitieren. Uns wurde aber auch aufgezeigt, dass es bis zur Fasnacht doch noch einiges zu tun gibt.

 

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Probekönige-Ausflug

 Auch dieses Jahr wurden einige Fäger für das fleissige Proben belohnt mit dem beliebten Probekönig-Ausflug. Am Samstag, 23.11.2019 nach der Probe ging es los, auf einen abenteuerlichen Abend.

 

Der diesjährige Probekönige-Anlass führte die 8 Probekönige und Tampi Basil nach der all-samstäglichen Probe nach Luzern zunächst ins Erdem Kebabhaus, wo die erste und womöglich letzte warme Mahlzeit des Abends genossen wurde.

 

Als der nachfolgende Fussmarsch dann zum Kleintheater führte, sah sich manch einer in seiner voreilig gebildeten Annahme enttäuscht, man besuche das Traktorkestar-Konzert in der Schüür.

Mitnichten, denn der Weg zum Kleintheater war in Wirklichkeit bloss ein verwirrender "Umweg" und man landete schliesslich doch in der Schüür.

 

All good...

 

Das nachfolgende Konzert hat mächtig Spass gemacht und die Jungs vom Traktorkestar haben dem Publikum zusammen mit Stephan Eicher ordentlich eingeheizt. Musikalische Vielfalt gepaart mit einwandfreien Soli - so stellt sich der geübte Hörer ein erfolgreiches Konzert einer Blaskapelle vor, die "jede Bigband an die Wand spielt und jede Dorfmusik zwischen iberischer Halbinsel und Kleinasien zu motivieren vermag."

 

Herzliche Gratulation nochmals an alle Probekönige zum lückenlosen Probebesuch und auf ein Neues in diesem Jahr.

 

 

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Hochzeit Andi & Anja

Dieses Jahr gab es gleich zwei Fäger-Hochzeiten zum Feiern. Unser geschätzter Präsident heiratete am Samstag 28. September seine Anja. Zu diesem Ereignis wünschen wir den beiden alles Gute für die Zukunft.  

 

Die Fäger trafen sich bei der Kapelle Mariazell in Sursee. Beim Spalierstehen wurde das frisch getraute Brautpaar begrüsst. Als musikalische Umrahmung des Apéros spielten wir Andi & Anja wie auch den weiteren Gästen ein Ständli. Bei den letzten Liedern spielte auch Andi mit und Anja dirigierte erfolgreich die ganze Truppe. 

 

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Probestart

Am Freitag war es endlich wieder so weit, die Probesaison für die Fasnacht 2020 ist gestartet. Topmotiviert auf eine lehrreiche, produktive aber auch gesellige und heitere Probesaison traf man sich im Bergboden um gemeinsam zu musizieren.

 

 

Traditionsgemäss starteten wir mit einem Apéro ins neue Vergnügen. Alle hatten sich viel zu erzählen und waren sichtlich begeistert. Es gab diverse Wechsel auf den Registern und wir durften drei neue Hamburger begrüssen. Bei dieser Gelegenheit: „Herzlich Willkommen an Bord Josua, Tobias und Tim.“

 

Die ersten paar Minuten der Probe waren noch eher etwas schwerfällig, was wohl auch durch die leicht aufgedrehte Stimmung zu erklären ist. Nach und nach lief es besser und man darf sagen, dass die Leistung für eine erste Probe schwer in Ordnung war. Trotzdem steht uns noch ein langer Weg bevor bis zur 5. Jahreszeit. 

 

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Hochzeit Sile Roos & Tanja

Am Samstag 31. August gaben sich Sile und Tanja das Ja-Wort. Die Weidfäger gratulieren ganz herzlich und wünschen dem frisch verheirateten Paar mit Tochter Lyah Emma nur das Beste für die Zukunft.

 

 Auch wir durften dabei sein und während dem Apéro ein Ständli spielen. Guten Mutes machte sich unsere Truppe, wenn auch etwas dezimiert, vom Räbe auf in Richtung Schmidrued. Dass nicht gerade viele Ortskundige dabei waren zeigte sich als einige eine Zusatzrunde fahren mussten.

 

Mit einem gelungenen Ständli konnten wir das Hochzeitsfest musikalisch untermalen. Grossen Anteil daran hatte auch der Bräutigam, welcher bei den letzten beiden Stücken gleich selbst mitspielte und mit einem Solo beim Dauerbrenner „Korpus“ brillierte. Auch Tanja kam zum Zug, welche kurzerhand die Aufgabe des Tampis übernahm und das letzte Lied anzählte.

 

Wir bedanken uns recht herzlich für die Einladung und die super Gastfreundschaft.

 

 

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Ink- und Bratfest

Am Donnerstag 15. August fand das jährliche Ink- und Bratfest statt. Dieses Mal wurde es in der Schwinghalle im Berghof durchgeführt

 

 Die anwesenden Fäger und Fäxx, welche mit Familie oder Freundin gekommen sind, erfreuten sich zum Start an einer vorzüglichen Cremeschnitte. Es durften auch neue Gesichter begrüsst werden, welche zum ersten Mal an einem solchen Anlass dabei waren.  Der Nachmittag wurde mit Spiel und Spass verbracht. Beispielsweise bei einer intensiven Runde „Chratze“. Zum Znacht wurde traditionsgemäss zünftig grilliert. Dazu gab es ein reichhaltiges Salatbuffet.

 

 

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Ein Ausflug voller Überraschungen

Zum Abschluss des vergangenen Vereinsjahres zog es die sieben Vorstandsmitglieder wiederum auf Reisen. Raphi und Mario, die Organisatoren des traditionellen Vorstandausfluges, hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

 Die muntere Truppe wurde am Samstagmorgen bei Raphi zum ausgiebigen Brunch empfangen. Gestärkt ging danach die Reise mit dem Zug weiter ins Unbekannte. Ganz erstaunt waren dann die Gesichter, als es in Grenchen hiess: «Aussteigen!». Nichts ahnend wurde die Truppe von den Organisatoren bis zum berühmten Velodrom geführt. Dort wurde es dann dem einen oder anderen klar, dass der Ausflug nicht ganz ohne Bewegung über die Bühne gehen würde. Ausgerüstet mit brandneuen Bikes versuchten sich die Vorstandsmitglieder beim Pumpen. Auf der 8'000 m2 grossen BMX- und Pumptrackanlage (einer der grössten weltweit) wurde die Bikefähigkeit geübt, geschwitzt und sich duelliert.

 

Nach rund drei Stunden ging die Fahrt mit dem Zug weiter nach Bern. Unterwegs wurden die beanspruchten Körper mit einem Apéro versorgt. Nach dem Zimmerbezug in Bern, verköstigte sich die Gruppe zwischen Bären und Poltergruppen mit reichlich flüssiger und auch fester Nahrung, bevor das Nachtleben in Bern genauestens unter die Lupe genommen wurde.

 

Der Sonntag startete gemütlich beim fakultativen Zmorge, bevor die Reise durch die mit Frauen übersäte Innenstadt fortgesetzt wurde. Der eine oder andere war wohl froh, dass am Frauenlauf keine Männer starten durften und so ging es ans Street-Food-Festival bei der Festhalle Bern. Nach einer weiteren Verpflegung erwartete die Meute ein Rätsel in Form eines Adventure-Rooms, bei dem es galt, den Zugang zu einer geheimen Absinth-Bar zu verschaffen. Es stellte sich somit die Frage, wer am Schnellsten das Geheimnis der grünen Fee lüften konnte, bevor die Polizei einem auf die Schliche kam. Nach dem packenden Duell erwartete die Gruppe dann die obligate Degustation von Bernischem Absinth.

Die anschliessende Heimreise endete, passend zum Wochenende, bei einem gemütlichen Bier an der Reuss.

 

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Generalversammlung

Die Wolhuser Weidfäger haben mit der 41. Generalversammlung das ereignisreiche Fasnachtsjahr unter dem Motto „Carnevale di Weidezia“ abgeschlossen. Zwei langjährige Mitglieder mussten verabschiedet werden. Im Mittelpunkt des Abends standen Rück- und Ausblick, Wahlen und insbesondere die Verabschiedung von Fäger-Mami Erika Unternährer. 

 

47 Weidfäger versammelten sich am Samstag zur Generalversammlung im Restaurant Rebstock, letztmals herzlich willkommen geheissen von Erika Unternährer. Im Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr blickte Präsident Andreas Lingg auf die zahlreichen Anlässe zurück. Hervorgehoben wurde im Besonderen die ganz spezielle Jubiläumsreise ins Bündnerland. Erwähnenswert war auch die Tatsache, dass die Fäger in ihren Reihen gleich vier Mal ein Geburtstäfeli für den jüngsten Zuwachs stellen durften. Zu den Highlights für jeden Fäger zählten schliesslich ganz bestimmt die lange Vorfasnacht und eine rüüdig schöne, sonnige Fasnachtswoche.

 

Venezianisches Motto und Kleid gefielen rundum

 

Tambourmajor Basil Lötscher durfte auf ein äusserst erfolgreiches Jahr unter seiner musikalischen Leitung zurückblicken. Er bedankte sich beim Musikteam für die Unterstützung und beim Verein für den geleisteten grossen Einsatz. Gleich acht Personen konnte Basil Lötscher sichtlich erfreut als Probekönige auszeichnen. Es sind dies Joshua Dissler, Mathias Lingg, Basil Lötscher, Silvan Lötscher, Silvan Roos, Raphael Wicki, Samuel Wicki und Ueli Zihlmann.

 

Silvan Lötscher liess als Bastelchef das Motto „Carnevale di Weidezia“ nochmals Revue passieren. Das Motto sei nicht nur bei den Mitgliedern, sondern auch bei der ganzen Bevölkerung auf sehr guten Anklang gestossen, hielt er fest. Viele positive Rückmeldungen gingen vor allem auch zum venezianischen Kleid ein.

 

Programmchef Mario Bucher blickte auf die abwechslungsreichen Anlässe während der langen Vorfasnacht und der Fasnachtswoche zurück. Er zählte die sehr gute Stimmung im Verein sowie das sonnige und warme Wetter zu den Highlights der intensiven Fasnachtstage.

 

Sechs neue Mitglieder aufgenommen

 

Die traditionell am Fasnachts-Freitag stattfindende Fäger Fägete war auch dieses Jahr der grosse Höhepunkt für die Wolhuser Weidfäger. Der gut besuchte Anlass bot allen Gästen ein spannendes und vielseitiges Fest. Nebst den kreativ dekorierten Lokalitäten sorgten auch diverse Guggenmusik-Gruppen für eine ausgelassene Stimmung auf dem Festgelände. Dass der Anlass ohne grössere Zwischenfälle über die Bühne ging, war zum grössten Teil bestimmt auch der intensiven und sehr guten Vorbereitung durch das OK rund um den OK-Präsidenten Angelo Zimmermann zu verdanken.

 

Unter grossem Applaus wurden sechs Hamburger als neue Mitglieder in den Verein aufgenommen. Es sind dies: Simon Lustenberger, Patrick Portmann, Fabrizio Renggli, Benjamin Streit, Silvan Weber und Florian Wicki.

 

Das alljährliche Highlight der Fäger-GV, die Wahl des Leferkönigs, konnte Raphael Wicki, alias „Frodo 2019“, für sich entscheiden. Dies weil er seinen Ehering zwischenzeitlich im Schnitzelboden von Romoos verloren hatte. Er wird zusammen mit dem nächstjährigen Leferkönig eine eigene Nummer am Wolhuser Umzug 2021 gestalten.

 

Der Vorstand der Weidfäger wird das kommende Jahr in unveränderter Zusammensetzung antreten. Alle Vorstands-Mitglieder wurden in ihren Ämtern wiedergewählt. Es sind dies: Andreas Lingg (Präsident), Basil Lötscher (Tambourmajor), Angelo Zimmermann (OK-Chef), Timon Lötscher (Kassier), Mario Bucher (Programmchef), Silvan Lötscher (Bastelchef) und Raphael Wicki (Aktuar).

 

Stets ein offenes Haus und Ohr für alle

 

Der Verein darf nächstes Jahr mit Josua Bossert und Tim Steffen zwei Hamburger begrüssen. Im Gegenzug galt es an der GV auch zwei verdiente Mitglieder zu verabschieden. Mit Marco Weber und Martin «Duro» Unternährer gaben zwei mitprägende Fäger nach vier Jahren (Marco Weber) beziehungsweise zehn Vereinsjahren (Martin Unternährer) den Austritt. Beide wurden mit grossem Applaus verabschiedet. Die Weidfäger werden die Fasnacht 2020 mit 50 aktiven Mitgliedern bestreiten.

 

Mit Erika Unternährer, dem sogenannten Fäger-Mami, mussten sich die Weidfäger von einer zentralen Person in der Geschichte der Guggenmusik verabschieden. Erika hat in ihrer langjährigen Ze it als Wirtin des Rebstocks Wolhusen nicht nur sehr viel Toleranz und Verständnis für die Weidfäger gezeigt. Sie hatte auch stets ein offenes Ohr für jeden und trug einen wichtigen Teil zum geselligen Fägerleben bei. Erika Unternährer zieht sich als Wirtin im Rebstock Wolhusen zurück und darf sich auf einen neuen Lebensabschnitt freuen. Die Weidfäger danken Erika Unternährer für die langjährige Unterstützung und schöne Zeit und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste.

 

Fäger Fägete am 21. Februar 2020

 

Der Ausblick ins 42. Vereinsjahr machte deutlich: Die Vorbereitungen des Fägete-OK’s, des Mottoteams und der musikalischen Leitung sind bereits in vollem Gange. Noch bleiben weitere Details geheim, aber die nächste Fäger Fägete findet definitiv statt, dies am 21. Februar 2020. (Bericht: Raphael Wicki)

 

Fasnachtstage

Mit einer feurigen Schlussrede von Zunftmeister Bruno Ambauen fand die Fasnacht 2019 ein Ende. Was bleibt sind gute Erinnerungen, einige tolle Schnappschüsse und leichte Nachwehen nach einer insgesamt schönen "rüüdigen" Zeit. Auch für die Weidfäger hiess es am "Güdiszischtig" Abschied nehmen. Einerseits von der geliebten Fasnacht und andererseits von den vielen Kumpanen, mit denen man die letzten paar Tage eine intensive Zeit verbracht hatte. 

Standesgemäss hörte man sich an jenem "Güdisdsischtig" gemeinsam die Wolhuser Guuggen nochmals an und bedankte sich gegenseitig für eine strenge, aber zugleich auch wunderbare Zeit. Was am "Schmudo" seine Anfänge nahm, ging an diesem Dienstag also zu Ende. Nach vielen Stunden in gemütlicher Fäger-Atmosphäre und einem Fest auf dem Berghofareal, welches wiederum zahlreiche Fasnachtsbegeisterte anlockte, war es an der Zeit, sich einfach mal kurz zu drücken und auf Wiedersehen zu sagen. Auch die Fasnacht 2019 sorgte für einige Highlights und dürfte noch lange in den Köpfen der Weidfäger bleiben. 

 

Festivalstimmung im Winter

Wem ist diese Fäger Fägete wohl noch kein Begriff? Auch in diesem Jahr strömte eine grosse Masse an Fasnächtler und Fasnächtlerinnen nach Wolhusen, um einen Abend in purer Ekstase zu feiern. Trotz einer geringeren Besucherzahl als in anderen Jahren, bekamen die Weidfäger viele gute Rückmeldungen begeisterter Anwesenden. Vielleicht war genau jene Tatsache entscheidend für die positiven Reaktionen, dass es für einmal ganz einfach mehr Platz hatte in den einzelnen Lokalitäten im Vergleich zu früheren Jahren. Bezüglich Organisation gab es auch unter dem neuen OK-Chef Angelo Zimmermann kaum etwas zu kritisieren. Das Fest ging dank einer hervorragenden Planung perfekt über die Bühne. Weniger positive Vorfälle waren die Ausnahme. Eines der Highlights der Fägete war ohne Zweifel das Wolhuser Zelt, welches in diesem Jahr unter dem Namen "O Lefty's Irish Pub" mit einer sensationellen Liveband und originellen Dekoration aufwartete. Als weiterer Höhenpunkt dürfte das Dosenzelt mit dem Namen "Dosolieri" in die Geschichte eingehen. Die beiden DJ's Dredge und Dozer heizten dem Publikum mit harten Bässen und feinsten elektronischen Klängen so richtig ein und waren dafür verantwortlich, dass die Hörerschaft mehr als einmal kurz vor dem musikalischen Höhepunkt stand. Natürlich gilt es zu erwähnen, dass auch alle anderen Lokalitäten dutzende Feierwütige bestens unterhalten konnten und für ein gesamthaft friedliches und stimmungsvolles Fest sorgten. Auch die "Guuggen" gaben ihr bestes und hatten einen grossen Anteil daran, dass die grosse Arena stets gut gefüllt war. Am Mikrofon überzeugten dieses Jahr die neu engagierten Speaker Philipp "Phippu" Breit und Urs "Brögu" Brügger. Mit einer grossen Portion Humor und kecken Sprüche, die mit zunehmender Dauer und zusätzlichem Alkohol intus, immer besser wurden, brachten sie das Publikum mehrmals zum Schmunzeln. 

Die Weidfäger möchten sich an dieser Stelle nochmals recht herzlich bedanken bei allen Sponsoren, Gönnern und natürlich jedem einzelnen fleissigen Helfer. Hoffentlich seid alle im kommenden Mai mit dabei am legendären Helferfest.

Einblicke in die Planung und Durchführung der Fäger Fägete gewährt das folgende Video, produziert von Josef Bucher!

 

 

"För eis hets emmer no glängt"

Das Motto von Zunftmeister Bruno Ambauen begleitete auch die Weidfäger die gesamte Fasnacht hindurch. Ob am Schmudo oder Fasnachtssonntag, es hatte immer Platz um "eis z'näh". Der Donnerstag entwickelte sich auch dank dem grandiosen Wetter zu einem wahren Freudentag. Traditionell gestartet im Weidquartier ging es los Richtung Marktplatz, wo sich alle Wolhuser "Guuggen" und Fasnachtsgruppen trafen. Kurzum wurde das Geschehen auf den Rössliplatz verlegt, wo Zunftmeister Bruno Ambauen die Fasnacht 2019 für offiziell eröffnet erklärte. Der anschliessende Hamburger Einstandsbrunch war für die meisten ein wahrer Segen und so präsentierten sich die Fleisch- und Käseplatten schon nach kurzer Zeit vollkommen leer gefressen. Den sechs Hamburgern an dieser Stelle ein grosses Dankeschön und vorweg schon mal ein "herzliches Willkommen" bei den Weidfägern! Die Mägen gefüllt, den Arschlochtisch wieder aufgelöst, kam als nächstes das Spital Wolhusen in den Genuss der wohligen Fäger-Klängen, dies übrigens ganz frisch geschminkt. Als schliesslich der letzte Auftritt am späten Nachmittag auf dem Rössliplatz über die Bühne ging, war die Müdigkeit bei einigen bereits stark bemerkbar. Lag wohl auch an der üppigen Verpflegung, die man beim Ständchen Valliant Bank dank dem ehemaligen Fäger Wifi zu sich nehmen durfte. Was aber auch für diese Müdigkeit verantwortlich gewesen sein konnte, war das flüssige Gold namens "Bier", welches man sich wohl einige Male zu oft gegönnt hatte. Trotz alldem liess man es am Abend in Ruswil an der Explo so richtig krachen, ehe der grosse Tag folgte: Die Fäger Fägete stand vor der Tür! Nachdem das legendäre Fest ein Ende genommen hatte, war Party angesagt im Rebstock. Später wurde das Geschehen nach Dagmersellen verlegt, wo sich einige als wahre Wilderer zeigten. Sei dies als tödlicher Dekorationsjäger oder frecher Mädchen-Charmeur. Ausgeschlafen präsentierte man am nächsten Tag am Wolhuser Umzug das diesjährige Motto. Mit dem Gondoliere voraus erfreuten die Weidfäger die Wolhuser Fasnachtsgesellschaft mit einem originellen Grind und den ausgefallenen Kostümen. Die diesjährige "Lefer-Nommere" sorgte dafür, dass kein Auge trocken blieb und auch die beiden Hauptprotagonisten, die "Leferkönige" der vergangenen zwei Jahren, mussten wahrlich nicht auf dem Trockenen sitzen. Für einen spektakulären Ausklang war dann der "Chänubotzer-Ball" besorgt. Allen voran das Abschluss-Stück "Viva" beim starken Auftritt sorgte für viel Applaus. Nicht gerade in Begeisterungsstürme brach das Publikum am nächsten Abend aus. Dies war aber sicher nicht der Fäger-Leistung geschuldet. Sei's drum, die "Weidfäger-Buebe" amüsierten sich prächtig, nahmen sogleich eine ganze Bar für sich ein und feierten bis in die frühen Morgenstunden. Dies übrigens absolut verdient, hatte man den gesamten Tag mit "Ständle" verbracht. Bedanken möchte man sich ganz besonders beim Kinderheim Weidmatt für den Apéro und beim Weidquartier für die anschliessende teuflisch feurige Verpflegung. Der Dienstag wurde dann noch zum schönen Ausklang mit "Ständle", Umzug in Doppleschwand und dem abschliessenden "Böögverbrönne" auf dem Marktplatz. Wer danach noch immer nicht genug hatte, gab sich in Ebnet den Rest und sorgte so für einen gelungen Abschluss der Fasnacht 2019. 

 

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Schränzerball & Ruuggertreffen

Und schon stand bereits wieder der letzte Akt der Vorfasnacht vor der Tür. Nachdem man bereits am Samstagabend am Schränzerball unterhalten wurde, genossen die Weidfäger und alle Mitfasnächtler am Sonntag bei bestem Wetter die Auftritte der versiertesten Guuggen aus der Region am alljährlichen Ruuggertreffen.

Aufgrund des strengen Aufbausamstags gab es doch das eine oder andere müde Gesicht anzutreffen im Rebstock. Doch nicht nur die verrichteten Tätigkeiten am Fägete-Areal waren alleine Schuld an den vielen dunklen Augenringen, sondern auch der vornächtliche Ausgang in Entlebuch, der einigen sichtlich zusetzte. Ein paar Schlucke vom heiligen Hopfensaft später war die ganze Müdigkeit aber bereits wie weggeblasen und man konnte sich endlich den wichtigen Dingen widmen: «Geil sii ond omlo!» Drei junge Herren, welche ein erstes Mal und wahrscheinlich noch viele weitere Male dieses Motto zu Herzen nahmen, waren die Hamburger-Anwärter. Sozusagen die kleinen Cheese-Burger unter den vielen grossen Big-Macs. Mit Spiel verlagerte man die Tätigkeiten dann in Richtung Marktplatz, wo man von vielen bekannten Gesichter und natürlich einer grossen Ladung Holzschnitzel in Empfang genommen wurde. Kaum waren die letzten Klänge des Klassikers «Viva» verstummt und der Grind von den mit Schweiss durchnässten Haaren entfernt, begann auch schon das Monsterkonzert, an dem man das Publikum kurze Zeit später mit dem zweiten Klassiker der Fäger-Reihe namens «Ritschi» verzückt. Als auch der Auftritt mit anschliessend lautem Beifall ein Ende fand, durften die Fägerlis ihre Stärke vor der Bar unter Beweis stellen. Die vielen verkaterten Gesichter am nächsten Morgen waren schliesslich Beweis genug, dass man auch jene einzigartigen Fähigkeiten am vergangenen Abend der breiten Bevölkerung zeigen konnte.

 

08.30 Uhr Ortszeit, Standort Berghofhalle Wolhusen. Ein leichter Windstoss geht über die grasgrünen Rasenteppiche. Es liegt ein angenehmer Frühjahresduft in der Luft. Während die Vögel ihre morgendliche Hymne trällern, torkeln immer mehr schläfrig wirkende Gestalten ein. Die schön dekorierte Halle füllt sich allmählich, die Milch wird gekocht, das Brot geschnitten. Dutzende Leute strömen an den Gunnerbrunch und lassen es sich am Buffet so richtig gut gehen. Die Stimmung erlangte aber so richtig ihren Siedepunkt, als die Weidfäger einige ihrer Stücke zum Besten gaben. Die folgenden Stunden gingen in Nu durch und man brachte sich mit einigen gelungenen Auftritten in die nötige Fasnachtsstimmung, die ab Donnerstag dann so richtig gefragt sein wird. 

 

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Ruuggerfäscht Romoos

Nach einem zügigen Aufbausamstag ging es ebenso zügig zu den Bahnhofgeistern in ihre geliebte Bar 27. Gemeinsam wurden danach die Feierlichkeiten ins Nachbardorf Romoos verlegt. Die Sause hatte so einiges zu bieten und die Weidfäger trugen ihren Teil bei, damit der Abend noch lange in aller Munde sein wird. 

Am Morgen begrüsste uns der Stv. Fägete-Bauchef Angi zum ersten Tag der Aufbauphase 2019. Die einzelnen Arbeiten wurden rasch verteilt und so befand sich jedermann bereits um 9.00 Uhr im Arbeitsmodus. Als man schlussendlich für das gesamte Material im Berghofareal den gewünschten Platz gefunden hatte, ging es ins verdiente Feierabendbier, nur mit dem kleinen Unterschied, dass es am Nachmittag in die Kehlen hereingeschüttet wurde. Um 14.00 Uhr luden die Bahnhofgeister zum "Schminketrinke" ein. Unter strahlendem Sonnenschein bekamen die Gesichter einen neuen Anstrich und es verging nicht mal eine Stunde, ehe die geschenkte Riesenflasche gefüllt mit regionalem Schnaps nur noch eine kleine Pfütze mit einem Alkohol-Speichel-Gemisch war. Während die Stimmung immer ausgelassener wurde, bat Car-Chauffeur Schmedi die beiden Guuggen, sich Richtung Imbach-Gefährt zu begeben. Dieser Bitte kam man nach und so wechselten Bahnhofgeister und Weidfäger den Standort und verlegten ihre Tätigkeiten nach Romoos, wo das Publikum gespannt auf die einzelnen musikalischen Darbietungen wartete. Bereits beim Monsterkonzert heizte man den Besuchern richtig ein und gab auch beim Guuggenstück mit den anderen Wolhuser Vertreter alles. Als auch der Auftritt zu später Stunde souverän durchgezogen wurde, durfte man von einem gelungenen Abend sprechen.

Die Fasnacht kommt so langsam aber sicher näher. Nächstes Wochenende darf man nochmals ein Heimspiel bei den Schränzern austragen, bevor es dann in die finalen Vorbereitungen für die "rüüdige" Zeit 2019 geht.

Bis dahin gute Erholung und eine gute Woche.

 

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65 Jahr Guggemusig Doppleschwand & Monsterparty Buttisholz

Am Wochenende wurde wieder zwei Mal gefeiert. Am Freitag in Doppleschwand beim 65 Jahre Jubiläum und am Samstag an der Monsterparty in Buttisholz. Es darf von einem gelungenen Wochenende gesprochen werden.

Am Freitag ging die Vorfasnacht in Doppleschwand in eine weitere Runde. Angefangen hat das Ganze mit einer guten Leistung am Monsterkonzert. Danach war genügend Zeit da, um sich zu verpflegen und auch schon etwas Zeit an der Bar zu verbringen, bevor es zum Highlight des Abends kam. Jedoch dürfte vor dem Auftritt bei dem Einen oder Anderen die Skepsis etwas grösser geworden sein, waren doch fast nur Fäger draussen vor der Bühne anzutreffen.

 

Glücklicherweise kamen aber pünktlich zum Start unseres Auftritts zahlreiche Zuhörer. Die gelungene Performance wurde danach den ganzen Abend noch feuchtfröhlich gefeiert.

 

Am Samstagnachmittag traf man sich wieder im Räbe zum Schminken-Trinken. Mit dem Car ging es dann etwas später nach Buttisholz. Dort wurde wiederum ein Monsterkonzert gespielt. Nach den zwei gespielten Stücken gab es in der Halle die Guggenverpflegung. Nach dem Pasta-Plausch konnten wir gestärkt schon um 20:50 Uhr zu unserem letzten Auftritt an diesem Wochenende antreten. Auch diesmal konnte sich die musikalische Leistung sehen und vor allem hören lassen. Da wir unsere Darbietung schon so früh ablegten, konnte dafür umso länger gefeiert werden. In den verschiedenen Baren wurde noch das Tanzbein geschwungen, eine Selfie-Challenge durchgeführt und auch noch zwischendurch ein paar Drinks genossen.

 

Um viertel nach drei wurden die vielen müden Fäger, und rekordverdächtig viele weitere Wolhuser, von Schmedi mit dem Car abgeholt. Diejenigen, welche ihren Partyhunger noch nicht stillen konnten, gingen noch in die Bar 27 der Bahnhofgeister.

 

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Text: Joni Wicki

35. Lysser Fasnacht

Am vergangenen Samstag leisteten wir fasnächtliche Entwicklungshilfe im Kanton Bern. Im Wohnort der lebenden Schwinger-Legende Christian "Chrigu" Stucki ging es für uns nicht etwa ins Sägemehl, sondern direkt auf die Guuggenbühne der 35. Lysser Fasnacht. Unter dem Motto "Ab id Zuekunft" veranstaltete die örtliche Lilienzunft bei unseren "gmögigen" Kantonsnachbarn ein ebenso "gmögiges" Fest. Die wichtigsten Geschehnisse des Abends gibt es hier zum Nachlesen!

Es war alles ein Bisschen anders an diesem Abend. Bereits beim Betreten des Reisecars fiel auf, dass der heutige Fahrer weder Jerry, noch Schmedi hiess, was für ungewohnte Blicke sorgte. Ein Aargauer, der uns an die Fasnacht chauffieren soll? Eigentlich unvorstellbar. Nach einem Halt an der Tankstelle in Willisau, verschwanden aber auch die letzten Zweifel und so wurde die Fahrt ins bernische Lyss zu einer wahrlich pfeffrigen Angelegenheit. 

Angekommen im Grenzbereich zum Seeland, lud Juan in seinem Bistro zum Abendessen ein. Dank den Fleischbällchen (IKEA ist ein Dreck dagegen) ging es gestärkt an den ersten von drei Auftritten. Mit viel Elan spielte man das ganze Repertoire herunter und begeisterte damit Herr und Frau Lysser. Auch in der Folge liess man es sich nicht nehmen, für gute Stimmung zu sorgen und konnte auch in Sachen Stimmgewaltigkeit allen voran bei den Berner "Modis" punkten. 

 

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46 Jahre Jubiläum Jungchräje Entlebuch & 35 Jahre Ribi-Häxä Dallenwil

Nicht an einem, nein, gleich an zwei Jubiläen durften wir am Wochenende teilnehmen. Am Freitag in Entlebuch das Weekend kräftig eingeläutet, ging es am Sonntag "ih d'Ländere" nach Dallenwil. Beide Male zeigten wir uns von unserer besten Seite und mischten uns guter Laune unter das Party-Volk. 

Am Freitagabend wurde in Entlebuch bei den Jungchräjen die nötigen Vorkehrungen getroffen, um optimal ins zweite Doppelwochenende dieser Saison zu starten. Dank den Empfehlungen von Jones ("3 Bier = 1 Mahlzeit") und Flugo (Menu 1 = 1 Mahlzeit inklusive Dessert an der Shotbar) konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen an diesem Abend. Ausser vielleicht, wenn man auf Restenverwertungstour war oder die Abfahrtszeit des Cars in Vergessenheit geriet. Alles in allem darf man aber auf eine gelungene Feier zurückschauen, den eher zurückhaltenden Auftritt mal nicht mit einbezogen. 

Was musikalisch am Freitag noch nicht ganz klappte, wurde am Samstag in Dallenwil bei den Ribi-Häxä besser gemacht. Tampi Basil war sichtlich zufrieden mit dem Gezeigten und gab den Startschuss zu einer legendären Nacht. Und wenn man mir nicht Glauben schenken mag, wie denkwürdig dieser Abend war, dem fehlt schlicht und einfach der Zugang zum Weidfäger Fun - Chat. Die Tatsache, dass sogar am Sonntagmittag einige Weidfäger im Sörenberg-Gebiet gesichtet wurden, in voller Montur und satter Schminke im Gesicht, sagt doch schon einiges aus, was diese Nacht in Dallenwil für einen Ausgang genommen hat. 

 

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Geisterparty Wolhusen

Nachdem sich die Weidfäger nach einer ausgelassenen "Räben-Sause" Richtung Schulhausareal Rainheim begeben, erwartet die motivierten Burschen ein perfekt aufgestelltes Festgelände mit diversen Bars, welches in den kommenden Stunden idealer Ort sein würde, um sich dem Nachtleben voll und ganz hin zu geben. Nach einem Jahr Absenz liefern die Bahnhofgeister Wolhusen bezüglich Geisterparty ein Comeback nach Mass ab. Selten hat es auf dem Schulhausplatz Rainheim eine solch ausgelassene Feier gegeben wie am vergangenen Samstag. Da kann man bloss seinen Hut ziehen vor dieser Parforceleistung!

Nach einem guten Auftritt in den frühen Abendstunden hat man die Basis gelegt für eine feuchtfröhliche Nacht mit zahlreichen freundlichen Begegnungen und vielen "Gügügsrunden" in netter Gesellschaft. Ob ein gemeinsamer Jass in der Kaffeestube oder eine abenteuerliche Balzjagd im Partyzelt, für jeden Fäger gibt es eine passende Tätigkeit, welche den eigenen Ansprüchen entspricht. So verwundert es nicht, dass auch noch am Sonntag zur Mittagszeit einige "Weidezianer" in ihrem edlen Samtumhang in der Region Spital gesichtet worden sind. Auch für diese Leistung verdient höchste Anerkennung.

 

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Fasipub & Guggilari Olten

Ein Doppelweekend mit kräftigem Guuggen-Sound, stimmungsvollen Feierlichkeiten und jeder Menge Bier geht zu Ende. Mit dem am Freitag stattfindenden Fasi-Pub sind die Weidfäger traditionell in Wolhusen in die Vorfasnacht 2019 gestartet. Der Samstag hingegen hat den Fägern einen Besuch einer eher ungewohnten Destination geboten. Dank Programm-Chef Mario alias Lömpi ist es beim zweiten Anlass der "rüüdigen Zeit" zur Guuggizunft nach Olten gegangen.

Bereits am Freitag war die Motivation gross in den Reihen der Fäger, so stand doch der allseits beliebte Start-Event Fasipub auf dem Plan. Unter dem Motto "Am Bauen" würdigte man den alten und auch im neuen Jahr regierenden Zunftmeister Bruno Ambauen III. Die zum Motto passenden Kostüme waren so ausgefallen wie die im Anschluss an den einigermassen gelungenen Auftritt hingelegten Performances an der Bar. Hier einige anschauliche Beispiele kreativer Höhenflüge und verrückten Zelebrierungen: 

Wie bereits angetönt war der Auftritt, welcher ungewohnt früh um 20.30 Uhr über die Bühne ging, grundsätzlich in Ordnung. Allzu stark ins Gewicht fällt die alljährliche Performance am Fasipub sowieso nicht. Die mit viel Spannung erwartete gemeinsame Aufführung des Gesamt-Guuggen-Stücks, welche von den vier Guuggen aus der Region Wolhusen inszeniert wurde, endete mit einer leisen Enttäuschung. Fakt ist, es braucht noch eine deutliche Steigerung, um dem Wolhuser Fasnachtsvolk einen einwandfreien Auftritt zu präsentieren.

Am Samstag Abend ging es auf ungewohntes Oltner Pflaster ans Guuggilari. Im Gegensatz zum Freitag konnte man sich musikalisch noch einmal steigern und begeisterte die Zuschauer mit einem blitzsauberen Auftritt. Bei den anschliessenden Festlichkeiten zeigte man sich ebenfalls engagiert, was bei einigen aber eine Tendenz zu übermotiviertem Verhalten hervorrief. Trotzdem darf man aber alles in allem auf einen gelungenen Abend zurückschauen, mit lustigen Begegnungen, unter anderem mit unseren Freunden aus dem tiefsten Entlebuch, den Biberegagser aus Hasle. Zudem konnte mit den äusserst kreativen und mit viel Aufwand gestalteten Kostümen, allen voran bei den weiblichen Besuchern, gepunktet werden. 

 

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Ski- & Silvesterweekend

Wie jedes Jahr organisierte das Spez-Team das Ski- & Silvesterweekend, damit die Fäger zusammen ins neue Jahr rutschen konnten. Einmal mehr fand der Spass in der Lenzerheide statt. 

Insgesamt etwa 20 Weidfäger und ihre Gspusis fanden vom 30. Dezember bis am 01. Januar den Weg ins Ferienhaus Casa Fadail in der Lenzerheide. Einige mit den Ski oder Snowboard, andere vor allem mit der Absicht, an der Apres-Ski-Bar eine gute Falle zu machen.

Bei super Pistenverhältnissen mit Neuschnee und teilweise auch Sonnenschein genossen wir die drei Tage. Am Abend feierten wir das alte Jahr gebührend, und stiessen gleich auch auf das neue 2019 an.

 

Wir wünschen Allen viel Erfolg und alles Gute im neuen Jahr! 

 

Fotos gibts hier!

Der Babyboom nimmt kein Ende!

Unglaublich aber wahr! Innert Kürze dürfen die Weidfäger ein weiteres Mal Nachwuchs in Empfang nehmen. Das vierte Fägerkind der Saison 2018/2019 ist ein kleiner, schlanker Hobbit mit dem klingenden Namen Nelson. Es ist das Söhnchen von Papa Jambo (Silvan Lötscher) und Mama Jenny. Wir wünschen der kleinen Familie nur das Beste und jede Menge "Haha's" in der Zukunft. 

 

1. Küülevölki-WM

Am vergangenen Samstag organisierte der  FC Wolhusen den traditionellen Burgcup, an dem zum ersten Mal die Küülevölki-WM veranstaltet wurde. Natürlich stellten auch die Fäger zwei Mannschaften für den Wettkampf.

Die beiden Mannschaften starteten gut ins Turnier. Beide Teams hatten in den Gruppenspielen je eine Niederlage verkraften, kamen aber trotzdem weiter. So kämpften sich beide durch die KO-Phase, bis die Juni-Ohren den Seni-Ohren im Final gegenüber standen. Dort setzten sich die erfahrene Garde vom Fäger I durch und so können sich die Fäger nun Weltmeister und Vizeweltmeister im Küülevölki nennen.

 

Fotos gibts hier!

Probeweekend Engelberg

Wo der Elias S. im Winter den Rasen mäht

und der Elmo sein Schätzeli verschmäht,

wo sich der Nikci als Star-DJ bewährt

und der Lötscher Sile die Autoschlüssel Suche erschwert.

Ja dort, dort geht es für die Fäger jedes Jahr hin,

nach Engelberg ins Probeweekend, um zu finden des Probens Sinn.

Posaunen, Trompeten und all die weiteren Bläser,

dazu die impulsiven Schläger und ein Tampi mit Körperausstattung eines Remo Käsers.

Gefordert wurden die Fäger-Register an beiden Tagen,

förmlich getrimmt hat sie Basil sozusagen. 

Luft nach oben ist aber sicherlich noch vorhanden,

möchte man doch an der Fasi 19 einen musikalischen Volltreffer landen.

Ein Lob gilt den Gourmet-Köchen Pogo, Schuum, Nikles und Breit,

die Weidfäger hoffen, ihr hattet ebenfalls eine gute Zeit.

Nebst all den Proben und dem überraschenden Samichlaus-Besuch,

gab es zahlreiche, nicht ganz jugendfreie Geschichten - klarer Fall für das goldene Chlaus-Buch!

Von jenen Geschichten möchte ich aber nicht allzu viel erzählen,

eines sei aber gesagt: Wer Papa ist, muss sich mit ganz anderem als dem Kindchen zu Haus herumquälen.

So komme ich bereits zum Schluss meiner Erzählerei,

und um nicht herum zu reden um den heissen Brei:

Frohe Weihnachten und ein glückliches, neues Jahr,

mit unglaublich geilem Guggen-Sound und legendären Auftritten an der Bar!

 

Hochachtungsvoll

Euer Johann Benj von Goethe

 

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Schon wieder Fäger Nachwuchs!

Und wieder durften wir Fäger Nachwuchs auf der Welt begrüssen. Unser Trompeten-Gott Raphi Wicki und seine Sabrina durften voller Stolz am Donnerstag, 08. November, frühmorgens um 00:58 Uhr ihre Tochter Emilia in die Arme schliessen. Natürlich liessen es sich die Fäger nicht nehmen, ein Täfeli zu stellen und zu gratulieren.

Die Weidfäger wünschen der kleinen Familie viel Freude und alles Gute für die Zukunft.

Ohrfeigen - oder ein Satz warmer Ohren

Gemeint ist damit nicht etwa der Auslöser einer wilden Kneipenschlägerei, sondern das Live-Radioprogramm von Radio SRF 1 am vergangenen Mittwoch im Kleintheater Luzern. Nach einem leckeren Burger im Parterre-Restaurant erwartete die alle-Proben-besuchenden Probekönige im Kleintheater bissiges Kabarett, freches Gerede, spöttische Stand-up-Comedy und lustige Menschen aus anderen Ländern.

Gülsha und ihre intimen Details zum "brazilian waxing", Gabriel Vettter und seine Tipps gegen die Flugangst, Nektarios Vlachopoulus mit seiner Vokal-Tragödie und letztlich der Österreicher Gunkl und seine Interpretation

des "Alltäglichen" – allesamt haben sie überzeugt und die Zuschauer hin und wieder in schallendes Gelächter versetzt.

 

Hier gilt es, den Probekönigen nochmals für ihren tadellosen Probeeinsatz zu gratulieren. Man darf gespannt sein, wohin es diese im nächsten Jahr führen wird.

 

Text von Basil Lötscher

Fäger Nachwuchs zum Zweiten!

Am Mittwoch, 24. Oktober gab es bereits die zweite erfreuliche Nachricht innert weniger Tagen. Auf den kleinen Janick folgte nun weiterer Fäger Nachwuchs, dieses Mal ein Mädchen namens Lyah Emma. Die glücklichen Eltern, Neu-Hornist Sile Roos und seine Frau Tanja, durften ihr Töchterchen um 9.05 morgens in Empfang nehmen. Die Weidfäger wünschen auch der neu dreiköpfigen Familie Roos nur das Beste für die Zukunft und viel Freude mit dem kleinen Sonnenschein!

Fäger Nachwuchs!

Am Sonntag, 21. Oktober durfte der kleine Janick das Licht dieser Welt erblicken. Auf das kleine Söhnchen haben sich die Eltern, Sousaphon-Virtuose Duro und seine Frau Mirjam, bereits lange gefreut und werden jeden einzelnen Moment mit ihrem Schatz geniessen. Die Weidfäger wünschen der jungen Familie alles Gute für die Zukunft und viel Freude mit dem kleinen Sonnenschein!

Schneider/-innenabend

Schneiden, schnippeln und nähen; die tapferen Schneiderlein sind ab sofort wieder im Einsatz! Raphi Weber und Timi Lötscher präsentierten das diesjährige Kleid unter Beihilfe von Luzia Lauber am letzten Mittwochabend im Restaurant Rebstock. Wie dieses kleine Kunstwerk aussieht, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten, aber eines kann der begeisterte Verfasser dieses Kurztextes sagen: Es wird bombastisch! Allen Schneider/-innen (ob dieses gendergerechte "Schneider/-innen" an dieser Stelle erwähnt werden muss, ist jetzt mal so dahingestellt) wünschen die Weidfäger ganz viel Spass und Ausdauer bei den Näharbeiten. Voller Vorfreude blickt man bereits voraus auf den einzigartigen Moment, wenn man dieses Unikum von einem Kleid anprobieren darf. 

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1. Gesamtprobe

Bis auf den letzten Mann waren alle heiss auf diese erste Gesamtprobe der diesjährigen Fasnacht. Endlich wieder in guter Fäger-Gesellschaft verweilen, endlich wieder mit all den Virtuosen musikalische Wunder vollbringen und endlich wieder eine "Fäger-Räbe-Rösti" geniessen. 18.30 Uhr, Bergboden Wolhusen, Startschuss für die nächste Probe Session!

Kind im Anflug, Hochzeit, zurück von langen Reisen.. Es gab eine Menge zu berichten nach einer langen und intensiven Sommerpause. Doch nun sind alle wieder vereint und topmotiviert, um auch in der kommenden "rüüdigen" Zeit eine starke Performance abzuliefern. Bis dahin gibt es aber noch eine Menge zu tun, dies wurde an dieser ersten Probe ersichtlich. So hat man vor allem im Bereich der Dynamik viel Arbeit vor sich. Tambourmajor Basil "Möndu" Lötscher ist aber zuversichtlich, dass bis zum Vorfasnachtsstart im Januar jeder einzelne Fäger Fortschritte machen wird. Man darf also gespannt sein, was der Fäger-Tambi mit seinen Mannen auf die Beine stellen wird und kann sich auf einige musikalische Leckerbissen freuen. Bis es aber so weit ist, liegen noch zahlreiche Proben vor den 50 aktiven Musikanten. Der Start ist zumindest schon einmal gelungen und wurde zusätzlich mit Bier und Wurst, organisiert vom Spez-Team, abgerundet. 

 

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Hochzeit Raphi & Sabrina

Am 24. August nahm unser Trompeten Gott Raphi Wicki alias "Fluffy" seine Sabrina zur Frau. Die Weidfäger gratulieren herzlich und wünschen den beiden nur das Beste für die gemeinsame Zukunft und bemerken leicht ironisch, dass das allseits bekannte Credo "You'll never walk alone" ab jetzt noch eine zusätzliche Bedeutung in "Fluffys" Leben bekommen wird!

 

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Vorstandsausflug ins malerische Süddeutsche

Vergangenes Wochenende lud der abtretende Präsi Ueli zu seinem letzten, mit Spannung erwarteten Vorstandsausflug. Etwas Grandioses sei es, was uns bevorstehe. So machten wir uns voller Vorfreude auf in den unbekannten Nordosten der Schweiz. Auch wenn der Grabemacherjoggi in der Zwischenzeit auch Letzigrund-Führungen angeboten hätte, liessen wir Zürich ohne Zwischenhalt hinter uns. Angekommen in Romanshorn verschlug es uns schnurstracks auf die Fähre zur grossen Überfahrt nach Friedrichshafen. Angesichts der bereits auf früheren Ausflügen gezeigten Begeisterung unseres Organisators fürs grenznahe Ausland schlussendlich kaum überraschend ;-)

 

Um die Zeit für das eigentliche Highlight des Tages etwas zu verkürzen, wurde in der Zeppelin-Hauptstadt spontan eine Runde Minigolf einberufen. Schnell war der Wetteinsatz definiert: Das Schreiben des Berichts für die Homepage solle ausgeminigölflet werden. Gesagt, getan: In einer spannenden und diskussionswürdigen Partie setzte sich unser Tampi mit einer knappen Länge Vorsprung durch, während sich die Progimaus und der ehemalige OK-Präsi mit der gleichen Anzahl Schläge und trotz der besten Hole-in-One-Leistung nun dem Bericht widmen dürfen. Lesson learned: Das Golfreglement ist praktisch auf eine Stufe wie das ZGB/OR oder das StGB zu setzen und als Anwalt hat man so pro Argument mindestens 3 Gegenargumente parat....

 

Nach einem kleinen Aperöli sollte als nächstes Highlight ein Boot gemietet werden, mit welchem nach Konstanz übersetzt werden sollte – natürlich inkl. gemütlichem Bädele im Bodensee. So gut der Plan, so schnell wurde uns ein Plan B aufgezwängt. Angesichts eines übriggebliebenen Apèro-Bächerlis und einer getrunkenen 0.75-dl-Flasche roten, veredelten Traubensafts wurden wir mit Verdacht auf Alkoholmissbrauch auf das Kursschiff verwiesen. Lesson learned: Auch vorreservieren hilft nichts, wenn der Süsswassermatrose das Boot in der gleichen Zeit zweimal vermieten kann. Die Kühltasche als Ablenkung nur mit Esswaren zu füllen ist zwar eine gute Idee, auf Rucksackkontrollen sollte man dann aber auch vorbereitet sein... 

 

Nun, die etwas üppiger zur Verfügung stehende Zeit in Konstanz wurde in einem der vielen malerischen Biergärten entlang des Rheinufers gerne in Kauf genommen und der Nachmittag genossen. Auch das Baden im Rhein durfte nicht fehlen, war uns das bädele im Bodensee doch vergönnt worden. Mit Mr. Zhangs Appartement schliesslich hatte man eine perfekte Ausgangslage, das konstantinopelische Nachtleben zu erkunden und sich das Eine oder Andere zu gönnen.

 

Am Sonntag durfte noch einmal die Konstanzer Altstadt bestaunt werden und – weil es ja ein geselliges Ausflugs-Wochenende sein soll – ein Bierchen genehmigt werden, während man über die Geschichten des Vorabends philosophierte. Etwas vollmundig war man sich dabei einig, dass die Konstanz vom Vorabend sich doch hatte sehen lassen dürfen. Daneben war auch klar, dass an diesem Wochenende alle – ob Jeanette, Käthi, Bernadette und Igor G., der Tölpel vom Nachbartisch oder des Marios bester Freund Sebastian – total auf ihre Kosten kamen.

 

Lesson learned: Auch ohne grosses Rahmenprogramm durften die Fäger-Vorständler ein lustiges Wochenende im süddeutschen Raum verbringen. Müde, dafür aber psychisch bestens erholt, ging es schliesslich - mit einem kurzen Schlummi-Abstecher im Shamrock - nach Hause.

 

natürlich gibts auch Fotos

 

Text: Andi Lingg & Mario Bucher

Ink- & Bratfest

Am 14. August wurde wieder zum traditionellen Ink- & Bratfest geladen. Wie immer waren auch Fäger-Frauen, -Freundinnen, -Kinder und die Fäxx eingeladen, neu war diesmal der Ort im Oberstaldig.

Man traf sich am frühen Abend bei der Waldhütte zum Apero. Leider war das Wetter nicht mehr so sommerlich wie die letzten Wochen. Nichts desto trotz fanden viele Fäger mit Anhang den Weg ins Oberstaldig. Zum Essen konnte jeder sein Fleisch auf den Grill schmeissen, dazu gabs ein grosses Salatbuffet. Natürlich gabs auch Bier zur Genüge.

Später am Abend zügelten manche vom kühlen Zelt draussen in die Hütte, wo im Cheminée eingeheizt wurde. So konnte gemütlich das Dessert genossen und dazu ein Jass geklopft werden.

 

Ein herzlicher Dank gilt dem Spezteam, das diesen gemütlichen Anlass organisierte, sowie den Hamburgern für ihre Unterstützung.

 

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Jubiläumsausflug

Erster Programmpunkt: Treffpunkt am Freitag um 16:00 Uhr in der Blindei Wolhusen. Mehr konnte und durfte man nicht wissen, denn der Jubiläumsausflug ist ein Anlass, der das Prädikat strenggeheim trägt. So kam es, dass sich die Fäger zum ersten Programmpunkt unter dem Motto "unkaputtbar, treffsicher, artistisch, berauschend und feuchtfröhlich" in der Blindei versammelten. Auf dem Programm stand ein gemütlicher Abend mit Bubble-Soccer, Mario-Kart im Kleinformat und gemütlichem Beisammensein. Für wahre Gaumenfreuden sorgte der eigens organisierte Pizzaofen, der den Pizzen durch die Holzfeuerung einen echt italienischen Geschmack gab. Das OK um die drei Lötscher-Brothers liess sich trotz ideenreichen Rate-Taktiken nicht in die Karten blicken und so blieb für das bevorstehende Weekend als einziger Anhaltspunkt der Treffpunkt am Samstag um 09.00 Uhr im Räbe.

Dort wartete auch bereits schon unser treuer Busfahrer auf uns und verfrachtete die zunehmend, ob der Unwissenheit aufgeregte und heitere Fägerschar in Richtung Luzern. Auf dem Programm stand Bogen-, Armbrust- und Blasrohrschiessen in Kriens. In kleinen Gruppen traten die schiesswütigen Fäger gegeneinander an und duellierten sich um den Gewinn eines Korbes Gold. Manch unentdecktes Talent funkelte durch und der Bogenschiess-Plausch endete in einem Synchron-Bogenschiessen, wie man es nur aus den besten der sagenumwobenen Mittelalter-Filmen kennt. Nach einem genüsslichen Lunch hiess es wiederum: "Einbooten und weiter geht’s."

 

Die Reise führte quer durch die Schweiz. Vorbei an Luzern, vorbei an Zug, über den Hirzel und dann in Richtung Osten. Die Spannung ob des Zielortes stieg, nahm dann aber genau so rasch wieder ab, je näher dieser rückte. Und so war es denn plötzlich soweit und der Car hielt im Herzen von Chur, wo wir die Unterkunft für die Übernachtung beziehen konnten. Doch viel Zeit blieb nicht und weiter ging es, bergaufwärts zur Bärenhütte, welche einen wunderbaren Blick über die Stadt Chur und das Churer Rheintal ermöglichte. Dort angelangt, wurden vornehmlich das gemütliche Beisammensein gefrönt, die Grillstelle in Beschlag genommen und feine Grilladen und Salate von Kämsi verschlungen. Fehlen durften selbstverständlich auch die vielen Jubiläumsgeschenke nicht, welche wir an der vergangenen Fasnacht entgegennehmen durften. Besten Dank an die Sponsoren- ihr habt manch trockene Kehle zum Singen und Lachen gebracht.

 

Von der Bärenhütte aus ging es zum Frischmachen zurück in die Unterkunft, bevor sich die vielen Fäger in der Menge der Besucher des Churer Strassenfestivals "Buskers" verzettelten. Etliche Attraktionen, Künstler und Musikanten warteten auf und boten Gelegenheit zum Verweilen, bevor das Dunkel der Nacht die Überhand gewann und sich das Geschehen in die Bars und Klubs der Stadt verlagerte. Getreu dem Motto "jeder ist sein eigener Herr", konnte jeder so lange zechen, wie es ihm lieb war oder er zu erdulden wusste, bevor in den frühen Morgenstunden auch der letzte Fäger in die Unterkunft zurückkehrte um sich aufs Ohr zu hauen.

 

Süsse Träume und lange schlafen? Nichts dergleichen! Vergleichsweise früh am Morgen ging es bereits wieder los. Los in eine unbekannte Richtung, welche sich als Weg ins Glück und endlich wieder einem Happen feste Nahrung im Magen entpuppte. Auf dem Programm stand vornehmes Brunchen im Hotel Eden in Ilanz. Nachdem die Teller leer, die Bäuche voll und wieder ein paar Kraftreserven vorhanden waren, folgte das grosse Herzschlagfinale des Jubiläumsausflugs. Nicht weniger als fünf Boote, voll mit abenteuerlustigen, in ganz Körper Neopren-Montur steckenden und mit Paddeln bewaffneten Fägern kämpften sich durch das Nass des kalten Vorderrheins. Vorbei an einer wunderschönen Landschaft bahnten sich die Boote den Weg flussabwärts und manche Stromschnelle verursachte eine erhöhte Adrenalinausschüttung. Kampfgeist wurde gezeigt, kleine Rivalitäten ausgetragen und die strahlenden Sieger landeten schliesslich am sicheren Ufer in Reichenau, wo eine letzte kleine Stärkung den Antritt der Heimreise verkündete. Müde Arme, zufriedene Gesichter und viel zum Erzählen – so tuckerte eine zufriedene Fägerschar im Pyjama-Express zurück in Richtung Wolhusen, wo sich manch einer nach dem eigenen Bett zu Hause sehnte. (Bericht: Basil Lötscher)

 

Helferfest

Auch dieses Jahr kamen alle Helferinnen und Helfer sowie Schneiderinnen in den Genuss eines bombastischen Helferfests. Die Grillade mit einem köstlichen Risotto als Beilage und das anschliessende Dessert Buffet waren Grund genug sich auf den Weg Richtung Berghof zu machen. Musikalisch umrahmt wurde der Anlass von der Luzerner A-Cappella-Band "Vocabular", die mit ihren humoristischen Einlagen das Publikum voll und ganz begeistern konnte. 

Bereits früh trudelten die zahlreichen Gäste im Berghof ein, um sich beim gemeinsamen Apero auf den Abend einzustimmen. Als der letzte Klatsch und Tratsch ausgetauscht worden war, hiess Ueli Zihlmann die Besucher herzlich willkommen und eröffnete offiziell die Salat- und Grilladenstation. Das eigentliche Highlight war aber der riesige Kochtopf, randvoll gefüllt mit feinstem Risotto. Satt und glücklich staunte man danach nicht schlecht, als sechs junge Herren mit ihren Stimmen das gesamte Publikum zu verzaubern vermochte. Nach diesem Abend dürfte es sicherlich den einen oder anderen A-Cappalla-Fan mehr geben auf diesem Planeten. "Vocabular" überzeugte mit viel Humor und lockerem Sound und sorgte für eine ausgelassene Stimmung. Aber nicht nur der nicht alltägliche A-Cappella-Sound war der einzige musikalische Leckerbissen an diesem Abend. Mit den altbekannten Klängen zauberten die Fäger mit ihrer Musik den Gästen ein Lächeln auf die Lippen und durften sich über einen grossen Applaus freuen.

Wie jedes Jahr feierten die Gäste nach dem Essen bis tief in die Nacht weiter, unter anderem mit den netten Kollegen "Jägermeister" und "Wodka Redbull". Begleitet von fetzigem Elektro- und Popsound machten die Anwesenden die Nacht zum Tag und zelebrierten das diesjährige Helferfest bis in die frühen Morgenstunden.

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GV

Die Weidfäger aus Wolhusen schlossen mit der 40. Generalversammlung das erfolgreiche Jubiläumsjahr ab. Im Mittelpunkt des GV-Abends standen der Rückblick auf die Fäger Fägete mit der Sperrung der Entlebucherstrasse und auf das Motto «Ziitlos». Es gab Wahlen und einen Ausblick auf das anstehende Jahr. Vier langjährige Mitglieder mussten verabschiedet werden. 

 

Mit einem ausgiebigen Apéro starteten die Weidfäger Wolhusen am 28. April in die Jubiläums-Generalversammlung im Gasthaus Rebstock. Das gab Gelegenheit, auf die ereignisreiche Fasnacht zurückzublicken und über lustige Anekdoten zu berichten. Den offiziellen Jahresrückblick übernahm Präsident Ueli Zihlmann, der durch die Versammlung führte. Zu den Höhepunkten des Jahres gehörten im Besonderen die gemeinsame Schiffstour auf dem Vierwaldstättersee mit den Fäxx (ehemalige Mitglieder der Weidfäger) und dem anschliessenden Besuch des „Uiftakts“ in Sarnen, die Reise zum nördlichen Nachbar an die Ortenauer Narrentage im Deutschen Willstätt oder die Jubiläumsausgabe der „Fäger Fägete“ mit der Sperrung der Entlebucherstrasse.

 

Tambourmajor, Bastel- und Programmchef

 

Basil Lötscher blickte als Tambourmajor auf eine spannende und erfolgreiche Saison unter seiner Leitung zurück. Er verteilte rundum seinen Dank an die Mitglieder für deren Einsatz und Unterstützung. Gleich sechs „Fäger“ zeichnete er aufgrund eines lückenlosen Probebesuches als Probenkönige aus.

 

Durch die ferienbedingte Abwesenheit von Bastelchef Silvan Lötscher lag es an Daniel Zihlmann, das Motto «Ziitlos» nochmals aufzugreifen. Die bis ins kleinste Detail geplante Umsetzung des Themas mit den Grinden, den Plaketten und vielen Goodies fand bei den Fasnachtstreibenden sehr guten Anklang. Der Rückblick auf die vergangenen Vereinsjahre mit dem Motto „Ziitlos“ passte perfekt zum 40-jährigen Bestehen der Weidfäger.

 

Erstmals hatte Mario Bucher als Programmchef geamtet und dies offensichtlich erfolgreich. Denn obschon die Vorfasnacht heuer von kurzer Dauer war, vermochte das Programm mit vielen Höhepunkten zu überzeugen. Mario bedankte sich bei allen für die Mithilfe und Spontanität.

 

Pirmin Birrer neuer Leferkönig

 

Das grosse Highlight des 40-Jahr-Jubiläums war aber unbestritten die Fäger Fägete vom Fasnachts-Freitag. Nur dank einer höchst aufwändigen und akribisch geplanten Vorbereitung und dem Einbezug der Behörden sowie der Anwohner war es dem OK unter der Leitung von Andreas Lingg möglich, das Fest in dieser Form überhaupt durchzuführen. Das Gebiet im Bereich der Entlebucherstrasse zwischen der Brücke über die Kleine Emme und dem Marktplatz verwandelte sich für eine Nacht in eine überschwengliche Festmeile. Andreas Lingg schaltete sich extra für die GV aus Südamerika zu und bedankte sich bei allen Mitwirkenden für die aussergewöhnliche Leistung. Jede helfende Hand war für die erfolgreiche und unfallfreie Durchführung der Jubiläumsausgabe der Fäger Fägete notwendig gewesen.

 

Unter grossem Applaus wurden vier „Hamburger“ als Neu-Mitglieder in den Verein aufgenommen. Es sind dies: Matthias Lingg, Joshua Dissler, Dominik Streit und Ron Fiechter. Als Highlight der Fäger-GV wurde Pirmin Birrer, alias „Picino“, zum legendären „Leferkönig“ gewählt. Er wird zusammen mit dem letztjährigen Leferkönig «Flugo» (Hugo Faria), eine eigene Nummer am Wolhuser Umzug 2019 gestalten.

 

Nach je fünf Jahren als OK-Präsident der Fäger Fägete und als Präsident der Weidfäger trat Ueli Zihlmann von seinen Vorstandspflichten zurück. Er ist ein sehr engagiertes Mitglied und wird dem Verein als aktiver Fasnächtler weiterhin erhalten bleiben. Als neuer Vereinspräsident wurde Andreas Lingg gewählt. Angelo Zimmermann übernahm das OK-Präsidium der Fäger Fägete. Basil Lötscher (Tambourmajor), Mario Bucher (Programmchef), Silvan Lötscher (Bastelchef), Timon Lötscher (Kassier) und Raphael Wicki (Aktuar) wurden in ihre Ämter wiedergewählt.

 

Mit 51 Fägern in die kommende Fasnacht

 

Der Verein darf nächstes Jahr sechs „Hamburger“ begrüssen. Im Weiteren wurden an der GV vier langjährige und verdiente Mitglieder verabschiedet. Mit Pascal «Pogo» Unternährer, Pirmin «Pigu» Stirnimann, Michael «Schum» Duss und Claudio «Clöde» Nikles gehen sagenhafte 53 Jahre Fägererfahrung verloren. Mit Standing-Ovations wurden die vier sehr aktiven und engagierten Fäger verabschiedet. Die Weidfäger werden die Fasnacht 2019 mit 51 Aktivmitgliedern bestreiten.

 

Als Abschluss des Jubiläumsjahres findet anfangs Juni der berühmtberüchtigte Jubiläumsausflug statt. Und obwohl die nächste Fäger Fägete vom 1. März 2019 noch weit weg ist: Die Vorbereitungen laufen schon jetzt auf Hochtouren. 

Fasnachtstage

Ein grosses Feuer, ein letzter blecherner Ton und dann war sie zu Ende. Die Fasnacht 2018 hörte so auf, wie sie begonnen hatte, mit vielen lächerlich geschminkten Gesichtern, tanzenden Gestalten und mittendrin alles ausgelassen jubelnde, gut aussehende, junge Männer, welche sich in der Öffentlichkeit als Weidfäger bezeichnen. Auch die diesjährigen "rüüdigen Tage" boten einiges an Spektakel, unvergessliche Momente und legendäre Geschichten. Ein paar Anekdoten gefällig?

 

Der Hungrige

Betrachtet man das gesamte Spektrum an Festbesuchern lassen sich ein paar Typen herauskristallisieren. Zum einen gäbe es da den immer scharfen Schürzenjäger, der auch nach dem gefühlt zehnten Speichel-Austausch noch immer versucht den alles durchdringenden und scheinbar immer funktionierenden Terminator-Blick anzuwenden. Zum anderen wäre da der berühmt berüchtigte, trinkwütige Barsteher, welcher nach zehn Wodka-Mineral, ohne eine Mine zu verziehen, noch eine Runde toten Hirsch bestellt. Und dann gibt es auch noch ihn, den einmaligen, unvergleichlichen "Hungry Jones". Dort wo sich Essensstand an Essensstand reiht und die himmlischen Düfte von Pizza und Schnitzelbrot miteinander verschmelzen, dort fühlt sich "Jones" pudelwohl. Weiber? Die gibt es bloss als Zugabe. Wenn das Fett der goldbraunen Bratwurst in alle Himmelsrichtungen spritzt und der leuchtend gelbe Senf langsam an den Fingern heruntertropft, dann ist das für unseren nimmersatten "Hungry Jones" ein wahrlicher "Gourmasmus" und lässt ihn, begleitet von hundert jungfräulichen Döner, in den siebten Himmel emporsteigen. Du hast uns einige viele heitere Stunden bereitet, du fresssüchtiger Verrückter du! Ob es nun ein kompetenter Verpflegungstipp per Whatsapp oder dein eigener Song "Ey Juuunge" war, "Jones" du hast die Fasnacht definitiv ein Stück besser gemacht. Dankeschön!

 

"The horny one"

Es gibt viele gute Trainer auf diesem Planeten. Wer schaut beispielsweise nicht gern zu, wenn Jürgen Klopp alias "The normal one" wie von der Tarantel gestochen über den halben Platz rennt, um das Siegtor in der 93. Minute gemeinsam mit seiner Mannschaft zu bejubeln. Oder was wäre diese Welt ohne den trockenen, sarkastischen Sprücheklopfer José Mourinho? Aber nicht nur die Profi-Ligen wissen solche Koryphäen in ihren Reihen. Nein, sogar die in der breiteren Öffentlichkeit eher als "Cervelat-Prominenz" wahrgenommenen Weidfäger haben eine wahre Trainerlegende vorzuweisen. Ehrfürchtig nennen sie ihn alle: "The horny one"! Nicht nur, dass er an der Fägete allen Bagatelle-Gaunern das Handwerk legt oder an der Bar zwei Captain-Cola gleichzeitig runterzustellen vermag, nein, auch als Trainer tritt er stets als Vorbild auf. Der Teamgedanke steht bei ihm immer im Zentrum seines Denkens und Handelns. Auch wenn in der allerletzten Minute die Beine brennen und die höllischen Schmerzen kaum nachlassen wollen, für "The horny one" gibt es nur eine Devise: "Verdammt noch mal, versenk diese Kugel!" Lieber Herr Trainer oder besser, geschätzter "horny", auch dir möchten wir danken, für die vielen Ratschläge während der Fasnacht bezüglich unserer Absch(l)uss-Gefährlichkeit und vieler weiterer Fertigkeiten.  

 

Die Galaktischen

Wenn wir schon beim Fussball sind, kommt man am weissen Ballett nicht vorbei. Sagen euch die Namen Zidane, Beckham und Ronaldo noch etwas? Besser bekannt sind diese Ausnahmekönner unter dem Pseudonym "Die Galaktischen". Auch die Weidfäger machten sich mit ihrer Jubiläumsfete und der damit verbundenen Sperrung der Entlebucherstrasse unsterblich und dürfen sich nun getrost den Namen "die Galaktischen" anmassen. Mit einem Weltklasse-OK und dem unermüdlichen Einsatz jedes Fägers konnte dieser Mega-Event gestemmt werden. Die Schufterei hat sich definitiv gelohnt und man darf stolz auf eine unvergessliche Jubiläumsparty zurückschauen.

 

Helden unserer Zeit

Doch nicht nur die Fäger schrieben während dieser "rüüdigen Zeit" Geschichte. Es sind die Leute ausserhalb des Vereins, welche die Fasnacht zu einer ultimativ hammerharten Zeit machen. Sei dies jetzt eine verrückt komische Begegnung mit dem verschollen geglaubten Schulfreund oder eine herzhafte Einladung zu Wurst und Bier von Ehrenfäger Wifi, diese Momente machen die Fasi so einzigartig und schlussendlich auch unvergesslich. Deshalb möchten wir auch allen "Nicht-Fäger" danken, die uns während der ersten Amtszeit von Zunftmeister Bruno Ambauen begleitet haben. Grosse Anerkennung gebührt dem gesamten Räbe-Team um Erika und Dave, das stets einen einwandfreien Job machte und uns so die "Räbe-Time" definitiv versüssen konnte. Ein weiterer Dank gilt den zahlreichen Helfern, die sich an der Fäger Fägete mächtig ins Zeug legten, damit wir unseren 40. Geburtstag mit dem Hinterländer Party-Volk ausgelassen feiern durften. Natürlich darf auch der stets bestens aufgelegte Chauffeur nicht vergessen werden, der unseren wilden Haufen Mal für Mal sicher an jede "Hundsverlochete" hin und wieder zurück gebracht hat. Jerry, wie immer hast du einen hervorragenden Job verrichtet. Und wie schon gehabt, sind wir Weidfäger jeder Person zu tiefstem Dank verpflichtet, die in irgendeiner Form unser Jubi-Jahr ein Stückchen mitgeprägt hat. Ihr alle seid diejenigen, welche diesen Verein stützen, die Basis sozusagen, damit die Weidfäger weiterhin wie eine gut geölte Maschine funktionieren kann. Um auf den Punkt zu kommen: Ihr seid die Helden unserer Zeit!

 

GZSZ

Wie man also sieht, gab es so einige tolle Momente, Begegnungen und legendäre Feten während den schönsten Tagen im Jahr. Man denke da nur einmal zurück wie es mit dem alljährlichen Urknall losging und danach der Gang in die wohlig warme Stube, um das "Hamburger Z'Morge" zu geniessen. Da werden Erinnerungen wach, wenn man an die vielen Ständchen denkt, die in dieser Zeit über die Bühne gingen. Raiffeisenbank, Gemeindehaus, Valiantbank... Viele Leute kamen in den Genuss von den einzigartigen Fäger-Klängen. So viele wunderbare Augenblicke kommen einem in den Sinn, wenn man an die "rüüdige Zeit" zurückdenkt, dass selbst die negativen Erlebnisse in den Hintergrund rücken. Es war ein unglaublich intensives, aber zugleich sehr erlebnisreiches Jubiläumsjahr. Es gibt eigentlich also nur eines zu tun: Augen zu, Atem anhalten und die vielen Eindrücke auf sich wirken lassen! 

 

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Gönnerbrunch & Ruuggertreffen

Und dann kamen sie aus ihren muffigen Löchern. Die Augenlider schlaff, die Pupillen winzig klein, der Atem nach Abgestandenem müffelnd. Die Bilder vor diesem Gönnerbrunch ähneln einem wahrhaftigen Gruselkabinett und hätte selbst dem allerhärtesten Hund die Sprache verschlagen. Kein Wunder, denn am vergangenen Abend schlug man am legendären Schränzerball seine Zelte auf und versuchte das Motto "Omlo" themengerecht umzusetzen. 

Doch auch wenn die Tagesform bei einigen, sagen wir mal netterweise durchzogen zu sein schien, konnte man den zahlreich erschienenen Gönnern und Schneiderinnen einen gemütlichen sowie ausgesprochen delikaten Brunch präsentieren. Auch musikalisch überzeugte man über weite Strecken und durfte so mit einem guten Gefühl Richtung Hasle ans Ruuggertreffen fahren. Dort angekommen verteilte sich die Fägermeute recht schnell und so verschlug es die einen in die berühmt berüchtigten Entlebucher Beizen oder auch ins kühle, oder in diesem Fall warme Nass eines wohltuenden Whirlpools. Schlussendlich traf man sich zu später Stund, um rasch einen Auftritt hinzulegen, der auch dann bravourös gemeistert wurde.

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Schränzerball Wolhusen

Die Fäger sind los! Und auch an der legendärsten der legendärsten Fasnachtsfete geben sich die Fäger überhaupt keine Blösse und präsentieren sich als potente und zugleich unheimlich charmante Fasnachtsherren. Ob beim gemeinsamen Jassen im Zelt oder beim "Schnablen" an der Bar, Weidfäger sein, das heisst Gas geben bis zum bitteren Ende und darüber hinaus.

Schon beim alljährlichen "Hääshtääg PoteniziellerHambianlass" versucht man sich wie gewohnt in Szene zu setzen. "Guuggenmusiig", "Läbesschuel", "Gmüetlechs Zämesii"! Die Parolen sind eindeutig und sollen auch zukünftig junge, "gmögigi" Typen an Land ziehen, damit auch sie ein Teil unserer charmanten "Boygroup" werden! Der Einzug im Anschluss Richtung Marktplatz (ohne Spiel) ist nur noch Formsache. Bestens aufgelegt präsentiert man als allererste "Guuggemusig" dem harten Kern der Vorfasnacht einige "Schmankerl", bevor es in der wunderbar dekorierten Kaffeestube weitergeht mit Spiel und Spass. Als auch der Hinterletzte sein Bierchen ausgetrunken hat, darf man sich auch endlich musikalisch präsentieren. Mit schrillen, aber durchaus stimmigen Tönen trumpft die Fäger-Crew beim Heimpublikum auf und entlockt sogar dem eloquenten Speaker ein "Bravo Weidfäger Wolhusen". Da die Begeisterung der Zuschauer auf die vielen Fägerlis überschwappen vermag, gibt es danach eigentlich nur noch eine Devise: Nichts wie ab ins Zelt und feiern bis der Morgen graut! 

 

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Gosler- & Chorbball Menznau

In Menznau erwartete uns wie immer eine fantastisch dekorierte Halle und viele bekannte Gesichter. Der Gosler- & Chorbball hatte es mal wieder in sich und wenn die Leute vom Sicherheitsdienst nicht um drei Uhr morgens die Party beendet hätten, dann wären wohl einige Fäger noch immer wild am Feiern!

Doch alles schön der Reihe nach. Nach einem anstrengenden Aufbau-Morgen durfte man nur wenig später das erste kühle Bier im "Räbe" zu sich nehmen. Das Schmink-Team lief zu Höchstform auf und verwandelte so manch hässliches Entlein in einen wundervollen und majestätischen Schwan. Zeigerumdrehungen später musste man der geliebten "Räbe-Enourage" bereits wieder Lebewohl sagen und brach Richtung Bar 27 auf, um einer Einladung der ehrenwerten Bahnhofgeister zu folgen. Die Geister überraschten uns mit Fleisch und Bier, was dem Herrn Fäger natürlich ausgesprochen wohl bekam! Gemeinsam ging es dann nach Menznau, wo der legendäre Abend so langsam aber sicher Formen annahm. Nach dem viel bestaunten Einzug, wo der Fäger-Grind bei den zahlreich erschienenen Besuchern einen nachhaltigen Eindruck machte, verteilte sich die Fäger-Truppe, um sich dann später wieder im "Sääli" oben in der Turnhalle zu treffen, wo bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde.

 

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Ortenauer Narrentage Willstätt DE

Willstätt: Ein malerisches Örtchen, heisse, knackige Würste und das kühle Bier wahrlich ein Gedicht...

Narrentage in Willstätt

Am Samstag geht die grosse Reise los in den Süden Deutschlands,

auf ins Land des Bieres, des Fussballs und des nervtötenden Flaschenpfands!

Bereits im Car ist die Stimmung auf dem Höhepunkt,

man quatscht und feiert bis "Captain Jerry" in sein Mikrophon funkt:

"Nächster Halt, Deutsche Staatsgrenze,

setzt euch hin und unterbrecht eure flotten Tänze!

Und die zwei Herren, viertletzte Reihe, so weit ich das sehen kann,

zieht doch endlich bitte wieder eure Hosen an!"

Kurzer Boxenstopp, die vollen Blasen werden entleert,

anschliessend noch einige Glimmstängel verzehrt,

bevor es endlich weitergehen kann nach Sand,

einem kleinen Kaff im überdimensionalen Deutschland!

Eine Massenunterkunft wartet auf die Mannen,

dazu gibt es "Tannenzäpfle" und junges Gemüse mit schnittigen Kannen!

Mit dem Transport des richtigen Gepäcks haben es wirklich nicht so alle,

das lyrische Ich beispielsweise brockt sich so eine schlafsacklose Nacht ein in dieser Turnhalle!

Jetzt wird dieses Örtchen "Willstätt" aber richtig aufgemischt,

so lange bis auch die letzte Strassenlampe erlischt!

Ein unfassbar langer Nachtumzug soll den Fägern einen ersten Einblick bescheren,

zwar ist dieser hundsmiserabel, einer legendären Nacht soll aber nichts mehr im Wege stehen.

Erstmal das geile Partyzelt so richtig rocken und die süssen "Fäger-Schnausis" schlucken,

berühmtes Fäger-Crowdsurfing sowie den deutschen Mädels unter das Röckchen kucken.

Einziger Negativpunkt an diesem Abend, der folgt circa um ein Uhr,

seitens der Sicherheitsleute wird sie abrupt beendet, die nächtliche Sauftour.

Schade, auch die restlichen Schuppen haben ihre Pforten geschlossen,

aus und vorbei, so hat man also diesen Abend bereits fertig begossen.

Da hilft nur eines, Sternsingen kann doch jeder Volldepp,

und so verleiht man dem verschnarchten Dorf mehr Pepp!

Geöffnet wurde natürlich keine Tür,

also geht man zurück nach Sand, um sich vorzubereiten für die letzte Kür.

In der Turnhalle, da finden die meisten eine geruhsame Nacht,

bis auf ein Grüppchen von Fägern, welche ziehen in die entscheidende Schlacht.

Man hat es zu tun mit dem Antlitz eines knallharten Kriegers,

einem Türsteher mit dem Körper eines Atlas und dem Verstand eines Tieffliegers.

Schlussendlich einigt man sich auf eine faire Punkteteilung,

denn das Bettchen gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Am nächsten Morgen, als die Schminke wieder strahlt, so rein und klar,

und der Boden endlich "fiecht" aufgenommen war,

biegt man langsam aber sicher auf die Zielgerade ein,

dass es vergangene Nacht durchgeregnet hat, interessiert kein Schwein.

Die Sonne zeigt endlich ihr wunderschönes Lächeln,

und erheitert auch den erlauchten Präsidenten, der ist nämlich ziemlich am Schwächeln!

Man wartet nun gespannt auf den grossen Umzug,

und füllt mal um mal seinen Ulmer Bierkrug.

Dann endlich geht es los, mit "Viva" heizt man den Leuten richtig ein,

und kann schlussendlich mit dem Gezeigtem zufrieden sein.

Im SWR wird die Fäger'sche Mucke live übertragen,

hoffentlich stellt man zu Hause keine unangenehmen Fragen.

Bei der Heimfahrt feiert man noch bis zur letzten Stund,

und schüttet sich die letzten Tropfen "Tannenzäpfle" in den Mund.

Geschätzte Fäger, das waren zwei spassige Tage,

der nächste Event in Menznau wird sicherlich auch so toll, keine Frage!

 

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Uiftakt Rätschbäsä Sarnen OW

40 Jahre Weidfäger - das muss gebührend gefeiert werden! Und wie dieses Jubiläum gefeiert wurde! Vergangenen Samstag hiess es "Schiff ahoi liebe Fäger". Ein Überraschungsausflug führte die Fägercrew und die ehemalige Garde namens "Fäxx" an den Vierwaldstädtersee, wo bereits ein grosser Dampfer auf die Meute wartete. Am Abend zog man schliesslich weiter nach Sarnen OW zum "Uiftakt der Rätschbäsä".

Wild tanzend und lautstark jolend bestieg man die "MS Fägerus" für die Jungfernfahrt rund um den wunderschönen Vierwaldstädtersee. Die gigantische Kulisse mit den schneebedeckten Bergen und der Luzerner Altstadt bot ein einmaliges Spektakel, das natürlich einen regelrechten Selfie-Sturm auslöste. Das Bier kam natürlich nicht zu knapp und auch die verschiedenen "Chräbele-" und Jassfraktionen sorgten für eine feuchtfröhliche Stimmung. 

Am Abend in Sarnen angekommen, brauchte es eigentlich nur noch eines, was diesen stimmungsvollen Tag perfekt machen würde: Es musste ein hammerharter Auftritt her! Und die Fäger enttäuschten ihren mitgereisten Anhang nicht! "Siidefiin" blies man dem Publikum das Repetoire um die Ohren, so dass es auch Stunden danach noch schien, als ob die Klänge vom "Viva" im Kopf herumschwirren würden. Zufrieden liess man den Abend an der Bar ausklingen und zeigte auch im eher ungewohnten Techno-Zelt die eine oder andere "Stampfeinlage".

Bereits kommenden Samstag folgt das nächste Highlight! Für die Fäger geht es ab nach Deutschland, genauer nach Willstädt. Dort finden die alljährlichen Ortenauer Narrentage statt. Wir sind gespannt, was für Abenteuer uns erwarten werden und hoffen auf zahlreiche tolle Momente! 

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Fasi Pub

Alljährlich und immer wieder gut. Fasi Pub, du hast dich uns wieder mal von deiner besten Seite gezeigt! Nicht umsonst bist du auch bekannt als der "Warm-Up-Event" schlechthin. Kühle Drinks, guter Sound und geile Weiber! Was will das Fäger-Herz eigentlich noch mehr? Unter dem Motto "Möuchbubi", welches wir zu Ehren des neuen Zunftmeisters Bruno Ambauen umsetzten, zogen wir unsere Kreise und brachten das fasnächtliche Volk mit unserer unbeschwerten Art zum Schwärmen.  

Sogar Essensstände waren haufenweise vorhanden und bekochten das Festvolk mit kulinarischen Leckerbissen. So kam auch "Hungry-Jönu" auf seine Kosten und musste sich dieses mal nicht darüber beklagen, dass es, und ich zitiere, "nor ****, aber kei Ässe" gab. Zur Erleichterung aller Fägerlis kam um 01.17 Uhr folgende Nachricht rein:

Doch nicht nur "Hungry-Jönu" sorgte an diesem Abend für Gesprächsstoff. Auch der "Obdachlose 18" (*Name der Redaktion bekannt), welcher, so hört man es munkeln, seinen Wohnunsschlüssel zu gut versteckte und deshalb "outside the house" nächtigen musste. Wer genaueres wissen will zu dieser Geschichte, der fragt doch am besten den guten "Schuum". Er erzählte mir, dass er diesen "Obdachlosen 18" sehr gut kennt.

Wie ihr alle seht, war es also ein geschichtsträchtiger Abend, den so schnell niemand vergessen wird. Es sei denn, er hatte den einen Shot zu viel an der Bar!

Ach ja, Musik wurde natürlich auch noch gemacht! Schliesslich sollen die zahlreichen Proben ja nicht umsonst gewesen sein! Wie der Auftritt war, möchte man jetzt natürlich gerne wissen. Hammer? Bombastisch? Legendär? Die Antwort lautet: Ich weiss es nicht so recht! Auch meine Wenigkeit genoss das "sebe Stotz" teure Premium-Depot-Bier wohl das berühmte eine Mal zu viel und kann deshalb keine seriöse Aussage über unseren Auftritt machen. Falls man jetzt aber vor lauter Neugierde zu platzen droht, wäre es sinnvoll unseren Tampi Basilikum zu kontaktieren. Wie man ihn so kennt, schätzt er die Diskussionen rund um unsere musikalische Performance.

 

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Chöblete Neuenkirch

Auf los geht's los! Mit der Chöblete in Neuenkirch starteten wir am 6. Januar in die Fasi 2018. Natürlich war die Motivation bei allen riesig, denn endlich durfte man mit seinen Kumpels wieder mal richtig "ih d'Möscht"!

Bereits beim legendären "Bier auf ex", wo die einzelnen Auftritte zugelost wurden, holte unser Tampi Ueli eine für uns wohlgesinnte Auftrittszeit um 22.00 Uhr auf der Aussenbühne heraus. Für dass es die erste fäger'sche Darbietung in diesem noch so jungen Jahr war, können wir getrost von einer erfolgreichen Vorstellung sprechen! Die Stücke scheinen so langsam aber sicher zu sitzen und wir dürfen zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben blicken! 

Nach getaner Arbeit genoss man die einzigartige Neuenkircher-Location mit ihren vielen weiblichen Besucherinnen und konnte, sofern einer der diversen Essensstände gefunden wurde, mit gutem Gewissen wieder nach Hause düsen! 

 

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Ski- & Silvesterweekend

Auch dieses Jahr fand unser Ski- und Silvesterweekend in der Lenzerheide statt. Bei traumhaftem Wetter genoss eine grosse Fägerschar ein paar wunderbare Tage in einer einzigartigen Location. 

Egal ob Wanderer, Skifahrer, Schlittler oder auch Aprésskibarsesselhocker, es waren alle willkommen, das bombastische Wetter zu geniessen. Die Fäxx, Fäger und ihre Gspusis feierten das alte Jahr nochmals tüchtig, um auch sogleich das neue 2018 einzuläuten. Und das verspricht, ein erfolgreiches zu werden, so geht es doch in rund einer Woche bereits los mit der geliebten fünften Jahreszeit. Bis dahin wünschen die Fäger allen Fans und Groupies einen sagenhaften Start ins neue Jahr. 

 

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Probeweekend

Im diesjährigen Probeweekend machten wir wieder einmal Engelberg unsicher. Harte musikalische Proben und jede Menge witziger Situationen waren vorprogrammiert! Engelberg, du hast uns wieder mal ein tolles Wochenende beschert!

Fröhliche Gesichter und gute Laune - am Samstag trafen wir uns beim Ferienlagerhaus "juhui". Kurzum eine für Kleinwüchsige perfekte Schneebar gebaut, ging es los mit der ersten Probesession. Tampi Basil verlangte den Registern so einiges ab und alle waren froh, als man endlich das obligate Registerapéro geniessen durfte. Nachdem auch die zweite Gesamtprobe sich dem Ende zuneigte, begaben wir uns Richtung Speisesaal, wo das Küchenteam mit einem köstlichen Menü aufwartete. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an die drei Spitzenköche Breitli, Fotzo und Brögu. Nach diesem "3 Michelin Stern würdigen Mahl" massen sich verschiedene Fägerteams in diversen Spielen, bevor sich die meisten ins Engelberger Nachtleben stürzten. Tags darauf quälten man sich durch die letzte Probesession, bis es wieder hiess: "Adieu Engelberg! Bis nächstes Jahr!"

 

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Probekönig Anlass

Alle diejenigen, die während der Probesaison keine einzige Probe fehlen, treffen sich als kleine Wertschätzung traditionellerweise zum sogenannten Probekönige-Anlass.

Eben dieser Anlass stand am letzten Mittwoch auf dem Programm und nicht weniger als 12 Probekönige plus Tampi Basil trafen sich vor dem eigentlichen Programm-Highlight im Jeff’s Burger in Luzern. Dort angekommen, wurde der Abend mit Beer & Burger eingeläutet und ob des bevorstehenden Programms gewerweisst, war dieses doch zu diesem Zeitpunkt noch geheim.

 

Die Katze war dann allerdings schnell einmal aus dem Sack und die Gruppe begab sich in Richtung KKL Luzern, wo als musikalisches Highlight der Besuch des World Band Festivals bevorstand. Unter der Prämisse „brass with class“ gaben die 5 Musikanten der Kanadischen Band „Canadian Brass“ ihr Können zum Besten und vermochten mit bläserischer Feinkost vollends zu überzeugen. Diverse Soli an der Grenze des musikalisch Möglichen brachten die Leute regelmässig in Ekstase und auch für einen Abstecher ins Publikum waren sich die Kanadier nicht zu schade.

 

An dieser Stelle gilt es den 14 Probekönigen Roman, Pföpfi, Maik L., Mike G., Pigu, Schuum, Fäbe Wi., Clöde, Andi R., Sämi, Nici, Kile, Alain und Bär für die lückenlose Teilnahme an allen Proben noch einmal zu gratulieren.

Schneiderinnenabend

Gespannt warteten die zahlreich erschienen Schneiderinnen und Weidfäger am Mittwochabend auf die Enthüllung des neuen Kleides. Und die Besucher wurden nicht enttäuscht, mit Begeisterung betrachtete man das kleine Meisterwerk. Nach der Bekanntmachung kommunizierten Kleiderchef  Schuum und Luzia Lauber einige Informationen über die Nähanleitung, bevor man sich mit Stift und Schere bewaffnet an die Schablonen machte.

Die Weidfäger bedanken sich jetzt schon für die kommenden Arbeiten rund um das Kleid und wünschen viel Spass beim Nähen!

 

Impressionen

Hochzeit Duro & Mirjam

Am Samstag, 26. August nahm unser Sousi Meister Duro seine Partnerin Mirjam zur Frau. Die wunderschöne Feier fand in der Wallfahrtskirche Heiligkreuz statt. Eine grosse Fäger Delegation war anwesend und begeisterte die Zuhörerschaft mit Stücken wie Ritschi oder Korpus. 

Die Weidfäger wünschen dem Brautpaar alles Gute für die Zukunft und nur das Beste auf ihrem gemeinsamen Lebensweg.

 

Fotos

Ink- und Bratfest

Am vergangenen Samstag trafen sich Weidfäger und Ex-Weidfäger mit Anhang in der Blindei zum alljährlichen Ink- und Bratfest. Bei sommerlichen Temperaturen genoss man einen gemütlichen Grillabend und konnte wieder mal die grossartige Fäger Atmosphäre geniessen.

Was braucht man mehr als eine leckere Wurst, ein kühles Bier und eine gesellige Runde mit dem verrücktesten Haufen der Welt? Auch dieses Jahr hielt das Ink- und Bratfest, was es versprach. Neben einer traditionell guten Grillade konnte man sich am vielfältigen Salatbuffet den Magen vollschlagen. Zudem stand der Kühlschrank für alle offen. Ob Bier oder Wein, jeder konnte irgendwie seinen Durst löschen. Für diejenigen, deren Kehlen immer noch trocken waren, stand ein Bier Pong Tisch bereit, wo man sich die ganze Nacht durch duellieren konnte. Des Weiteren vergnügten sich einige bei einer Partie "Brändi Dog" oder bei einer netten Unterhaltung mit den Tischnachbarn.

Ein Dankeschön gilt dem Spezteam für die Organisation dieses tollen Abends und den Hamburgern für die grossartige Unterstützung.

 

Fotos gibt es hier

Helferfest

Letzten Samstag fand im Berghof das Helferfest statt. Nach einem gelungenen Apéro konnte man den Besuchern mit diversen Salaten, einem reichhaltigen Angebot an Würsten und Steaks, sowie dem anschliessenden Dessertbuffet, einige kulinarische Leckerbissen bieten . Für die musikalische Umrahmung war in diesem Jahr neben den Fägern das Trio Vollgas zuständig. In einer gemütlichen Atmosphäre kam jeder auf seine Kosten und konnte, falls erwünscht, den Abend an der "Trompeten Bar" ausklingen lassen.

Die Weidfäger bedanken sich nochmals für den tollen Einsatz aller Helferinnen und Helfer an der Fägete und für die aufwendigen Näharbeiten der Schneiderinnen am Fägerkleid.

 

Bilder gibt es hier (Fotos: Lukas Lingg)