45 Jahre Chalofeschränzer & 40 Jahre Seewoggosler

Ein weiteres fulminantes Wochenende ist in den Books. Das Doppelwochenende hatte Vieles zu bieten. Haben wir sogar schon den Lefer erlebt, #Röblö '26? We will see...

 Freitag - 45 Jahr Chalofeschränzer Grosswangen

 

Es geht wohl nicht besser, als die Arbeitswoche mit einem Fasnachtsanlass am Freitagabend zu beenden. Als Lohn für das Geleistete im Arbeitsalltag trafen wir uns bereits um 17.00 Uhr beim Schmitri im Rössli. In Rekordzeit wurden unsere Fratzen grundiert, bemalt und begradigt. Kurz gesagt: Service mittelgross. Durch die verkürzte Schminkzeit,  wurde auf Wunsch, von unseren Picassos sogar zu den Allzweck-Balken gegriffen. Frisch verschönert, wurde speditiv eingebootet und unser Reisepartner des Vertrauens verfrachtete uns ins fast benachbarte Grosswangen. Uns erwartete ein schmuckes Festgelände, samt "jubilisch" (richtig das Wort habe ich jetzt erfunden) eingerichteter Halle, in welcher schon bald unser Auftritt folgte. Zuvor wurden wir wie gewohnt von unserem Übungsleiter in sein musikalisches Vorgehen eingeweiht. In seiner herablassenden Rede (bitte bildlich vorstellen) bereitete dieser uns auf eine solide Vorstellung, inklusive Geburtstagsständli für die Gastgeber ein. Für eine bessere Veranschaulichung wird sehr gerne auf die Bildaufnahmen - der zu diesem Zeitpunkt noch intakten Kamera - verwiesen. 

Happy Birthday liebe Chalofeschränzer und alles Gute zu eurem 45-jährigen Bestehen.

 

Die Party nach dem Auftritt wurde wie immer ausgelassen gefeiert. Eines sei gesagt, der Stimmung tat es keinen Abbruch, dass es erst Freitag war. Gemäss Zeugenberichten am nächsten Tag bot vor allem die Rückfahrt mit dem Mutterschiff für reges Gelächter.

 

Samstag - 40 Jahre Seewoggosler 

 

Da einige den Vorabend als eher intensiv in Erinnerung halten werden, war der Ansturm an das Schmitri dementsprechend gross. Es galt die Visage schnellstmöglich wieder i.O zu bringen. Zudem fand das gemeinsame Schmitri mit den Schränzern und Chänubotzern statt. Die Zeit zusammen wird sehr geschätzt und es macht einfach rüüdig freud. Nebst den zahlreichen Jass/- und Gügsrunden, bewiesen einige Herren Ihr Geschick am inter-gugginalen Ein-Fränkler-Turnier. Eines sei gesagt, die Sportfreunde-Schränzer erwiesen sich als starke Konkurrenz.

Kaum im Mutterschiff Platz genommen, erwartete uns schon das jüngste "Mit-Glied" der Familie Bossert mit einen astreinen Schnitzelbank. Wort/- und vor allem Themawahl empfand ich persönlich als äusserst gelungen. Immer wieder herrlich, wenn der eigene Bruder als Schnitzelbank-Vorlage herhalten muss. 

 

Angekommen bei unseren Menznauer Nachbarn, wurde rasch der Hänger geparkt und samt Flöten und Grinden an den Bahnhof verschoben. Die Herren von der IG versuchten sich noch an einem Ständli, dies weist aber noch Luft nach oben auf.

Mit rund 300m oder im fachjargond: "Einisch Nek ond es halbs Viva", ist der Menznauer Traditionseinzug eher schnell erzählt. Nach diesem Sprint machte sich die Männerhorde auf zur Guggenverpflegung in die pompös geschmückte Halle. 

 

Die Zeit verstrich wie um Flug. Pünktlich um 21:00 Uhr versammelten wir uns zur Pre-Auftritt-Besprechung, welche von keinem geringeren als Batman gehalten wurden. Zumindest einer Wish-Version. Aber auch hier, überzeugt euch selbst...

Menzau, 21:30 Uhr Primetime und zahlreiche Wolhuser Fans. Besser geht nicht. Ein grandioser Auftritt inkl. "Viva ond defolaufe"! Möments... wie es wohl unser Portugiesischer Zwergmischling ausdrücken würden.

Nach getaner Arbeit machten wir das, was wir am besten können. Fägerlike feiern und in den anliegenden Bars auf "Tueti" gehen. Liebe Seewoggosler, auch euch alles erdenkliche Gute und Glückwunsch für euer 40-jähriges Bestehen. Ihr wisst wie man "Carneval" feiert....

 

Nun geht es Schlag auf Schlag weiter. Am kommenden Wochenende folgt mit dem Schränzer-Ball und dem Ruuggertreffen auf (fast) Wolhuser Boden das Highlight dieser Vorfasnacht. Dazwischen - am Sonntag Morgen - halten wir unser Gönnerbrunch ab. Falls jemand noch ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk benötigt, Schürmeier hat bestimmt noch Gönnerkarten.

 

Bis die Tage!

Eure Weidfäger

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