In unserem dritten Vorfasnachtswochenende zog es uns ins Seetal nach Hämikon zu den (Power)-Ranchers an den Mü-Ha Ball. Legenden besagen, dass diese Fete bei unseren Fäxxe schon für Spektakel sorgte. Ob das immer noch so ist...
Pünktlich zur Mittagszeit trudelten die Ersten in die gute Stube und genossen Rösslizeit. Egal ob beim Power-Fränkeln am Stammtisch, bei einem Dart im Schminkkeller oder einfach so mit einem Kühlgetränk in der Runde seiner liebsten Fasnachtsgspändlis. Rösslizeit beste Zeit. Untermalt wurde die Ambiance mit erstklassiger Örgeli-Musik vom 4. der drei Rusch Büeblä. So, das Örgeli versorgt, die Gügügs eingetütet und hoffentlich alle Schäle dabei ging es zum Einbooten. Währen der langen Carfahrt ins Seetal wurden wir bestens von unserem Neo-Schnitzelbank-Klopfer Digi unterhalten. Dieser predigte virtuos seine Reime und liess den Car gröhlen. Fantastisch Göttle!
Angekommen, wurde uns ein tolles Festgelände präsentiert mit verschiedenen Lokalitäten und drei Bühnen. Als zweitletzte Nummer zeigten wir ein solides Monster auf der Aussenbühne. Der Abendauftritt folgte zur Primetime um 00.50 Uhr! Mehr dazu später.
Im Anschluss an das Monster wurde den Guuggen die Verpflegung in der Kaffeestube kredenzt. Eigentlich hätte hier der lang ersehnte Gastbeitrag unseres Gastrokritikers folgen sollen. Dieser verweilte aber lieber bei Raclette, Wiissem und mauer Fussballunterhaltung in Sitten. Naja, die Bolo mundete.
Die folgenden Stunden wurden unterschiedlich verbracht. Gewisse (meine Wenigkeit einbezogen) genossen eine Runde Chratzen in der Kaffeestube, bevor die Halle ausgiebig begutachtet wurde. Andere gingen direkt an die Bar und unsere Fraktion der Defqon-Fäger, diese starteten schon zu früher Abendstunde ihre Power-Hour in der Chlöpf-Tätsch Bar.
Wie auch immer, der Abend nahm seinen feuchtfröhlichen Lauf und die Fäger amüsierten sich prächtig. Auf den Bildern sind zumindest nur breit verschmitzte Grinsfratzen zu sehen.
Endlich 00.50 Uhr, das Warten hat ein Ende. Äusserst euphorisch gingen wir ans Werk und durften einen stimmungsvollen Auftritt vor bestem Publikum geniessen. Dennoch sei gesagt, die Abschlussprobe am kommenden Mittwoch kommt nicht ungelegen. Oder war es einfach nur ein isotonischen Getränk zu viel? Egal, es hat mächtig Bock gemacht und diese ein bis zwei kleineren Wackler hat es noch immer gegeben. Werte Mü-Ha Ranchers, vielen Dank für diese astreine Sause. Schmotz ofe Buch!
Der Auftritt war Geschichte und unsere Festzeit endete, zumindest für die meisten. Vom hören sagen her, liessen es sich eine Handvoll Waghalsiger nicht nehmen und liessen den Abend - mittlerweile Nacht - im Ruswiler Gastgewerbe ausklingen. Wir verabschieden uns nun in die Arbeitswoche. Juuuubel! Wir melden uns zum Wochenabschluss wieder, denn es steht eine Doppel Wochenende an. Erneuter Juuubel!
Am Freitag sind wir zu Gast am Jubi der Chalofeschränzer in Grosswangen und am Samstag bei den Jubilaren der Seewoggosler in Menznau.
Bis die Tage und of Wederluege.
Eure Weidfäger.

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