Doppelwochenende - bestes Wochenende
Zum Start in die diesjährige Fasnachtskampagne stand ein Doppelwochenende auf dem Programm. Zum Arbeitswochenabschluss der heimische Fasicup und am Samstag der Gastauftritt in Schübelbach. Bleib dran...
Endlich wieder Freitag. Heute wieder "ÜÜÜÜÜÜÜÜ". Wer kennt diesen Reel-Klassiker aus den sozialen Medien nicht. Und passender konnte meine persönliche Stimmungslage nicht beschrieben werden. Die erste komplette Arbeitswoche im neuen Jahr geschafft. Meisel und Schaufel hingeschmissen und diffig (wie es wohl mein Grosi beschrieben hätte) in die neue Prachtskleidung geschmissen. Pünktlich beim Gemeindehaus durften wir uns endlich gegenseitig in unseren neuen Tenues bestaunen und beschnuppern. Fazit: Sitzt, passt und hat Spiel.
Nach dem obligaten Einzugsmarsch zum Rainheim folgte die Fasi-Eröffnungszeremonie unseres Zunftmeisters Marco. Die restlichen Programmpunkte fasse ich im Schnelldurchlauf zusammen. Monster-Auftritt: Naja. Hauptauftritt: passabel. Festakt: Erste Klasse. An dieser Stelle, herzlichen Dank an die Herren der Jungwacht und Ausschuss für diesen gelungenen Fasistart. Alleine schon der "Chilli-Johnny" wusste zu überzeugen. Apropos Kulinarik. Was treibt eigentlich unser Gastrokritiker Hungry Jones? Schon lange nichts mehr von dir gehört.
Zum Abschluss zwei Schnellerwähnungen. Nachträglich eine Danksagung an O.U. von der Kommetsrüti und deinem Heimbring-Dienst. Unser Geri wird es dir sicher dementsprechend mit einem Kaltgetränk danken oder sogar den Gefallen revanchieren. Wer weiss...
Zum Schluss, mit grossem Erfreuen durften wir am Freitag einen waschechten Doppelgänger sichtigen. Der junge Mann scheint wohl bei der Geburt von unserem "Härd" getrennt worden zu sein. Überzeugt euch selbst hier.
Erster Samstag - erster Gastauftritt - erste Weltreise
Bekanntlich ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Besonders der Fasnächtler ist umkompliziert gestrickt und steht auf Kontinuität. Dennoch konnte man gespannt sein, wie sich die Fäger-Exemplare in Ihrem neuen Habitat zurechtfinden. Man darf schon jetzt sagen, wir fühlen uns bereits jetzt puddelwohl in unserem (erneut) neuen Stammlokal dem Rössli. An dieser Stelle vorab, Danke an Heidi und Markus samt ganzem Rössli Team für unsere Aufnahme.
Pünktlich zum Start des 2. Laufes des Riesenslaloms am Chuenisbärgli trudelte die Fäger-Bande im Rössli ein. Nach den Jubel-Arien über Odi's Heimtriumph folgte das obligate Wiegen für den Pirelli-Kontest. Dies unter der Leitung unseres schon fast Kultpirellis SCHÜRMANN. Nachdem die Astralkörper wieder bedeckt waren, durften wir ein speditives Friteusen-Tuning erleben. Die neue Schminke besticht durch ein Camouflage ähnliches Muster und auf Anfrage sind die allseits beliebten Balken wieder erhältlich. Bis jetzt... So, jetzt durfte viel Rösslizeit genossen werden, in welcher über das Vergangene des Vorabends fachgesimpelt wurde.
Der anschliessende Cartransport nach Schübelbach gleichte eher einer Weltreise. Aufgrund der vergangenen Wetterkapriolen musste der Hirzel umfahren werden, was für einige scheinbar schwer zu ertragen war, besser gesagt zu halten war. Sämtliche Hosen und Sitze blieben unversehrt und wir legten zum 1. Auftritt in der Halle eine Punktlandung hin. Dieser fand vor einer relativ mauen Kulisse statt. Ein Grossteil der Fäger verschob anschliessend in die Kaffiistobe, in welcher die zur Zeit gehypten Rusch Büeblä für beste Unterhaltung sorgten. Dies brachte unseren Tanzbär Döru so richtig in Stimmung und wurde eine heisse Sohle auf das Parkett gelegt. Jorge Gonzalez hätte es gefallen - Vier!
Der anschliessende zweite Auftritt auf der Aussenbühne wurde besser Besucht und ging solide über die Bühne. Die restlichen Stunden wurden in der Geisterbar oder in der Turnhalle zu besten kakophonischen Klängen verbracht. Natürlich war das eine oder andere isotonische Kaltgetränk dabei, was die Fäger zu sportlichen Höchstleistungen an der Kletterstange verleitete - Konsultation der Bilder auch hier wärmstens empfohlen.
Pünktlich um zwei wurden wir von Schmedu abgeholt und durften einen wahrlich gelungenen Start in die Fasi beenden.
Werte Toschtelfäger, uns war es eine Ehre mit euch das 40-jährige Bestehen zu feiern. Wir wünschen euch eine rüüdige Fasnacht.
Hiermit beenden wir den ersten fasnächtlichen Service Public. Gratistipp vom Lottomillionär, verpasse nichts und folge uns auf Instagram. Nächste Woche reisen wir ins tiefste Entlebuch an die Guggernight der Änterguugger in Äschlissmatt.
Bis die Tage und häbed euch warm.
Eure Weidfäger.

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