Probeweekend

♫  Oh Engelberg, oh Engelberg,

wie geil sind Probeweekends.

Natürlich nie zur Sommerzeit,

na klar im Winter, wenn es schneit.

Oh  Engelberg, oh Engelberg,

wie geil sind Probeweekends!

 

 

Nachdem die Fäger letztes Jahr im aargauischen Vordemwald "Entwicklungshilfe leisteten" (Quelle: Fägermail Probeweekend), durfte man dieses Jahr wieder das geliebte Ferienhaus "Judihui" beehren. Im Vordergrund dieses Wochenendes stand das gemeinsame Musizieren, mit Fokus auf zwei neue Stücke, an welchen schon seit längerem gearbeitet worden war. Selbstverständlich, und dies kann man bereits jetzt schon vorwegnehmen, kam aber auch das feuchtfröhliche Beisammensein nicht zu kurz.

Samstag Morgen. Strahlender Sonnenschein, gute Laune und die spürbare Motivation wieder mal Geschichte zu schreiben - ein legendäres Wochenende mit Ansage!

Mit Sack und Pack ging es Richtung Engelberg, wo man sich zur frühen Nachmittagszeit einfand. Kurz das Zimmer bezogen, ging es auch schon los. Hoffentlich schlugen sich die Fägerbubis am Mittag ihre Bäuche richtig voll, denn jetzt begann ein regelrechter Probemarathon, der sein Ende erst am Abend finden würde. Glücklicherweise hatte sich jedes Register mit reichlich Apéro eingedeckt, um diese strenge Zeit einigermassen zu überstehen.

 

Knurrende Mägen, hungrige Mäuler? Kein Problem für das extra für uns angereiste Gourmetkochduo Bobbi und Tschäppali! Zwar tischten sie uns am Abend nicht das angekündigte Fondue Chinoise auf, aber der Hackbraten nach "Grossmutter Roggenmoser's" -Art verdiente mindestens drei Michelin-Sterne.

 

Eine weitere Weltklasseleistung an diesem Abend zeigten auch das Posaunenregister. Bereits zum fünften Mal in Serie durften sie sich als Königsregister feiern lassen. Mit grossem Kampfgeist, technischem Geschick und taktischer Cleverness brachten die sympathischen und gutaussehenden "Posüünler" das Glück auf ihre Seite und durften sich zum fünften Mal in Serie als Königsregister feiern lassen. (Falls man beim Lesen der letzten Zeilen den Eindruck bekommen haben sollte, dass es sich beim Verfasser dieses Textes um einen Posaunist handelt, liegt man damit goldrichtig!) Disziplinen wie "Looping Louie" oder "Fägerspangen-Tabu" sorgten für manchen Schenkelklopfer und sogar das angeheiterte Hornregister kam auf ihre Kosten. Ihnen wird nämlich die Ehre zuteil, nächstes Jahr den Registerwettkampf zu organisieren. Dazu gibt es nur eines zu sagen: Das ist für uns der Anfang vom Ende!

 

Wo es die Fäger dann zu später Stunde noch hinzog, ist schwer zu sagen. Wenn man aber den Gerüchten der Engelberger Klosterfrauen Glauben schenken darf, tranken und tanzten sich die Fägerlis durch Engelberg's Nachtleben.

 

Ausgelaugt und mit jeder Menge toller Geschichten startete man in den Probesonntag. Jeder mobilisierte seine letzten Kräfte, um der grossen Erwartungshaltung unseres Tampi's gerecht zu werden. Die bläulichen Lippen und wunden Hände am Ende des Tages zeigten eindrücklich, was am gesamten Wochenende geleistet wurde.

 

Mit dem Probeweekend konnte man aus Fäger Sicht einen weiteren Schritt nach vorne machen. Die Fasnacht rückt immer näher und näher. Bis es soweit ist, wird man in den letzten Proben noch am Feinschliff arbeiten. Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen: Wir freuen uns bereits jetzt auf die kommende Fasnacht, wünschen allen eine besinnliche Weihnachtszeit und ein frohes neues Jahr!

 

PS: Neben dem Fasnachtsvirus hat sich dieses Jahr auch das Norovirus unter den Fägern ausgebreitet. Laut Gesundheitsschutzbehörde musste beinahe die ganze Fägerschar die darauffolgenden Tage unter Quarantäne gestellt werden. Für weitere Auskünfte steht der angehende Tierarzt E.A. zur Verfügung.

 

 

Hier gibt es die besten Bilder

 

 

 

 

 

 

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