Näburuugger`s Monster

Die Redaktion war zwar am letzten Wochenende nicht im "Fasnachtseinsatz", trotzdem hat man in dichterischer Form versucht, den letzten Samstag bzw. Sonntag zu interpretieren. Viel Spass!

 

Des Fäger`s Feste

 

Am Samstag dem 16. Januar,

trifft sich früh morgens die Fägerschar.

Im Bergboden versammelt sich die Meute,

Werbung für die Fägete steht auf dem Plan heute.

Die Jungens geben natürlich gewaltig Gas,

Fäger like, das macht grossen Spass.

Am Mittag fertig und ganz schön ausgelaugt,

im Räben wird für ein feines z`Mittag geschaut.

Nach getaner Arbeit ist es endlich Zeit,

man lehnt sich zurück und schafft an seiner Heiterkeit.

Ein paar Bierchen da, ein Gügügs dort,

jetzt noch schnell schminken und dann fort.

Das Kamuff schon halb besoffen,

die Sprüche von Clöde allesamt ins Schwarze getroffen,

der geliebte VBP spitz auf die vielen Weiblein

und Bobi schlug gefühlte zehn Mal auf die Glocke ein.

Das Bier in den Becher, dann hopp in den Car,

seinen Carkumpel an die Hand, so bildet man ein Paar.

Die Fägermusik dröhnt, es wird wild diskutiert,

während Sämi noch die mühsamen Fägerlis instruiert.

Geschafft, nun raus aus dem Car, man ist am Ziel

und bemerkt, das Bier hat sich angestaut und zwar viel.

Jetzt schnell zum Büschlein, die Hose runter,

kurz Wasser lassen und man ist wieder ganz munter.

Nun wie weiter, was hat Sämi gesagt,

ah natürlich, mein musikalischer Einsatz ist gefragt.

Rasch das Instrument beim Anhänger holen,

dann das Monster, Konzentration wird wärmstens empfohlen.

Das Gespielte war nicht grundschlecht,

für den Auftritt wäre aber eine Steigerung ganz recht.

Böööns und Bändeli sind nun heiss begehrt,

Platz da, muss feiern, sonst bin ich als Partysau entehrt.

Zuerst der Weg in die Kaffeestube, da sei es ganz nett,

dort gibt’s lecka Teechen und ein feines Raclette.

Ein Weilchen noch gemütlich sitzen bleiben,

Shotbar ausprobieren und sofort zum Anhänger treiben.

Der Countdown läuft, die Aufregung steigt,

Bumm, Doing , Tuut, Fertig, wir haben`s allen gezeigt.

Jetzt brechen alle Dämme, die Meute ist nicht zu bremsen,

alle ins Partyzelt, wir sind wild wie eine Schar junge Gemsen.

Für einige die Jagd hat begonnen, nun ein Balztanz zum Paaren,

es hat süsse Kätzchen, scharfe Miezen und heisse Leoparden.

Andere lassen es sonst so richtig krachen,

saufen, quatschen, oder irgend einen Blödsinn machen.

Es geht so weiter bis zur späten, ääh frühen Stund,

bekanntlich hat ja Morgenstund ganz viel Gold im Mund.

Nun aber Schluss mit der Dichterei,

ich freue mich auf das nächste Abenteuer (nur so nebenbei).

 

Die Bilder

 

 

 

 

 

 

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