Bericht Fasnachtstage

So, nun habe ichs geschafft. Ich habe mich nach der Fasnacht erfolgreich wieder ins Alltagsleben eingegliedert. Gar nicht mal so einfach, nachdem man eine Woche lang mit 47 Kumpels tagtäglich unterwegs war; zusammen gegessen und getrunken, getanzt und gefeiert hat, und eigentlich die Welt hätte untergehen können, ohne dass wir etwas mitgekriegt hätten.

Hier ein kleiner Rückblick von vergangenen Tagen und Momenten, die viele tolle Erinnerungen hinterlassen haben.


SchmuDo: Urknall & Umzug Stans

 Traditionellerweise erwarteten wir den Urknall im Weidquartier, wo wir mit Spiel eine Runde um die Weid drehten, und danach via Marktplatz zum Rainheim marschierten. Dort eröffnete unser Zunftmeister Walter Röösli mit seiner Rede offiziell die Fasnacht.

Danach verschoben wir in den Berghof, wo unsere Hamburger ein tolles Zmorge bereitgemacht hatten. Nochmals herzlichen Dank an Beni, Felix und Simi.

Danach gingen wir zum Spital, wo wir Daniela und Lena, aber auch allen anderen Patienten ein Ständli brachten. Nach einem weiteren Ständli bei der Valiant-Bank gingen wir wieder auf den Schulhausplatz, wo wir ein kleines Konzert gaben. Danach machten wir uns rasch auf den Weg nach Stans. Bei schönstem Wetter liefen wir dort beim Umzug mit. Am Nachmittag und am Abend standen noch insgesamt drei Auftritte auf dem Programm. Für die Zeit dazwischen boten sich unzählige Baren und Restaurants an. Als der letzte Auftritt etwa um Mitternacht vorbei war, machten sich die meisten auf zum Car, um am Freitag voller Energie aufstehen zu können.

 

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Fasifreitag: Fäger Fägete

Der gewohnte Freitag: eine riesige Büez für das grosse Fest. Die Party und das ganze Volk auf dem Areal liessen aber die Strapazen vergessen. Stolz dürfen wir auf ein super Fest zurückblicken. Herzlichen Dank euch allen für die tolle Fägete 2015!

 

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Fasisamstag: Jubiläum Rottalschränzer Ruswil

Nach der langen Nacht traf man viele müde Gesichter im Räbe. Sobald aber das Schminkteam gewirkt hat, sah man in diesen Gesichtern kaum noch Müdigkeit, sondern vor allem Stolz und Freude über die gelungene Fägete.

So machten wir uns auf nach Ruswil. Dort gab es viel zu entdecken in der schmucken Westernstadt, so zum Beispiel die Whiskey-Bar. Mit unserem Auftritt um 21.15 Uhr begeisterten wir die Leute. Ebenso die Schränzer, bei denen kurz vor Mitternacht auch viele Fäger im Publikum standen. Später trafen wir einige Schränzer wieder im Car nach Wolhusen, in dem dafür kaum Fäger sassen.

 

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Kafisonntig: Umzug Wolhusen & Chänubotzer

Kafisonntig mit dem Umzug, dieses Jahr wieder in Wolhusen. Das heisst, unsere letzten beiden Leferkönige Bobby und Chömi (vertreten durch Meisali) durften eine eigene Nummer haben. Sie erfreuten das Publikum mit ihrem Stroh und vielen Konfetti. Wir restlichen Fäger erfreuten die Leute auch, aber mit schönstem Spiel bei schönstem Wetter. Erwähnt sei auch unser Umzugswagen, der unseren Mineneingang zeigte.

Nach einem kleinen Ständli beim Gemeindehaus gings gleich weiter ans Monsterkonzert am Chänubotzerball. Gestärkt durch die Guggenverpflegung konnten wir das Fest geniessen. Eines der Highlights war natürlich der Auftritt der Ex-Chänubotzer zusammen mit den Chänubotzern. Herzliche Gratulation!

 

Um 22.30 stiegen wir dann auf die Bühne, natürlich begleitet von viel Rauch. Bei unserem Auftritt konnten wir auch den Chänubotzern zurückgeben, was sie bei uns an der Fägete angerichtet haben. Anstatt mit Konfetti wie sie, bliesen wir Stroh aus unseren Laubbläsern. Hat uns gefreut. ;-)

 

Danach liessen wir den Abend an der Bar ausklingen. Wie gewöhnlich gings für die einen etwas weniger lang, für andere dafür ziemlich lang.

 

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Gügügsmontag: Ständlitour, Weidkonzert & Räbegaudi

Am Montag waren wir auf Ständlitour im Dorf Wolhusen anzutreffen. Angefangen beim Gemeindehaus Wolhusen, via Raiffeisenbank und Migros zum Gemeindehaus Werthenstein. Von dort ging es wieder "nach Hause" in die Kupfermine Räbe, natürlich mit Spiel.

Am Nachmittag durften wir dem Räbe-Team ein Ständli bringen, bevor wir uns in die Weid aufmachten. Dort wurden wir herzlichst empfangen. Immer wieder gerne kehren wir für ein kleines Konzert zurück zu unserem Ursprung. Herzlichen Dank nochmals für die offerierte Wurst und die Getränke.

Danach gings wieder in den Räbe, wo wir eine kleine "Homeparty" steigen liessen. Dieses Jahr mit einem kleinen SingStar-Contest, bei dem so manches Gesangstalent zum Vorschein kam.

 

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Güdisdienstag: Umzug Doppleschwand & Uslompete

Der letzte Fasnachtstag begann wieder mit zwei Ständli, nämlich bei der UBS Wolhusen und bei der Luzerner Kantonalbank. Danach gingen wir zurück in den Räbe, wo wir mit einem Würfel entscheiden konnten, wie wir geschminkt werden sollten. So gingen wir dann nach Doppleschwand an den Umzug. Bei Sonnenschein konnten wir uns nochmals grossem Publikum zeigen. So auch später nochmals beim Auftritt auf der Bühne.

Am Abend hatten wir nochmals einen Einzug vom Rössliplatz zum Marktplatz. Dort wurde dann gemeinsam der Böög verbrannt. Jede der Wolhuser Guggenmusigen durfte noch ein letztes Konzert spielen, bevor sich die Fasi 2015 langsam zu Ende neigte.

Beim Apéro in der Cava-Bar konnten wir zusammen nochmals anstossen auf die tolle Zeit. Später dann fanden viele noch den Weg an die Bar vom TV Wolhusen, wo wir die Fasnacht 2015 ausklingen lassen konnten.


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