Fasi-Rückblick 2012

Leider ist die fünfte, bekanntlich schönste Jahreszeit schon wieder zu Ende! So schnell wie sie gekommen ist, ist sie auch wieder verflossen. Was uns bleibt, sind unzählige Begegnungen, Auftritte und natürlich die unvergesslichen "Möments". Wir dürfen auf eine gelungene und tolle Fasnacht 2012 mit vielen Highlights zurückblicken.

Nun versuchen auch wir uns wieder ins Alltagsleben einzugliedern, abseits von rauschbringenden Auftritten, Alkoholgelüsten und Tanzfieber. Bei einigen geht das schneller, bei anderen nagt die Sucht wohl noch länger im Kopf und Körper. Hier ein kurzer Rückblick über die Fasnachtswoche:

 

Schmudo

Standesgemäss ging es am Schmudo im Weidring mit dem Närrischen-Treiben los. Die Vorfreude war gross, die Fasnacht offiziell einzuläuten. Um 6 Uhr starteten wir mit dem Einzug vom Weidquartier auf das Rainheimareal. Dort erwarteten uns die Wolhuser Fasnachtsgruppen, die Zunft und natürlich die anderen Guggenmusigen. Nach kurzer Ansprache von Zunftmeister Gregor Kaufmann gaben alle Guggen ein kleines Ständchen zum Besten. Anschliessen gönnten wir uns eins, zwei, drei Tees oder Kaffees und verabschiedeten uns in Richtung Berghof. Dort liessen wir uns von den Hamburgern in der Halle 4 bewirten. Ein grosses Dankeschön den "Neulingen" für den gelungenen Hamburgereinstand - köstlich war’s!!


Danach war das alljährliche Ständchen beim Kantonalen Spital Wolhusen auf dem Programm. Mit einem Transparent im Gepäck gaben wir den einen oder anderen Hit zum Besten. Anschliessend begaben wir uns ganz Mottogetreu zur Burg Wolhusen, um unser Gruppenfoto zu schiessen.


Nach erneutem Auftritt auf dem Rainheimareal ging es bald los nach Ruswil, an die EXPLO 2012. Das altbekannte "Dorffestli" war einmal mehr ein richtiger Aufsteller. Nach dem Auftritt um 22:45 verabschiedeten sich die meisten nach Wolhusen. Unser bevorstehendes Fest vom Freitag liess die Vernünftigen so schnell wie möglich „am Chössi lose“ . Doch eine stattliche Anzahl eingefleischter, trinkfester Fäger liess sich das bunte Fasnachtstreiben nicht nehmen und feierte ausgelassen weiter. Nach Ankunft in Wolhusen begaben sich die ganz Harten noch in den Räben, um anschliessend den Morgen in der Häxenbar ausklingen zu lassen.


Fasnachts-Freitag

Am Freitag stand ein lang erwarteter Tag mit viel Arbeit auf unserem Programm. Es warteten 14 Guggen, 2 Kleinformationen und natürlich unzählige Gäste darauf, einen unvergesslichen Abend erleben zu dürfen. Um 8 Uhr startete unser Tag mit den letzten Vorbereitungen, um die 14 Lokale auch ordentlich festtauglich zu machen. Um 18.00 Uhr begann das Monsterkonzert auf der Monsterbühne. Es erklang geiler Sound und die Vorfreude auf die weiteren Auftritte stand den Schaulustigen ins Gesicht geschrieben. Was sich dann am Abend für ein Bild bot, war schlicht und einfach umwerfend. Es tummelten sich hunderte - gar tausende Festbesucher durchs Gelände und zelebrierten den Abend. Um 3 Uhr schlossen die ersten Lokale, was die Partywütigen jedoch nicht vom Feiern abhielt, war doch in einigen Lokalen Verlängerung bis um 5.00 Uhr. Für uns Weidfäger standen harte Stunden bevor. Auch hier bot sich ein Bild: Die Spuren einer königlichen Schlacht mussten beseitigt werden. Die Morgenstunden nahten, und mit Hilfe der kräftigen Schwinger und den Jungwächtler war das Festareal am Nachmittag um 15.00 Uhr mehr oder weniger aufgeräumt.

 

Kafi-Samstig

Am Samstag kam uns die Ehre zu, den Fasnachtsgottesdienst in der Pfarrkirche Wolhusen musikalisch zu umrahmen. Für den Turnverein Halleluja gaben wir unser Bestes und genossen den Auftritt. ;-)


Anschliessen ging es mit dem Car nach Montenegro. Der iLauf! 2012 auf dem Schwarzenberg stand auf dem Programm. Das Monsterkonzert verpassten wir aufgrund des Gottesdienstes. Bestück mit "Lunchsäckli" war man daran, den Töff ordentlich zu starten, um den Schlafmangel in den ersten Minuten bereits erfolgreich bekämpfen zu können. Nach langer Suche fand man auch den Wodka auf der Barkarte und konnte es sich gut gehen lassen… Nach dem Auftritt um 22:15 Uhr feierten wir hundemüde und niedergekämpft weiter, war doch eine weitere Fägete passé...

 

Kafi-Sonntig

Am Sonntag konnten wir das erste Mal etwas Schlaf tanken, um wieder gestärkt den 2. Teil der Fasiwoche in Angriff zu nehmen. Am Nachmittag folgte der Umzug in Entlebuch. Bei regem Schneegestöber absolvierten wir den langen Umzug. Trotz des Wetters fanden viele Schaulustige den Weg an den Strassenrand und liessen sich von den Guggentönen, Kaffe und Tee und natürlich den vielen "Guetzli" betören.

 

Nach dem Monster vor der Entlebucherbank reisten wir wieder nach Wolhusen an den altbekannten Chänubotzerball. Dieser fand wie schon letztes Jahr auf dem Rainheimareal statt. Klein aber fein war’s - mit absolut geiler Guggenbühne. Unser Auftritt um 23:20 Uhr war schlicht und einfach geil - uns hat es auf jeden Fall abartig Spass gemacht die Bühne rocken zu dürfen…!! Danach wurde selbstverständlich wieder ordentlich getanzt und gefeiert bis in die frühen Morgenstunden. Auch dieses Jahr war wieder ein Fägerteam bemüht, sich an den Aufräumarbeiten zu beteiligen… Viele fanden sich noch im Virus ein um den Abend ausklingen zu lassen…


Gügügs-Mäntig

Der Gügügs-Mäntig stand wieder ganz im Zeichen des Räben. Nach Ständlis beim Gemeindehaus Wolhusen, der Migros, dem Gemeindehaus Werthenstein, dem Kinderheim Weidmatt, dem Weidkonzert fand am Abend das Räbe - Gaudi mitten in unserer Stube statt.

Nebst dem Zustupf der Gemeinden erhielten wir einen tollen Apèro des Kinderheims Weidmatt und das Weidquartier verköstigte uns mit einer Grillwurst zu Kaffe, Tee oder Bier. Besten Dank - so werden die Kälte und die Müdigkeit doch viel erträglicher.


Am Abend fand man den Räbe umgestellt und mit DJ Pult vor. Die ersten Gäste trafen früh ein, und das Gaudi konnte starten. Spätestens als die Zünftler den Räben zu einem Tollhaus verwandelten – ging’s so richtig los... Unsere Musig-Asse liessen es sich nicht nehmen, als Kleinformation den Räben zu rocken - war toll, sich die Fäger-Band anhören zu können.

Einige verabschiedeten sich zu später Stunde nach Luzern oder nach Doppleschwand. So ging ein weiterer gelungener Fasitag zu Ende.

 

Gügügs-Dienstag

Der letzte Tag brach bereits schon wieder an. Kurz vor der Abreise wurde das Räbe-Team um Erika und Dave verdankt!! Es ist einfach unglaublich, was ihr jedes Jahr erdulden müsst, und wie ihr uns ein vertrautes zweites Zuhause gebt. Herzlichen Dank!! Der Pirelli-Preis 2012 ging an Oliver Röösli – stolze 7 Kilogramm brachte er mehr auf die Waage und darf nun den heissbegehrten Reifen ein Jahr zuhause ausstellen. Ein letztes Mal begaben wir uns für die Fasi 2012 auf Ständli-Tour. An diesem Tag durften wir alle Banken mit Guggensound bedienen. Am Nachmittag folgte der Umzug in Sursee. Bei strahlendem Wetter absolvierten wir den Corso. Wie sich die Fasnächtler ins Zeug legten, um sich beim Wagenbau zu überbieten, war einfach unglaublich. Nach dem Ständli im Städtli verabschiedeten wir uns früh nach Wolhusen an die Uslompete.


Das Böögverbrennen am Abend startet mit dem Einzug vom Rössliplatz zum Marktplatz. Nach der Abschlussrede des Zunftmeister Gregor Kaufmann und dem Anzünden des Böögs der Bewohner des Wohnheims Wisstanne, durften wir zum letzten Mal einen Auftritt hinlegen. Im Anschluss konnten wir den restlichen Wolhuser Guggen horchen und uns langsam von der Fasnacht zu verabschieden… Einige zog es nach dem TV-Fest noch ins Ebnet. Auf jeden Fall wurde nochmals alles gegeben und die restlichen Stunden und Minuten genossen…


Das war’s also leider wieder mit der Fasi 2012! Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Mitwirkenden, welche uns in irgendwelcher Form unterstützt haben, herzlich bedanken. EIN GROSSES DANKESCHÖN!!! In diesem Sinne: "Gott vor Auge ond de Tüüfu im Arsch“ oder einfach nur Stockschwou!!! Bis bald…

 

 

 

 

 

 

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